Neubeschaffung Akkuschrauber System

Diskutiere Neubeschaffung Akkuschrauber System im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Guten Abend Werkzeug Community, ich bin momentan dabei mir neue Akkuschrauber anzuschaffen, da ich einen Mix aus Noname und einer kleinen Makita...
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absolut85

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Guten Abend Werkzeug Community,

ich bin momentan dabei mir neue Akkuschrauber anzuschaffen, da ich einen Mix aus Noname und einer kleinen Makita habe, welche schon den zweiten Motor verbaut hat. Ich bin Hobby Handwerker und aktuell werden die Projekte mehr und die Anforderungen an den Schrauber steigen.

Ich habe mir schon verschiedene Beiträge und Tests gelesen und Videos auf Youtube angesehen. Die Entscheidung ist aber schwieriger geworden :lol:

Kabelgebundene Geräte habe ich von Bosch blau, z.B. Kappsäge oder Exzenterschleifer. Mit beiden bin ich bis dato sehr zufrieden.
Die Handhabe bzw Verarbeitung finde ich ebenfalls sehr gut.

Durch einen Bekannten und einem Handwerkerkanal habe ich mir auch DeWalt angesehen, sehr breites System, die Verarbeitung liegt m.M. etwas hinter Bosch. Nur wie es Innen aussieht weiß ich leider nicht.
Auch Makita hat ein breites System, sagt mir aber bezüglich Akkus weniger zu.
Milwaukee scheidet wegen Preis und Chinaeigentümer aus.

Mit Black und Decker (Dewalt), Bosch und Milwaukee hätte man die größten abgedeckt.

Mit Metabo hatte ich bis jetzt noch keine Berührungspunkte, optisch sind die jedoch seit Jahren gleich.

Festo wäre mir am liebsten, weil die Produktion zumindest laut deren Auskunft in Deutschland und Tschechien statt findet. Jedoch sind die Teile unbezahlbar und für den Handwerker übertrieben. Aber wenn ich an die Kreissäge mit den Schlitten denke, naja, vielleicht ja doch mal.


Zusammenfassend schwanke ich eigentlich zwischen Bosch blau und DeWalt. Angeschafft werden sollen 2 Schrauber 18V Brushless,(kleines und großes Drehmoment) und in den folgenden Jahren weitere Geräte des betreffenden Herstellers.
  • Bei beiden Anbietern habe ich schon gelesen, dass teilweise das Bohrfuttern eiern soll,
  • Akkuleistung bei Bosch wohl etwas besser, die Auswahl, Abstufung ähnlich.
  • Dewalt je nach Type lauter als die Bosch,
  • Bosch etwas günstiger.
  • Support bei Bosch sehr gut
  • Ersatzteilbeschaffung beide gut
  • Aus Youtube Videos wird man nicht schlau, die einen tendieren zu Bosch die anderen zu DeWalt
  • Manche Produkte von Bosch blau sind laut den Aussagen und Bewertungen Schrott,



Habt ihr eine Empfehlung oder Punkte, die mich in meiner Tendenz noch beeinflussen können?

Bin euch für jede Antwort dankbar.

Besten Gruß
 
Im Forum ist derzeit die Meinung eher gegen Bosch. Deren lange angekündigten Tauchkreissäge ging voll in die Binsen.

Ich selbst hab mir einen Bosch Akkuschrauber aus dem Schrott gerichtet bei dem Bohrfutter und Getriebe eins sind. Kreuzdämlich (und meines Wissens zwischenzeitlich geändert).
Von Dewalt ging jetzt ein alter mit Steckakku in Rente, da ist zum zweiten Mal der Motor durchgebrannt. ET nicht mehr verfügbar (ist ja auch "erst" etwas über 10 Jahre alt 8) ).
An einem anderen hab ich mal das 3-Gang-Getriebe repariert. Das war ein Spaß. :crazy:
Bei den Akkus ist Bosch immer vorne dabei, Dewalt kann ich in der Hinsicht schlecht einschätzen.

Grundsätzlich sind aber beide zerlegefreundlicher aufgebaut als alles was ich bislang von Makita offen hatte.


mfg JAU
 
Moinsen,

das sollte eher stark von deinen Vorhaben und deinem Anspruch abhängig sein. hier im Forum wirst Du wahrscheinlich verschiedene Antworten bekommen, da jeder seine eigenen Erfahrungen mit den jeweiligen Anbietern gemacht hat. wie aber erwähnt, ist es abhängig davon was Du machen möchtest. Grundsätzlich sind die genannten hier nicht schlecht. Was das Akku-Programm angeht liegt klar Makita, Milwaukee, Bosch, Dewalt und Metabo vorne (Metabo gehört aber auch einem Chinesen). (zum Thema Milwaukee scheidet wegen China-Eigentümer aus: Bosch, Makita, Metabo, Dewalt fertigen auch in PRC, falls das dein Argument sein sollte.....also nichts mit M.i.G. :) )
Ich persönlich würde zu Metabo greifen, zwar etwas teurer, auch bei Gartengeräten, aber sehr gute Qualität und noch eher Made in Germany als bei den anderen genannten, solltest Du darauf Wert legen. Aber nun zur eigentlichen Frage zurück: Was soll die Maschine oder die Geräte können? (große Schrauben reindrehen, Kompatibilität, Neubau, Ausbau, Beanspruchung, etc.) . Das denke ich sollte dir erst eine Überlegung wert sein...... dann kann man sich Tipps holen. Ansonsten führt es evtl. zu noch mehr Verwirrungen........
 
@J.A.U Danke, find ich gut, wenn jemand noch Sachen aus dem Schrott reparieren kann. Bei vielen Herstellern wird das ja gekonnt mit Verklebungen unterbunden.
Laut meinem Fachhändler bzw. dessen Personal, war Bosch bei den Akkus immer vorne. Dieser Händler hat aber mindestens 5 mal soviele DeWalt Produkte ausgestellt wie Bosch.

@Mark 303 Danke, Die Anwendung der Akkuschrauber bleibt im Handwerk, und dazu werde ich hoffentlich keinen überfordern :D
Haupteinsatz ist das Bohren und Verschrauben von kleinen KVH bis 100x100,
Bei allen Bohrvorgängen auch bei Stahl und Aluminium ist mein Augenmerk eher beim Bohrer selbst. Drehzahlen und Leistungen sind alle im ähnlichen Bereich.
Leider hast du mit Made in PCR bei den meisten recht. Dewalt Akkuschrauber sind zumindest aus CZ, persönlich bevorzuge ich Firmen die Ihren Stammsitz in der EU haben, auch wenn Sie auswärts produzieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass einige Branchen wieder verstärkt in der EU produzieren.
Die Anforderungen sind Holzbau 95% eher Tischlerarbeit als Zimmermannsarbeit, In ein paar Jahren kommt ein neuer Dachstuhl und ein Ausbau vom Haus, aber selbst da werden die meisten Tätigkeiten von den Zimmermännern erledigt (Große Schrauben). kompatibel mit z.B. Gartengeräten ist ein nice to have. Da komm ich sicher drauf, wenn ich da von der Kabel gebundenen Variante weg gehe. :hammer:

Im Prinzip geht es mir darum, ob ein Kauf von Bosch blau mittlerweile wirklich ein Griff ins Klo ist, oder ob einfach viele Leute Bosch von früher besser in Erinnerung haben bzw. einfach Pech hatten.
Und ob DeWalt der neue Star unter den Maschinen ist, oder einfach nur ein gutes Marketing hat. Von Makita hört man ebenfalls viele für und Gegenstimmen.
In unserem Unternehmen (Sondermaschinenbau) haben die Produktionsmitarbeiter alle den DeWalt 991. und einen Akkuschlagschrauber der gleichen Serie. Die Heimwerker darunter schwärmen natürlich davon, haben aber keinen Vergleich :wink:



Besten Gruß
 
Mark 303 schrieb:
(Metabo gehört aber auch einem Chinesen).
Hitachi koki (ehemalige Werkzeugsparte von Hitachi), jetzt Hikoki ist ein Japaner. Und gehört als Mutter von Metabo kkr, einem us-amerikanischem Hedgefond. Vorher gehörte Metabo irgendeinem französischem Finanzinvestor.

Nachtrag:
Flex gehört zu Chervon, das ist ein Chinese.
 
absolut85 schrieb:
Laut meinem Fachhändler bzw. dessen Personal, war Bosch bei den Akkus immer vorne.
Da zeigt sich wohl mal wieder, woher das Wort "Fach" stammt... Seit über 10 Jahren ist Metabo absoluter Vorreiter, was die Technologie bei Akku-Maschinen und auch bei den Akkus selbst (LiHD) angeht. Bosch hat das dann irgendwann aufgegriffen (ProCore). Makita ist da am weitesten abgeschlagen.

@Mark 303 Danke, Die Anwendung der Akkuschrauber bleibt im Handwerk, und dazu werde ich hoffentlich keinen überfordern :D
Deine bisherigen Ausführungen sind so allgemein gefasst, dass Du jeden der genannten Hersteller nehmen kannst.

Bei allen Bohrvorgängen auch bei Stahl und Aluminium ist mein Augenmerk eher beim Bohrer selbst. Drehzahlen und Leistungen sind alle im ähnlichen Bereich.
Wenn es nicht auf den Euro ankommt, nimm' den großen Dreigang-LTX von Metabo. Wegen der drei Gänge nicht gerade schlank, auch nicht super-leicht, aber eben mit den passenden Drehzahlen.
Für leicht und handlich die unterste Baureihe, BS18 Quick z.B..
Ich würde auch noch über die Anwendung eines Schlagschrauber nachdenken (mit Bit-Abtrieb), ist oftmals sehr hilfreich.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass einige Branchen wieder verstärkt in der EU produzieren.
Man darf zwar träumen, aber davon die eigene Entscheidung abhängig zu machen ist naiv. Was machst Du, wenn Du dich für DeWalt entscheidest und die kommen vier Wochen später auf die Idee, sich aus Europa zurückzuziehen, weil einer der CEO mit Trump Donuts gegessen hat? Verkaufst Du dann alles wieder?...

Im Prinzip geht es mir darum, ob ein Kauf von Bosch blau mittlerweile wirklich ein Griff ins Klo ist, oder ob einfach viele Leute Bosch von früher besser in Erinnerung haben bzw. einfach Pech hatten.
Es wird eine Mischung aus beidem sein. Die "Akkuleistung" hängt von der Entwicklungs- und Innovationsfreudigkeit ab, da ist Bosch eher konservativ. Die "eiernden Bohrfutter" sind - wie bei so gut wie jedem Hersteller - allesamt Zuliefer-Teile, hängt also von der Qualitätssicherung ab.
Und ob DeWalt der neue Star unter den Maschinen ist, oder einfach nur ein gutes Marketing hat.
Was soll daran "neu" sein? Ich hatte schon vor knapp 20 Jahren DeWalt-Geräte.

In unserem Unternehmen
Kann man niemals als Beispiel nehmen. Die Entscheidung in Unternehmen hängt von ganz anderen Faktoren ab, frag' mal Powersupply, wie der sich immer freut...
Wer z.B. als Heimwerker Hilti neu anschafft, der kauft entweder ein Gerät, was konkurrenzlos ist, oder der hat keine Ahnung und zu viel Geld.
 
@ Dirk
Danke, meinte auch den Japaner......hab irgendwie an Chinesen gedacht. :D

@ absolut
dann wäre entweder Dewalt, Festool, Metabo oder Makita empfehlenswert, wobei viele Holzwürmer auf Dewalt gehen (denke unter anderem auch aus der Historie heraus). Was allerdings spätere Mögichkeiten mit Gartengeräten o. dergleichen angeht, wäre Metabo oder Makita die erste Wahl.
 
@Dirk
Da zeigt sich wohl mal wieder, woher das Wort "Fach" stammt... Seit über 10 Jahren ist Metabo absoluter Vorreiter, was die Technologie bei Akku-Maschinen und auch bei den Akkus selbst (LiHD) angeht.
Es wurde nur Bosch und DeWalt verglichen. Es war gemeint, DeWalt hat stark nachgeholt und Bosch nachgelassen.

Deine bisherigen Ausführungen sind so allgemein gefasst, dass Du jeden der genannten Hersteller nehmen kannst.

Naja ich kaufe mir keinen Schrauber nur für 10er Schrauben, einen für Forstner Bohrer, usw. Mir geht es um die Grundsatzfrage mit welchem System ich in den nächsten Jahre wohl am besten fahre.
Die Metabo Reihe werde ich mir jetzt natürlich nochmal genauer ansehen. :wink:

Bezüglich China, will ich einfach kein Geld hintragen. Auch wenn durch Vertrieb etc. ein Teil im Land bleibt. Wenn der CEO mit Trump einen Donut futtert, dann wird DeWalt in der EU billiger und Bosch in den USA bezollt. Nach dem Aufkauf von ELU hat es leider auch nicht lange gedauert und nach kurzer fortführung wurden die Werke verlagert.
Naiv, naja, ich habe ja die Wahl unter einigen Herstellern zu wählen, welche alle in einer Liga spielen.

Was soll daran "neu" sein? Ich hatte schon vor knapp 20 Jahren DeWalt-Geräte.
Gerade in den letzten 5 Jahren ist DeWalt meiner Meinung nach noch präsenter am Markt.
 
absolut85 schrieb:
Gerade in den letzten 5 Jahren ist DeWalt meiner Meinung nach noch präsenter am Markt.
Mir fällt bloß auf, dass Dewalt in der letzten Zeit allgewaltig die Werbetrommel rührt. Außer im es-Katalog und auf ihrer Homepage habe ich aber nie massiertes Auftreten von Dewalt-Geräten gesehen. Und ich sehe sehr viele Magazine, Werkstätten und Schrottcontainer. Meistens sieht man Bosch, Milwaukee, Hilti und Metabo. Einmal sah ich eine Werkstatt voller Geräte von Flex.
Gut, wenn es mit Holz zu tun hätte, könnte die Sache natürlich wieder ganz anders aussehen.
 
absolut85 schrieb:
Es wurde nur Bosch und DeWalt verglichen. Es war gemeint, DeWalt hat stark nachgeholt und Bosch nachgelassen.
Na ja, aber auch das stimmt nicht. DeWalt hat durch den Kauf von Elu, die Ende der 90er IMO Technologie-Marktführer waren, einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Bosch steht seit 20 Jahre schon nicht mehr auf der Pole-Position.

Mir geht es um die Grundsatzfrage mit welchem System ich in den nächsten Jahre wohl am besten fahre.
Das konnte man bisher nur erahnen.

Bezüglich China, will ich einfach kein Geld hintragen.
Blauäugige Sicht. 90% unserer Waren kommen aus China oder einem der indischen Staaten, wenn Du rufst "China raus" stehst Du wahrscheinlich nackt da.

Naiv, naja, ich habe ja die Wahl unter einigen Herstellern zu wählen, welche alle in einer Liga spielen.
Ja, und keiner davon bietet Dir Geräte an, die 100% "Made in Germany" sind. Bei dem Label geht es um den Großteil der Arbeiten. Da können die Komponenten zur Hälfte aus China stammen, wenn die Maschine hier zusammengebaut wird, gilt sie als "MiG".

Gerade in den letzten 5 Jahren ist DeWalt meiner Meinung nach noch präsenter am Markt.
Nö. Sie fallen Dir vielleicht mehr auf, weil sie (mal wieder) in die Baumärkte gegangen sind. Das ist so eine Sache, die von Marketing-Leiter zu Marketing-Leiter alle paar Jahre anders gemacht wird. Rein in die Baumärkte, raus aus den Baumärkten...
Schlimmer finde ich da Bosch Blau, die bauen dem Vernehmen nach extra abgespeckte Modelle für den Baumarkt-Auftritt.
 
Bei deinen Anforderungen kannst du wirklich jeden der genannten Hersteller nehmen. Wer hat schon die Glaskugel, um zu sehen, wie die zukünftige Entwicklung sein wird?
Hersteller allein aufgrund ihrer Produktionsorte oder Eigentümer auszuschließen, halte ich übrigens für wenig schlau. Den meisten Technikern fehlt leider betriebswirtschaftliches Wissen, um derartige Entscheidungen umfassender beurteilen zu können (das soll keinem auf die Füße treten, es ist einfach ein Faktum). Nur so viel: Eine Maschine KANN in China exakt gleich gebaut werden, für einen Bruchteil der Kosten (von Arbeitszeiten, -bedingungen usw. reden wir da aber nicht). Dass es in der Realität oft anders ist (also bei Produktionsortverlagerung eine Qualitätsverschlechterung eintritt, auch wenn die Maschine augenscheinlich gleich geblieben ist), hat vielfältige Ursachen, weitere Erläuterungen sprengen hier aber den Rahmen.

Ich merke immer wieder, dass mir Kaufaspekte wie Haptik, Ergonomie (z.B. Bauform, Griffumfang), Schwerpunkt etc. wichtiger sind, als absolute technische Daten.
Als kleiner Trost für dich: Ich hatte letztes Jahr 3 Festool CXS zur Ansicht da. Alle gingen wieder zurück. Wenn ich den Schrauberbit in die Direktaufnahme eingesetzt hatte, eierte er bei jeder Maschine stark. Der Grund: Die Welle war bei jeder der Maschinen mehr oder weniger schief abgelängt. Der "Boden" des Bit konnte so nie satt aufliegen. Beim Schrauben hat es sich nicht ganz so stark bemerkbar gemacht wie optisch, war aber trotzdem spürbar. In der Preisklasse einfach ein no-go und für mich einfach grausam zu erleben. Hat meine Sympathie für Festool nachhaltig gesenkt. Im Bohrfutter eingespannt lief der Bit gut rund. Aber ehrlich, da konnte ich auch bei meinem Dewalt DCD 710 bleiben, der kann das exakt genau so gut und kostet beachtlich weniger. Für mich war der CXS eine Fehlinvestition. Sonstige Verarbeitung des Gerätes war aber gut und dem Preis angemessen.
Ich nutze bei Akkuschraubern aktuell nur Dewalt, ich mag die schlanken Griffe. Ich nutze die Schrauber zu 90 % im Holzbereich. Mein Gefühl ist, dass Dewalt dort der am weitesten verbreitete Hersteller ist. Ich hatte übrigens von Dewalt noch keinen Schrott in der Hand. Selbst die Einsteigergeräte waren für den professionellen Einsatz durchweg geeignet (wie zB der DCD 710). Bei Bosch ist mir schon viel Kernschrott begegnet. Und jetzt kommt mir keiner mit Bosch Grün ist nur für Heimwerker. Warum sollte ein Werkzeug, nur weil es seltener eingesetzt wird, von schlechterer Qualität sein dürfen? Diese Logik hat mir noch nie eingeleuchtet. Dewalt vollbringt es scheinbar auch, zum Einstiegspreis gute Geräte zu fertigen und keinen Sondermüll ab Werk.

Dass die Verarbeitung von Dewalt hinter Bosch liege, finde ich zu pauschal. Aber gut, es ist dein Eindruck, über Eindrücke kann man nicht streiten.
Wer hat hier auch schon umfassenden Marktüberblick mit einigen Hundert Geräten jedes Herstellers, um das realistisch einschätzen zu können.
Ich habe mich an der Dewalt Verarbeitung nie gestört. Hatte nie scharfe Grate od. dgl., die mir beim Arbeiten negativ aufgefallen wären. Dabei bin ich eigentlich eher pingelig.
Das, was ich gesehen habe, war durchweg sauber und gut konstruiert, auch das Innenleben hat immer einen sehr ordentlichen Eindruck hinterlassen.


PS: Ich hoffe, Festool optimiert sich nicht kaputt, wie viele andere Hersteller es in den letzten Jahren vollbracht haben.



"Gerade in den letzten 5 Jahren ist DeWalt meiner Meinung nach noch präsenter am Markt."

Präsenter in der Werbung vielleicht, wenn du das damit meinst. Vertreten sind die bei Holzwerkern schon immer sehr stark und hatten es nie nötig, das groß herauszuposaunen. Verlässliche Qualität ist halt immer noch das beste Marketing :wink:
 
Matchless schrieb:
Bei deinen Anforderungen kannst du wirklich jeden Hersteller nehmen.
Zustimmung. Und vielleicht die Suchfunktion nutzen, denn diesen Thread hier gibt es so oder so ähnlich gefühlt hundert mal in diesem Forum.
 
Mahlzeit zusammen,

mit der Suche hast du recht. @Brandmeister
Dazu habe ich mir auch ein Bild gemacht und dort zerstreuen sich die Diskussionen meist nach 2,3 Seiten irgendwo hin und es werden kleinste Details oder belanglose Dinge diskutiert.

@Dirk
Nochmal zur China Thematik. Ich persönlich versuche möglichst wenig nach China zu verkaufen bzw. von dort zu kaufen. Natürlich ist jedes Unternehmen darauf ausgerichtet die maximale Marge einzufahren. DeWalt ist meiner Meinung nach noch patriotischer und hat noch mehr Werke in den USA. Alle Anbieter produzieren rund um die Welt, Malaysia, Mexiko, CZ, Italien, China, die Liste ist endlos.
Für mich gibt es aber einen wesentlichen Unterschied. Lässt man dort produzieren oder ist der Eigentümer chinesisch. Und da bleiben leider nicht viel übrig. Dewalt, Makita, Bosch (Stiftung), Festool und Hilti. (Irrtümer vorbehalten :roll: )

@Matchless, danke für deine Erfahrung zu Festool.

Vielleicht wäre ein Topic zu den einzelnen Herstellern und Produkten eine gute Lösung, den keiner hat alle Geräte um Sie zu testen. So kann sich jeder die Meinung aus den Erfahrungen bilden.

Bin auch der Meinung, dass es keinen Hersteller gibt der in allen Bereichen top ist. So werde ich wohl bei den Schraubern auf DeWalt setzen, da auch die Flex gut und handlich ist.
Akkukreissäge, Sägen allgemein bin ich auf Kabel und wieder bei Bosch oder Festool.

Danke für eure Antworten
 
absolut85 schrieb:
Dazu habe ich mir auch ein Bild gemacht und dort zerstreuen sich die Diskussionen meist nach 2,3 Seiten irgendwo hin und es werden kleinste Details oder belanglose Dinge diskutiert.
Ja. Weil entweder keiner der Fragenden bereit ist, einen spezifischen Anforderungskatalog aufzustellen, oder weil die Anforderungen sowieso immer so allgemein sind, dass die Antworten das widerspiegeln.

DeWalt ist meiner Meinung nach noch patriotischer und hat noch mehr Werke in den USA.
Keines meiner DeWalt-Geräte kam aus den USA. Davon ab unterstütze ich die USA eher ungern. Bornierte Großmannssucht ist nichts, was unterstützenswert wäre.

Lässt man dort produzieren oder ist der Eigentümer chinesisch.
Der Gründer von tti (Eigentümer von Milwaukee) ist ein Deutscher.
 
absolut85 schrieb:
@Brandmeister
Dazu habe ich mir auch ein Bild gemacht und dort zerstreuen sich die Diskussionen meist nach 2,3 Seiten irgendwo hin und es werden kleinste Details oder belanglose Dinge diskutiert.
Und ich habe schon befürchtet zu spoilern... :mrgreen: :bierchen:
Dirk schrieb:
absolut85 schrieb:
Dazu habe ich mir auch ein Bild gemacht und dort zerstreuen sich die Diskussionen meist nach 2,3 Seiten irgendwo hin und es werden kleinste Details oder belanglose Dinge diskutiert.
Ja. Weil entweder keiner der Fragenden bereit ist, einen spezifischen Anforderungskatalog aufzustellen, oder weil die Anforderungen sowieso immer so allgemein sind, dass die Antworten das widerspiegeln.

+1

Und Ausführungen zu Aversionen gegen das Verhalten von Hersteller A, die politischen Winkelzüge der Regierung Y oder globalisierten Märkten spare ich mir jetzt.

Mein persönliches Schlusswort frei von jedweder negativen Konnotatio in dem Strang:
  • Bosch blau: Nie nennenswerten Ärger mit gehabt, mich aber hin und wieder gefragt, ob die gerade 'nen nassen Hut auf haben.
  • Metabo: Sehr solide Geräte, aber ab und an auch mal einen kleinen Aussetzer
  • Hilti: gnadenlos überbewertet
  • Makita: großes Pfuibaba
  • Bosch grün: Hat ein paar lichte Momente, aber für härteren oder Dauereinsatz isses nix
  • Milewaukee: Macht einen sehr guten Eindruck, aber ich habe nicht mit vielen derer Geräte gearbeitet.
  • Alle anderen: Keine Ahnung, zumindest aber keine Lust, im Kopfarchiv zu kramen :kp:

Peace Out, Frieden und Liebe an alle.
 
Also ohne die globalen Rohstoffen und Bauteilen kommt doch eh kein Hersteller mehr aus ... zu einem passen muß das Produkt, wie es bei allen anderen Konsumgütern auch ist (entscheiden muß und darf das jeder für sich).


„Schrauber“ sollten alle genannten Hersteller abkönnen, sprich wenn ist es nur von Handling, eigene Anwendung/Belange und Preis abhängig. Doch zuguterletzt sucht man sich eh keinen Schrauber mehr aus, sondern wenn „ein ganzes Akkusystem“, das dann über Jahrzehnte genutzt und angepasst wird.

Also einfach alle Akku-Wunschmaschinen für Haus und Garten nach deinen Belangen auswählen und vergleichen ... für mich wären z.B. Bosch und Dewalt nichts, beide Maschinen liegen mir nicht gut in der Hand und Dewalt hat einen sehr unangenehmes Motorgeräusch (das geht gar nicht, wenn ich das Gekreische ständig beim schrauben/bohren anhöheren muß - aber so hat eben jeder seine eigenen Ansprüche nach denen Du auswählen solltest),
 
Brandmeister schrieb:
Mark 303 schrieb:
(Metabo gehört aber auch einem Chinesen).
Hitachi koki (ehemalige Werkzeugsparte von Hitachi), jetzt Hikoki ist ein Japaner. Und gehört als Mutter von Metabo kkr, einem us-amerikanischem Hedgefond. Vorher gehörte Metabo irgendeinem französischem Finanzinvestor.
Genau so ist es. Die Verflechtung mit der japanischen Hikoki (ex Hitachi) ist ziemlich eng:
  • Der CEO von Metabo, Horst W. Gabrecht, ist gleichzeitig Europa-Verantwortlicher von Hikoki.
  • Zwei der vier Geschäftsführer von Metabo haben deutsche, zwei japanische Namen.
  • Die Europa-Zentrale von Hikoki wurde an den Metabo Stammsitz Nürtingen verlegt.
  • Viele der neuesten Metabo Maschinen sind unverkennbar intern baugleich mit Hikoki Maschinen und umgekehrt.

Da es hier um ein "Akkuschrauber System" geht: Metabo fertigt als einer von seeeehr wenigen Herstellern noch Akkuschrauber in Deutschland, im Stammwerk Nürtingen. Folgende Akkuschrauber sind m.W. Made in Germany (die Herkunft steht auf dem weißen Etikett auf jeder Verpackung!):
  • Bürstenlose Variante der LT-Klasse: BS 18 LT BL, auch die Q-Variante, ebenfalls SB 18 LT BL
  • BS/SB 18 LTX Serie, alle Ausführungen
Besondere Stärken sind auch die Winkelschleifer mit Sicherheitskupplung, die ebenfalls in Nürtingen gefertigt werden (betrifft nicht die "Billigserie" ohne Sicherheitskupplung), sowie die Universal-Bohrhämmer, von denen einige ebenfalls Made in Germany sind.

Ich habe selbst das 18 V-System von Metabo und auch ein paar netzbetriebene Maschinen dieses Herstellers und bin mit allen sehr zufrieden. Aktuell führe ich einige umfangreichere Renovierungsarbeiten an unserem Haus (altes Holzhaus) durch und mein "Brot-und-Butter-Akkuschrauber" dabei ist der BS 18 LT BL. Super kompakt (für die Leistung), sehr ergonomisch, äußerst stark und fein dosierbar. Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen und empfehle diese Baureihe uneingeschränkt weiter.

Es ist natürlich einerseits eine politische Frage, ob man chinesische Unternehmen oder Produkte aus chinesischer Fertigung generell meidet. Ich bin persönlich der Meinung, dass es auch stark darauf ankommt, unter welchen Bedingungen in China gearbeitet wird und wie es den Menschen dort letztlich geht. Da gibt es sehr große Unterschiede. Ich habe Kollegen und Freunde in China und auch meine wunderbare Frau kommt von dort. Das bedeutet noch lange nicht, dass man das politische System dort gut finden muss (ich finde es furchtbar), aber ich freue mich, wenn ich sehe, dass es meinen Kollegen in China in unserer Niederlassung gut geht und wenn ich auf Augenhöhe mit ihnen zusammenarbeiten kann. Das ist sehr konstruktiv und von der Mentalität her für mich sehr viel angenehmer als manche Kollegen auf der anderen Seite des Atlantiks.
 
GiovanniB schrieb:
[*]Viele der neuesten Metabo Maschinen sind unverkennbar intern baugleich mit Hikoki Maschinen und umgekehrt.[/list]
Welche?
 
Sicherlich die neuen brushless Kombi- und Meißelhämmer. Aber als "viele" würde ich das nicht bezeichnen.
 
Danke für die ausführlichen Beschreibungen.
Trotz des Chinathemas soll natürlich primär die Funktionalität der Systeme im Vordergrund stehen.
Nun habe ich mit Metabo einen weiteren im Rennen :hammer:
Gibt es bei den Akkus nennenswerte Unterschiede? CAS, ProCore; XR FLexvolt
Preislich ist der Metabo noch mal eine Schippe teurer.
 
Thema: Neubeschaffung Akkuschrauber System

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