Motorsensen Kaufentscheidungsfrage

Diskutiere Motorsensen Kaufentscheidungsfrage im Forum Gartengeräte im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, da ich die Motorsense meines Vaters in Ruhestand schicken möchte bin ich nun am überlegen was für eine ich nun kaufen soll. Was ich auf...
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Joschie

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Hallo,

da ich die Motorsense meines Vaters in Ruhestand schicken möchte bin ich nun am überlegen was für eine ich nun kaufen soll.

Was ich auf jeden fall weiß ist das es keine Stihl wird (bisher nur scherereien und Ärger damit gehabt).

Preislich habe ich bei 600 Euronen eine Grenze gezogen. Es sind mir nun mal zwei Sensen ins Auge gefallen und daher wollt ich euch fragen, was meint Ihr, welche sollte ich nehmen?

Einmal eine Huski 333R welche bei meinem Händler auf 570 Euro kommt (incl. Zubehör)

zum andren eine günstige aus dem Netz Modell 450 Herstelller unbekannt.

Was ich auf jedenfall möchte ist eine die kraftvoll durchzieht. Mit Huski hab ich bisher noch keine Erfahrungen, das einzige was ich bisher von Bekannten erfahren habe ist das das die alles aus der Drehzahl holen und verdamt gut gehn müssen.

Gruß und Dank

Josef
 
M

Mac624

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Ich würde die Husky auf jeden Fall diesem chinesischen Dingsbums vorziehen.
Ich selber nutze zwar Stihl (FS 85, FS 220 und FS 400) aber das ist keine Glaubensfrage, ich habe vorher mit Solo auch gute Erfahrungen gemacht.
Dolmar, Husky, Stihl, Solo, Zenoah, evtl. Echo oder Oleomac. Auf diese Hersteller würde ich mein Augenmerk richten.
Mit den Chinesen hat keiner Erfahrung.
Was für eine Sense nutzt Ihr im Moment?
2,2PS sind den 1,7 auf jeden Fall vorzuziehen.
Ob der normale Listenpreis für die chinesische Sense wirklich 400€ liegt?...Also ich wage das zu bezweifeln.
Der Chinese ist ein Leichtgewicht mit 7,4 kg??? Ja, was ist dann die Husky mit 6,1 kg Gewicht?
 
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Joschie

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Bisher nutzen wir eine McCulloch mit schätzungsweise 1 PS.

Das Problem ist, das diese Maschine erstens mal ein bisschen zu wenig Kraft hat für ein vernünftiges arbeiten mit dem Fadenkopf und zweitens mal jetzt nach 15 Jahren kaum noch teile erhältlich sind.

4-Takter möchte ich keinen. Ich habe bisher auf allen Gartengeräten einen 2-Takter sitzen (AS Mäher, Bungratz Einachser, IRUS Balkenmäher). Außerdem kommen bei mir nur 4-Takter ab 350ccm in Frage, da alles andre nicht richig was taugt.

Danke für eure Antworten

Gruß

Josef
 
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traktorist2222

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Du hast ja eine Ahnung! Wo kommt denn der schlaue Spruch über Viertakter her??
 
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Joschie

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Das nennt sich erfahrung.

Sämtliche viertakter die ich bisher in der niederen Hubraumklasse hatte waren für meine Augen viel zu filligran gebaut, haben schlechtere durchzugseigenschaften als ein Zweitakter und es ist mehr dran was verrecken kann.

Über meine Erfahrugen betreffend B+S möchte ich mich hier nicht auslassen da das zu lang wird.

Ich bevorzuge Zweitakter da diese relativ simpel gebaut sind, sich aus diesen bei gleicher Hubraumzahl mehr Leistung entlocken lässt und man nicht jedes Jahr einen Ölwechsel braucht.

Gruß

Josef
 
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W-und-F

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Bevor ich meinen ausführlicher "Post" schriebe, hast du schon mal eine die FS 130 4-Mix gedacht, hohes Drehmoment sehr druchzugsstark und auch Gewichtsmäßig sehr gut.
 
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traktorist2222

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@ Benedikt, ist doch einer von Joschies "durchzugsschwachen, filigran gebauten" Viertaktern. :evil:

Wie man so etwas Unqualifiziertes schreiben kann...
 
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EX-Taro

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Moin joschi
Kommt einwenig auch darauf an was du so alles (frei) schneiden möchtest. Vergleich mal die Gewichte, Leistungen, Preise und montierbares Zubehör. Einige Händler haben mir sogar Vorführgeräte angeboten zum Testen und bei zwei Gärtnern konnte ich auch mal verschiedene Sensen ausprobieren. Habe mich dann für die FS85 endschieden
Habe im Betrieb einen Kawasaki Freischneider mit angeblich vergleichbarer Leistung wie meine private Stihl FS85, die Kawa scheint aber schwächer zu sein, läuft langsamer und das ganze Gerät scheint stärker zu vibrieren. Mit meiner Stihl FS85 und auch mit meinen anderen Stihl Geräten hatte ich kaum Probleme, vielleicht die Säge AV028.
Meine FS85 hat vor einem Jahr um die 400Euro gekostet, mit AutoCut Fadenkop(2Fäden), Grasschneideblatt, Dickichtmesser, Tragegurt und Brille. Hatte mich für die endschieden,weil ich nur ausputzen und Böschungen schneiden wollte, nun neheme ich sie auch zum Kaninchenfutterschneiden und Hecke stutzen ( :twisted: )
Von einem Kollegen habe ich den Tip mit Huski auch bekommen, nur da hat mich der Preis abgeschreckt, aber wenn die Stihl solange hält wie meine erste Säge 036, dann hat der FS sein Geld verdient.

Gruß
EX-Taro

PS.: Die vorher beschriebene FS130 4-Mix und auch die Stihl mit Honda-Motor waren auch nicht schlecht. Wenn man vernünftig mit den 4-Taktern umgeht passiert damit genausowenig wie mit 2-Taktern, bin aber dennoch 2-T Fan, obwohl ich eine 4-T Mäher besitze.
(die Sense / der Freischneider, blödes deutsch :? )
 
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Mac624

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Ich verstehe nicht, was an Joschie´s Aussage unqaulifiziert sein soll.
Das der Zweitakter einfacher im Aufbau ist, ist doch wohl klar, der Durchzug ist ebenfalls besser. Wenn dem nicht so wäre, hätte AS Motor sicherlich seine Zweitaktmotoren schon längst in die Wüste geschickt und Sabo (JD) würde mit Sicherheit keine tschechichen Jikov Motoren auf seine grünen Mäher montieren.

Die kleinen Viertakter wurden wohl hauptsächlich entwickelt um den kommenden Abgas- und Lärmbestimmungen entgegen zu kommen (welche ja in USA schon bestehen), das sie weniger gesundheitsschädlich sind ist wohl eher ein erfreulicher Nebeneffekt.

Was mich wundert ist, das ein McCulloch Freischneider so lange gehalten hat. Wenn diese Maschinen noch die Qualität von vor 30 Jahren hätten, würde ich sagen: Kauf´Dir wieder einen McC!
 
K

Keksfriedhof

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Joschie schrieb:
Preislich habe ich bei 600 Euronen eine Grenze gezogen.

Einmal eine Huski 333R welche bei meinem Händler auf 570 Euro kommt (incl. Zubehör)

zum andren eine günstige aus dem Netz Modell 450 Herstelller unbekannt.

Hallo,

Modell "450" könnte ein Stihl Freischneider FS 450 sein.....

Ich kenne sowohl den Stihl FS 400 und Huski 240R, (1,9 und 1,8 Kw, 40 ccm) und würde den 240R vorziehen, ein extrem robustes Teil, ein bekannter benutzt das Gerät schon seit etwa 15 Jahren und hat die Tage Kupplung und Membransatz gewechselt (!!).
Der Huski 240R dürfte um die 600 Euro zu haben sein, ganz sicher kein Fehlkauf. Die neueren 3er Modellreihen sind etwas leichter, vielleicht bezahlt man das aber auch mit etwas weniger Robustheit (Führungsrohr von 35,2 mm auf 32mm abgespeckt, Antriebswelle von 10 auf 9 mm).
Im übrigen bedeutet "kein" Ergocruise z.B. auch, dass kein Ergocruise kaputgehen kann, aber das mußt Du selbst entscheiden.

Gruss
M.
 
B

BauerKarl

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Hallo,
meist gibt es nur die Husky 240F als Forstfreischneider mit 1,8/2,4 bei den Anbietern. Ein user sagte mir, dass die einen anderen Neigungswinkel und eine um 10 cm gekürztes Führungsrohr hat.
Gibt es eine Quelle für die bewährte 240R ? Hat sie ein AV an Bord?

Gruss Karl
 
K

Keksfriedhof

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BauerKarl schrieb:
Hallo,
meist gibt es nur die Husky 240F als Forstfreischneider mit 1,8/2,4 bei den Anbietern. Ein user sagte mir, dass die einen anderen Neigungswinkel und eine um 10 cm gekürztes Führungsrohr hat.

Hi, das hatte ich Dir auch gesagt....
Kürzeres Rohr und was den Winkel anbetrifft muß ich mich korrigieren, der Winkel scheint bei den älteren Huskimodellen zwischen "R" und "RX" immer gleich zu sein (30°) Nur bei den neueren Modellen isser wohl ein paar Grad geringer (Werkzeug ist paralleler zum Schaft)
Allerdings würde mir der 10 oder 11 cm kürzere Schaft bei rund 193 cm Körpergröße ziemlich viel ausmachen, denn das Werkzeug wäre kaum noch parallel zum Boden führbar. Ach ja, der Lenker und der Gashebel sind auch anders bei den Forstfreischneidern.

Gruss
M.
 
B

BauerKarl

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Hi Marco, ja, das war Dein Tipp an mich. Das F-Modell scheidet desw. bei mir auch aus, ich bin auch ein langer Lulatsch, ich muss nicht zwischen Junganpflanzungen freisägen, sondern mähen. Die Frage ist jetzt , wo gibt es noch das legendäre "R"-Modell zu kaufen.
Wenn ich nach 240R google, dann kommen -zig Einträge aus Polen, Rumänien etc. Dort wird ja schwere landwirtschaftliche Arbeit gemacht, wenn sich dort 240R so bewährt hat, dann ist dass der grösste Qualitätsbeweis für die Huski 240R, als unkaputtbar.

Hat jemand noch eine Bezugsquelle für die 240R?

Gruss Karl
 
K

Keksfriedhof

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BauerKarl schrieb:
dann ist dass der grösste Qualitätsbeweis für die Huski 240R, als unkaputtbar.

Hallo,
Die Huskis 240,245,250 sind wirklich sehr robust, bei der 240 würde ich fast sagen, daß viele mechanische Teile fast überdimensioniert sind (Getriebe, Rohr, Antriebswelle) Aber auch die relativ unkomplizierte Technik dürfte dazu beitragen diese Modelle in sagen wir mal "Serviceärmeren" Gegenden beliebt zu machen. Da war mal ein TV Bericht über ne Dampfeisenbahn irgendwo tief tief im Osten. Der Typ hatte auch ne Huski Säge, sah zwar sehr mitgenommen aus, lief aber.....

Hat jemand noch eine Bezugsquelle für die 240R?

http://www.motorland.net/cgi-bin/Mo...24003ac0cee273fc2191cf406c1/Product/View/3242

Da der Firmensitz in Deutschland ist würde ich einfach mal anrufen und fragen.
01805 - 66 86 75

Gruss
Marco

P.S.
Ich glaub, daß Du meine PN nicht erhalten hast.
 
K

Keksfriedhof

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Mac624 schrieb:
Was mich wundert ist, das ein McCulloch Freischneider so lange gehalten hat. Wenn diese Maschinen noch die Qualität von vor 30 Jahren hätten, würde ich sagen: Kauf´Dir wieder einen McC!

Hallo,

Nach dem Ableben meines alten FS hatte ich mir vor etwa 6-7 Jahren einen Mc Culloch "Elite 4100 Pro-Mac" gekauft. Geldknappheit erlaubte nicht mehr.
Ich gebe zu nicht an eine hohe Lebenserwartung geglaubt zu haben. Dennoch, alles in allem über 20000 qm pro Jahr und mein Mc läuft und läuft nach 3 mal an der Kordel ziehen, wirklich erstaunlich!
Ich pflege das Gerät gut, was aber nicht heissen soll, dass es bei der Arbeit auch nur ansatzweise geschont wird.

Gruss
M
 
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