Mauernutfräse / Schlitzfräse - Danach Decke neu spritzen ?

Diskutiere Mauernutfräse / Schlitzfräse - Danach Decke neu spritzen ? im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Ein nettes hallo an alle hier. Gerne würde ich in meiner neuen Wohnung übers Sofa einen Sternenhimmel einbauen. Da mit aber keine Holzecke...
T

Thomas_6683

Registriert
10.03.2006
Beiträge
3
Ort
bei Stuttgart
Ein nettes hallo an alle hier.

Gerne würde ich in meiner neuen Wohnung übers Sofa einen Sternenhimmel einbauen. Da mit aber keine Holzecke gefällt, würde ich dies gerne direkt ins Mauerwark machen. Die Decke ist aus Beton.

Es gibt Mauernutfräsen, die haben dann wohl 2 parallel laufende Scheiben.
Wenn man sich auf die Suche nach Schlitzfräsen macht, sind das anscheinend die selben Geräte. Ober haben die dann nur 1 Blatt ?
Ich bräuchte halt ne Breite für 1 Kabel, ca. 10mm.

Nur frage ich mich, wie das danach aussieht. Die Decke ist total verschlitzt (Mal abgesehen von der anständigen Absaugung). So soll´s ja auch erst mal sein, doch wie bekomm ich dann die schöne Deckenstrukur wieder hin ? Die Decke ist nicht tapeziert sondern gespritzt. Bedeutet das, dass ich die Schlitze erstmal wieder zuspachteln muss, und dann einen Maler holen muss, der dann die Decke neu spritzt ? Oder welche Möglichkeiten seht ihr da ?
Ein Maler, der das macht verlangt sicherlich ein Vermögen. Da lohnt doch der ganze Aufwand nicht, oder doch ?

Danke für eure Hilfe / Ratschläge vorab.

Thomas
 
D

Dirk

Moderator
Registriert
19.01.2004
Beiträge
14.755
Wohnort/Region
Muehlhausen
Lohnen ist relativ, daß mußt Du schon selbst entscheiden, ob sich das "lohnt". Aber ich gebe zu bedenken, daß es u.U. gar nicht zulässig ist, eine Decke dermassen zu "verschlitzen".
Normalerweise hängst Du sie minimal mit Hilfe einer Lattenkonstruktion ab, montierst Rigipsplatten und baust in diese dann Deine versenkten "Himmelssterne" ein.
So würde ich das zumindest angehen.


Dirk
 
T

Thomas_6683

Threadstarter
Registriert
10.03.2006
Beiträge
3
Ort
bei Stuttgart
Hallo Dirk.

Lohnen ist relativ, allerdings.

Aber warum sollte das verschlitzen unter Umständen nicht zulässig sein ? Wg. der Tragkraft ?

Problem beim Abhängen ist da dann später die Kante. Denn man hängt ja nicht die komplette Decke ab. Der Raum ist rießig !

Das eigentliche Problem bleibt: Wie bekommt man die schöne Deckenstruktur wieder hin ? Muss wirklich neu gespritzt werden ?
 
D

Dirk

Moderator
Registriert
19.01.2004
Beiträge
14.755
Wohnort/Region
Muehlhausen
Thomas_6683 schrieb:
Aber warum sollte das verschlitzen unter Umständen nicht zulässig sein ? Wg. der Tragkraft ?
Exactamente. Ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Betondecke daraus ausgelegt ist, mit mehreren Schlitzen ausgedünnt zu werden.

Problem beim Abhängen ist da dann später die Kante. Denn man hängt ja nicht die komplette Decke ab. Der Raum ist rießig !
Natürlich hängt man da den kompletten Raum ab. Sonst siehts scheisse aus.

Das eigentliche Problem bleibt: Wie bekommt man die schöne Deckenstruktur wieder hin ? Muss wirklich neu gespritzt werden ?
Ja sicher - wie denn sonst!?!?

Dirk
 
H. Gürth

H. Gürth

Registriert
02.02.2004
Beiträge
13.257
Ort
MKK
Wohnort/Region
MKK
Dirk schrieb:
Natürlich hängt man da den kompletten Raum ab. Sonst siehts scheisse aus.

Da würde ich aber behaupten, dass es Geschmacksache ist.
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters :!:

Und was Dirk für Sch..........hält, mag für X oder Y das absolute Glanzlicht innenarchitektonischer Gestaltungskunst sein.
 
T

Tigger

Registriert
14.02.2005
Beiträge
582
Ort
Lunestedt
Wenn es nur ein kleiner Bereich ist wo der Sternenhimmel im Wohnzimmer gebaut werden soll und das Aufschlitzen nicht möglich ist, wobei die Tragkraft nicht beeinflusst wird, kann man auch mit einem ca. 10cm Kasten über dem Sofa arbeiten.
Wenn man eine Platte mit den Lampen ausrüstet und die Kanten der Platte etwa 5cm über dem darunter befindlichem Kasten überstehen lässt schaut das ganz gut aus!
Der Kasten Kann dabei ja auch alle möglichen Formen haben und hat auch genügend Platz für Travos oder Glasfasersyteme und kann unten Bequem vormontiet werden!
 
K

Kalle-Ralle

Registriert
28.07.2005
Beiträge
695
Wohnort/Region
RE
Oder die Kanten mit diesen Styropor"ich-seh-aus-wie-Stuck"leisten verkleiden, wenn's denn zu der Ausstattung passt.
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
@ Thomas_6683:
Wie ist denn Dein "Sternenhimmel" beschaffen - also was für Leuchtmittel werden verwendet?
Ich würde das mit LED's machen: SMD-LED's, SMD-Widerstände, kleine Platinen, die direkt an die Decke geklebt werden. Verdrahtung mit dünnem Kupferlackdraht, der auch direkt auf die Decke geklebt wird. Dazu fixiert man die Drähte erst mit Klebestreifen und streicht dann Kleber drüber. Wenn man alles fertig hat, kann man Strukturtapete oder Edelputz aufbringen. Über die LED's muß man provisorische Abdeckungen kleben, die man leicht wieder abbekommt und die man unter der Tapete / Putz finden kann.
Wenn man den LED's nicht zuviel abverlangt, halten sie ewig. Bzgl. des Stromverbrauches ist es auch sehr sparsam.

Das zerfräsen der Decke würde ich unbedingt lassen. Wenn es ein Mietwohnung ist und der Vermieter kriegt das raus, wird er Dich aufs letzte Hemd verklagen und ich hätte dafür vollstes Verständnis.
Je nach Deckenkonstruktion ist das u.U. auch statisch bedenklich - zumindest langfristig, weil damit die Betonüberdeckung der Stahlarmierung reduziert oder sogar teilweise aufgehoben wird. Dann auch noch mit Gips zuschmieren und schon hat der Gammel freie Bahn... Ne, ne - laßt das mal lieber.

Gruß
Thomas
 
D

Dirk

Moderator
Registriert
19.01.2004
Beiträge
14.755
Wohnort/Region
Muehlhausen
H. Gürth schrieb:
Dirk schrieb:
Natürlich hängt man da den kompletten Raum ab. Sonst siehts scheisse aus.
Da würde ich aber behaupten, dass es Geschmacksache ist.
Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters :!:
Und was Dirk für Sch..........hält, mag für X oder Y das absolute Glanzlicht innenarchitektonischer Gestaltungskunst sein.
Klar, da stimme ich Dir vollkommen zu - war ja auch nicht soo bierernst gemeint :wink:

Dirk
 
H

Homeworker

Registriert
27.01.2005
Beiträge
507
Hey Vorsicht mein Lieber !
Die Betondecke darf man nicht Schlitzen!
1. Die Bewehrungseisen könnten durchtrennt werden
bzw der Korrosionsschutz der Betondecke würde durch Schlitzen entfernt werden!!!!!

mit dem Erfolg daß dir die Decke auf den Kopf fallen kann wenn du an der falschen Stelle schneidest!
Also Finger bitte weg von Mauernutfräsen für Beton!
Dafür muß man vor den Betonierarbeiten Schächte und Rohre einlegen!
Wenn dies dann vergessen wurde Pech!
Dann gibts nur die Möglichkeit abgehängte Decken zu installieren bzw kann man auch eine Lattung aufbringen um darauf die Elemente zu befestigen!

Das gleiche gilt für Betonstützen und Wände!

Mfg der Homeworker
 
Alfred

Alfred

Moderator
Registriert
13.01.2004
Beiträge
14.363
Ort
Gauting bei München
Hallo,
vielleicht gleich einen deutlich sichtbaren Bereich der Decke verändern, also z.B. in der Mitte ein abgehängtes Feld in der der Sternenhimmel, die normale Beluchtung und evtl. noch eine indirekte Beluchtung platz hat. Hier eine Quelle mit vielen Möglichkeiten:
Licht
 
K

Kalle-Ralle

Registriert
28.07.2005
Beiträge
695
Wohnort/Region
RE
Genau, wenn man es schon nicht verstecken kann, dann gekonnt betonen...
 
T

Thomas_6683

Threadstarter
Registriert
10.03.2006
Beiträge
3
Ort
bei Stuttgart
wow, vielen Dank für die vielen Infos !

@ H.Gürth:
Ja, die Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. So könnte man ja auch nur einen Teil der Decke abhängen, nämlich nur 1/4 eines Kreises. Also praktisch rund. Muss mal darüber nachdenken...

@ Tigger:
Das mit dem Kasten ist auch nicht übel. Hätte ich auch selbst draufkommen können. Hab ich nämlich bereits überm Bett hängen. Die Platte steht ca. 10cm über dem Rahmen über, was dann optisch bewirkt, dass die Platte schwebt. Sieht auch gut aus !

@ Thomas.B:
Davon habe ich ja noch nie gehört. Einfach LED´s an die Decke kleben. Hart, hart ! Aber das Problem mit dem neu spritzen oder tapezieren bleibt. Also lieber nicht. Aber die Idee ist auch nicht schlecht.

@ Homeworker:
Danke für den Hinweis. Eine Decke hat einen Korrosionsschutz ? Oh man, ich lerne auch nie aus. Ist ja nur ca. 1 cm was man reinschlitzen muss, aber nee nee. So langsam wäge ich ab. Der Aufwand lohnt nicht.

Somit wird wohl der "Kasten" in Frage kommen. Mal sehen, muss mir noch n paar Gedanken machen.
Aber vielen Dank für Eure Hilfe ! ! ! :D
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
@ Thomas_6683:
> Davon habe ich ja noch nie gehört.
Ich eigentlich auch nicht, sondern gerade so ausgedacht. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Gebüsch...
Ultraflache Leuchten, die nur aufgeklebt werden, sind gerade im Automobilbereich im Kommen. Die Verlegung von aufgeklebtem Kupferlackdraht habe ich als Kind mal für eine Klingel gemacht: Im Hausflur dünnen Draht einfach auf das Holz der Treppe geklebt, gespachtet, lackiert - sorgte für große Verblüffung bei Eltern und Oma...
Machbar ist das schon. Du läßt Dir eine Multinutzen-Leiterplatte machen, auf der mindestens so viele Einzelplatinchen sind, wie Du brauchen wirst. Du kannst die Platinen auch gleich bestücken lassen, wenn Du die SMD's nicht selber löten willst. Grundsätzlich gibt es fast endlose Möglichkeiten - verschiedene Leuchtmuster, Farben, dimmen, blinken (gut das wäre eher peinlich, aber nur so als Beispiel). Die Platinchen (vielleicht so groß, wie ein Centstück) solltest Du solide direkt auf den Beton kleben - also die alte Farbe entfernen, damit es wirklich hält. Zum spritzen, tapezieren oder streichen klebt man einfach mit einem "schwachen" Kleber flache Kappen über die LED's, die man danach wieder abhebelt - das geht prinzipiell immer wieder. Du brauchst "Huckel", die z.B. bei tapezieren nicht stören, aber unter der Tapete leicht zu erkennen sind. Dann werden die Beulen mit einem Teppichmesser oder Skalpell aufgesäbelt. Ich denke schon, daß das geht...

Korrosionsschutz:
Das ist schon richtig und ich hatte es auch bereits erwähnt. Erklärung:
Beton hat grundsätzlich eine hohe Druckfestigkeit und eine sehr viel geringere Zugfestigkeit. Für eine freitragende Decke braucht man Moniereisen (= halbwegs zufester Stahl), das vor allem im unteren Teil der Decke in Form von Matten eingegossen wird und dort für Zugfestigkeit sorgt. Moniereisen ist normalerweise nicht korrosionsgeschützt - also z.B. verzinkt. Das besorgt die Überdeckung mit Beton. Der ist basisch und verhindert so, daß das Eisen rostet. Damit das funktioniert, darf die Schichtdicke nicht zu gering sein. Es gibt je nach Anwendung unterschiedliche Vorschriften für die Mindestdicke der Überdeckung - bei der Decke IM Haus ist es z.B. weniger als z.B. bei einer Brücke, die Wind und Wetter ausgesetzt ist. Der Beton unterhalb der Armierung trägt zwar rein rechnerisch statisch wenig zu Tragfähigkeit bei, ist aber trotzdem wichtig.
Gips - leider der von vielen bevorzugte Baustoff zum zuschmieren solcher Fugen - ist an dieser Stelle ganz schlecht: Gips = Kalziumsulfat = Ca2SO4 = sauer = korrosionsfördernd.

Gruß
Thomas
 
D

Dirk

Moderator
Registriert
19.01.2004
Beiträge
14.755
Wohnort/Region
Muehlhausen
Thomas.B schrieb:
Der Beton unterhalb der Armierung trägt zwar rein rechnerisch statisch wenig zu Tragfähigkeit bei, ist aber trotzdem wichtig.
Gips - leider der von vielen bevorzugte Baustoff zum zuschmieren solcher Fugen - ist an dieser Stelle ganz schlecht: Gips = Kalziumsulfat = Ca2SO4 = sauer = korrosionsfördernd.
Immerwährend, oder nur so lange, bis der Gips abgebunden hat? Wenn ja, dürfte das ja vernachlässigbar sein, denn das dauert mit Sicherheit nicht so lange, bis das Moniereisen durchgerostet ist :wink:
Ansonsten: was nimmt man sonst? Rotband?

Dirk
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
Hallo Dirk,

> Immerwährend, oder nur so lange, bis der Gips abgebunden hat?

grundsätzlich, solange der Gips chemisch vorhanden und feucht ist, wirkt er korrosiv - auch wenn er wieder feucht wird. Man muß da aber trennen zwischen technisch unmöglich (= akut einsturzgefährdet), höchst ärgerlich und verboten oder rein technisch eher vernachlässigbarem Schönheitsfehler - wie etwa Rostflecken (die mich an meiner Wohnzimmerdecke in Rage bringen würden).
Ersteres ist bei der statischen Überdimensionierung der heutige Bauwerke sicher so schnell nicht der Fall. Verboten ist es bei einer Schnittiefe von ca. 2cm (= übliche Betonüberdeckung in diesem Bereich) auf jeden Fall. Solange es mit Sicherheit absolut trocken ist und bleibt, geht sicherlich vieles. Hat man aber das Moniereisen freigelegt oder nur eine geringe Schichtdicke zurückgelassen wird es mit Gips in Verbindung mit Feuchtigkeit schnell problematisch.
Hast Du schon mal einen Spachtel etc. (nicht gerade aus Edelstahl) ein paar Tage in Gips vergessen?
Ich verwendet grundsätzlich keinen Gips im Naß- oder Außenbereich. Im trockenen Innenbereich kann man ihn nur nehmen, wenn Eisenteile korrosionsgeschützt sind - z.B. auch durch eine ausreichend dicke Betonüberdeckung.

> bis das Moniereisen durchgerostet ist
Ausreichende Mengen Gips und Nässe (Kondenswasser?) vorausgesetzt und über Jahre hinweg? Da würde ich nicht darauf wetten. Gut - im Sichtbereich eines Wohnzimmers eher nicht. Da müßte man schon sehr ignorant sein.

> Ansonsten: was nimmt man sonst? Rotband?
Das ist Innenputz auf Gipsbasis. Würde ich an dieser Stelle nicht nehmen. Aber ich würde ja auch nicht großflächig die Decke zerschlitzen.
Wenn ich Leitungen etc. einputzen will, nehme ich Puma (Putz- und Mauermörtel). Den gibt es so von vielen Herstellern und er ist billig. Für erhöhte Anforderungen etwa im Außenbereich, wird er noch mit etwas Zement "verfeinert". Wenn man es eilig hat, gibt es Ansetzmörtel auf Zementbasis. Der ist recht teuer, wenn man ihn in Massen braucht - z.B. zum setzen von Putzschienen. Beim Verlegen von Leitungen braucht man ja nur hin und wieder einen Klecks zum fixieren. Normalerweise fixiere ich Kabel etc. mit Holzklötzen und Putzhaken, werfe zwischendurch ein paar Batzen Mörtel rein, achte darauf, daß nichts übersteht und ein paar Stunden später oder am nächsten Tag putze ich die Fläche glatt. Gips brauche ich fast nie - allenfalls zum zuschmieren von Kleinigkeiten wie alten Dübellöchern oder so.
Innenputz auf Gipsbasis läßt sich allerdings hervorragend verarbeiten und ergibt leicht eine perfekte Oberfläche. Das ist schon ein echtes Plus - besonders für Profis. Man muß sich eben überlegen, wo es hinpaßt.

Gruß
Thomas
 
H

Homeworker

Registriert
27.01.2005
Beiträge
507
@Dirk
also Gips saugt förmlich die Feuchtigkeit auf
und wenn dann zb Nägel drinnen hast siehst schöne braune Flecken
wenn Zb sehr feucht bzw nass ist geht das soweit daß dir der gips rausbröckelt (dehnt sich aus)
wenn zb bei Beton die Korrosion anfängt (Carbonatisierung abgeschlossen) dann dehnt sich der Rost aus und der Beton platzt dann ab eine Sanierung zahlt sich da nicht mehr aus, da der Beton immer wieder abplatzen würde ---> Beton abreißen und neu machen
alle 25 bis 50 Jahre ca je nach Bereichen

Dagegen halten die alten römischen Bauten schon etwas länger!!
Mfg WhiteDog
 
T

Tigger

Registriert
14.02.2005
Beiträge
582
Ort
Lunestedt
1cm Schitze in Filigrandecken ist meistens kein Problem da dort noch kein Stahl ist und auch wenn Halogen-Einbaustrahler in Betondecken gesetzt werden muss meist ein Grosser teil der Armierung weichen und wird in der Filigrandecke auch weggeschnitten ohne Statische Auswirkungen!
Auch das Durchrosten, was auch bei Gipsputz in Lebenszeit des Gebäudes fraglich ist wird keine Statischen auswirkungen auf das Haus haben!
Ansonsten müsste bei Renovierungen oder wenn der Heizungsbauer gepennt hat ja das Ganze Haus zusammenstürzen wenn dort eine Kernbohrung gemacht wird!


LEDs geben leider ein etwas gewöhnungsbedürftiges nicht auch wenn es schon welche in Wamtönen gibt. Fals du einen Kasten baust schau dir mal die Lichtleitertechnik an , teilweise gibt es da einige hübsche und auch günstige Sets die man als Akzente zusätzlich reinsetzen kann.



[
 
H

Homeworker

Registriert
27.01.2005
Beiträge
507
@Tigger
sicher Problem wirds keins sein nur zulässig nicht
Wir hatten schon die Ehre mit deutschen Prüfingenieuren zu tun zu haben wo man jeden I Punkt nachweisen muß.
Is ja auch alles recht und schön !
aber auch irre teuer!

bei kleineren Kernbohrungen wird keiner was sagen
wenn nicht gerade ein Spannkabel einer Brücke durchtrennst.....
Nur Schlitze sind mit vorsicht zu geniesen. Noch dazu wenn einem die Bude nicht gehört!
Mfg der Homeworker
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
@ Homeworker:
Die alten Römer haben in ihrem opus caementum (bekanntestes Bauwerk damit: das Kolosseum) aber auch keinen Stahl verbaut...
Ansonsten Zustimmung.

@ Tigger:
Gerade bei Filigrandecken würde ich das lassen. Hast Du die Elemente schon mal in natura vor dem Einbau gesehen? Die für die Statik entscheidende untere Bewehrung liegt ca. 2cm tief im Beton. Zudem sind es viele dünne Moniereisen und nicht wenige dicke, die je nach Hersteller und Modell zudem vorgespannt sein können. Dazu kommen die Toleranzen. Wenn ein auf Sicherheit bedachter Bauherr in den Zeiten, wo Baustahl noch billig war, die Filigrandecke als eine Art besserer Schalung betrachtet hat, magst Du Recht haben. Wenn das Haus erst ein paar Jahre alt ist oder von einer windigen Baufirma gebaut wurde, ist vielleicht schon weitgehend an Stahl gespart worden und es liegt nur die vorgeschriebene obere Bewehrungsmatte drin.

Mit der Lichtfarbe von LED's hast Du sicher recht. Warmton gibt es zwar, aber wer will das schon im Beleuchtungsbereich von Hochleistungs-LED's. Auf jeden Fall ist die Lichtfarbe nicht von der Dimmung abhängig und das mag vielleicht ein Problem sein. Ich weiß ja nicht, was mein Namensvetter damit vor hat...

Gruß
Thomas
 
Thema: Mauernutfräse / Schlitzfräse - Danach Decke neu spritzen ?
Oben