Leitung angebohrt?

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Nr.1

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Hallo.

Ich wollte in meinem Schlafzimmer (Altbau) ein Regal anbringen.

Dazu bohrte ich je Winkel 3 Löcher und das ging einwandrei und ohne jegliche Probleme.

Als ich dann das Regal festschraubte (Dübel waren in den Löchern), spürte ich ein Kribbeln, als ich mich auf meinem PC (Metallgehäuse) abstützte und mit dem Finger an das Metall vom Schraubendreher kam. Dieses Kribbeln tritt bei allen 3 Löchern des rechten Winkels auf, die recht nah beieinander liegen.

Position der Löcher: 40cm von der rechten Wand entfernt und in 120-130cm Höhe. 2 Löcher oben (ca. 1,5cm auseinander) und ein Loch weiter unten (ca. 10cm unter den anderen beiden).

Die Wand: Es ist eine Aussenwand. Aussen ist keinerlei Aussenlicht oder ähnliches. Über den besagten Löchern befindet sich auch kein Abnehmer mehr und es ist die oberste Etage, also verläuft normalerweise auch keine Leitung weiter nach oben. Unterhalb der Löcher (ca. 60cm tiefer) ist eine Steckdose, ABER ungefähr einen halben Meter versetzt, also nicht in einer Linie.

Es trat keinerlei Kurzschluss ein und das Kribbeln war zwar nicht angenehm aber erschien mir nicht besonders gefährlich.

Was soll ich nur tun? Kann dieses Kribbeln auch schon auftreten, wenn man "nur" die Isolierung ein wenig beschädigt hat?

Für Eure Tipps bin ich dankbar!
 
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mennestefan

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Hallo,

das "Kribbeln" kann auch schon bei leichter Beschädigung der Isolierung auftreten, da die Stärke der Isolierung von Material und Dicke abhängt. Auch wenn die Steckdose versetzt zum Winkel angebracht ist, kann sich dort ein Kabel befinden. Möglicherweise wurde das Kabel dort verlegt, um die Mitte der Wand von Kabeln freizuhalten oder die Zuleitung wurde durch die Decke verlegt und der genaue Platz für die Steckdose wurde erst später festgelegt.

Probier mal folgendes: Mess mit einem 2-poligen Spannungsprüfer zwischen Schraube und Schutzkontakt einer Steckdose (intaktes, 3-poliges Verlängerungskabel zum überbrücken der Strecke verwenden). Zeigt er etwas an, eventuell auch weniger als 230 Volt, so hast Du in jedem Fall ein Kabel getroffen.

Zur Sicherheit bei ausgeschaltetem Strom die Stelle einfach mal aufstemmen.

Hoffe, ich konnte Dir helfen.

MfG
Stefan
 
Alfred

Alfred

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Hallo,
es könnte auch sein dass dein PC nicht ganz in Ordnung ist und Spannung auf das Gehäuse kommt, überprüfe auch hier mal!
 
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Nr.1

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Hallo.

Ich hab nun ein ganz anderes Problem:

Aufgrund von dem Problem, das ich ne Leitung angebohrt haben könnte, habe ich mir einen Kabelfinder zugelegt, der auch Metall findet.

Nun habe ich folgendes, seltsames Problem:

Die gesamte Wand (also die, in der ich gebohrt habe und eine angrenzende Wand) scheinen mit Metall komplett durchsetzt zu sein! Also geht das Suchgerät auch schon los, wenn ich mit ihm nur einen Zentimeter an die Wand ran komme. Und zwar meine ich die komplette Wand und nicht nur irgendwelche Bereiche. Bei der Holzvertäfelung an der Decke und dem Holzbalken bleibt der Metallsucher aber stumm.

Weiterhin gibt es noch ein Rätsel. Auch Strom scheint in der gesamten Wand zu fliessen, INCLUSIVE der holzvertäfelten Decke UND dem schweren Holzbalken an der Decke (Fachwerkhaus). Schalte ich die WANDLAMPE (normaler Halogenstrahler) aus, bleibt zumindest das Stromsuchgerät stumm. Der Metallsucher geht los wie immer.

Was kann das denn nur sein? Ich stehe vor einem Rätsel!


Getestet habe ich zumindest den Metallsuch-Modus erfolgreich. So piepte das Gerät erst, wenn ich über eine Metallschraube in der Vertäfelung kam. Also scheint das zu funktionieren.
 
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mennestefan

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Hallo,

bezüglich der Wand: vielleicht befindet sich im Putz Streckmetall, um diesem mehr Halt zu geben.
Es könnte ein Isolationsschaden vorliegen, der nicht unbedingt mit dem even. Kabeltreffer zu tun haben muß. Durch eine geringe Feuchte in der Bausubstanz könnten die genannten Bereiche dann auch Strom führen. Da aber keine Spannung fühlbar zu sein scheint, dürfte es sich zur Zeit nur um geringe Kriechströme handeln.

Was für einen Kabelfinder benutzt Du? Ich habe die Erfahrung gemacht, das die billigen Kabelfinder nicht gerade zuverlässig sind. Die Empfindlichkeit verstellt sich zuleicht selbst und sie sind auch sehr sensibel durch statische Aufladung.Meine besten Erfahrungen habe ich bis jetzt mit dem Bosch DMO 10 gemacht. Ab dieser Preisklasse lassen sich Kabel recht zuverlässig verfolgen. War bis jetzt das teuerste Gerät, mit dem ich gearbeitet habe. Habe irgendwo im Internet schon mal einen Vergleichstest gefunden, der dies` bestätigt, weiß aber nicht mehr wo.

Vielleicht hängt das Kabel mit der Wandlampe zusammen?

MfG
Stefan
 
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mennestefan

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Hallo,

genau den Test habe ich gemeint. Er bestätigt genau meine Erfahrungen.

MfG
Stefan
 
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mennestefan schrieb:
Hallo,

bezüglich der Wand: vielleicht befindet sich im Putz Streckmetall, um diesem mehr Halt zu geben.
Es könnte ein Isolationsschaden vorliegen, der nicht unbedingt mit dem even. Kabeltreffer zu tun haben muß. Durch eine geringe Feuchte in der Bausubstanz könnten die genannten Bereiche dann auch Strom führen. Da aber keine Spannung fühlbar zu sein scheint, dürfte es sich zur Zeit nur um geringe Kriechströme handeln.

Was für einen Kabelfinder benutzt Du? Ich habe die Erfahrung gemacht, das die billigen Kabelfinder nicht gerade zuverlässig sind. Die Empfindlichkeit verstellt sich zuleicht selbst und sie sind auch sehr sensibel durch statische Aufladung.Meine besten Erfahrungen habe ich bis jetzt mit dem Bosch DMO 10 gemacht. Ab dieser Preisklasse lassen sich Kabel recht zuverlässig verfolgen. War bis jetzt das teuerste Gerät, mit dem ich gearbeitet habe. Habe irgendwo im Internet schon mal einen Vergleichstest gefunden, der dies` bestätigt, weiß aber nicht mehr wo.

Vielleicht hängt das Kabel mit der Wandlampe zusammen?

MfG
Stefan

Zum Kabelfinder: Der Witz ist, das dieses Billigteil kaum "echte" Kabel findet!! Gehe ich z.B. an irgendeinen (eingeschalteten) Lichtschalter und fahre um diesen herum mit dem Gerät, müsste er ja irgendwas erkennen, aber es tut sich nix! Lediglich bei einem der vielen Schalter tut sich was. Nur wenn ich über das Kabel einer Steckerleiste komme, geht das Ding los. Warum ist das Teil bei dieser Wand nur bei eingeschalteter Wandlampe so hyperaktiv und geht los? Ich habe festgestellt, das sich das Signal bei zunehmender Entfernung abschwächt....was erkennen diese Suchgeräte eigentlich?

Das Kabel, welches ich evtl. angebohrt habe, macht in dieser Ecke absolut keinen Sinn! Die Stelle wo ich gebohrt habe, ist völlig ohne jeden Bezug zu irgendeinem Kabel oder Schalter.

Also....wenn man vor der Wand (Länge 4m) steht, ist die rechte Seite eine Aussenkante des Hauses. Dort befindet sich lediglich eine Sat-Schüssel, aber das Kabel geht aussen an dem Haus nach unten. Auf der rechten Seite ziemlich weit aussen (ca. 50cm von der Aussenkante), sind meine Bohrungen.

In der Mitte der Wand ist die besagte Lampe, unter der der passende Lichtschalter ist. Links und rechts von diesem Schalter (aber noch weiter unten), befinden sich 2 Steckdosen. Die rechte Steckdose ist viel weiter unten, als meine Bohrungen. Über der Dose ist rein gar nichts mehr und über mir ist nur noch der völlig unbeleuchtete Boden.

Überlegung: Könnte das Kribbeln, was ich beim Reinschrauben in die Löcher gespürt habe, eben dieser Kriechstrom sein, der ja scheinbar bei aktiviertem Licht die ganze Wand beeinflusst?
 
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Übrigens habe ich diesen Billig-Düwi für 11 Euro aus dem Baumarkt. (Wie in diesem Test)
 
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MarkusS

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Nr.1 schrieb:
Zum Kabelfinder: Der Witz ist, das dieses Billigteil kaum "echte" Kabel findet!! Gehe ich z.B. an irgendeinen (eingeschalteten) Lichtschalter und fahre um diesen herum mit dem Gerät, müsste er ja irgendwas erkennen, aber es tut sich nix! Lediglich bei einem der vielen Schalter tut sich was. Nur wenn ich über das Kabel einer Steckerleiste komme, geht das Ding los. Warum ist das Teil bei dieser Wand nur bei eingeschalteter Wandlampe so hyperaktiv und geht los? Ich habe festgestellt, das sich das Signal bei zunehmender Entfernung abschwächt....was erkennen diese Suchgeräte eigentlich?

Das Kabel, welches ich evtl. angebohrt habe, macht in dieser Ecke absolut keinen Sinn! Die Stelle wo ich gebohrt habe, ist völlig ohne jeden Bezug zu irgendeinem Kabel oder Schalter.

Also....wenn man vor der Wand (Länge 4m) steht, ist die rechte Seite eine Aussenkante des Hauses. Dort befindet sich lediglich eine Sat-Schüssel, aber das Kabel geht aussen an dem Haus nach unten. Auf der rechten Seite ziemlich weit aussen (ca. 50cm von der Aussenkante), sind meine Bohrungen.

In der Mitte der Wand ist die besagte Lampe, unter der der passende Lichtschalter ist. Links und rechts von diesem Schalter (aber noch weiter unten), befinden sich 2 Steckdosen. Die rechte Steckdose ist viel weiter unten, als meine Bohrungen. Über der Dose ist rein gar nichts mehr und über mir ist nur noch der völlig unbeleuchtete Boden.

Überlegung: Könnte das Kribbeln, was ich beim Reinschrauben in die Löcher gespürt habe, eben dieser Kriechstrom sein, der ja scheinbar bei aktiviertem Licht die ganze Wand beeinflusst?

Nimm diesen "Leitungssucher" und bring ihn in den Laden zurück. Es mag Ausnahmen geben die ich nicht kenne aber für einen einigermassen verlässlichen Leitungssucher zahlt man leicht mehrere 100 Euros, z.B. Bosch, Beha, Kurth.

Dieser angebliche "Kriechstrom" in der ganzen Wand ist ziemlich seltsam. Das ziehe ich mal recht in Zweifel. Wenn es diesen Strom tatsächlich geben sollte und wenn er ursächlich für das "Kribbeln" wäre müsste der eigentlich schon bei einfachem berühren der Wand spürbar sein. Und es bliebe die Frage, wo der Strom herkommen könnte. Wenn da tatsächlich ein Strom ist müsste irgendjemand eine horrende Stromrechnung haben - und der Zähler müsste weiterlaufen wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind. Wenn in dem Haus funktionierende RCDs richtig installiert sind - für alle Räume - sollte mindestens einer auslösen.

Ich weiss nicht, was ich mir unter "Altbau" vorstellen soll. Wie alt? Wie alt ist die E-Installation? Welche Netzform? Wie abgesichert? Klassische Nullung? Man trifft im Altbau heute leider immer noch Installationen an die 50 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben - z.B. die textilummantelten Leiter in Metallrohren. Immer wieder ein Quell der Freude - und Ursache für ziemlich seltsame Effekte - und für billige Leitungssucher nahezu unauffindbar weil das Metallrohr zuverlässig das zu detektierende elektrische Feld abschirmt.

Wirklich helfen kann da nur ein Elektriker mit Erfahrung und dem passenden Messgerät, gerade bei unklaren Installationen kann man dem Laien nur raten, die Finger wegzulassen - Strom funktioniert immer :oops:

Gruss
Markus
 
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MarkusS schrieb:
Nimm diesen "Leitungssucher" und bring ihn in den Laden zurück. Es mag Ausnahmen geben die ich nicht kenne aber für einen einigermassen verlässlichen Leitungssucher zahlt man leicht mehrere 100 Euros, z.B. Bosch, Beha, Kurth.

Dieser angebliche "Kriechstrom" in der ganzen Wand ist ziemlich seltsam. Das ziehe ich mal recht in Zweifel. Wenn es diesen Strom tatsächlich geben sollte und wenn er ursächlich für das "Kribbeln" wäre müsste der eigentlich schon bei einfachem berühren der Wand spürbar sein. Und es bliebe die Frage, wo der Strom herkommen könnte. Wenn da tatsächlich ein Strom ist müsste irgendjemand eine horrende Stromrechnung haben - und der Zähler müsste weiterlaufen wenn alle Verbraucher ausgeschaltet sind. Wenn in dem Haus funktionierende RCDs richtig installiert sind - für alle Räume - sollte mindestens einer auslösen.

Ich weiss nicht, was ich mir unter "Altbau" vorstellen soll. Wie alt? Wie alt ist die E-Installation? Welche Netzform? Wie abgesichert? Klassische Nullung? Man trifft im Altbau heute leider immer noch Installationen an die 50 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben - z.B. die textilummantelten Leiter in Metallrohren. Immer wieder ein Quell der Freude - und Ursache für ziemlich seltsame Effekte - und für billige Leitungssucher nahezu unauffindbar weil das Metallrohr zuverlässig das zu detektierende elektrische Feld abschirmt.

Wirklich helfen kann da nur ein Elektriker mit Erfahrung und dem passenden Messgerät, gerade bei unklaren Installationen kann man dem Laien nur raten, die Finger wegzulassen - Strom funktioniert immer :oops:

Gruss
Markus

Gibt es eine Werkzeugmarke namens Kurth??? Ähm rein zufällig ist das mein Nachname. *gg*

Der "Kriechstrom": Wenn in der Wand wirklich stabilisierendes Eisen drin ist, dann spürt man den Strom doch nur da, wo Metall in der Nähe ist, oder? Als ich die Schrauben reingedreht habe, kam ich vielleicht in die Nähe solcher Eisenteile und der Strom wurde über die Schrauben geleitet. Ist nur eine Überlegung.

Das mit der Stromrechnung: Also da dieser Strom in der Wand scheinbar nur fliesst, wenn ich die besagte Lampe anmache, trage ich wohl die Kosten. ABER ich habe schon früher mal einen Test gemacht und alle Abnehmer (incl. Kühlschrank) deaktiviert und der Zähler stand still.

Zum Stromnetz: Wie es genau aufgebaut ist, weiss ich nicht, da ich kein Experte bin. Auf jeden Fall wurde es recht neu gemacht. Das bedeutet, neue Kabel (mit dem gelb/grünen Kabel) und ein Sicherungskasten mit diesen neuen Kipp-Sicherungen. Ich kann einzelne Bereiche per Sicherung deaktivieren.
 
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mennestefan

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Hallo Nr.1,

du rufst am besten wirklich mal einen Elektriker. Der kann dann am besten auch gleich den RCD , besser bekannt als Fehlerstrom- Schutzschalter (kurz FI) , überprüfen. Ich gehe mal davon aus, das ein solcher bei der Modernisierung eingebaut wurde. Müßte er nach VDE eigentlich.

Der Begriff RCD dafür (wieder so eine EU -Harmonisierungsumbenennung :roll: , die man auch mit einfachen Englischkenntnissen aus der Schule nicht versteht :twisted: ) , hat sich in Deutschland auch unter Elektrikern noch nicht durchgesetzt. Wozu auch, schließlich weiß selbst der Laie durch den Namen "Fehlerstromschutzschalter", das bei auslösen desselben ein Fehler in der Elektrik vorliegt. Allerdings sagen auch heute noch viele fälschlicherweise Hauptschalter dazu.

Was hat eigentlich die vorgeschlagene Spannungsmessung ergeben? :?: Schalt mal die Sicherungen eine nach der anderen aus, ob das Kribbeln irgendwann aufhört. :idea:


MfG
Stefan
 
H.-A. Losch

H.-A. Losch

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@Nr. 1
Die meisten Billigleitungssucher taugen wirklich nicht viel, aber hast du das Gerät vor der Suche überhaupt kalibriert?

Die Geräte erkennen nur spannungsführende Leitungen als elektrische Leitung. Wenn deine Wandlampe richtig angeschlossen ist, können sie bei ausgeschaltetem Schalter das Stück zwischen Schalter und Lampe nicht finden. Event. zeigen sie hier aber Metall an.
 
Alfred

Alfred

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Hallo,
es könnte auch nur ein Potentialunterschied zwischen dem Haus und seinem verbauten Metallen und dem Nullleiter/Erde des Stromnetzes sein. Der Nullleiter führt ja irgendwann an der nächsten Trafostation oder Niederspannungsstation zur Erde, durch lange Strecken können hier auch mal 20 V Unterschied auftreten. Bei Telefonanlagen hat man hier eigene Erdungen (Betriebserde) um Fehler auszuschließen. Du könntest mal die Spannung zwischen dem Regalschrauben und dem PC oder Lampe oder auch nur dem Schutzleiter messen.
 
Thema: Leitung angebohrt?

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