Kleiner Erfahrungbericht zur Metabo HKS54

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JürgenS

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Hallo,

da ich hier doch seit längerem alle genervt habe, was ich mir denn nun für eine HKS anschaffen könne kommt jetzt auch ein vorläufiger Erfarhungsbericht :wink:

Leider ist meine Führungschiene noch nicht eingetroffen, so daß die Probeschnitte in 12mm Multiplex doch nicht so gerade wurden, wie ich sie benötige, hier ist der Prallelanschlag nicht ausreichend, aber das habt Ihr mir ja auch vorhergesagt und hier ruhen meine Hoffnungen natürlich auf der Führungsschiene.

Heute war aber nicht Filigranarbeit, sondern ein Einsatz fürs Grobe angesagt. Mein Nachbar hat ca. 3 Dutzend alte rohe Bauholzbretter (Fichte) in den Maßen 40 x 300 cm und einer Dicke von 3 und 3,5 cm umsonst "ergattert". Nun ja er will sich eine Art Gartenschuppen daraus bauen. Dafür will er sie nicht nur kürzen sondern die meisten auch der Länge nach zersägen.
Also hatte meine Metabo heute schweren Einsatz. Ca 3 Stunden haben wir gesägt.
Fazit: Die Metabo ging mit dem 10Zähne Sägeblatt durch das alte Holz wie durch Butter. Die Maschine wurde zwar warm, aber nicht heiß und machte selbstverständlich keine Mucken. Einziges Problem: Ich bin noch etwas ungeübt (und wohl auch etwas übervorsichtig) im Umgang mit der HKS. Wenn die Bretter zerteilt wurden mußte ich erst ein wenig lernen die Bretter so zu "unterfüttern", daß sie beim Absägen nicht irgenwann einknicken und dann das Sägeblatt einklemmen. Wie macht Ihr so etwas?
Kurz vorm Durchtrennen sind mir dann gerne die Bretter "abgeknickt" ohne daß ich beide Teile halten konnten. Daß eine klemmt dann natürlich das Sägeblatt ein.

Ein weiterer NAchbar kam zum Ende noch mit einer großen Skill, Schnitttiefe glaube ich mindestens 66mm. Die habe ich auch mal kurz probiert, aber die Metabo finde ich da einfacher zu handhaben, da leichter und kleiner. Die Metabo konnte ich gut mit einer Hand führen, da war mir die Skil eigentlich zu schwer und zu stark für. Die Skill hat natürlich mehr Kraft, die konnte sie aber hier nicht recht in Schnittgeschwindigkeit umsetzen, da sie wohl ein relativ abgenutztes Sägeblsatt hat , wie der Besitzer sagte.
Die Handlichkeit und das relativ kleine Gewicht kommen mir bei der Metabo doch sehr entgegen, zumal ich sie ja später eher für "feinere" Arbeiten benötige.

Nun ja , so weit mein kleiner vorläufiger Eindruck zur Metabo.

Viele Grüße, Jürgen
 
D

Dietrich

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Hallo Jürgen,

netter Bericht:)

Halte beim Auftrennen immer ein paar kleine Holzkeile in der Hosentasche bereit, die Du bei Bedarf hinter der Säge in die Schnittfuge steckst, eine Latte oder ein kleiner Gummihammer mit dem man nachschlagen kann, damit der Keil die beiden Teile ein wenig auseinander drückt sollte man auch haben.
Probiers mal aus, wirkt oft Wunder:)

Du solltest Dir 2 Böcke bauen, schön stabil, das Querholz mit einer Opferlatte belegen, die Du mit einigen Tropfen Ponal anleimst, nicht flächig verleimen, sonst kannst Du den Wechsel der Opferlatte vergessen!

Die kleineren Metabo HKS haben leider nur eine einseitig befestigte Führung an der Grundplatte, ab Modell KS 68 E müsste der Anschlag doppelt geführt sein, ganz sicher ist er bei der KS 85 doppelt geführt. Mit der Verwendung der FH hat sich das Problem erledigt.
 
H

hinack

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Moin Jürgen,

wie oben schon geschrieben: Schnittiefe auf Holzstärke plus 2mm reduzieren und die Opferlatten mit ansägen. (Später sägt man in der Opferlatte in alte Schnitte)

Ich stecke immer große blaue Styropordübel in den Sägeschnitt hinter der Säge, wenn's zuviel Kraft im Holz hat. Die haben große Platten als Köpfe und fallen nicht durch, wenn der Schnitt durch ist. Die Keile sammelt man egal und nach jedem Schnitt wieder auf. Besonders unangenehm in Schüttung oder in Decken.

Ansonsten gilt beim HKSen immer: stets quer zum Bock sägen oder das Werkstück auf der ganzen Breite quer lagern. Der letzte cm Material bricht sonst immer irgendwie weg. Besonders bei Furnieren oder Fasermaterial.

Ansonsten Glückwunsch, am Bauholz vom Nachbarn üben ist billiger als an 'ner eigenen Designerküchenplatte. Das ist clever. :wink:
 
J

JürgenS

Threadstarter
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172
Moin Hinack, hallo Dietrich,

wie immer vielen Dank für die guten Tipps.
Ich hatte mir bei den Längschnitten zwei Latten auf der ganzen Länge unterlegt. Mit den Keilen müßte es dann besser gehen.
Kleinere Werkstücke habe ich auf meine "Workmade" am Rand mit Zwingen festgemacht und in der Mitte gesägt. Das ging auch ganz gut.
Ich werde beim nächsten Mal Eure Tipps befogen und die Idee mit der Opferlatte versuchen.

hinack schrieb:
Ansonsten Glückwunsch, am Bauholz vom Nachbarn üben ist billiger als an 'ner eigenen Designerküchenplatte. Das ist clever. :wink:

Genau das hatte ich mir auch gedacht ... :wink: :wink: :wink: und wenn man dann noch ne Kiste Bier und zünftiges Grillfleisch dazu bekommt.... was will ich mehr... :D :D :D

Viele Grüße, Jürgen
 
Thema: Kleiner Erfahrungbericht zur Metabo HKS54

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