Kaufberatung Bohrhammer

Diskutiere Kaufberatung Bohrhammer im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, mein Bohrhammer hat leider die Grätsche gemacht (nach 24 Jahren🙂) und nun brauche ich einen neuen, weiß aber nicht so recht für welches...
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Dieter Zweigel

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Hallo,
mein Bohrhammer hat leider die Grätsche gemacht (nach 24 Jahren🙂) und nun brauche ich einen neuen, weiß aber nicht so recht für welches Gerät ich mich entscheiden soll.

Ausgangssituation:
Bisher hat ein kleiner grüner Bosch-Hammer seinen Dienst verrichtet (ich glaube der war mit 1,9 J angegeben). Der wurde für zwei Hausrenovierungen und diverse alltägliche Bohr- und Meißelarbeiten eingesetzt. Geschont wurde das Gerät nicht und kam auch öfter an seine Grenzen, aber irgendwie hat er dann doch noch alles geschafft. Leider hat ein Stromkabel ihm letztens den Garaus gemacht - eine Reparatur (falls überhaupt möglich) halte ich nicht mehr für sinnvoll. Jetzt suche ich halt einen neuen. Gesetzt ist SDS-Plus, Bohr- und Meißelfunktion. Normales Bohrfutter ist nicht nötig, dafür habe ich noch Schlagbohrmaschine und Akkuschrauber.

Nun zur Frage:
Welchen soll ich kaufen? Discounter-Ware will ich nicht - kann ordentliche Qualität sein, kann aber auch großer Mist sein und auf Lotterie habe ich keine Lust. Von früher habe ich Bosch (grün/blau), Metabo und Makita als zuverlässige Marken in Erinnerung. Nun sehe ich aber die blauen Bosch-Geräte und v.a. Makita relativ günstig in den Baumärkten, was mich etwas irritiert. Mein alter grüner Boschhammer hat vor fast einem viertel Jahrhundert rund 200DM gekostet, heute gibt es einen blauen GBH 2-21 für 120€. Wird der gute Ruf der Geräte benutzt um 08/15-Qualität unter die Leute zu bringen oder sind die tatsächlich relativ günstig geworden?

Im Moment gefallen mir folgende Maschinen gut:
Bosch GBH 2-21
Bosch PBH 2500
Makita HR2470
Metabo KHE2445

Was meint ihr? Bin ich mit dieser Vorauswahl auf der richtigen Schiene oder sollte ich was anderes in Betracht ziehen? Wie sind die Erfahrungen?

Vielen Dank für euren Input.
 
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Moin Dieter,
Deine Wahl ist schon ganz gut.
Die Gerate sind alle samt vergleichbar und liegen gut in der Hand.
Wobei ich eher zur forgenden Auswahl tendieren würde:
Bosch GBH 2-26
Makita HR2470
Metabo KHE2445

Wenn Du schon ein Akkusystem Zuhause hast, währe auch ein Akku-Bohrhammer nicht schlechter oder teurer als ein Kabelgerät (wenn man von einem Solo-Gerät ausgeht).
 
Wenn du auf weitere 25 Jahre rechnest, würde ich mir auch Duss ansehen.
 
Wobei ich eher zur forgenden Auswahl tendieren würde:
Bosch GBH 2-26
Was spricht deiner Meinung nach gegen den kleineren? Bisher habe ich die hohe Schlagenergie nicht wirklich benötigt.
Wenn Du schon ein Akkusystem Zuhause hast, währe auch ein Akku-Bohrhammer nicht schlechter oder teurer als ein Kabelgerät (wenn man von einem Solo-Gerät ausgeht).
Aber der Akku macht das Gerät schwerer und unhandlicher.
 
Wenn du auf weitere 25 Jahre rechnest, würde ich mir auch Duss ansehen.
Hat Duss auch kleine Bohrhämmer? Ich kenn nur die schweren Klopper. Davon abgesehen sollte es auch noch bezahlbar bleiben (weshalb auch Hilti in meiner Vorauswahl fehlt).
 
Hat Duss auch kleine Bohrhämmer? ... Davon abgesehen sollte es auch noch bezahlbar bleiben
P26C ist der kleinste. Ok, er wiegt etwas mehr als die genannten.

Bezahlbar ist halt relativ. Wie gesagt, auf 25 Jahre gerechnet ist das ein Schnapper...
 
Nein, mit dem Duss zahlt er gnadenlos drauf. Der Duss kostet etwa 6x so viel. Wenn der grüne Bosch bei ihm schon 24 Jahre gehalten hat, müsste der Duss weit über 100 Jahre halten.
Ich würde den Bosch GBH 2-26 oder 28 nehmen. Ich habe mit meinem GBH gute Erfahrungen gemacht und das gibt's nach 25 Jahren immer noch günstig Ersatzteile.
 
Was spricht deiner Meinung nach gegen den kleineren? Bisher habe ich die hohe Schlagenergie nicht wirklich benötigt.
Den 2-26er gibt es schon eine ganze Weile, der ist bewährt und erwiesenermaßen gut. Außerdem Made in Germany. Der 2-21er ist vergleichsweise neu und ich bin mir nicht sicher wo der herkommt.

Nachtrag: Persönlich würde ich den 2-28 nehmen, weil man da für wenig Aufpreis und Mehrgewicht noch mehr Power und aktive Vibrationsunterdrückung bekommt. Aber wenn man das nicht braucht sind die von @Langfelder genannten Geräte sicher alle nicht verkehrt.

Makita und Metabo haben so viele Ähnlichkeiten im äußerlichen Aufbau, daß ich fast geneigt bin, die gleiche Zukauf-Quelle anzunehmen.
Wie kommt man auf das schmale Brett? Es gibt fast keine Eigenschaft der beiden Hämmer die nicht auch jeder andere Hammer dieser Bauform hat. Die technischen Daten unterscheiden sich sowieso sehr deutlich.
Und es ist auch unwahrscheinlich dass Makita und Metabo, die beide seit Jahrzehnten SDS-Plus Hämmer aller Art produzieren, SDS-Plus Hämmer zukaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was spricht deiner Meinung nach gegen den kleineren? Bisher habe ich die hohe Schlagenergie nicht wirklich benötigt.
Na ja. Vor 20 Jahren gab es auch kaum bezahlbare Geräte mit entsprechender Schlagenergie. "Haben ist besser als Brauchen" gilt hier einmal mehr, wenn man schon eine bestimmte Baugröße in's Auge gefasst hat, dann würde ich in der Baugröße auch das Maximum herausholen wollen.
Die Geräte, die @Langfelder aus deinen Vorschlägen genannt hat, hätte ich auch so gewählt. Der grüne Bosch ist Spielzeug, dito der "kleine" Blaue.
Das restliche Feld ist so ähnlich, daß Du fast würfeln kannst, welche Marke Du nimmst. Makita und Metabo haben so viele Ähnlichkeiten im äußerlichen Aufbau, daß ich fast geneigt bin, die gleiche Zukauf-Quelle anzunehmen. Milwaukee und Hikoki haben sicherlich auch noch vergleichbare Pendants im Programm - die sind auch gut, ebenso natürlich DeWalt.

Ich persönlich würde noch etwas sparen und mehr Geld investieren in eine Zweigang-Maschine mit Quick, also eine größere Metabo.
Überhaupt würde ich, wenn ein Neukauf ansteht, auf mehr moderne Technik achten:
- Vibrationsminderung
- Kickback-Control (nennt jeder Hersteller anders)
- 2 Gänge
- Meißelfunktion (neben Bohren und Hammerbohren)
- Quick (=SDS-Futter gegen normales Futter austauschen)
Milwaukee hat da mit Fixtec etwas ähnliches wie Metabo Quick im Programm, ich würde vermutlich bei einem dieser beiden Hersteller landen.

Aber der Akku macht das Gerät schwerer und unhandlicher.
Nope. Das ist nicht wirklich viel, es fällt meiner Meinung nach kaum in's Gewicht - dafür nervt kein Kabel oder ähnliches Geraffel. Aber das muss jeder selbst wissen, ich bereue den Schritt zum Akkubohrhammer nicht, seitdem liegt der Kabel-Bohrhammer nur noch in seinem Koffer. Allerdings ist das nur sinnvoll, wenn man sich ein Akku-"Öko"System aufbauen will bzw. mindestens noch ein Gerät vom selben Hersteller mit passenden Akkus hat.

Davon abgesehen sollte es auch noch bezahlbar bleiben (weshalb auch Hilti in meiner Vorauswahl fehlt).
Nein. Hilti fehlt, weil sie technisch exakt nichts besser machen oder (von den technischen Daten her) können als die Mitbewerber und nur wegen des Flotten-Management interessant sind. Privatleute sollten sich mit ihrem Geld besser Zigarren anzünden, wenn sie so viel davon haben, dass es eine Hilti sein soll...
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema wird mehrmals jährlich durchdiskutiert...

Klar, dass Duss ein Top-Hersteller ist. Nur würde ich sowas für Privateinsatz nur empfehlen wenn man massive Einsätze vorsieht.

Akkubohrhammer ist IMO eher ein Thema bei gewerblichem Einsatz oder wenn man wirklich auf Akku angewiesen ist, oder wenn man wirklich sehr oft bohrt und sich entsprechend den kabellosen Komfort gönnen will (und insbes. wenn ein Akkusystem bereits vorhanden ist).
Meine Akku-SDS-Plus mit 8 Ah ProCore ist auch nicht mehr so leicht, das Akkugewicht ist nicht vernachlässigbar. Aber eben.. Kabellos hat auch Vorteile.

Bei der klassischen 230 V Pistolenform schliesse ich mich Jürgi an, habe meine jedoch seit Langem nicht mehr eingesetzt (etwas zu schwach, im unteren Bereich greife ich zur Akku-SDS-Plus und eigentlich ingesamt viel öfters zur kabelgebundenen 4 kg SDS-Plus).

Konnte hier jemand die GBH 18V-28 DC (3.4 J) mit der GBH 18V-26 D (2.5 J) oder GBH 18V-26 (2.6 J) vergleichen? Wie relevant ist der Unterschied in der effektiven Praxis?

Setze gelegentlich die 18 V GBH 18V-26 ein, finde das Gerät recht praktisch jedoch eher am unteren Limit und mit dem 8 Ah Akku doch nicht so leicht. Ansonsten setze ich privat 230 V SDS-Plus Geräte bis 4 kg und SDS-Max bis 12 kg ein. Am allermeisten eine ältere Bosch Blau 4 kg SDS-Plus. Die 8 kg SDS-Max wird ebenfalls noch einiges eingesetzt, die 12 kg SDS-Max i.Vgl. relativ selten, jedoch oft genug um deren Anschaffung zu rechtfertigen.

Die Pistolenform ist Geschmacksfrage, bevorziehe die Bauform (mit "Griffloch" hinten) der grösseren Geräte, finde die Ergonomie besser.
Für gelegentlichen Einsatz zu Hause ist sowas wie eine GBH 2-26 IMO ausreichend.
Die GBH 18V-LI Compact ist zwar kompakt, jedoch sehr teuer und schwach.

Die aktuellen Bosch Grün SDS-Plus gefallen mir nicht, habe sie jedoch nie eingesetzt.

Als nächster Schritt würde ich eine GBH 4-32 DFR wählen, die ist jedoch bereits so gross, dass in gewissen Fällen dies zun Problem werden kann (Zugänglichkeit). Wie bereits oft besprochen bin ich kein befürworter von SDS-Plus in der 3 kg Klasse.
Die Investition in eine GBH 4-32 DFR muss man sich allerdings gut überlegen, lohnt sich IMO nur wenn regelmässig entsprechende Bohrarbeiten anfallen.

Hilti ist für privat eh kein Thema. Würde selbst sogar gewerblich eher Bosch wählen (ausser wenn Flottenmanagement massgebend) obwohl Hilti in der Schweiz sehr verbreitet ist. Hilti ist vermutlich besser als Bosch, nur ist IMO der Preisunterschied dennoch nicht gerechtfertigt. Zudem habe ich das allermeiste Bosch Blau zu Sonderpreisen erworben (ebenso Metabo und, was ich nicht mehr kaufen würde, Makita und DeWalt (letztere zwei nur auf Akkubohrschrauber bezogen, kenne Firmen, die DeWalt problemlos unter harten Bedingungen einsetzen, habe wohl das falsche Gerät erwischt).

Zum Thema gibt es wie erläutert bereits etliche ausführliche Forumdiskussionen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, mit dem Duss zahlt er gnadenlos drauf. Der Duss kostet etwa 6x so viel.
Dass ein teurerer Hammer über einen konkreten Zeitraum mehr kostet als ein günstiger ist auch klar...
Es ist natürlich auch nicht anzunehmen, dass der bei x-fachem Preis auch x-fach so lange hält.

Das dumme ist halt, dass dieses Argument auch in die andere Richtung funktioniert. Wenn das Teil von z. B. Einhell oder Parkside bei halbem Preis nur 15 bis 20 Jahre hält, würde man mit Makita, Metabo etc. draufzahlen. Und davon ist bei einem normalen Hausgebrauch fast schon auszugehen.

Es hängt letztendlich nur von den eigenen Kriterien ab, wofür man wieviel mehr bezahlt.
 
Der grüne Bosch ist Spielzeug, dito der "kleine" Blaue.
Aber mein bisheriges grünes "Spielzeug" hat ziemlich lange gehalten, auch bei härteren Einsätzen. Natürlich war das nicht täglich im Einsatz sondern nur wenige male im Jahr und dann auch meist nur um zwei 8er Dübel in die Decke zu bekommen. Aber der Bohrhammer musste halt auch in Speiss gesetzte Fliesen von der Wand runter kriegen, Mauern und Terrassenfundamente weghämmern. Das hat der kleine Grüne alles mitgemacht - "Spielzeug" würd ich das nicht nennen.
Früher galt doch bei Bosch, dass die grünen ziemlich das gleiche leisten leisten wie die blauen, nur nicht so robust sind, weil sie von Heimwerkern halt (meist) pfleglicher behandelt werden und nicht täglich eingesetzt werden.
Hat sich das inzwischen geändert?
Ich persönlich würde noch etwas sparen und mehr Geld investieren in eine Zweigang-Maschine mit Quick, also eine größere Metabo.
Überhaupt würde ich, wenn ein Neukauf ansteht, auf mehr moderne Technik achten:
- Vibrationsminderung
- Kickback-Control (nennt jeder Hersteller anders)
- 2 Gänge
Danke für den Hinweis
- Meißelfunktion (neben Bohren und Hammerbohren)
Ist eh gesetzt.
- Quick (=SDS-Futter gegen normales Futter austauschen)
Brauch ich mit vorhandener Schlagbohrmaschine nicht.
Das ist nicht wirklich viel, es fällt meiner Meinung nach kaum in's Gewicht - dafür nervt kein Kabel oder ähnliches Geraffel.
Mich würde der Akku durchaus mehr stören als das Kabel.
Allerdings ist das nur sinnvoll, wenn man sich ein Akku-"Öko"System aufbauen will bzw. mindestens noch ein Gerät vom selben Hersteller mit passenden Akkus hat.
Habe ich nur beim Akkuschrauber, weitere Akkugeräte sind nicht geplant.

In den anderen Beiträgen (für die ich mich auch ausdrücklich bedanke!) scheint die Tendenz zu Geräten mit mehr Leistung zu neigen. Ich bitte aber auch zu bedenken, dass das mit mehr Leistung auch mehr Größe/Gewicht/Geld einhergeht und ich in den meisten Fällen diese Leistung für ein Dübelloch nicht benötige und lieber eine handliche Maschine nehme. Für die seltenen schweren Einsätze nehme ich dann in Kauf, dass es halt nicht ganz so leicht geht. Nur darf mir die Maschine dabei nicht abrauchen, deshalb will ich etwas zuverlässiges und dachte igentlich die kleine blaue Bosch würde diesen Ansprüchen genügen.
 
Früher galt doch bei Bosch,
"Früher" war alles besser. Da gab es auch mal Geräte, wo nur die Gehäuse-Farbe und die Anschlußleitung unterschiedlich waren. War z.B. auch bei AEG / Atlas-Copco bei einigen Maschinen so.
Brauch ich mit vorhandener Schlagbohrmaschine nicht.
Ich bezweifle, dass die leistungstechnisch an einen neuen Bohrhammer heran kommt. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Mich würde der Akku durchaus mehr stören als das Kabel.
Warum? Man muss die Maschine ja nicht gleich mit einem 8Ah-Klopper bestücken. Wenn ich z.B. ein Regal an die Wand montiere, wird "mal eben" der 2Ah aus dem Akkuschrauber angesteckt, die paar Löcher gebohrt, und dann wird mit dem Akkuschrauber weiter gearbeitet. Wenn überhaupt - in Wände bohre ich ohne Schlag mit Multiconstruction-Bohrer, so lange sie nicht aus Beton sind.
Aber die Formulierung "würde" zeigt mir: Du theoretisierst, während ich aus der Praxis spreche.
Habe ich nur beim Akkuschrauber,
Ehm, ja und? Das ist doch gemeint.
Ich bitte aber auch zu bedenken, dass das mit mehr Leistung auch mehr Größe/Gewicht/Geld einhergeht und ich in den meisten Fällen diese Leistung für ein Dübelloch nicht benötige und lieber eine handliche Maschine nehme.
Ja. Es ist ja auch Deine Entscheidung, die nimmt Dir hier niemand ab. Aber die Leute hier antworten in der Regel aus ihrer Erfahrung heraus. Wenn Du mit einem 1J-Spielzeug auskommst, ist das doch vollkommen in Ordnung.
Nebenbei bemerkt widersprichst Du dir irgendwie selbst: Einerseits willst Du eine Maschine, die nicht groß und nicht schwer ist, andererseits willst Du auch eine Meißel-Funktion haben. Meißeln mit 1J Schlagenergie stelle ich mir eher langwierig vor. Und dann wird's halt auch direkt anstrengend.
Nur darf mir die Maschine dabei nicht abrauchen,
Warum sollte sie das tun? Das passiert, zumindest bei den Nicht-Billig-Maschinen, wohl am ehesten durch Überlastung, also auch gerne mal Anwender-Fehler wie "Drücken wie ein Ochse" oder "Heißlaufen lassen, bis man sie nicht mehr anfassen kann, und dann zur Seite legen".
deshalb will ich etwas zuverlässiges und dachte igentlich die kleine blaue Bosch würde diesen Ansprüchen genügen.
Das musst Du dann wohl selbst herausfinden. Ich jedenfalls kenne niemanden, der so "kleine" Maschinchen einsetzt. Selbst meine 30 Jahre alte AEG hatte schon knapp 2J Einzelschlagenergie.
Schreib' uns in 20 Jahren, wie es war... :wink:

Mein Rat: geh' in einen Werkzeughandel, nimm' die Maschinen in die Hand, eine Diskussion im Internet macht Dich nur bedingt schlauer.
 
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Nachtrag zu meinem vorigen Post: Der GBH 2-21 ist wohl "Made in China". Finde ich jetzt nicht so prickelnd. Weniger aus Sorge um die Qualität, als aus geopolitischen Gründen.
Noch ein Argument für den 2-26 der noch in Leinfelden-Echterdingen zusammengebaut wird.#

@H. Gürth Mit Whataboutism kann man sich halt alles schönreden und hat immer eine Entschuldigung untätig zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bezweifle, dass die leistungstechnisch an einen neuen Bohrhammer heran kommt. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Die Bohrmaschine muss leistungstechnisch nicht an den Bohrhammer herankommen, da sie einen anderen Einsatzbereich hat. Und weil diese Bohrmaschine vorhanden ist, muss ich den Einsatzbereich des Bohrhammers nicht mit einem zusätzlichen Bohrfutter erweitern.
Warum? Man muss die Maschine ja nicht gleich mit einem 8Ah-Klopper bestücken. Wenn ich z.B. ein Regal an die Wand montiere, wird "mal eben" der 2Ah aus dem Akkuschrauber angesteckt, die paar Löcher gebohrt, und dann wird mit dem Akkuschrauber weiter gearbeitet.Aber die Formulierung "würde" zeigt mir: Du theoretisierst, während ich aus der Praxis spreche.
Ich theoretisiere nicht sondern spreche aus der Praxis - meiner Praxis, die unterscheidet sich offenbar von deiner. Mein Akkuschrauber ist klein und leicht und dessen Akkus sind definitv ungeeignet um einen Bohrhammer anzutreiben, mal davon abgesehen, dass die mechansich kaum passen würden (ja dies ist eine Vermutung, aber begründet).

Wenn Du mit einem 1J-Spielzeug auskommst, ist das doch vollkommen in Ordnung.
Wer hat von 1 Joule gesprochen? Ich war's nicht.
Mein Rat: geh' in einen Werkzeughandel, nimm' die Maschinen in die Hand, eine Diskussion im Internet macht Dich nur bedingt schlauer.
Ob die Maschinen gut in der (meiner) Hand liegen wird natürlich geprüft. Die Erfahrung Anderer und die Diskussion hier im Forum bringt aber Informationen, die ich durch in-die-Hand-nehmen und Prospekte-lesen nicht erhalte.
 
Mein ersten eigener Bohrhammer war/ist eine Metabo UHE28. Ziemlich schwer, kann universell auf der Baustelle eingesetzt werden.
Der zweite ist ein gebrauchter Black und Decker Proffesional - der ist wesentlich leichter weil keine Meißelfunktion. Bis 12mm würde ich den
immer noch hernehmen. Jetzt finde ich es meist ausreichend mit meiner 3. Maschine, einer KHA18LTX zu arbeiten.
Alle 3 haben einen Motor, der längs zur Bohrerachse eingebaut ist - ein quer eingebauter Motor verschafft Dir etwas Reaktionszeit bei einem Armierungstreffer. Wenn Du auf die Meißelfunktion nicht verzichten willst sind die modernen Maschinen schwerer gebaut als Deine grüne Bosch.

Wenn "ich" jetzt neu kaufen müsste : Metabo Akku mit anti-Kickback. Also wohl eine KH 18 LTX BL 28 Q oder KH 18 LTX BL 24 Q .
 
Bei Bosch grün wird halt überall gespart bei der Bauweise kpl. Schalen gelagert, Abdichtung, Mechanik, Lager sowie auch an Material andere Schalter, Kohlenhalter usw. verbaut.
 
Die Maschinen, egal ob grün oder blau, sind im Verhältnis zum Einkommen deutlich günstiger geworden. Früher gab es noch grüne Maschinen, die in Deutschland und der Schweiz in hoher Qualität gefertigt wurden. Heute sind selbst die blauen Maschinen der günstigen Serien aus Fernost und in einer Qualität, die früher eher auf dem Niveau der grünen Maschinen war. Gute Qualität gibt's immer noch, aber die kostet halt mehr. In dem Fall die 26er und 28er Bohrhammer Made in Germany.
Mein alter blauer Bosch GBH 2-24 kostete damals vor über 25 Jahren knapp 500,- DM. Das wären mit der Inflation heute über 500 Euro, was niemand mehr bezahlen würde. Ein vergleichbares Gerät kostet heute 150-200 Euro.
 
Hm, dann sollte Glenlivet aber schnellstens auf die Buschtrommel umsteigen und sein Handy oder den Pc zur Entsorgung geben. :mrgreen:
Wenn man sämtliche Prodfukte Made in China aus de Hause schmeisst bleibt erstaunlich wenig übrig. :)

Auf eine SDS-Plus würde ich auch privat nicht verzichten, da sind Welten i.Vgl. zu Schlagbohrmaschinen (also ohne SDS). Für einfache gelegentliche Aufgaben privat zu Hause würde ich sowas wie eine GBH 2-21, evtl. je nach Budget und Anforderungen eine etwas stärkere in Pistolenform wählen.

Eine schwerere SDS-Plus in der 4 kg Klasse muss man privat rechtfertigen können, ist IMO nur sinnvoll wenn man wirklich entsprechende Einsätze häufig genug vorsieht.
Hier setze ich diverse SDS-Plus und SDS-Max ein weil ich damit atypisch viele Arbeiten erledigen muss und sich das Mieten nicht lohnt, privat ist es jedoch unüblich, dass man eine 12 kg SDS-Max rechtfertigen kann (bei den Meisseln selbst konnte ich einen günstigen Restposten bei einem Händler erwerben).

Meine alte Bosch Grün bei Scintilla CH-Solothurn produziert fühlt sich hochwertiger an als eine heutige Bosch Blau. Wie Jürgi es jedoch erläuterte, die kostete damals mehr als eine Bosch Blau heute. Auch meine alte Metabo Stichsäge ist besser gebaut als heutige Modelle, aber eben auch damals entsprechend viel teurer als heutige vergleichbare Geräte, kam übrigens im Stahlkoffer, auch meine ältere Bosch Blau 4 kg SDS-Plus kam im Stahlkoffer. Entsprechende Plastikspielzeugkoffer à la Systainer & Co. hätte ich mittlerweile 10 mal zerstört.

Nachtrag:
Die Bosch GBH 18V-LI Compact ist mit nur 1 J Schlagenergie spezifiziert.

M.E. sind 1 J völlig nutzlos. Und zudem kostet die mit 2 Stk. 2 Ah Batterien und einem Ladegerät stolze CHF 655.00 (inkl. 7.7 % CH MwSt), entspricht etwa gleich viel in EUR. So ab 2.5 J kann man einigermassen arbeiten (IMO), für harten Beton und/oder grössere dann eher noch was darüber.
(Nochmals: Setze . anstelle , als Dezimaltrenner ein, mach ich bewusst. :) )
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema: Kaufberatung Bohrhammer

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