Industrie-Kletterhelm

Diskutiere Industrie-Kletterhelm im Forum Arbeitschutz und Arbeitssicherheit im Bereich Anwendungsforen - Hallo, Meine Frage richtet sich an die Forenmitglieder, die sich in der Materie PSA, hauptsächlich "Schutzhelme" etwas auskennen. Ich möchte mir...
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Geißlein

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Hallo,

Meine Frage richtet sich an die Forenmitglieder, die sich in der Materie PSA, hauptsächlich "Schutzhelme" etwas auskennen.
Ich möchte mir für Arbeiten mit der Motorsäge und dem Freischneider einen neuen Helm kaufen.
Mir gefällt da der Kask "Super Plasma PL" in den Hi Viz Farben sehr gut...
https://www.werkstatt-king.de/kask-...elm-arbeitsschutzhelm-hi-viz_995139779_17099/

Ganz gerne würde Ich da den Gehörschutz von 3M Peltor "Optime 2" dran montieren.

Gehe Ich richtig in der Annahme, daß Ich für die Montage des Gehörschutzes diesen Adapter hier benötige...
https://www.werkstatt-king.de/kask-gehoerschutz-bajonett-adapter_995139396_15940/

Um diesen Gehörschutz (in dem Fall jetzt der 3M Peltor Optime 3) an den Helm anzubringen ?
https://www.voelkner.de/products/14...MIiJ-cosyL9gIVjNd3Ch3tyAtGEAQYBCABEgKxJ_D_BwE

Vielen herzlichen Dank
 
Edit: Vergiss was hier vorher stand, das sollte passen.
 
Ein Helm für Arbeiten mit Motorsäge und Freischneider ohne Gesichts-Schutzgitter?
 
Dirk schrieb:
Ein Helm für Arbeiten mit Motorsäge und Freischneider ohne Gesichts-Schutzgitter?
Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass es selbstverständlich dran kommt. Alles andere wäre schwachsinnig.
 
Ich gehe mittlerweile von gar nichts mehr aus bei solchen Anfragen. Da so ziemlich das Meiste andere abgefragt wurde, das aber nicht, muss man ja fast davon ausgehen, daß es ohne funktionieren soll.
 
Dirk schrieb:
Ich gehe mittlerweile von gar nichts mehr aus bei solchen Anfragen. Da so ziemlich das Meiste andere abgefragt wurde, das aber nicht, muss man ja fast davon ausgehen, daß es ohne funktionieren soll.

Es geht mir um das Befestigen, bzw. Anbringen vom Gehörschutz und das war die Frage.
 
Geißlein schrieb:
Es geht mir um das Befestigen, bzw. Anbringen vom Gehörschutz und das war die Frage.
Ehm. Nein. Dein thread trägt den vollkommen nichtssagenden Titel "Industrie-Kletterhelm" und die zentrale Aussage Deines Start-posting lautet: "Ich möchte mir für Arbeiten mit der Motorsäge und dem Freischneider einen neuen Helm kaufen."
 
Dirk schrieb:
Geißlein schrieb:
Es geht mir um das Befestigen, bzw. Anbringen vom Gehörschutz und das war die Frage.
Ehm. Nein. Dein thread trägt den vollkommen nichtssagenden Titel "Industrie-Kletterhelm" und die zentrale Aussage Deines Start-posting lautet: "Ich möchte mir für Arbeiten mit der Motorsäge und dem Freischneider einen neuen Helm kaufen."

Und exakt davor wende Ich mich an die User hier im Forum, die sich mit diesem Thema auskennen.
Kennst Du dich aus ? Nein !
Die Kernfrage war, ob dieser Gehörschutz mit den Adaptern an den gewünschten Helm passen ?!
 
Ich antworte mal bewusst auf die Frage des Topictitels:

Für solche Arbeiten kommen nur Helme ohne Visier in Frage (dasselbe gilt für Arbeiten bei denen man mit dem Auge in irgendeine Optik schauen muss).

Im Gegensatz zu allgemeinen Schutzhelmen (Baustellen- sowie diverse Industriearbeiten) wird bei Helmen für Höhenarbeiten ein Kinnband mit einem Verschluss gefordert, der sich bei einer gewissen vorgeschriebenen Zugkraft öffnet. Solche Helme sind dann nicht für "allgemeine" Arbeiten einzusetzen.

Bei gewissen Modellen ist der Verschluss entsprechend umstellbar, ich bevorziehe allerdings Verschlüsse, die nicht umstellbar sind, da sie einfacher aufgebaut sind. Habe einiges an Erfahrung mit PSA für Arbeiten am hängenden Seil und bevorziehe einfache Technik (z.B. keine Schnellverschlüsse, klassische Schlaufen finde ich viel zuverlässiger).

Schutzhelme mit Lüftungsöffnungen sind nicht für elektrische Arbeiten zulässig (sinngemäss ebenfalls wo gefährliche Spritzer auftreten können, wie flüssiges Metall, Chemikalien, usw.).

Das verschiedene untereinander nicht kompatible Befestingungssysteme für den Zubehör wie z.B. Gehörschutz anzuteffen sind, ist es wichtig, auf die Kompatibilität zu achten. Diverse ähnlich aussehende Systeme sind nicht untereinander nicht kompatibel.

Die Einstellmechanik des Kopfbandes ist genau zu beurteilem, da gewisse schnell kaputt gehen und andere nicht sicher die Einstellung halten.

Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen (u.a. hygienebedingtes Auswechseln von Polsterungen) sollte man ebenfalls überprüfen.

Kenne einen Hersteller ziemlich gut, nur muss man dort so ein blödsinniges Formular ausfüllen um den PDF Katalog zu downloaden, deshalb gehe ich nicht weiter auf Einzelheiten ein. Habe keine Zeit zu verlieren.

BTW Helle Farben sind bei Aussenarbeiten (Sonneneinstrahlung) vorteilhaft. Wer's nicht glaubt, soll man an der prallen Sonne einen schwarzen Helm tragen (z.B. Showbereich sowie Einsatztruppen). :)


Ganz nebenbei muss ich noch erwähnen, dass ich mit einem Polycarbonat-Schild von 3M katastrophale Erfahrungen gemacht habe, u.a. fiel es stets aus der Halterung. Dachte immer, 3M sei top... (jedoch gute Erfahrungen mit Atemschutzgeräten sowie 3M Peltor Gehörschutz).

Für Forstarbeiten gelten spezifische PSA Normen, die Einstufungen sind Teils abhängig von der Kettengeschwindigkeit (z.B. auf Kleidungs-PSA sowie Handschuhe vermerkt). Kenn mich in dem Bereich jedoch zuwenig aus.
 
Senkblei schrieb:
Ich antworte mal bewusst auf die Frage des Topictitels:

Für solche Arbeiten kommen nur Helme ohne Visier in Frage (dasselbe gilt für Arbeiten bei denen man mit dem Auge in irgendeine Optik schauen muss).
Der Thread-Titel ist aber irreführend und falsch. Bitte nicht so einen Blödsinn verbreiten! Für Forstarbeiten, um welche es im Weiteren im Text geht, sind Helme ohne Visier selbstverständlich ungeeignet!
 
Habe mich falsch ausgedrückt: Meinte sowas (gegoogelt, kenne die Firma nicht):
https://www.manroof.ch/sortiment/visor-cap/

Also sowas wie Blendschutz, der etwa horizontal nach vorne ragt und u.a. den Einsatz von zahlreichen Optiken verunmöglicht, nicht das Klarsichtschild, das mehr oder weniger senkrecht vor dem Gesicht angeordnet ist.

Bei Arbeiten mit Kettensägen sind ganz bestimmte PSA vorgeschrieben bzw. empfohlen (Schuhwerk, Hosen, Jacke, Handschuhe, Schutzbrille, Schutzhelm mit Gittervisier (weiss nicht mehr wie man dies nennt) sowie Gehörschutz.

Klarsichtvisiere betrachte ich stets als komplementär zu Schutzbrillen.

Eine brauchbare entsprechende Ausrüstung ist oft teuer als eine Kettensäge in dermittleren Preisklasse.

Für mich ist die Benzin-Kettensäge das gefährlichste Werkzeug, das ich einsetze. Brauche die allerdings nicht allzu oft. Habe bei einem Kollegen im Wald früher mal eine schwerere Stihl bedient, ist doch ziemlich anstrengend und da muss man voll auf die Arbeit konzentriert sein.
Gerät sollte man wirklich sorgfältig kontrollieren und warten.

Ebenfalls sehr gefährlich finde ich Drahtbürsten auf Winkelschleifern, da trage ich stets Schutzbrille und Schutzhelm mit Polycarbonat-Visier sowie Schweissmantel aus Leder.
 
Senkblei schrieb:
Klarsichtvisiere betrachte ich stets als komplementär zu Schutzbrillen.
Ganz im Gegenteil. Die können Schutzbrillen vollständig ersetzen. Bei flüssigen Gefahrstoffen muss man sehen, dass einem diese nicht von oben in die Augen laufen können, aber da gibt es auch Visiere, die oben sehr dicht anliegen. Und für mechanische Beanspruchung haben die die gleichen Klassen wie Schutzbrillen.

Es ist vielmehr so, dass die Gitternetz-Visiere zumindest bei Freischneidern durch eine Schutzbrille ergänzt werden müssen. Das Netz lässt nämlich kleine Partikel, wie Sandkörner, durch, welche dann direkt in die Augen gelangen können. Bei einer Kettensäge ist das nicht erforderlich, weil die Späne einfach zu groß sind, um durch das Netz zu kommen.
 
Senkblei schrieb:
Habe mich falsch ausgedrückt: Meinte sowas (gegoogelt, kenne die Firma nicht):
Ahh, ok. Auf sowas wäre ich niemals gekommen.
das Klarsichtschild,
Dazu siehe Ein_Gasts Antwort, im Forstbereich geht es um Gitter. Und, ich sehe das genauso wie er, plus Brille. Wer einmal auch nur einen Pollen-Krümel oder sowas im Auge hatte, der nimmt das eigentlich freiwillig.
 
Ein_Gast schrieb:
Es ist vielmehr so, dass die Gitternetz-Visiere zumindest bei Freischneidern durch eine Schutzbrille ergänzt werden müssen. Das Netz lässt nämlich kleine Partikel, wie Sandkörner, durch, welche dann direkt in die Augen gelangen können. Bei einer Kettensäge ist das nicht erforderlich, weil die Späne einfach zu groß sind, um durch das Netz zu kommen.

Ich trage zusätzlich zum Gittergesichtsschutz darunter noch eine Schutzbrille.
Gerade bei eher trockenem Holz entsteht da schon mehr Sägemehl als Sägespäne. Und das geht durch.

Ich hab jetzt ein Video zu dem Kask Adapter gefunden und weiß nun wie das System funktioniert.
Die Gehörschutzaufnahme aus dem Link im Startbeitrag wäre die Falsche gewesen...

 
Geißlein schrieb:
Die Gehörschutzaufnahme aus dem Link im Startbeitrag wäre die Falsche gewesen...
Und?
 
Dirk schrieb:
Das schließt Du jetzt genau woraus?

Weil die Frage an die "Forenuser" gerichtet war, die sich in der Materie auskennen.
Von Dir ist bis jetzt noch nicht ein einziger sinnvoller und hilfreicher Beitrag gekommen.
Deshalb !
 
Thema: Industrie-Kletterhelm

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