Husqvarna 55 - Welche Betriebsstoffe

Diskutiere Husqvarna 55 - Welche Betriebsstoffe im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Moin, hab mir eine gebrauchte Husqvarna 55 gekauft. Der verkäufer war so freundlich mir den Tank und das Öl aufzufüllen. Leider war keine...
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H55

Guest
Moin,

hab mir eine gebrauchte Husqvarna 55 gekauft. Der verkäufer war so freundlich mir den Tank und das Öl aufzufüllen.

Leider war keine Bedienungsanleitung dabei und morgen will ich ne Birke rausschneiden und ich hab noch keine Ahnung wie viel die Säge so scluckt. und ob mir der sprit/das Öl reicht.

Kann mir jemand sagen, welches Öl und welches Gemisch ich am besten nutze. D.h. welches Mischungsverhältnis?

Und gibts nochwas was ich vielleicht beachten muss?

Schon mal vielen lieben Dank im voraus + gruß aus Oberschleißheim

Sebastian
 
Hallo
Mischungsverhältnis 1:50. Du kannst aber auch Aspen nehmen.Das ist gebrauchsfertig und etwa 2 jahre haltbar.
 
also beim Kraftstoff kannst du entweder Aspen oder Motomix benutzen ist eigentliche genau das gleiche aber die meisten schwören halt lieber auf das eine die anderen auf das andere
(pass mal auf da geht wahrscheinlich gleich eine diskussion los :wink: ). Vom selbstmischen oder der Mischung an der Tanke würd ich dir abraten ist zwar etwas billiger aber die sondere Kraftstoffe sind von ihrer Umweltverträglichkeit und ihrer Haltbarkeit einfach besser. beide Kraftstoffe kannst du auch länger in deiner Säge drin lassen als der "Tanke-Sprit".

Beim Öl musst du halt Sägekettenhaftöl verwenden es gibt so Spezialisten die meine altöl oder sonst irgendein dickflüssiges gebräu nehmen zu können aber lass es sein das sind meistens die welche in Birkenstock und kurzer Hose sägen oder diejenigen welche sich den tollsten Waldarbeitsanzug für zig hundert euro kaufen und meinen sie wären die Waldarbeitsprofis. wenn sie aber ein baum schlagen sollen der breiter ist als ihr schwert lang machne sie sich vor angst in die hose. sorry gehört eigentlich nicht hier her aber das muss ich doch immer wieder erwähnen.

also noch mal zu öl: wenn du viel sägst dann würd ich biologisch abbaubares öl nehmen von stihl, dolmar oder so.

wenn du nicht viel sägst würd ich mit bioöl aufpassen denn das kann dir bei langer standzeit verharzen und die ölpumpe beschädigen.
 
Wenn die Säge schon länger als ein halbes Jahr mit Normal Gemisch gefahren wurde würde ich keinen Sonderkraftstoffe empfehlen.
 
also da muss ich Zenoah wiedersprechen!
bevor du sonderkraftstoff reinfüllst solltest du die Säge natürlich erst leer fahren bis nichts mehr geht dann kannst du eigentlich ohne probleme den SK :arrow: (sonderkraftstoff) einfüllen.
das einzige was sein kann ist das du die vergaser einstellungen ändern musst und schon läuft die Säge perfekt.

zum thema: also der vater von meinem freund hat sich ne neu FS130 und eine neue MS 361 beide tanken Motomix. dazu hat er die Poulan 2250 und eine alte STIHL 028 Baujahr 78!!
weil er die neuen geräte mit MOTOMIX betankt wollte er nicht mit zwei kanistern rumrennen und hat gefragt ob er diese Geräte auch mit Motomix betanken kann. Ich habe im dann gesagt das es bei der Poulan ohne Probleme möglich sei aber bei der 028 bin ich mir nicht sicher. er ist dann halt nochmal zu seinem Stihl Händler und hat gefragt und der Verkäufer und die 3Mechaniker sind sich alle einig das er SK tanken kann. hat er dann auch gemacht und die Säge läuft wie immer.


und übrigens was hat das mit dem alter zu tun wenn sie schon halbes jahr mit anderem geloffen ist:?:
 
hallo
h55 solltest du den triebstoff selbst mischen, dann nimm nicht
das 'preiswerte 2t-öl' vom discounter, da dieses meist nicht
die spezifikation erreicht wie die 2t-öle, die die sägenhersteller
anbieten.
in ich denke mehr als 90% der fälle sollte folgendenes gelten:
1. 'preiswertes 2t-öl' mischung 1:25 -> qualmt auch mehr
2. 2t-öl von oregon und den sägenherstellern 1:50 -> sollte für
selbstmischer die lösung sein. misch nur soviel treibstoff an
wie in längstenes 2 monaten verbrauchen kannst, da die treib-
stoffe 'altern'. auch castrol oder li...molly haben wahrscheinlich
so ein öl im angebot; -> in diesem fall das kleingedruckte auf der
dose lesen.
3. spezial-high-tech 2t-öle 1:100 auf jeden fall die beschreibung
beachten.
ferner gibt es noch ältere sägen wo 1:16 oder 1:20 empfohlen
wird. hier ist mir nur eine alte säge von einhell, die wahrscheinlich
bei elektrolux produziert wurde bekannt.
die neuen 2t-öle sollen sich zwar nicht so schnell entmischen
aber ich schüttel die kanister meist vor dem betanken.
hierbei ist 'zwanghaften' rauchern zu empfehlen vorher ihre
zigarre aus dem mund zu nehmen, denn eine dicke lippe
'gut durch' ist dann kein fall für den feinschmecker sondern
für den mediziner. :wink:
der verbrauch ist unter anderem wesentlich vom bediener
abhängig. möglichst nie mit stumpfer kette sägen!

mfg hainbuche
 
hallo nachtrag
auf motorsägenlehrgängen wurde gesagt, wenn die 2t-motoren,
die lange zeit mit mischung gefahren wurden auf aspen oder
ähnliches umgestellt werden sollen, sollten verher die ablagerun- gen im brennraum beseitigt werden. aspen oder andere können
diese ablagerungen lösen. dies kann unter ungünstigen bedin-
gungen zu einem motorschaden führen.
ich denke (ohne gewähr) diese gefahr ist grösser wenn von
1:25 direkt auf aspen oder vergleichbare kraftstoffe umgestellt
wird als von 1:50 auf aspen.

mfg hainbuche
 
also zu "hainbuche " muss ich sagen das er fast recht hat.

es kommt nähmlich auch darauf an was du vorher für kraftstoff drin hattest. wenn es qualitativ sehr minderwertiger war sind natürlich größer ablagerungen zu erwarten als mit hochwertigem kraftstoff.

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Wenn du jetzt , durch die vielen antworten, verunsichert bist dann nimm doch einfach das was schon drin war. frag doch einfach den Verkäufer was er reingeschüttet hat oder steck mal deine nase in den Tank bzw. rieche mal ganz leicht an den abgasen (aber nicht zu viel :!: sonst passiert das: :roll: )
denn Sonderkraftstoff und Normale Mischung kannst du vom Geruch unterscheiden.
 
Ich habe aber auch noch eine kleine Einschränkung: Sprit, der 1/2 Jahr oder älter ist, riecht auch anders als frischer, was daran liegen wird, das die leicht flüchtigen Stoffe schon raus sind.
 
Hallo zusammen.

Ich habe bei meiner letzten Husqvarna etwa 8 Jahre Selbstmischung 1:50 getankt. Dann kam Aspen auf den Markt.Da ich meine Säge nicht das ganze Jahr benutze habe ich auf Aspen umgestellt.Ohne am Vergaser oder sonstwo etwas zu verändern lief die Husqvarna weitere 8 Jahre ohne Probleme. Läuft wahrscheinlich heute noch,habe sie letztes Jahr verkauft und eine grössere gekauft.
Grüsse aus der Schweiz.
Roli
 
MicroChisel schrieb:
also da muss ich Zenoah wiedersprechen!
bevor du sonderkraftstoff reinfüllst solltest du die Säge natürlich erst leer fahren bis nichts mehr geht dann kannst du eigentlich ohne probleme den SK :arrow: (sonderkraftstoff) einfüllen.
das einzige was sein kann ist das du die vergaser einstellungen ändern musst und schon läuft die Säge perfekt.

zum thema: also der vater von meinem freund hat sich ne neu FS130 und eine neue MS 361 beide tanken Motomix. dazu hat er die Poulan 2250 und eine alte STIHL 028 Baujahr 78!!
weil er die neuen geräte mit MOTOMIX betankt wollte er nicht mit zwei kanistern rumrennen und hat gefragt ob er diese Geräte auch mit Motomix betanken kann. Ich habe im dann gesagt das es bei der Poulan ohne Probleme möglich sei aber bei der 028 bin ich mir nicht sicher. er ist dann halt nochmal zu seinem Stihl Händler und hat gefragt und der Verkäufer und die 3Mechaniker sind sich alle einig das er SK tanken kann. hat er dann auch gemacht und die Säge läuft wie immer.


und übrigens was hat das mit dem alter zu tun wenn sie schon halbes jahr mit anderem geloffen ist:?:

verunsichern tust du ja hier du widersprichst mir zwei Beiträge weiter unten gibts du mir wieder recht. Bei mehreren hundert verkauften Sägen und ebensovielen Wartungen erzähle ich ja nun nichts was ich denke sondern was ich weiß und wenn du eine Säge ein halbes Jahr intensiv mit Gemisch betreibst hast du nun mal Ablagerungen die durch das Aspen gelöst werden und einen Kolbenfresser verursachen können bei MotoMix sieht es ähnlich aus, es liegen ausreichend Fälle aus Forst und Garten vor um diese Ausage so zu halten, desweitern kann es bei langem Gemischbetrieb und erfolgter Umstellung auch passieren das die Membranen mal hart werden, also bitte nicht die Auissage treffen bei einem Gerät wo es mal geklappt hat, wir verkaufen circa 10000 Liter Aspen im Jahr und kennen eventuell enstehende Probleme. Es muss wiederrum auch nicht bei jeder Säge passieren aber es kann und es ist auch schon passiert. Und wenn dir jemand sagt das du eine 27 Jahre alte Säge ohne Bedenken mit Sonderkraftstoff betanken kannst stimmt das auch nicht, Martin kennt diese problematik sicher auch, da Sonderkraftstoff heißer verbrennt kann es dort zu Vielfältigen problemen kommen die einfach durch die damaligen Materialien verursacht sind.
 
hallo erstmal, also wenn ich nach einem halben jahr so viel ablagerungen drin hätte das ein kolbenfreser entstehen könnte und ich hätte die säge bei ZENOAH in der Wartung gehabt dann würd ich mir aber schnell ein anderen Händler suchen.

nur um eines klarzustellen ich weiss wovon ich rede wir bewirtschaften 127ha Wald und betreuen ausserdem noch kleinere Privatwälder. ich habe mit mehreren Forstbetrieben und Forstwirten zu tun und solche dinge gehören dort zum Gesprächsthema!

ausserdem spricht zenoah von so vielfältigen Problemen die schon aufgetreten sein sollen wahrscheinlich alle bei dem japansägegelumpe.
 
@H55, ohje ich glaub beim Sprit bist du so schlau wie vorher.
Ich persönlich tanke in all meine Säge MOTOMIX und bei 2 nicht seit der ersten Betriebstunde die habe ich auch umgestellt.

Ich würde dir raten: geh zu einem Husqvarna Fachhändler und lass dich von dem kurz beraten. denn bei den vielen Meinungen weisst du ja doch nicht was du glaueben sollst. jeder hat zwar ein bisschen recht aber das mit dem halben jahr normales gemsich = verbot für Sonderkraftstoff halte ich für übertrieben.
 
vor lauter Kraftstoff wurde hier das Öl vergessen:

wie schon gesagt wurde bei längerer Standezeit kann Biokettenöl verharzen. wenn die Säge also länger steht nimm STIHL Sägekettenhaftöl.

wenn du viel sägst kannst du natürlch Bioöl verwenden da gibts ein haufen hersteller:

:arrow: STIHL BioPlus
:arrow: EVVA Bio Lube Rapsöl
:arrow: EVVA BioSägekettenöl
:arrow: DOLMAR BioTop
:arrow: LUBICHAIN planzliches Kettenöl Rapsölbasis wird auch in Harvesterprozessoren verwendet
:arrow: SOLO Haftöl

also du siehst es gibt eine Reihe von Ölen.
 
Also eine Umstellung von Gemisch auf Aspen nach einem halben Jahr halte ich auch für unproblematisch, nur wenn die MS über lange Jahre erstmal gelaufen ist, könnte es durchaus schon mal zu Problemen kommen. Deshalb halte ich Zenoah´s Aussage nicht für abwägig. Aber konkret kann dir hier wohl keiner sagen ob es deine Säge verträgt oder nicht.
 
ChainSaw schrieb:
hallo erstmal, also wenn ich nach einem halben jahr so viel ablagerungen drin hätte das ein kolbenfreser entstehen könnte und ich hätte die säge bei ZENOAH in der Wartung gehabt dann würd ich mir aber schnell ein anderen Händler suchen.

nur um eines klarzustellen ich weiss wovon ich rede wir bewirtschaften 127ha Wald und betreuen ausserdem noch kleinere Privatwälder. ich habe mit mehreren Forstbetrieben und Forstwirten zu tun und solche dinge gehören dort zum Gesprächsthema!

ausserdem spricht zenoah von so vielfältigen Problemen die schon aufgetreten sein sollen wahrscheinlich alle bei dem japansägegelumpe.

Also hat deine Säge nach einem halben Jahr absolut keine Ablagerungen? Vielleicht liest du auch erstmal richtig! Die Ablagerungen vom Normalgemisch werden durch Aspen angelöst nicht aufgelöst und Ablagerungen kannst du Effektiv nach dem ersten Gebrauch sehen. Aber irgendwie ist deine Argumentation nicht nachvollziehbar was hat das ganze Thema mit mir zu tun und meiner Wartung? Wir verkaufen circa 10000 Liter Aspen im Jahr und haben uns intensiv um solche sachen wie Umstellung, Einstellung, etc. gekümmert und es ist Erfahrungsgemäß einfach so das man nach einem halben Jahr Normalgemischbetrieb die Umstellung nur dann durchführen sollte wenn man den Brennraum anständig reinigt und eventuell noch die Membranen wechselt dann ist man auf der sicheren Seite. Ich habe doch nirgends geschrieben das es nicht geht klar kann man auch einfach eine Säge nach 3 Jahren nehmen Aspen rein und es geht es kann aber genau so gut passieren das es nicht geht und der Kolbenfresser entsteht wir betreuen hier übrigens Forstbereich mit mehreren 1000Ha.
 
die Sache lässt sich ganz einfach erklären: wenn man in seiner Säge nach einem halben jahr so viele Ablagerungen drin hätte, welche dann bei einer Umstellung gefährlich werden könnten, will ich nicht wissen wie die Säge ohne die Umstellung nach 5Jahren im Brennraum aussieht. Ich weiss nicht aber du als Händler solltest da nochmal überlegen ob die Aussage richtig war. das hat es mit dir zu tun :lol:
 
Aber das sie Ablagerungen hat wirst du ja nun nicht bestreiten können und wie groß müssen Partikel sein die einen Kolbenfresser verursachen können? Staub reicht nicht wahr!
Und das halbe Jahr sind Sicherheitsbedingte Angaben unteranderem von Aspen dort wird man sicher nicht die maximale Grenze angeben, ich persönlich fahre mit dieser Angabe gut und es gab für mich keinen Grund das anders zu sehen bis jetzt und auch jetzt sehe ich es nicht anders oder soll ich meinem Kunden sagen ach das ist absolut kein Problem nach 1-2 Jahren und mir dann sagen lassen das sie nun doch einen KF hat? Da reinige ich lieber den Brennraum einmal und mache neue Membranen rein und wir sind auf der sicheren Seite ganz einfach. Aber nun ja woher sollst du das auch wissen du bist Nutzer wenn was nicht geht gehst du zum Händler du musst dir aber keine Gedanken machen ob du das dem Kunden dann bezahlen sollst oder wie du ihm das erklärst. Und die Sachen die ich beschrieben habe sind alle schon aufgetreten und mit Vorliebe bei Stihlgelumpe mit den Japanern gab es sehr wenige Probleme was das betrifft.
 
Hallo Sven,
deine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, als Gewerblicher würde ich natürlich auch sehen das ich mit meinen Massnahmen gegenüber meines Kunden mich auf der vertretbaren Seite bewege - sprich Garantie und Zusagen - bei Wartung und Reparatur. Nur meine ich mit dieser Diskusion ist H55 nicht geholfen, wenn er auf ASPEN umstellt und es geht nicht gut, hat er das Problem dass seine MS im Ar... ist. und damit ein Fall für e-Bäää, wo dann steht:".... komisch, bis vor kurzem lief sie noch einwandfrei - ohne Gewähr und Rückgabe"
Und in eigener Sache, ich glaube kaum, dass Stihl "Gelumpe" baut, auch wenn du ein grosser Anhänger von diesen schlitzäugigen rote Sägen bist. :wink:
 
Thema: Husqvarna 55 - Welche Betriebsstoffe
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