Holzspalter Metabo HS 5000 W

Diskutiere Holzspalter Metabo HS 5000 W im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hi! Was haltet ihr von diesem Gerät? Ich denke das Preis-Leistungsverhältnis ist prima! Hat jemand diesen Spalter? oder schonmal näher inspiziert...
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fränkle

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Hi!
Was haltet ihr von diesem Gerät? Ich denke das Preis-Leistungsverhältnis ist prima!
Hat jemand diesen Spalter? oder schonmal näher inspiziert?

Was der wohl mit 5to drückt? oder ist bei einem Ästchen gleich sense?

Ölmenge für Hydraulik ist lt. Hersteller 2,4 Liter, leider ein geschlossenes System, das angeblich komplett unter Druck steht - sonst hätte man evtl ein Zusatztank anschweissen können - um die Öltemp. niedrig zu halten.

Danke für jeden Tipp!!

hier noch ein bildchen mit beschreibung:
Metabo Holzspalter HS 5000
 
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hs

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Hi,

habe hier mal meine Meinung dazu geschrieben : klick

... mit dem dort verlinkten roten Spalter haben wir hier bereits mehrmals Holz gespalten : funktioniert prima.

Gruß, hs
 
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fränkle

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hallo hs!
erstma danke für den link!
"funktioniert prima" ist ein dehnbarer begriff. welche dimensionen mussten kleingemacht werden, welche holzart und wie trocken? stark astig und krumm? ist er hochwertig verarbeitet?

elektra beckum und metabo haben doch eher einen hochwertigen ruf - oder täusche ich mich da (hatte noch keinerlei geräte von denen...)

wie lange war er nonstop im betrieb - wurde er heiß? mir scheint für dauerbetrieb die ölmenge etwas klein.

stellt sich der motor nach jedem spaltvorgang automatisch ab oder läuft er durch - und der zylinder wird mit hydraulikventilen gesteuert?
ich frage deshalb, weil jedes anlaufen eines stärkeren e-motors m.w. eine erhöhte belastung darstellt.

was bedeutet die angabe betriebsart S6/40% genau? mir wurde erläutert, das würde eine auslastung im normalen betrieb zu 40% der zeit bedeuten (also von 1h arbeitet das gerät unter belastung nur 24 minuten, der rest wird das holz angeschleppt und weggetragen bzw. läuft der zylinder zurück.)

sind die angaben 3cm/sec. Vor- und 8cm/sec. rücklauf schnell? war zügiges arbeiten möglich? oder war er subjektiv eher lahm? hast du auch schon mit anderen (5to-) spaltern gearbeitet?

tut mir echt leid, euch solch großen löcher in den bauch zu spalten, aber grade wenn man vor einer entscheidung steht... aber ihr kennt das ja. leider hat kein metabohändler in unmittelbarer nähe so ein teil rumstehen zum angucken - oder gar ausprobieren. das würde die hemmschwelle wahrscheinlich drücken...

gibt es eine alternative zu diesem gerät?
scheppach macht einen ähnlichen, aber da weichen glaub ich die werte etwas ins negative ab - oder sind die realistischer? teurer ist der spalter allemal.
güde macht auch noch einen 5to liegenden spalter, auch noch ein 7to gerät, aber da gefällt mir der aufbau bzw. die führung der druckplatte nicht so doll - macht insgesamt einen windigeren eindruck.
atika macht den baugleich (denke ich mal) wie güde, dort ist er nur rot und drückt "nur" 4to - und der motor läuft glaub ich durch, beim güde nicht, oder hab ich da eine fehlinfo?
drückt das stetige anlaufen des emotors auf dessen lebenserwartung oder kann ich das getrost vernachlässigen?

das an- und ausgehen ist im moment noch meine größere sorge....., lt. metabo kann der nen ganzen tag problemlos nonstop betrieben werden, dafür wäre er ausgelegt. es würde wohl auch eine kühlung des motors (und dadurch auch des ölbehälters) via gebläse stattfinden.
sind 2850 1/min eine hohe drehzahl für einen 2,2 kw elektromotor mit 230 volt? bei einer profimotorsäge ist das eher unteres drittel, grad über der einkuppelgeschwindigkeit.... schätzungsweise.
ist das ein problem, wenn der zylinder "nur" 320mm hub hat, ich aber auch 50er scheite machen will?
:wink: zum glück hab ich hauptsächlich 33er scheite, und da denke oder hoffe ich, daß 5to reichen.
 
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hs

Guest
Hi,

fränkle schrieb:
erstma danke für den link!
"funktioniert prima" ist ein dehnbarer begriff. welche dimensionen mussten kleingemacht werden, welche holzart und wie trocken? stark astig und krumm? ist er hochwertig verarbeitet?

stimmt, ein äußerst dehnbarer Begriff.
Hmm, - ich bin nicht so der Holzmacher, daher kann ich hier nicht mit sicheren Daten aufweisen.
Wir haben hier Ende des Winters einen 'Haufen' kleingemacht, der ~ ein Volumen von 10m³ hatte.
Holzart überwiegend Nadelholz ... ca. 1/2 Jahr nach dem Sägen.
Bei den Abmessungen waren einige dabei, die wirklich schon recht heftig waren ... ich würde mal sagen so Ø 40cm x 40cm (da der Spaltkeil hierfür zu klein ist, muß man natürlich das Holz mehrmals drehen - aber häufig hat man bereits beim ersten Mal zwei Holzteile in der Hand).

wie lange war er nonstop im betrieb - wurde er heiß? mir scheint für dauerbetrieb die ölmenge etwas klein.

bei o.a. Arbeit (Außentemp. ~ 5-10°C) haben wir zu zweit gearbeitet : einer legt Holz auf, einer bedient Maschine (als Bediener muß man dann natürlich bei der Sache sein, denn die Zweihandbedienung soll ja gerade vermeiden, daß einer die Finger zwischen Stempel und Holz bekommt). D.h. max. voller Einsatz über einen längeren Zeitraum - quasi im Akkord gearbeitet :wink: . Habe mich allerdings auch nicht um Öl- oder Motortemp. gekümmert : funktionierte ja problemlos.

stellt sich der motor nach jedem spaltvorgang automatisch ab oder läuft er durch - und der zylinder wird mit hydraulikventilen gesteuert?
ich frage deshalb, weil jedes anlaufen eines stärkeren e-motors m.w. eine erhöhte belastung darstellt.

Motor läuft komplett durch : ein elektr. Taster und ein Hebel für das hydr. Ventil müssen betätigt werden : Zweihandbedienung


was bedeutet die angabe betriebsart S6/40% genau? mir wurde erläutert, das würde eine auslastung im normalen betrieb zu 40% der zeit bedeuten (also von 1h arbeitet das gerät unter belastung nur 24 minuten, der rest wird das holz angeschleppt und weggetragen bzw. läuft der zylinder zurück.)

selbst bei permanenter Nutzung muß der E-Motor ja nicht ständig seine volle Leistung bringen, denn man benötigt ja nicht jedesmal 5to. Spaltdruck.
Wenn der Spalter mal wirklich etwas leisten mußte, merkt man das auch am Hebel des hydr. Ventils - man spürt dann einen kleinen Ruck. Aber nichts wirklich bemerkenswertes.

Ich denke wenn 5to. Spaltdruck nicht ausreichen, hat man so oder so ein Problem. Denn per Hand müßte man dann schon mächtig ausholen. 5to. ergeben ~ das Gewicht von vier VW Golf, die im Fall eines Holzspalters, auf eine ~ 10cm hohe Schneide wirken.

sind die angaben 3cm/sec. Vor- und 8cm/sec. rücklauf schnell? war zügiges arbeiten möglich? oder war er subjektiv eher lahm? hast du auch schon mit anderen (5to-) spaltern gearbeitet?

nein, mit anderen Spaltern habe ich noch nicht gearbeitet.
Wenn man damit arbeitet, hat man schon das Gefühl : na ja - könnte schon etwas zügiger gehen ... aber es ist schon o.k.

Den größten Vorteil den ich sehe : die Sache läuft kontrolliert ab - beim Hacken ist das schnell nicht so.

atika macht den baugleich (denke ich mal) wie güde, dort ist er nur rot und drückt "nur" 4to - und der motor läuft glaub ich durch, beim güde nicht, oder hab ich da eine fehlinfo?
drückt das stetige anlaufen des emotors auf dessen lebenserwartung oder kann ich das getrost vernachlässigen?

die kleineren Modelle sind häufig mechanisch, d.h. mit Spindel.
Ich halte die hydr. Lösung für besser (auch weniger Verschleiß).

das an- und ausgehen ist im moment noch meine größere sorge....., lt. metabo kann der nen ganzen tag problemlos nonstop betrieben werden, dafür wäre er ausgelegt. es würde wohl auch eine kühlung des motors (und dadurch auch des ölbehälters) via gebläse stattfinden.
sind 2850 1/min eine hohe drehzahl für einen 2,2 kw elektromotor mit 230 volt? bei einer profimotorsäge ist das eher unteres drittel, grad über der einkuppelgeschwindigkeit.... schätzungsweise.
ist das ein problem, wenn der zylinder "nur" 320mm hub hat, ich aber auch 50er scheite machen will?
:wink: zum glück hab ich hauptsächlich 33er scheite, und da denke oder hoffe ich, daß 5to reichen.

mehr Motorleistung geht wegen der 230V-Sicherung nicht : Motoren besitzen recht hohe Anlaufströme.

Was mir beim Metabo gegenüber dem roten, billigeren klick aufgefallen ist : der Metabo scheint hinten die Führungsbleche zu besitzen.
Wir haben hier später viele kleine Stücke (so ~ 20cm lang) gespalten und dafür dann immer ein zweites Holzstück dazwischengelegt. Da der Metabo stempelseitig dann keine Führung gegen herunterfallen bietet, ist das evtl. nicht ganz so gut.

Leider gehört das Gerät nicht mir, sonst hätte ich mal flugs ein kleines Video gemacht - aber evtl. helfen Dir die Infos bereits etwas weiter.

Gruß, hs
 
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fränkle

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wow, super, vielen dank! werde morgen den text nochmal in ruhe durchlesen, jetz iss feierabend gutn8!
 
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fränkle

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so. da bin ich wieder.
also es gibt ein paar unterschiede zwischen dem metabo und dem roten:
motoraufnahmeleistung 2,2 / 1,5 kw
öldruck 180 / 200 bar
verkleidungsblech (beim metabo silber) etwas anders ausgeformt.

ausserdem kann ich beim metabo den rücklaufanschlag des kolbens dreifach positionieren - der rote braucht dafür einen 10cm "zwischenkolben". Vorteil des kolbens: ich hab immer volle 32 cm hub!
aber son zwischenstück kann man mit einem holzklotz oder dem nächsten scheit ersetzen.

die holzhaltebleche sind wahrscheinlich nur seitenvertauscht montiert, allerdings scheinen sie beim roten deutlich massiver. aber wenn mal was dickes draufmuss, heben sie den holzroller evtl. etwas zu hoch an (durchmesser) und Kolben und spaltkeil liegen nicht mehr in voller höhe auf.

allerdings ist der rote etwas günstiger.

der metabo schafft mit einem stärkeren motor und schwächerem öldruck 5 to, der rote drückt mit einem schwächeren motor 200 bar - spricht m.e. für den metabo, der hält wahrscheinlich länger. und ich hab einen händler vorort.
 
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hs

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Hi,

fränkle schrieb:
so. da bin ich wieder.
also es gibt ein paar unterschiede zwischen dem metabo und dem roten:
motoraufnahmeleistung 2,2 / 1,5 kw
öldruck 180 / 200 bar
verkleidungsblech (beim metabo silber) etwas anders ausgeformt.

stimmt, auch die Geschwindigkeiten des Metabos sind (lt. Angabe) schneller.

ausserdem kann ich beim metabo den rücklaufanschlag des kolbens dreifach positionieren - der rote braucht dafür einen 10cm "zwischenkolben". Vorteil des kolbens: ich hab immer volle 32 cm hub!
aber son zwischenstück kann man mit einem holzklotz oder dem nächsten scheit ersetzen.


denke auch, daß ein schnell dazwischengelegter Klotz kein wirklicher Nachteil ist.

die holzhaltebleche sind wahrscheinlich nur seitenvertauscht montiert, allerdings scheinen sie beim roten deutlich massiver. aber wenn mal was dickes draufmuss, heben sie den holzroller evtl. etwas zu hoch an (durchmesser) und Kolben und spaltkeil liegen nicht mehr in voller höhe auf.

auch hier sehe ich weder so noch so einen Vorteil (falsch montieren kann man die Dinger wohl nicht - es ist ein konstruktiver Unterschied).

allerdings ist der rote etwas günstiger.

habe mal geschaut : die roten Modelle sind zum Bieten sogar öfter unter € 180 weggegangen

der metabo schafft mit einem stärkeren motor und schwächerem öldruck 5 to, der rote drückt mit einem schwächeren motor 200 bar - spricht m.e. für den metabo, der hält wahrscheinlich länger. und ich hab einen händler vorort.

ob der Vor-Ort-Händler wirklich ein Vorteil ist, will ich mal dahingestellt lassen.
Ähnlich mit dem Motor, bzw. dem Druck. Das Modell von Scheppach wird z.B. mit einem 2KW-Motor betrieben. Wenn der Metabo bei niedrigerem Druck die gleiche Leistung bringt, müßte der Kolben größer sein - Unterschied rechn. 56mm zu 58mm.
Um Vergleiche überhaupt ziehen zu können, müßte man zudem die Ölpumpen (Drehzahl/Abmaße) kennen.
Ich würde, ob 1,5kW oder 2,2kW - bzw. Druckunterschied keine Rückschlüsse auf die Lebensdauer schließen wollen - dafür kann man mit den Komponenten zu sehr jonglieren. So könnte man nämlich genauso argumentieren : weil der Metabo etwas größere Verfahrgeschwindigkeiten besitzt, wird das Öl schneller wärmer.
Ich pers. glaube, das nimmt sich alles nichts - und ob die eine oder andere Angabe der Hersteller tatsächlich exakt stimmt, würde ich auch mal dahingestellt lassen.

Metabo hätte den Vorteil von einem Jahr längerer Garantie - und einer möglicherweise besseren Ersatzteilversorgung für die Zukunft - was man sich allerdings mit einem annähernd doppelt so hohen Preis (gegenüber dem roten Modell) erkauft.
Ist halt wohl auch eine Sache der Einstellung, was man wählt.

Wir haben mit dem roten auch ziemlich dicke Teile gespalten, später hat mein Vater sich das Gerät ausgeliehen und damit einen Vormittag lang kurze Stücke gespalten (z.T. auch älteres Kirschholz) - auch er meinte : das ist ja echt praktisch und funktioniert prima.
Nachteile des roten Modells würde ich sagen :
- könnte etwas schneller sein (aber dazu müßte man im Vergleich andere Modelle wirklich testen)
- wenn man mit den angebauten Rädern das Gerät bewegen möchte, muß man es stark ankippen (ist nicht so ideal)
- kein Untergestell (na ja - mein Vater hat flugs zwei Holzböcke und eine Spanplatte genommen und darauf den Spalter gestellt - wer weiß, vielleicht sogar stabiler als das mitgelieferte Gestell von Metabo/Scheppach | bei den dicken (schweren) Stücken war es besser, das Teil am Boden stehen zu lassen : man muß die gewichtigen Teile nicht alle hoch'wuppen' - und nicht so sehr auf die Füße aufpassen, wenn die Hälften nach dem Spalten herunterfallen)

Gruß, hs
 
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fränkle

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hi!
also schnell sind die beiden gleich:
8cm/sec entspricht 32cm pro 4 sec.
und 3cm/sec entspricht 30cm in 10 sec (passt nur um 2cm nicht)

berücksichtigt man die 2 cm müsste der rote sogar schneller sein - oder rechne ich falsch?

bedienung:
metabo meinte: der hebel / schalter am motor schaltet den motor bei jedem spaltvorgang an und wenn ich beide pfoten loslasse geht der motor aus und der kolben bleibt theoretisch an der position stehen. der andere hebel steuert die laufrichtung über hydraulikventil. (er schien mir nicht sicher zu sein)
doof, wenn ein stück gespalten ist, soll der kolben automatisch zurücklaufen, sodaß ich mir das nächste holz auflegen kann...

desweiteren wundert mich folgendes:
auf der metabo-homepage ist ein hochauflösendes foto zu sehen:
http://www.metabo.de/media_metabo/h...rate/de/de/bilddaten/big/0170005000s_54_m.jpg

was steht auf dem schildchen??? 1500 watt !!??
metabo: komisch, gabs nie in 1500watt, p1=2200, p2=1600. gibts ja auch erst seit diesem frühjahr.

man müsste mal auf elektra beckum gucken, die stellen den wahrscheinlich her.
 
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hs

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Hi,


fränkle schrieb:
hi!
also schnell sind die beiden gleich:
8cm/sec entspricht 32cm pro 4 sec.
und 3cm/sec entspricht 30cm in 10 sec (passt nur um 2cm nicht)

berücksichtigt man die 2 cm müsste der rote sogar schneller sein - oder rechne ich falsch?

im großen, gedruckten Metabokatalog steht :

Vorschub : 4,5 cm/s
Rücklauf : 9,5 cm/s

bedienung:
metabo meinte: der hebel / schalter am motor schaltet den motor bei jedem spaltvorgang an und wenn ich beide pfoten loslasse geht der motor aus und der kolben bleibt theoretisch an der position stehen. der andere hebel steuert die laufrichtung über hydraulikventil. (er schien mir nicht sicher zu sein)
doof, wenn ein stück gespalten ist, soll der kolben automatisch zurücklaufen, sodaß ich mir das nächste holz auflegen kann...

Asche auf mein Haupt - ich glaube mich auch geirrt zu haben ... denk, denk, denk :
o.k. - ich meine es ist beim roten wie folgt : E-Taster schaltet den Motor ein, Hydraulikventil (Handhebel) läßt den Stempel nach vorne fahren. Läßt man den E-Taster los, aber hält weiterhin den Handhebel (Hydr.-Ventil) fest, so verbleibt der Kolben in der Position. Betätigt man den E-Taster wieder, so fährt der Kolben von der Position weiter; betätigt man den Taster nicht und läßt den Hebel los, so fährt der Kolben zurück.
So müßte es jetzt stimmen :wink:


desweiteren wundert mich folgendes:
auf der metabo-homepage ist ein hochauflösendes foto zu sehen:
http://www.metabo.de/media_metabo/h...rate/de/de/bilddaten/big/0170005000s_54_m.jpg

was steht auf dem schildchen??? 1500 watt !!??
metabo: komisch, gabs nie in 1500watt, p1=2200, p2=1600. gibts ja auch erst seit diesem frühjahr.

man müsste mal auf elektra beckum gucken, die stellen den wahrscheinlich her.

s.o. - Verfahrgeschwindigkeiten im gedruckten Katalog :wink:
Metabo scheint das Gerät irgendwo einzukaufen und weiß möglicherweise selber nicht so recht, was sie da geliefert bekommen :wink:

Gruß, hs
 
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fränkle

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was nun? entweder nur 1500 watt und ein ebaygerät für ca. 220 euro inkl. versand oder den markennamen mit 2200 watt und knapp 310 inkl. gestell.
ich tendier momentan zur marke und dem vororthändler.
 
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hs

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Hi,

fränkle schrieb:
was nun? entweder nur 1500 watt und ein ebaygerät für ca. 220 euro inkl. versand oder den markennamen mit 2200 watt und knapp 310 inkl. gestell.
ich tendier momentan zur marke und dem vororthändler.

falls gewünscht, kann ich morgen nochmal Bilder von dem roten Spalter machen, auf denen man mehr erkennen kann.
So wie ich das sehe, kauft Metabo lediglich irgendwo diese Geräte zu und verändert einige eher unwichtige Details (ist auch schon recht merkwürdig, daß auf den Bildern 1,5kW zu lesen ist, sie aber 2,2kW schreiben - .... obwohl ich die Leistung des Motors eh' für ziemlich nebensächlich halte, da der rote ja mit angegebenen 1,5kW absolut problemlos arbeitet)

Gruß, hs
 
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Hellwig

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Hallo Fränkle !
Ich weiß nicht so recht was Du mit solch einem kleinen Spalter anfangen möchtest. Schließlich bist Du ein erfahrener "Holzwurm".
Ich selbst habe mir diverse Spalter angesehen , am besten gefällt mir der 9to-Elektrospalter von Dolmar. Der Grund ist die stabile Bodenplatte. Nicht freischwebend irgendwo oben , wie bei den meisten anderen Spaltern dieses Typs. Das spart eine Menge Kraft beim spalten von schweren Meterstücken.
Holz bis 25cm Durchmesser spalte ich auch noch mit der Spaltaxt. Ab 30cm und mehr wird es dann zunehmend schwieriger , wohlgemerkt bei Meterstücken.
 
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fränkle

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bisher hatten wir alles mit der Hand --- :lol: :lol: nein, natürlich mit spaltaxt, keilen und spalthammer -auch die 1m stücke - gespalten. (bin ja kein karatetyp - eher karaoke :wink: )

da ich aber ungern die vorgespaltenen stücke im wald lasse (obwohl der baum tot ist, hört man immer wieder von beinen, die dem holz da plötzlich über nacht wuchsen :wink: ) mache ich schon immer gerne gleich mit der ms 33er roller (hab und will keine wippkreis) und bring diese möglichst bald in den rel. sicheren hinterhof. dicke roller werden gleich im wald ein- bis zweimal durchgeklopft, so daß man sie auch einigermaßen rückenschonend in hänger wuchten kann.

zuhause begann dann je nach holzart die maloche mit der axt aufm hackstock (oder gar nochmal mit keilen und hammer). da wir kopfsteinpflaster haben, das sich gerne mal mit spänen zusetzt, muss man schon immer mit folie drunter arbeiten, das sägen mach ich jetzt schon komplett im wald. (mein ms-kapp-sägebock für 1m stücke kennt ihr ja schon)

feinspalten (ofendimension) im wald wär auch prima, aber son benzinspalter ist teuer und sehr schwer - und sperrig. für mein zu spaltendes holz (33cm!) reichen mir 5 to, da bin ich mir rel. sicher. ausserdem gefällt mir ein liegender spalter irgendwie besser, auch weil das holzstück auf den spaltkeil gedrückt wird und beim "nachlegen" ein flüssigerer arbeitsablauf möglich ist (das frisch aufgelegte holz drückt das vorherige noch restlich durch...)

so, ausserdem sind die liegenden deutlich leichter und "handlbarer", ich könnte auch problemlos im keller spalten oder mal bei einem kumpel...
ein kleiner 7to hrizontal wär mir auch lieber, der reserve wegen, und da gibts nur den von güde, und da gefällt mir der rote bzw. der metabo vom aufbau deutlich besser (güde hat bei den kleinen liegenden son komisches gestänge als führung).

am allerbesten gefiele mir der FG 570 V, von faga, der kost aber 1200 euro. und wiegt auch wieder 129 kg ist aber auch sehr sperrig.

noch lieber wär mir ein liegespalter mit benzinmotor, bei dem man die motor-pumpen-einheit vom spalter per hydraulikschlauchkupplung trennen könnte - so wär das teil auch wirklich überallhin schleppbar (bzw. schubkarre) - nur nicht im keller verwendbar (benzin).
der benzinspalter von güde ist auch sehr interessant.
den metabo würd ich nach der garantiezeit umrüstbar machen - einen benzinmotor drankoppeln - evtl so, daß man sowohl elektrisch als auch mit benzin fahren kann.

es ist also ein dilemma :( :(
was mich vorallem an den größeren stört, ist die problematik mit dem rumtransportieren, denn ab 400 V und 6t würde sich mein arbeitskollege mit 50 % beteiligen- er hat auch nur max. 50er roller.

der metabo käme für mich also am ehesten in frage, auch wenn es immer noch ein großer kompromiss wäre.

wie schwer/leicht bekommt man denn alleine so ein 120-150 kg schweres teil auf einen pkw-anhänger? mit auffahrrampe und seilwinde :wink: ...
 
A

Amur

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Zunächst mal zu den Vorschubgeschwindigkeiten:
Unser Widl mit 8,5 t macht im Vorschub 6 cm/s und im Rückhub so 20 cm/s. Kostet aber auch einiges mehr.

Wenn du so einen kleinen Spalter willst (1,5KW) und dazu einen Benzinmotor für den Wald, würde ich mal probieren, ob die nicht mit einem 2,3KW Aggregat laufen würden. Das kannst du auch noch anderweitig einsetzen und gibts für so zwischen 180 bis 250€ in Einfachstausführung á la Güde ohne hoch genaue Regelung. Ausserdem lassen sich die beiden Einzelkomponenten mit jeweils ca. 50kg halbwegs transportieren bzw. tragen.

Bei den billigen Liegendspaltern läßt sich meist der Spalthub nicht an die benötigte Länge anpassen. Daher darauf achten und nie einen nicht einstellbaren 50cm Spalter kaufen, wenn man nur 33 cm braucht. Sonst fährt man die meiste Zeit leer hin und her. Und das bei den langsamen Teilen!

mfg
 
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fränkle

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Bayreuth in Nordbayern
hi!
Amur schrieb:
2,3KW Aggregat .....gibts für so zwischen 180 bis 250€ in Einfachstausführung á la Güde ohne hoch genaue Regelung. Ausserdem lassen sich die beiden Einzelkomponenten mit jeweils ca. 50kg halbwegs transportieren bzw. tragen.

daran hatte ich auch schon gedacht, allerdings bin ich von einem deutlich höheren preis ausgegangen. wichtig wäre ja die dauerleistung von bis zu 2,2kw - je nach aufnahmeleistung des spalters, wobei der wahrscheinlich beim ständigen an- und ausgehen (funktionsprinzip des metabo und des "roten") und beim spalten immer deutlich unterschiedl. strom zieht - ob das hinhaut?
da gabs schonmal ein extra thread zu dem thema, das müsste man halt probieren.
haste da mal ein link für so ein aggregat?

Amur schrieb:
Bei den billigen Liegendspaltern läßt sich meist der Spalthub nicht an die benötigte Länge anpassen. Daher darauf achten und nie einen nicht einstellbaren 50cm Spalter kaufen, wenn man nur 33 cm braucht. Sonst fährt man die meiste Zeit leer hin und her. Und das bei den langsamen Teilen!

an dem metabo kann ich sowohl den zylinderstempel 2x5 cm ausziehen (verlängern) und hab auch noch drei anschlagpositionen für den rücklauf, wenn ich das richtig verstanden habe (ist aber evtl beides das selbe). ausserdem hat der nur einen hub von 32 cm - es wäre also eine rollerlänge von 30 cm ideal um fließend spalten zu können.

den benzinmotor wollte ich direkt koppeln - die ölpumpe würde durchlaufen (sofern das funktionsprinzip für den rücklauf das zuläßt und nicht der motor dafür ausgeschaltet sein muss, ansonsten müsste man eine kupplung zwischensetzen, was mir garnicht gefällt, wird wahrscheinlich eh schon kompliziert, den benzinmotor direkt anzukoppeln.)

gefällt mir alles noch nicht so richtig...
 
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Amur

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fränkle schrieb:
[...
haste da mal ein link für so ein aggregat?

http://cgi.ebay.de/BENZIN-Stromerze...064415575QQcategoryZ33082QQrdZ1QQcmdZViewItem

Ich denke das ist das Teil, welches OBI vor kurzem um 179€ im Angebot hatte.
Meine 1,8KW E-Kettensäge läuft damit problemlos. Auch ständig an und ausschalten. Allerdings zieht der Motor da natürlich nur während des Anlaufs sehr hohe Ströme. Beim Spalter könnte dies etwas länger sein, wenn er auf vollen Druck gehen muß.

mfg
 
H

hs

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Hi,

fränkle schrieb:
desweiteren wundert mich folgendes:
auf der metabo-homepage ist ein hochauflösendes foto zu sehen:
http://www.metabo.de/media_metabo/h...rate/de/de/bilddaten/big/0170005000s_54_m.jpg

was steht auf dem schildchen??? 1500 watt !!??
metabo: komisch, gabs nie in 1500watt, p1=2200, p2=1600. gibts ja auch erst seit diesem frühjahr.


... auf dem Schild steht außerdem 'YY8032PM' .... und auf dem günstigeren roten Spalter klebt ein Schild mit 'YY8032' - das wird wohl der Motortyp sein.
Das ist der Anbieter des roten Modells : http://www.crossfer.com
.... und sowas kommt dann in Wirklichkeit alles aus China - z.B. : klick - dort stehen dann auch ein LS6T-37, bzw. LS6T-52 aufgeführt, die mit 2,2kW-Motor 6T drücken sollen.
Wenn man lange genug sucht (ein Beispiel : hier klicken, finden sich sicher auf einer chin. Website auch 'Log Splitter' wie die von Metabo & Co.

den benzinmotor wollte ich direkt koppeln - die ölpumpe würde durchlaufen (sofern das funktionsprinzip für den rücklauf das zuläßt und nicht der motor dafür ausgeschaltet sein muss, ansonsten müsste man eine kupplung zwischensetzen, was mir garnicht gefällt, wird wahrscheinlich eh schon kompliziert, den benzinmotor direkt anzukoppeln.)

machbar ist das sicher - auch bei der E-Motor-Lösung könnte man problemlos einfach den Taster überbrücken und dann lediglich mit dem Hydraulikventil spalten ... man verliert dann natürlich die Zweihandbedienung, die bei motorisch angetriebenen Pressen bestimmt vorgeschrieben sein dürfte.
Dort wo jetzt der Motor verm. direkt angekoppelt ist, müßte halt eine Riemenscheibe angesetzt werden.
Aber ob sich das alles lohnt ? :wink:

Gruß, hs
 
Thema: Holzspalter Metabo HS 5000 W
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