"Helmpflicht"?

Diskutiere "Helmpflicht"? im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, wie seht Ihr das mit der "Helmpflicht" beim Sägen von z.B.Brennholz? Also ich habe selbstverständlich einen Helm (mit Gehörschutz, Visier...
W

Waldschrat

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Hallo,

wie seht Ihr das mit der "Helmpflicht" beim Sägen von z.B.Brennholz?
Also ich habe selbstverständlich einen Helm (mit Gehörschutz, Visier usw.) nur ist man doch des öfteren dazu geneigt ihn nicht aufzusetzen, oder ist es bei Euch ein absolutes muss?
Schnittschutzhose, Sicherheitsstiefel und Handschuhe werden auch bei mir immer angelegt, egal bei welcher Arbeit mit der Säge!
Nur beim Helm ziehe ich gerade im Winter doch ab und an eine warme Mütze vor. Also wie seht Ihr das?

Viele Grüsse

Christian
 
D

dummbax59

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Setz doch einfach eine Pudelmütze, ohne Bommel, unter den Helm, passt immer.
Peter
 
C

chris11

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Eine hochschlagende Säge arbeitet immer besser erst am Helm/Visier als an der Frisur....

Mit freundlichem Gruß
Christian
 
B

Bob1090

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Ich als Gelegenheitsholzfäller trage immer meinen Stihl-Helm, da einem bei der Arbeit eigentlich immer warm wird und die lärmende Säge ohne Helm nervig bzw. gesundheitsschädlich ist.
 
J

Jörn

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Niemals ohne Helm! Es gibt auch spezielle Helmkaputzen zum wärmen.
Trotz Helm und Visier ist mir gestern ungemerkt ein Span ins Auge geflogen, entweder unter dem Visier durch oder ich hatte es grad oben :oops: . Schmerzhafte Sache!
Daher immer schön aufpassen!
Gruß
Jörn
 
W

W-und-F

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Beim Fällen ist ein Helm absolut notwendig. Auch wenn man durch Dickicht "wandert" kann es vorkommen, dass Äste zurück schlagen und da ist der Helm immer gut. Oder beim Entasten wenn ein Ast eingeklemmt ist der dann hochschlägt.

Wenn ich die Ohrschützer angelegt habe wird mir darunter eigentlich schon ziemlich warm. Wenn man dann nicht mehr mit der MS arbeitet kann man ja schnell eine Mütze anziehen.
 
F

Finfin

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Helm, Visier immer.

Bommelmütze ohne Bommel.....geht. Aber nur drunter :!:
Gehörschutz vergesse ich schon mal, aber wer schwer hört (aussage meiner Lebensgefährtin :roll: ) dem schadet das nicht mehr ganz so arg :wink:

Ein kleiner Ast oder auch nur ein Splitter und man weis warum Helm mit Visier.
Ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluß, denn auch das Visier hält nicht alles ab, geschweige der Helm.

Aber besser mit als ohne.

Ich habe es schmerzlich gelernt :(

Von daher immer mit, weil besser ist das :!:

Gruß

Volker............ein neuer halt der aber schon ein paar Tage Holz macht :lol:
 
H

Hellwig

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Ich säge seit dem ersten Tag mit Helm., immer , und zwar mit komplettem Sägehelm , Visier , Ohrenschützer. Bei der Arbeit im Wald wird mir immer derart warm das es nichts zusätzliches unter dem Helm braucht , auch bei hartem Frost schwitze ích noch unter dem Helm. Dasselbe im Sommer , wenn die Säge läuft ist der Helm auf. Es ist damit für mich in etwa so gewesen , wie die Gewöhnung an das tragen einer Brille. Zuerst nervt es , dann gewöhnt man sich so daran das etwas fehlt wenn der Helm nicht auf dem Kopf ist.
Das ein Gittervisier , ich bevorzuge die Nylonausführung , nicht alles abhält kann ich bestätigen. Holzsplitter hatte ich noch keine im Auge , aber man merkt schonmal im Gesicht das etwas durch das Visier geflogen ist.
Wenn Leute die von Waldarbeit keinerlei Ahnung haben , blöde lachen oder Witze darüber machen wenn jemand mit seiner "Mickymaus" auf dem Kopf herumläuft ist das für mich kein Grund zur Aufregung , denn sie wissen nicht was sie tun...
Die Schnittschutzhose und entsprechende Waldarbeitergummistiefel mit Stahlkappe , Knöchelschutz und selbstverständlich Schnittschutz nach mindestens Klasse 1 besitze und benutze ich erst seit etwa 3 Jahren. Früher war ich leichtsinniger aber auch flinker. Handschuhe sind für mich ebenfalls selbstverständlich , für jede Situation und jede Arbeit habe ich den richtigen Handschuh. Einmal vor Jahren bin ich mit einem Finger an die Sägekette gekommen , Glück gehabt , nur der Handschuh war beschädigt...
Wie kommt man mit dem Finger überhaupt an die Sägekette ? Nun , wenn man nicht beide Hände an der Säge hat, wo sie eigentlich immer hingehören.

Von einer "Helmpflicht" halte ich rein gar nichts. Es ist sowieso klar das man die PSA immer bei der Arbeit anlegen muß. Wem das nicht so klar ist , der wird entweder vom Forstpersonal des Waldes verwiesen oder lernt es während des Sägekurses ohne den man sowieso nicht mehr Brennholz werben darf. Wer soll denn auch das Helm tragen kontrollieren ? Unser Land hat mehr als genug Vorschriften und Gesetze , es wäre nur eine weitere , überflüssige. Das ist meine Meinung zum Thema.

MfG , Hellwig 8)
 
D

debonoo

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Ich brauche mein Gehör und Augen noch

deswegen trage ich, sobald ich die Motorsäge starte den Helm
mit Gehörschutz und Visier..,außerdem fällt öfter was vom Himmel.

Habe mittlerweile den 2ten Helm...

mfG. De.. 8)

Problem:
Bei meinem neuen Helm (Husqvarna), schließen die Polster der Ohrschützer so dicht, dass ein regelrechter Luftdruck auf das Trommelfell entsteht -(unangenehm), außerdem filtert der neue Helm mehr Lautsstärke weg als mein alter Stihl Helm (für eine Unterhaltung muss ich den Helm abnehmen).
 
V

VollProfi

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Ich arbeite wie Hellwig vom ersten Tag an mit Helm. Es ist einfach angenehmer und man fühlt sich sicherer. Es fallen immer Äste und Zeugs runter und beim entasten schlagen einem immer wieder Äste ins Gesicht. Im Sommer benutze ich einen Helmkühler. Funktioniert super. Die lärmdämpfung ist für mich sehr wichtig, denn den ganzen Tag das Gebrüll der Säge, vor allem der großen macht echt krank und gestreßt. Vom Späneflug ganz zu schweigen. Auch eine Schnittschutzhose trage ich seit einigen JAhren, nachdem ich die Rißwunde eines anderen WAldarbeiters mit ner Sicherheitsnadel zugeklammert habe und ihn ins Krankenhaus gefahren habe. Zudem dämpft sie Schläge von Ästen und Gestrüpp.
 
A

Amur

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Beim Fällen eigentlich immer mit Helm. Ausgenommen letzten Samstag. Wir wollten eigentlich nur aufladen, als wir feststellten, daß ich wohl 2 Bäume beim Fällen übersehen habe. Helm lag zuhause in der GArage, aber die Säge war im Schlepper. Mit besonderer Vorsicht auf die "Grüße von oben" hab ich dann die beiden noch abgesägt. Wobei sie stehenblieben und eh noch mit dem Schlepper runtergezogen werden mußten.
Beim Aufsägen habe ich nicht immer den Helm auf. Aber immer öfter. Als Brillenträger sind zumindest die Augen etwas geschützt allerdings nicht besonders. Das durfte ich selbst schon erleben, als mir ein Ast ins Gesicht fuhr. Aber das Gittervisier ist natürlich besser.

mfg
 
H

hinack

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Moin Jungs,

ich schütze vor allem meine Ohren. Und da die Ohrenschützer am Visier daran sind, hab ich das Drahtgitter immer vorm Gesicht. Im Winter ist die Mütze ein Problem, weil Ohrenschützer auf der Mütze nichts bringen und Mütze über Ohrenschützer nicht wärmt. Ich schiebe meine Mütze rechts und links immer hoch, damit die Ohren wirklich abgedichtet werden.

Ich säge öfter im Baum und auf dem Baum und ich trage keine Schnittschutzbekleidung. Allerdings Schnittschutzhandschuhe und Stahlkappenschuhe.
 
W

Waldschrat

Threadstarter
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Tach,

Ihr habt alle recht, werde zukünftig auch nicht mehr "ohne" (Helm)
mit der MS arbeiten, die Sicherheit (Gesundheit) hat nun mal vorrang!

Gruß

Christian :wink:
 
M

Mortimor

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Im Wald nie ohne Helm - klar.

Aber wenn das Holz aufm Hof in Meterstücken liegt... dann auch?
Also ich mein den HELM nicht den Gesichts- und Hörschutz. Der muss natürlich sein.
Aber Äste fallen mir dann wohl kaum auf den Kopf, oder?
 
K

koe

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Hallo,
ich Denke dass ein Helm bei Arbeiten mit einer Kettensäge immer Pflicht ist, selbst wenn das Sägegut auf dem Boden liegt. So kann es z.B. zum Rückschlag kommen und wenn man nach vorn gebeugt ist kommt das gar nicht gut. Die Bedienung von Ohren- und Gesichtsschutz ist auch viel einfacher.

Gruß
koe
 
H

Hellwig

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Ich ziehe beim Sägen mit der Motorsäge IMMER einen Helm auf. Da ist alles dran was den Kopf schützt. Wenn Passanten oder Nachbarn blöde grinsend daneben stehen - stehen lassen und weiterarbeiten. Sieht für Unwissende lustig aus mit einem solchen Waldarbeiterhelm , ist aber neben der Schnittschutzhose und entsprechenden Stiefeln ein absolutes Muß.
Von Gesichts-Gehörschutzkombinationen OHNE Helm halte ich persönlich nichts. Wenn man bei glühender Hitze im Hochsommer sägen muß , dann vielleicht , aber auch nur unter freiem Himmel , nicht wenn Bäume in der Nähe sind !
 
H

Homer

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Beim Kleinschschneiden der Meterstücke habe ich die Säge am Schwert in ein Scharnier am Sägebock eingespannt. Ich säge dann ab, indem ich die Säge am Griff hochziehe, dann geht sie vorne runter und sägt das Holzscheit ab. Zugegebenermaßen verzichte ich dabei auf Schnittschutzhose und -stiefel, weil die Säge sich ja eigentlich nicht anders bewegen kann.

Den Helm trage ich aber wegen des Gesichtsschutzes trotzdem. Durch das Gitter oder drunter her habe ich auch schonmal was ins Auge gekriegt. Ich finde den Gesichtsschutz natürlich lästig (wegen der etwas eingeschränkteren Sicht, außerdem stört er, wenn man mal etwas heftiger atmen muss, weil dann der Atem nicht richtig "weg" kann), trage ihn aber auf jeden Fall.

Grüße
Klaus
 
K

koe

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Die Gesetzlichen Unfallversicherungen verlangen das Tragen der PAS Grundsätzlich.

Hier ein Auszug aus der GUV-I 8525 (bisher GUV 23.6)

6.2PSA für die Arbeit mit der Motorsäge
Die PSA für die Arbeit mit der Motorsäge soll den Versicherten vor den von diesem Arbeitsgerät ausgehenden Gefahren schützen.Der Unternehmer hat als Mindestausstattung zur Verfügung zu stellen:

•Sicherheitsschuhe nach DIN EN 345 mit zusätzlicher Schnittschutzeinlage,

•Schnittschutzkleidung (Hosen) für die Benutzung handgeführter Kettensägen nach DIN EN 381,

•Schutzhelm nach DIN EN 397 mit kombiniertem Gesichtsschutz nach DIN EN 1731 und Gehörschutz nach DIN EN352,

•Schutzhandschuhe nach DIN EN 420.

Auch wer Privat solche Arbeiten ausführt fällt zum Teil auch unter den Versicherungsschutz der Gesetzlichen Unvallversicherung und um im Falle eines Unfalls nicht noch Ärger mit der Privaten und der Gesetzlichen Unfallversicherung zu bekommen sollte sich daran halten.

Aber viel wichtiger ist, es ist auch unsere Gesundheit und nicht die der Versicherungen und der die meinen so etwas braucht man nicht wir haben die Schmerzen.

Gruß
koe
 
H

Holzhauer

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Hallo Waldschrat !
Ich glaube, es gibt da so eine Statistik, die besagt, wenn man am Tag 15 Minuten ohne Gehörschutz geigt (sägt), ist das eigentlich
wie ein kompletter Arbeitstag ohne Gehörschutz, und das ist auf die Dauer nicht gut für die Ohren. Also mach´s mit.
Gruß Holzhauer
 
Thema: "Helmpflicht"?

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