Heizung für Werkstatt - Was ist am besten ???

Diskutiere Heizung für Werkstatt - Was ist am besten ??? im Forum Werkzeug-Allerlei im Bereich Sonstige Foren - Hallo ! Da jetzt ja wieder die kalte Kahreszeit anrückt habe ich mal ne Frage Thema- Heizung. Und zwar will ich es etwas wärmer in meiner...
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HEMI-V8

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Hallo !

Da jetzt ja wieder die kalte Kahreszeit anrückt habe ich mal ne Frage Thema- Heizung.

Und zwar will ich es etwas wärmer in meiner Werkstatt (ca.45 m²) haben und würde gerne wissen welche Art am besten ist ???

Bringt ein Petroleum Ofen was oder doch ein Propan Gebläse ???

Was ist am besten ???

Danke
 
Ich heiz meine Werkstatt mit ner Standheizung ausm Bus.

Die bringt 10KW und braucht 0,75ltr. Diesel in der Stunde.
 
Hallo,

In meiner alten Bastelbude ca 30 m" hatte ich mal ein Gas Gebläse ausprobiert. Die Bude war in 3 Minuten warm, dann lief schon das Wasser an der Scheibe herunter. Aber auch die Luft war schnell verbraucht. Das gleiche Problem haben die Gasstrahler und die Katalytöfen. Der Katalytofen den meine Frau mit zum Weihnachtmarkt nimmt hat schon eine abschaltung bei verbrauchter Luft. Habe derzeit einen großen Bauwagen mit Gasheizung und ich muß sagen die ist Klasse. Die läßt sich gut Regeln und im Verbrauch ist die auch o.k. Im Winter laß ich die Heizung auf kleiner Stufe durchlaufen und die 11 kg Flasche hält ca 10 Tage. Mann kann natürlich auch die 33 kg Flaschen verwenden. Die Heizung hat eine Abzug in der Wand nach draußen, ohne Schornstein ! Werde mir die Heizung in meiner neuen Werkstatt einbauen.

Über Petroleum kann ich leider nichts sagen !


Mfg speedy
 
Hallo,

grundsätzlich taugt keine Heizung etwas die ihr Abgas in den Raum wirft. Denn gerade bei Flüssiggas sind sehr große Mengen Wasserdampf im Abgas.
Beispiel:
C3H8+5O2=3CO2+4H2O
oder:
44g Propan+160gSauerstoff=132gCO2+72g Wasser
oder:
aus 11kg verbrannten Propan entstehen etwa 18kg Wasser!!!
Immer wenn die 11Kg Flasche gewechselt wird liegen nahezu 2 Putzeimer Wasser auf dem Boden.
 
Hallo zusammen,

also ich hatte auch das Problem einer "kalten" Werkstatt und habe das folgendermaßen gelöst:

Bei einem Freund habe ich mir nach meinen Zeichnungen eine Art Wärmetauscher bauen lassen, der im einen Kreis einen normalen Ölbrenner trägt und im anderen Kreis ein riesiges Radialgebläse angeflanscht ist. Das Flammrohr besteht aus einem 8mm dicken Stahlrohr, etwa 1,5m lang. Innen ist eine Prallscheibe montiert, die 40mm dick ist. Dort trifft die Bennerflamme drauf.
nach dem "Umfluten" der Prallscheibe kann das Abgas über ein 120mm Stahlrohr ins Freie geleitet werden.

Das Radialgebläse bringt maximal 4200 Kubikmeter pro Stunde und wird über einen Stelltrafo in der Dehzahl reguliert.
Die Luft wird entweder vom zu heizenden Raum, oder von Außen angesaugt und umflutet das Flammrohr spiralförmig von einer Seite des Tauschers zur anderen.
Es dauert etwa 10 Minuten, bis die ganze Sache aufgewärmt ist , doch dann geht's ruck-zuck und eine Werkstatt mit 100 Quadratmeter ist schnell durchgewärmt.
Über einen Thermostaten wir die Temperatur konstant gehalten.
Das Teil wiegt etwa 150kg und hat die Masse 1500x60x60 ( nur der Wärmetauscher )

Bei Interesse kann ich gerne Bilder liefern.

Gruß aus Kösching


Peter
 
Klingt nach einem Bullerjan :)
 
moto4631 schrieb:
Klingt nach einem Bullerjan :)

eher nicht, der Bullerjahn ist ein Holzofen der praktisch aus lauter zusammengeschweißter Rohre besteht und dadurch Konvektion entwickelt.
Konvektion ist immer schlecht für das Klima, manchmal aber das Zweckmäßigste wie bei einer Werkstatt.
Gute Literatur: Alfred Eisenschink -> schlecht geheizt ist halb gestorben.
 
P.Wolf schrieb:
Das Teil wiegt etwa 150kg und hat die Masse 1500x60x60 ( nur der Wärmetauscher )

Bei Interesse kann ich gerne Bilder liefern.
Wäre nicht schlecht. Immerhin wiegt selbst massiver Stahl bei den Abmessungen nur etwas über 42 Kilo. :roll:
 
Hallo,
was sich da am besten eignet, kann man so nicht sagen, weil nichts über die Werkstatt bzgl. Isolation und ggf. vorhandenem oder realisierbarem Schornstein bekannt ist. Auch das Nutzungsverhalten ist interessant. Wenn mehr als nur sporadischer Gebrauch vorgesehen ist und die Sache mit einem Schornstein irgendwie lösbar ist, würde ich zu einem Holzofen raten. Der ist im Betrieb preisgünstig bis kostenlos und man erreicht damit eine eher gleichmäßige Wärme.

Mein Vater hatte für solche Zwecke vor vielen Jahren mal eine Dieselheizung aus einem Bus. Das Ding wurde mit einem Schutzgehäuse drumherum auf einen zweirädigen Karren montiert. Ich mußte ein gewaltiges 24V-Netztteil für Gebläse und Vorglühanlage installieren. Bei Wärmebedarf wurde die Heizung nach draußen geschoben, der Warmluftanschluß mit einen dicken Kopexrohr an ein Loch im Tor angesteckt und das Ding gestartet. Durch die Verlagerung nach draußen war auch gleich die Lärmbelastung erträglich.
Der größte Vorteil war auch gleich der größte Nachteil: Man hatte die Hütte ganz schnell warm und genauso schnell war es auch wieder kalt. Trotz 2-Stufen-Schaltung war das Ding irgendwie nicht optimal zu regeln. Ideal, wenn man Erkältungen mag. Zudem war es eine gewaltige Energieverschwendung, weil immer kalte Luft von draußen angesaugt wurde. Die wurde heiß eingeblasen und entwich dann durch die diversen Ritzen des Bauwerkes...
Zum Schluß gab es dann doch einen Holzofen und einige Dämmaßnahmen an der Werkstatt.

In einer hin und wieder als Werkstatt genutzten großen Garage habe ich einen Holzofen mit einem improvisierten Schornstein. Das lief mal unter der Rubrik provisorische Baubudenheizung und blieb dann einfach so. Der schwarze Mann sollte das besser nicht sehen. Wenn der im Anmarsch ist bzw. allgemein im Sommer wird das Periskop eingefahren...
Trotzdem funktioniert es prima. Während des Baus wollte ich ganz gern einen richtigen Schornstein einbauen, was ich dann aber wegen der zu erwartenden Kostenforderungen des Schornsteinfegers weggelassen habe. Vielleicht hole ich es mal nach...

Wenn es regulär werden soll, kann man einen Außenschornstein aus Edelstahlrohren und einen einfachen Kaminofen in Betracht ziehen. Für diesen Zweck brauchbare Öfen gibt es unter 200 Euro. Leider sind aber die Rohre schweineteuer. Das Aussehen ist auch Geschmackssache. Einen Schornstein in ein bestehendes eingeschoßiges Gebäude einzumauern, ist keine Hexerei. Das ist auch billiger, wenn man es alleine kann und zugleich sehr viel solider. Vielleicht wird es ja demnächst auch mit der Schornsteinfegerabzocke in Deutschland etwas besser...

Gruß
Thomas
 
Hallo,

mit der "Schornsteinfegerabzocke" ist es hier in Ratingen mal wieder billige "Thomas.B" Hetze:

Ich zahle zwei Rechnungen im Jahr, einmal 27 und einmal 34 Teuronen. Dafür krabbelt der Junge auf unserem 45° Dach rum und nagelt nebenher auch mal eine Schieferplatte wieder fest.
Vom Durchmessen des Brenners der Ölheizung und damit der Bestätigung, dass ich sie gut pflege, ganz zu schweigen...

Da er ein "netter" ist, den ich auch gerne zur Kaffeepause da habe, hatte ich mal versucht, mit ihm auszuhexen, was uns eigendlich die zweite Feuerstelle, also unser Holzkamin bei dem Ganzen anteilig kostet. Nun, wir zahlen 6 Euro im Jahr mehr als unser Nachbar, somit käme ein dritter Kamin (wir haben wirklich zwei für Öl und Holz) ebenfalls 6 Piepen mehr, wenn er auf dem gleichen Dach liegt und in der gleichen Einheit im Keller gekehrt wird!
Schon mal darüber nachgedacht, dass man mit diesem Jahresbetrag noch nicht einmal einen Tag Zwangsumtausch beim DDR Besuch finanzieren konnte?

Mann!

Trotzdem,

schönen Tag noch...

Gregor
 
Hallo Steffen,

hast mich eiskalt erwischt - sollte natürlich 150 x 60 x 60 cm heißen ....
Ja, Bilder kann ich nur von zuhause aus zur Verfügung stellen.

Mal sehen, ob ich heute Abend dazu komme


Servus


Peter
 
Hallo,

also für mein "Traumgebilde" von 90 m² Massivbau-Stall-als-Werkstatt-umbebaut (wären dann ca. 220 m³ Raum) hatte ich mir auch schon sowas wie einen Bullerjan (oder entsprechender Nachbau aus dem Osten... da ungefähr 1/10 des Preises :wink: )vorgestellt.
Hat jemand Erfahrungen wie schnell ich diesen Raum bei 5°C aufheizen könnte? (nur so orientierungsmäßig interessehalber).

Eine Art Schlot gäbe es auch schon :wink: einen alten Abluftkanal des Stalls, in den man (so hoffe ich) einen Edelstahl-Inlay machen kann (siehe so Art Schlotsanierung..)

Aber (wo du nicht bist Herr Jesu Christ :roll: ) noch ist das ganze eine Wunschvorstellung...

Gruß
Schoki
 
Hi,
drauf gestoßen bin ich über ein Ofenforum....
allerdings mit der allgegenwärtigen Warnung, das es Probleme mit der Zulassung dieser Öfen in D geben kann..... bzw. Probleme mit der Versicherung, wenn die Hütte abfackelt....

Hier das Forum:

scheint aber "bereinigt" worden zu sein, die Beiträge die ich mal gefunden hatte, finde ich nun nicht mehr :cry:

Hier noch Herstellerlinks die ich aus dem alten Forum noch hatte....

[url=http://www.euroteplo.cz/index_nburrian_deutsch.html]Hersteller1


Hersteller2
 
Hi,
drauf gestoßen bin ich über ein Ofenforum....
allerdings mit der allgegenwärtigen Warnung, das es Probleme mit der Zulassung dieser Öfen in D geben kann..... bzw. Probleme mit der Versicherung, wenn die Hütte abfackelt....

Hier das Forum:
Forum
scheint aber "bereinigt" worden zu sein, die Beiträge die ich mal gefunden hatte, finde ich nun nicht mehr :cry:

Hier noch Herstellerlinks die ich aus dem alten Forum noch hatte....
Es war auch oft von sog. Bruno-öfen die Rede, ist halt ein Modellname. Die Preise waren schon verlockend, glaub ich habe damals Öfen so um die 300 Teuero gesehen... allerdings Standort Mitte von Polen oder so, d.h. der Transport wäre schwierig gewesen...

Hersteller1

Hersteller2
 
@ cades:
Wieder mal "märchenhaft" unsachlich, fachlich unfundiert, in keiner Weise hilfreich und dann auch noch unverschämt. Na, was solls. Ich kann ja trotzdem eine vernünftige Antwort schreiben.

Ich versuche zuerst einmal, Dich zum nachdenken über das Thema anzuregen:
Bist Du der Meinung, daß die Arbeit des Schornsteinfegers in derzeitigen Form einen Nutzen hat und wenn ja, kannst Du den objektiv benennen? Und selbst wenn man einen gewissen Nutzen sehen will: Wozu das Monopol aus NSDAP-Zeiten, welches vornehmlich Spitzelzwecken diente - andernfalls wäre es Himmler nicht so wichtig gewesen.

Lies doch mal:
http://www.schofeg.de/
oder
http://www.gesetzespranger.de/schornsteinfegermonopol.html

Unter dem Suchbegriff "Schornsteinfegermonopol" findest Du noch viel mehr.

Ansonsten:
Ich zahle jährlich einen ähnlichen Betrag für eine ähnlichen Situation: 2 Züge, Gas und Holz.
Für max. 10min Arbeit finde ich das trotzdem reichlich. Anfahrt kann man ja meistens nicht wirklich rechnen, da der SF quasi von Haus zu Haus zieht.

"Mein" Schornsteinfeger ist auch nett, genauso wie meinereiner und wir unterhalten uns nett, wenn wir gerade beide Zeit dazu haben. Schön. Das ändert aber nichts an meiner ablehnenden Einstellung zu diesem überholten Monopol und der damit verbundenen Abzocke, was symptomatisch für den deutschen Staat ist. Du weißt doch - wie Schiller schon sagte: "Ich weiß den Mann von seinem Amt zu unterscheiden."

Zum technischen:
Bei den heutigen Kaminöfen, welche meistens ausschließlich mit Holz beheizt werden, ist die Gefahr eines gefährlichen Schornsteinbrandes basierend auf Glanzruß nur noch sehr gering. Solange nur mit trockenem Holz geheizt wird sowie der Ofen gut funktioniert und eingestellt wird, entsteht kaum Glanzruß. Natürlich entsteht etwas Flugruß, aber der ist unkritisch. Wenn der doch mal abbrennt, passiert vielleicht von etwas Funkenflug abgesehen nichts gefährliches.

Jährliches Kehren bzw. sogar 2x/a ist unter diesem Umständen total übertrieben. Glanzruß ist ziemlich hart und wird durch die normalen Kehrmethoden sowieso schlecht entfernt. Was da zu Tage gefördert wird, ist hauptsächlich Flugruß und Flugasche. Die hätte es durch Zugluft und Schwerkraft bedingt ohnehin ab einer gewissen Schichtdicke ohnehin nicht im Zug gehalten - entweder ober raus und innen runterfallen.

Insgesamt kommt bei der in Deutschland erzwungenen hohen Kehrfrequenz jeweils nicht viel Ruß zusammen, wie sicher jeder bestätigen kann, der so eine Holzheizungsanlage betreibt. Allenfalls findet an den Schornsteinen durch das ständige Herumgewirtschafte mit dem Kehrgeschirr ein unnötiger Verschleiß statt.

Ferner haben moderne Kaminöfen oder Kamineinsätze vergleichsweise geringe Abgastemperaturen. Dazu kommen die isolierten Züge moderner Schornsteine. Die Wahrscheinlichkeit der Entzündung des Glanzrußes im Kamin, so nach langer Zeit welcher in ausreichender Menge vorhanden sein sollte, ist damit stark reduziert.

Ein Schornsteinbrand ist zudem noch lange keine Katastrophe. Viele rufen deswegen nicht einmal die Feuerwehr. Die macht auch nicht viel mehr, als die Sache zu beobachten und wenn es zu heiß zu werden scheint, durch die Reinigungsklappe im Keller oder einen Ofenanschluß einen Sprühstoß aus dem Pulverlöscher reinzujagen. Ausbrennen lassen ist in dieser Situation auch das Beste, was man für den Schornstein machen kann. Danach ist er wenigstens sauber bzw. leicht zu kehren. Löschen mit Wasser wäre übrigens wegen des Temperaturschocks Gift für den Schornstein. Zu beachten ist je nach Umfeld und Witterung der Funkenflug.
Schornsteine mit starker Glanzrußbildung werden auch kontrolliert ausgebrannt.

Gefährlich ist bei moderner und intakter Bauweise hauptsächlich, daß Glanzruß beim verbrennen massiv an Volumen zunimmt und schnell mal den Zug verstopfen kann. Dann ist zwar i.d.R. auch der Kaminbrand aus, aber der noch brennende Ofen wird seine Abgase nicht mehr los. Wenn man das alles nicht mitbekommen sollte, besteht u.U. die Gefahr einer CO-Vergiftung. Ein Schornsteinbrand macht allerdings viel Lärm und erzeugt einen starken Sog im Ofen. Wenn damit schlagartig Ruhe ist - also nicht abklingend - dann weiß man Bescheid. Dann wird man wohl bei guter Lüftung den Ofen vorsichtig löschen und ausräumen müssen.
Wenn man hat, kann man den Schornstein mit einer schweren Eisenkugel an einer langen Kette freimachen. Aber Rübe weg und Handschuhe tragen - kann gut sein, daß es noch einmal eine Stichflamme gibt.
Ganz auf die leichte Schulter sollte man es auch nicht nehmen. Ruß leitet die Wärme schlecht. Glutnester können nach Stunden wieder aufflammen und auch partiell hohe Temperaturen erzeugen. Ich würde unmittelbar nach dem Kaminbrand fegen und den Querschnitt frei legen, um dieses Risiko auszuschließen.

Aber noch einmal: Es ist höchst unwahrscheinlich, daß es dazu kommt. Und selbst wenn: Die ultimative Gefahr, wie von der Schornsteinfegerinnung zur Panikmache, Rechtfertigung und Besitzstandssicherung gern dargestellt, ist es dennoch bei weitem nicht.

Es sollte (wie im Rest der Welt) dem Hauseigentümer überlassen sein, ob und wann er den Kamin kehrt oder kehren läßt. Das selbst kehren ist keine große Sache. So ein Kehrbesen kann nicht die Welt kosten und das werden die meisten prima alleine können. Einen sicheren Zugang zum Schornsteinkopf muß man sowieso haben. Wer solche Turnübungen auf dem Dach aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mag, kann sich ja immer noch einen Dienstleister suchen.

Der Schornsteinfeger mißt auch nicht wirklich "die Heizung durch". Er führt bei Öl- und Gasheizungen lediglich eine simple CO-Messung durch, natürlich zu weit überhöhten Kosten. Ist das Meßergebnis nicht innerhalb der Toleranz (was ein Thema für sich ist), muß man normalerweise einen Heizungsmonteur rufen. Der mißt dann ein zweites Mal und stellt den Brenner ein. Danach kommt der Schwarze Mann noch mal zur dritten Messung - Nachkontrolle. Natürlich kostet das alles. Sinnvoll wäre es, wenn der Heizungsfachmann das komplett erledigen würde. Insbesondere bei modernen Gasheizungen ist auch eine jährliche Kontrolle der Grenzwerte übertrieben. Bei Autos geht es auch so, wie ich vorschlage - AU alle 2 Jahre bzw. nach 3 Jahren zum ersten Mal bei Neuwagen und selbst das ist wieder einmal überzogene deutsche Gründlichkeit.

Die EU hat die aus dem 3. Reich herrührenden Zustände in Deutschland bereits 2002 abgemahnt und am 17.12.2006 ist Fristende für die Bundesregierung, eine Stellungnahme vorzulegen. Hoffen wir mal, daß dann schnell vernünftige Zustände einkehren und nicht ein neuer Wahnsinn den alten ablöst.

@ schoki:
Das mit dem edelstahlsaniertem Abluftkanal klingt "ausbaufähig". Beschreibe den doch mal genauer.
Ansonsten steht und fällt alles mit der Isolierung und der Dichtheit des Gebäudes. Bei einem Stall ist darauf normalerweise wenig Wert gelegt worden, so daß ggf. einige Änderungen erforderlich wären. Man kann auch ein Zelt heizen. Die Frage ist eben, ob das auf die Dauer vernünftig ist.

Gruß
Thomas
 
Thomas.B schrieb:
@ schoki:
Das mit dem edelstahlsaniertem Abluftkanal klingt "ausbaufähig". Beschreibe den doch mal genauer.
Ansonsten steht und fällt alles mit der Isolierung und der Dichtheit des Gebäudes. Bei einem Stall ist darauf normalerweise wenig Wert gelegt worden, so daß ggf. einige Änderungen erforderlich wären. Man kann auch ein Zelt heizen. Die Frage ist eben, ob das auf die Dauer vernünftig ist.

Hi Thomas,

nunja: Ein normaler Massiv gebauter Stall (ca. - ohne jetzt nachmessen zu können - 20er bis 30er Wände (Material mir jetzt unbekannt), Betondecke, (NOCH) 1-Glasfenster (sollen vor irgendwelchen Heizversuchen auf alle Fälle weichen)
Auf dem Stall ist ein Holz-Scheunen-Aufbau wo der gemauerte Abluftkanal dann in einer Stahlblechröhre verschwindet... da müsste man halt was machen....
Mir gings in erster Linie darum, wie lange es dauern würde/könnte, den Raum halbwegs warm zu bekommen, Abgase ließen sich zur Not auch über einen Edelstahl-Außen-Schlot abführen.

Gruß
Schoki
 
@ schoki:
Das klingt eigentlich ziemlich gut, was die Bausubstanz betrifft. Mit den einfach verglasten Fenstern kannst Du vielleicht noch eine Zeit leben, wenn Du da nicht gleich investieren willst / kannst. So ein Stall hat ja normalerweise sehr viele Fenster und selbst die billigsten Ausführungen von Isolierfenstern gehen da in der Summe ins Geld. An den Fenstern, die du nicht zum öffnen und durchschauen brauchst, kann man mit Folie einiges machen, wenn sie sonst noch in Ordnung sind.
Grundsätzlich sind schlecht isolierte Seitenwände eher zu ertragen, als eine schlecht isolierte Decke. Bei ausreichender Raumhöhe bringt eine abgehangene Zwischendecke sehr viel. Mineralwolle, Lattenkonstruktion, billige Paneele - das muß nicht die Welt kosten. Ggf. bietet es sich auch an, von oben (Scheunenaufbau) zu isolieren - kommt darauf an, ob und wie der genutzt werden soll. Das mit der Betondecke ist jedenfalls schon mal gut.
Ist der Fußboden ok oder sanierst Du den sowieso noch? Isolierungen in diesem Bereich sind sehr vorteilhaft. Wenn Du sowieso neu betonieren mußt, würde ich darüber unbedingt nachdenken.

Zum Ofen:
Solche "Kanonenöfen" nerven. Es ist entweder zu kalt, zu warm oder Du mußt heizen. Man kommt da auch nicht so recht zum arbeiten. Viel besser ist irgend etwas mit einem gewissen Mindestmaß an Wärmespeicherfähigkeit. Es gibt fertige Kamineinsätze - auch mit Wasserheizfläche - die allerdings recht teuer sind. Zumindest früher gab es in dieser Art auch ganz normale Ofeneinsätze - also ohne Glasscheibe. Da ist alles technische fertig: Brennraum, Türen, Rauchgasführung, Regelung, Aschekasten - mit einer ordentlich emaillierten Front. Ggf. bekommt man so etwas auch gebraucht. Verschlissene Auskleidungen lassen sich ersetzen. Aus so etwas einen fertigen Ofen zu bauen, ist nicht schwierig und über den Einsatz hinaus auch nicht besonders teuer. Edle Kacheln müssen es in der Werkstatt ja nicht sein. Bei Verwendung so eines Einsatzes kann auch der Schornsteinfeger nicht viel bemängeln - so Du ihn fragen willst/mußt. Je nach Platz würde ich die wärmespeichernde Ummauerung schön groß ausfallen lassen. Der Einsatz "schwebt" in der Ummauerung. Wichtig ist, daß das ganze Gebilde unten offen ist und oben verschließbare Zirkulationsklappen hat. Da gibt es vieles fertig. Wenn Du ein wenig mauern und Fliesen verlegen kannst, bekommst Du das auf jeden Fall hin. Mit offenen Klappen hast Du eine schnelle Aufheizung und eine sehr gute Zirkulation. Wenn es zu warm wird, macht man die Klappen zu und dann heizt sich nur noch die Ummauerung auf, welche nach außen abstrahlt und bei Bedarf kann man die Restwärme durch öffnen der Klappen wieder schnell nutzen.
In der DDR war das Prinzip sehr verbreitet. Es nannte sich Kachelofen-Luftheizung. Es gab Lösungen, bei denen 3...4 Räume einer Wohnung mit einem Ofen beheizt wurden. Ich hatte das mal in einer Wohnung. Die Heizwirkung war gut und vor allem schnell. Wenn man abends nach Hause gekommen ist, war in einer halben Stunde die Bude warm - ganz im Gegensatz zum Kachelofen. Alle anderen Vorteile des Kachelofens blieben erhalten - vor allem ein geringer Brennstoffverbrauch. Nachteilig waren die Staubentwicklung durch die starke Zirkulation und die teilweise schlechte Geräuchentkopplung der Räume. Das würde Dich ja nicht stören.
Für Deine Zwecke würde ich den Einsatz eher etwas größer wählen. Es gibt auch welche mit thermostatischer Regelung. Einmal richtig anlegen reicht dann für Stunden.

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,
klingt alles ganz gut. Eine Idee (zum Thema Regelbarkeit ist mir noch gekommen: Zusammenfrickeln aus Gebrauchteilen....

Und zwar gibt es doch so Luftheizer, die mit Warmwasser Luft erwärmen (siehe Industriehallen, etc...). Dazu ein Pufferspeicher und eine gebrauchte Beistell-Holzheizung (einfacher Heizkessel für Stückholz, kein Holzvergaser)

Das ganze auf 2m Rohr zusammengebaut... Bin kein Installateur, müsste doch aber prinzipiell funktionieren, oder?
 
@ schoki:
So etwas funktioniert grundsätzlich sogar sehr gut. Aber hast Du an den Frostschutz gedacht. Man kann die Heizung zwar mit Frostschutzmittel befüllen, aber dann braucht man das Zeug faßweise. K.A., was das dann kostet.
Die Luftheizer machen viel Krach. Ist Dir das klar? Ich würde normale Radiatoren nehmen - zumindest zusätzlich.
Meine Mutter hat vor Jahren gegen meinen ausdrücklichen Rat einen Schwerkraftkessel in gutem Zustand verschrotten lassen. Ich darf gar nicht daran denken...

Was meinst Du mit "auf 2m Rohr zusammengebaut"?

Gruß
Thomas
 
Thema: Heizung für Werkstatt - Was ist am besten ???

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