Hat sich Einhell geändert (Neuheiten)?

Diskutiere Hat sich Einhell geändert (Neuheiten)? im Forum Billigwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - hi Leute, hier sind schon einige interessante beiträge zu Billigwerkzeug. meine Frage: Weil ich in meiner momentanen Kauflust immer wieder auf...
Die Idee ist gut. Könnte man aber ins Ladegerät mit einbauen. Dann könnte man z.B. auch nur bis 60% laden, wenn man die Zellen länger lagern möchte.
 
Ja, denn bei möglichen maximalen Ampereströmen/Vollast, werden die Zellen doch ähnlich beansprucht, egal ob ein Akku nun immer voll oder 3/4 voll geladen wird!?
 
Das Problem sind wohl weniger die Ströme. Die Lebensdauer wird mehr davon beeinflusst, bis zu welcher Spannung der Akku geladen/entladen wird. Das scheint sich exorbitant auf die Lebensdauer auszuwirken.

Das Fingerforum hatte da detailliertere Informationen, aber ich find den Beitrag nicht mehr :/
 
Endlich hat es mal einer kapiert was ich schon lange als positives Kriterium bei den 5,5Ah LiHD-Akkus von Metabo immer wieder schreibe. Wobei Einhell bei der 60% Ladung wohl sogar noch unter 4V pro Zelle bleiben dürfte.

Die Ströme(und als Einheit dazu die Ampere) werden bei einer Ladung auf nur 60% natürlich etwas höher sein als bei einer Ladung auf 100%. Gleiche Belastung vorausgesetzt.
Mit einem korrekt eingesetzten Winkelschleifer wird dieser auch in vollgeladenem Zustand den für die Maschine maximalen Strom ziehen. Schrauber und Konsorten werden bei ca 18V Akkuspannung natürlich etwas weniger Strom aufnehmen als bei 20V.

PS
 
Habe mit Einhell Elektrowerkzeugen dreimal schlechte Erfahrungen gemacht :

1. ein neuwertiger Häcksler, übernommen von den Vorbesitzern unseres Schrebergartens, gab nach kurzer Zeit den Geist auf.
Trotz bestimmungsgemässem Gebrauch war der Kunststffrahmen der Motorhalterung gerissen.
Bei dieser Firma gibt es wohl weniger Probleme mit der Verarbeitungsqualität als mit der Materialgüte.
Garantiezeit war abgelaufen.
2. same garden - same problem
Eine ebenfalls kaum benutzte Elektro-Heckenschere gab auch ihren Geist für immer auf. Der Motor war "durchgebrannt", obgleich nur dünne Zweige beschnitten wurden. War aus der Garantie raus.
3. Neukauf Bodenhacke
Beim zweiten Gebrauch versagte der Sicherheits-Handschalter. Er war in dürftiger optischer Qualität gefertigt und erinnerte an die Plastic-Figuren in den Wundertüten meiner Jugendzeit, was die Grate anging, auch der Geruch war ähnlich.
Hier bekam ich ein neues Gerät auf Kulanz binnen weniger Tage.
Der Schalter war deutlich besser verarbeitet und funktionierte auch.
Nach dem dritten Gebrauch klapperte die Antriebsachse mit den Metall-Messern.
Die waren auf der Antriebsachse mit Spannhülsen befestigt. Ersatztteil ? Fehlanzeige .
Gibt es aber z B bei Hornbach in der Abteilung mit speziellen Eisenteilen.
Habe die Spannhülse gewechselt und das Teil per Kleinanzeige fast verschenkt.
Was die "Testergebnisse" angeht, so erinnert es mich doch auch an Autotests in diversen Zeitungen :
Neu sieht alles toll und chic aus, aber erst im harten Alltag bzw beim TÜV Report trennt sich die Spreu vom Weizen.
Deshalb erzielen gut erhaltene Maschinen/ Autos von Bekannten Markenherstellern immer noch gute Preise.
 
Also irgendwo her muss ja der günstige Preis herkommen, können zumindest nicht den selben hohen Standard haben als die teuren Profi-Produkte!?
Bei mir hatte sich z.B. recht schnell die Hochastheckenschere in Rauch verabschiedet, aber auch nur, da ich diese überbelastet hatte, sprich man muss bei "billig" Herstellern schon auch die minderwertigere Qualität und angepasste Last für ein Gerät beachten ... das ist aber meist recht schwer, denn dessen Grenze kennt ja niemand im voraus oder dafür gibt es auch keinerlei Angaben.
Sprich wenn es hält ist gut, wenn nicht muss man halt den Weg zum qualitativeren Produkt wählen und nicht das gleiche nochmals kaufen (daher gibt es ja auch den Spruch: wer billig kauft, kauf zweimal).
 
Grüßt euch,

ich bin auch eher der Markenkäufer, allerdings habe ich seit 1,5 Jahren ein Einhell Fülldrahtschweißgerät im Einsatz welches ich dazu nutze um an meinen Autos Reparaturen durchzuführen, mal nen Rollerauspuff schweißen,- also nur für Dünnblechanwendungen und auch nur auf geringster Stufe bei einem 0,8mm Fülldraht und läuft super. Habe jetzt die erste Rolle Fülldraht durch und bin zufrieden. Schweiße aber auch nicht jeden Tag damit.
 
Einhell hat wohl ein neues PXC-Ladegerät 3A/8A (zuvor 3A/6A)
Bei den Ladegeräten steht jedoch: Durch den Refresh-Modus ist in vielen Fällen auch die Reaktivierung tiefentladener Akkus möglich, um diese anschließend wieder normal aufzuladen.
Nur sollte das tiefentladen die Schutzfunktion nicht verhindern und wenn, sind die Zellen doch eigentlich hinüber, oder wie geht die Reaktivierung vor sich, damit ein tiefentladener/defekter wieder funktioniert (der wie oft können Li-Zellen eine Tiefentladung unter 2V ab)?
 
Einhell geht nun auch unter die Akku-Kaffeemaschinen:
productimage

TE-CF 18 Li-Solo | Akku-Kaffeemaschine
 
Einhell hat wohl ein neues PXC-Ladegerät 3A/8A (zuvor 3A/6A)
Bei den Ladegeräten steht jedoch: Durch den Refresh-Modus ist in vielen Fällen auch die Reaktivierung tiefentladener Akkus möglich, um diese anschließend wieder normal aufzuladen.
Nur sollte das tiefentladen die Schutzfunktion nicht verhindern und wenn, sind die Zellen doch eigentlich hinüber, oder wie geht die Reaktivierung vor sich, damit ein tiefentladener/defekter wieder funktioniert (der wie oft können Li-Zellen eine Tiefentladung unter 2V ab)?

Hallöchen, ich habe das immer so verstanden das der Akku dann weniger Lade-Entladezyklen aushält. Ist der Akku tiefentladen ist es nicht "ganz so" schlimm so lange er aufladbar ist. Allerdings soll es zu Lasten der Zyklen und der Kapazität gehen.
 
Tiefentladen bei LiIon bedeutet, dass mindestens eine Zelle unter 2,5V liegt.
Allerdings schalten bei vielen Herstellern die Maschinen schon bei ca 3V, also ca 15V Gesamtspannung ab. Die die wissen wie es geht lassen bei sehr hohem Strom eine tiefere Entladung zu, da beim Abschalten die Spannung wieder einiges ansteigt.
Im Übrigen macht es Sinn den Akku nicht tiefer als 20% Restladung zu entladen. Da dürften wir mit den vorhin genannten 3V gut hinkommen.
Wenn man mit einer Akkuleuchte oder USB-Adapter arbeitet welche eine nur geringe Belastung darstellen ist so ein Werkzeugakku bei 3V/Zelle praktisch schon leer.
Wie Du siehst ist das gar nicht so einfach und kommt immer auf die Anwendung an.

PS
 
Achso jetzt, danke.
Dachte schon, die können einen Akku mit 0V regenerieren ...
 
Ich hoffe, dass die das nicht machen. Aber wenn man einen Akku mit einer Zelle die nur noch 2V hat wiederzu beleben versucht spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.
Und ein langsames anladen eines völlig entladenen Akkus ist eh auch kein Fehler.

PS
 
Ja, wenn ich da an Makita denke, nehmen die Lader ebenso Akkus z.B. um die 10V Akku an und laden den Akku solange die Zellen noch ladefähig sind (obwohl Makita bei 13V abschaltet).
 
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