Fragen über Fragen zu Sägeketten

Diskutiere Fragen über Fragen zu Sägeketten im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - ´naabend, wie in einem anderen Thread schon geschrieben, bin ich jetzt auch stolzer Besitzer eines "Fichtenmopedle" wie man bei uns so schön sagt...
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Reiner

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´naabend,

wie in einem anderen Thread schon geschrieben, bin ich jetzt auch stolzer Besitzer eines "Fichtenmopedle" wie man bei uns so schön sagt ... Ein großes :?: Fragezeichen :?: steht für mich allerdings gerade über den vielen unterschiedlichen Kettenvarianten :?: :?: :?: . (Bisher habe ich immer nur mit Maschinen gearbeitet, die mir nicht gehört haben, da war mir die "Kettenfrage auch egal ....).

Ok. Was ich schon verstanden habe, ist die -Teileung (hießt das so ?) Es gibt da wohl 3/8" und 3.25". Das ist vom Stern und Kettenritzel vorgegeben. Könntet Ihr mir bitte ´mal noch erklären, was es jetzt mit Hobby- und Profiketten auf sich ? Was ich auch schon weiß ist dass die Hobbyketten nicht so anfällig für den Rückschlag sind. Aber was sind dann die Nachteile ? Und was bitte sind Treibglieder ? Sicherheitsglieder ? Und was ist der Unterschied zwischen Vollmeißel und Halbmeißelketten ? Und dann gibt es wohl noch unterschiedliche Kettebreiten und Anschlifffwinkel... Und ab welcher Leistungsklasse gibt es denn diese Wahlmöglichkeiten ? Spielt das für mein kleines "Baumsägle" eine Rolle oder optimiert man da erst bei vernünftigen Fällsägen ? Help !!! I am lost ?!?

Klar, mein Freundlicher verkauft mir schon die passende Kette, aber mich interessiert das einfach ...

Ach ja, noch eine kleine Anregung: Es wäre super, wenn man das Forum zu einer kleinen Info-Plattform ausbauen könnte in der Form, dass man sog. Fachartikel veröffentlichen kann. Diese könnten dann so positioniert werden, dass jedermann sie gleich findet, aber dass man nichts dazufügen kann, damit´s übersichtlich bleibt. Schreiben könnte dann jeder, der sich auskennt. Der Artikel wird dann an den Moderator geschickt und wenn der den Artikel für veröffentlichungswürdig hält, wird er eingestellt. Die Jungs auf Dieselschrauber.de machen das so. Finde ich gut. (Ist halt so eine Art FAQ).

Viele Grüße und einen schönen Abend

Reiner
 
H.-A. Losch

H.-A. Losch

Moderator
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Hallo Reiner,

zu den Sägeketten werden dir sicher die Spezialisten noch antworten.

Dein Vorschlag ist sehr interessant. Ich werde mal überlegen, wie man das am besten realisieren kann. Hast du schon eine Idee für einen solchen Fachartikel?
 
R

Reiner

Threadstarter
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Hallo,

danke für den Link. Habe ich schon gelesen, wollte halt noch nach allgemeinerer Info fragen. Zwischenzeitlich habe ich mir das Feuerwehrheftchen besorgt. Insbesonderer der Teil über die Ketten ist darin sehr gut, so dass meine Frage eigentlich hinfällig ist ...

@ Heinz-Alfred: Das hier über die Ketten wäre z.B. so was. Oder so in der Art wie es auf autoschrauber.de unter "Artikel" ist. (Aber das gibt´s ja dort schon...)

Gruß

Reiner
 
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Hallo,

Treibglieder sind die kleinen "Stücke" die in die Nut der Schiene laufen und von dem Kettenritzel "angetrieben" werden.

Die Teilung bezeichnet den Abstand zwischen 3 Nieten der Kette in Zoll. Üblich sind die Teilungen 1/4", 3/8" Hobby, 3/8" Profi, .325" uns .404" dazu gibt es noch "Treibgliedstärken 1,1mm, 1,3mm, 1,5mm und 1,6mm, damit ist die Stärke des Treibgliedes gemeint bzw. die breite der Nut in der Schiene.

Alleine daraus ergibt sich schon eine große Vielfalt an Sägeketten Grundtypen. Hinzu kommen noch die verschiedenen Ausführungen der Schneidzähne je nach Einsatzzweck.

Als Sicherheitsverbindungsglied bezeichnet man die erhöhten Verbinder der Schneidzähne die für einen weicheren, rückschlagärmeren Schnitt sorgen = sicherer.

Die meisten "Endverbrauchergeräte" sind mit 3/8" Hobbyketten ausgerüstet in den Treibgliedstärken 1,1 und 1,3 mm.
Diese Ketten haben etwas kleinere Schneidzähne und Treibglieder als die 3/8" Profiketten. Sie bieten einen Kompromiss aus Sicherheit, Schnittleistung, hoher Kettengeschwindigkeit und geringerem Leistungsbedarf.

Vollmeißelschneidzähne haben eine spitze, eckige Seitenkante und sind für maximale Schnittleistung konzipiert.

Halbmeißelschneidzähne haben eine etwas geringerer Schnittleistung, dafür aber eine etwas höhere Standzeit und sie verzeihen Schärffehler eher.

Bei Interesse könnten wir Ihnen eventuell ein Kettenhandbuch des Marktführers OREGON zusenden dort sind eigentlich alle Informationen über Ketten aufgeführt.

MfG. Düsing E.-Lager
 
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Reiner

Threadstarter
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Hallo,

vielen Dank ! (Das ist ja schon fast ein "Fachartikel" - super !!!). Jetzt habe ich es verstanden - fast. Eine Frage habe ich noch zu den Sicherheitsgliedern. Haben die also die gleiche Funktion wie die Tiefenbegrenzer an den Schneidzähnen ? Wenn die den Vorteil eines "weicheren" Rückschlag mit sich bringen, haben die denn auch einen Nachteil ? (Sonst würde sie ja wohl jeder verbauen?)

Viele Grüße

Reiner
 
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Duesing GmbH & Co. KG

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Hallo,
der Tiefenbegrenzer soll die Größe der Späne regulieren in dem er den Schneidzahn nur mit einer "begrenzten Tiefe" :wink: in des Holz eindringen lässt, wenn die Kette nachgeschärft wird muss auch der richtige abstand des Tiefenbegrenzers mittels z.B. Flachfeile & Tiefenbegrenzerlehre wieder hergestellt werden. Die Tiefenbegrenzer sind Rampenförmig gebaut damit die Kette durchs Holz gleiten kann stellen aber dennoch ein gewisses Hindernis dar, da sie recht steil sind, also ergibt das Vibrationen und die Gefahr eines Rückschlags besteht. Mit den erhöhten Sicherheits- Treibgliedern wird die Lücke zwischen den Schneidzähnen verringert und somit auch die Rückschlaggefahr verringert. Gerade bei ungeübten Gelegenheits-Sägern.
Die Ketten sind nicht ganz so "aggressiv" wie die ohne, dennoch gibt’s zum Teil auch Profiketten mit erhöhten Verbindungsgliedern.
 
Thema: Fragen über Fragen zu Sägeketten

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