Fetten Überhänger fällen

Diskutiere Fetten Überhänger fällen im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - hallo wald und forstarbeiter.ich brauche heute mal euren fachmännischen rat oder einfach nur ein paatr tips.in unserem buchenschlag ist demnächst...
Ist damals beim Bau des Panamakanals mit Dampfwinden auch so gemacht worden, weil dort sowieso ausgeschachtet werden mußte und mit heutigen Hydraulikbaggern vergleichbares schweres Rodungswerkzeug nicht zur Verfügung stand.
Wenn du einen gesunden Baum so umreist, hast Du das gleiche Problem mit der Wurzel wie beim Windbruch. Einen Haufen unter unbekannter Spannung liegendes Holz, das nur unter hoher Gefahr weiter abgesägt werden kann.

Mit freundlichem Gruß
Christian
 
hallo benedikt,danke das mit den bildern :lol:
also da es hier mehr ums bäume umzerren geht :evil: ,was eigentlich nichts mit wald und forstarbeit gemein hat , möchte ich noch mal zusammenfassen.
Fällkerb-groß
Fächerschnitt beidseitig
Halteband ausformen(wie groß würdet ihr das halteband lassen?)
HAlteband trennen
Weglaufen :shock:
Ich denke mal ohne halteband würde der aufreißen wie sonst was.vielleicht hat ja noch einer einen guten tip.
danke sascha
 
Durch die den sehr starken Hang nach vorne ist auch eine kleinerere Fällkerb in Ordnung. Habe mal gehört, das eine Säge bei einem Vorhänger mit zu großem Kerb klemmen kann - erlebt habe ich es noch nicht. Riskieren würde ich es aber auch nicht wollen.

Fächerschnitt beidseitig
Du musst ja eh auf beiden seiten einstechen, um die Bruchleiste und das Halteband ausformen zu können.

Halteband ausformen(wie groß würdet ihr das halteband lassen?)
Hier die passende Antwort zu geben ist sehr schwer. Ein starkes Halteband ist bei diesem Vorhänger auf jedenfall angebracht!

Wenn es soweit ist, kannst du ja mit deiner Kamera ein paar Arbeitsschritte in Bild festhalten oder sogar ein kleines Video drehen :lol:
 
danke benedikt,wir werden es irgendmöglich dokumentieren.
ich denke auch das ich das halteband stark genug belassen muß.wird schon schiefgehen. :roll:
 
Hallo

Das mit der Winde finde ich sehr interesant. :)
Was ich nicht ganz verstehe ist wie hält Das Fahrzeug die 10 Tonnen Zugbelastung der müsste doch eher an den Baum rangezogen werden als der Baum zum Auto? :shock:

Gruß

Hano
 
Schau dir einfach mal das Prinzip des Flaschenzugs an. Dann erledigt sich deine Frage bzw. wirst du auf die Lösung kommen.

mfg
 
hano schrieb:
Das mit der Winde finde ich sehr interesant. :)
Was ich nicht ganz verstehe ist wie hält Das Fahrzeug die 10 Tonnen Zugbelastung der müsste doch eher an den Baum rangezogen werden als der Baum zum Auto? :shock:

Amur schrieb:
Schau dir einfach mal das Prinzip des Flaschenzugs an. Dann erledigt sich deine Frage bzw. wirst du auf die Lösung kommen.

mfg

Amur,

komm schon, lass uns doch nicht doof sterben!

Lucki
 
hano schrieb:
Das mit der Winde finde ich sehr interesant. :)
Was ich nicht ganz verstehe ist wie hält Das Fahrzeug die 10 Tonnen Zugbelastung der müsste doch eher an den Baum rangezogen werden als der Baum zum Auto? :shock:
Das hat zwei Gründe. Der eine wurde schon genannt, die Winde zieht nur 3,6to, ich habe also mit Umlenkrollen einen Flaschenzug gebildet! Der zweite Gurnd ist recht einfach, aber schau selbst:
Imgp0371.jpg


Kleiner Tipp: die Seilwinde sitzt vorne :P
 
ForestMan schrieb:
Fällkerb-groß
Fächerschnitt beidseitig
Halteband ausformen(wie groß würdet ihr das halteband lassen?)
HAlteband trennen
Weglaufen :shock:
Ich seh schon, ist kann da noch einiges lernen. Die Fällkerbe kann ich mir ja noch denken, weglaufen is ggf. ne gute Sache! Aber was ist ein Halteband? Und was ein Fächerschnitt? Und wofür ist das notwendig?
Fragen über Fragen.... :roll:
 
Die Frage ist nur , wie lange das Chassis des "Defender" eine Zugbelastung von 10to aushält , das ganze über die Anhängekupplung...

MfG , Hellwig 8)
 
Hellwig schrieb:
Die Frage ist nur , wie lange das Chassis des "Defender" eine Zugbelastung von 10to aushält , das ganze über die Anhängekupplung...

MfG , Hellwig 8)
Die 10to sind sicher kein Problem - größere Belastungen sind machbar. Aber die Anschlagpunkte der Umlenkrollen sind auch nicht am Fahrzeug, sondern da hab ich mir andere Bäume ausgesucht. So bleibt die Belastung bei den 3,6to der Winde.
Hier eine Grafik zu meinen Bildern:
Baum2003.GIF

In diesem Falle waren nur gute 5to notwendig.

Eine andere Möglichkeit die Belastungen zu reduzieren siehst Du hier:
8994df9041e6879adc99.jpg


Ich denke wenn wir das Thema an dieser Stelle weiter führen gibts sicher bald ein Rüffel. Weitere Fragen also bitte per PM.
 
Ich seh schon, ist kann da noch einiges lernen. Die Fällkerbe kann ich mir ja noch denken, weglaufen is ggf. ne gute Sache! Aber was ist ein Halteband? Und was ein Fächerschnitt? Und wofür ist das notwendig?

Mach doch mal einen MS-Grundlehrgang mit! Sehr empfehlenswert!
 
Das Problem der Festigkeit der Karosserie besteht aus folgenden Punkten. Der Rahmenaufbau eines Geländewagens ist in Leiterform. Zwei lange Streben von hinten nach vorn und mehrere seitliche Streben.
Die Anhängekupplung ist am längstragenden Rahmenteil, also an einer Strebe befestigt, die von hinten bis vor geht. Man stelle sich vor, ein Eisenrohr in die Länge zu ziehen, ist schwer.
Die Seilwinde ist an einem querverlaufenden Träger befestigt. Einen Knick in ein Eisenrohr zu machen, ist leichter.
Die Gefahr für eine Rahmenbeschädigung liegt an der Seilwinde, nicht an der Anhängekupplung.
Ist die Seilwinde mit einer sehr stabilen Eisenplatte mit den Längsträgern verbunden, ist kaum eine Gefahr der Rahmenbeschädigung möglich. Allerdings ist die gesamte Geometrie der Fahrzeugvorderseite dermaßen verstärkt, das es kaum eine Knautschzone mehr gibt und der Geländewage wie ein kleiner Panzer bei einem Frontunfall wirkt.

mfg
Andy
 
Ich find das ja ganz interessant, wie man sich mit der Winde seinen Rahmen verwinden kann, aber bin ich nicht mit zwei alten Steigeisen oder Schlagkrallen in Null Komma nüsch oben und säge so'n Baum von oben runter, ehe ich hier meterweise Stahlseil abtrommel, das dann über mehrere Punkte gefädelt werden muß und wenn's reißt tödliches Unheil in blutiger Form anrichtet?

Und wenn ich die Skizze richtig verstehe, dann führen zwei Seile zum zu fällenden Baum was also die Kraft verdoppelt. Zwei mal 4 sind erst 8. Die Winde hat 3 Komma was weiß ich Tonnen. Wie kommt man da mit einfacher Umlekung auf 10t? Un wie hoch ist denn die Belastung für den ersten Umlenkbaum. An den führen auch zwei Seile. Geb' Gott daß der keinen Schaden nimmt, wenn der zu zerrende Baum ruckartig nachgibt weil eine Wurzel reißt.

Stümpfe umziehen oder Stümpfe rausziehen am Stammhebel ist in Ordnung. Bäume umzerren zudem große oder eng stehende ist Unsinn! Was passiert denn wenn die Wurzelplatte ausreißt mit dem zu schützenden Zaun? Wer will kann ja mal ausrechnen wieviel Hebel den dann aus dem Boden drückt. Wie kommt eigentlich der odere Umlenkpunkt oben an den Stamm? Leiter dabei?
 
hinack schrieb:
Ich find das ja ganz interessant, wie man sich mit der Winde seinen Rahmen verwinden kann, aber bin ich nicht mit zwei alten Steigeisen oder Schlagkrallen in Null Komma nüsch oben und säge so'n Baum von oben runter, ehe ich hier meterweise Stahlseil abtrommel, das dann über mehrere Punkte gefädelt werden muß und wenn's reißt tödliches Unheil in blutiger Form anrichtet?
Steigeisen und Krallen hab ich nicht! Aber jede Menge Seil und einige Ketten! Also nehme ich das was ich hab. Wie ich mit unter Spannung stehenden Seilen umzugehen hab weiß ich sehr wohl.
Aber umstürzende Bäume sind mir ein Greul. Da gehe ich lieber einen Schritt bei Seite. Und ich wende diese Technik an weil ich anders mit dem fallenden Baum nicht "zielen" kann.
Ich glaub Du hast nicht alles gelesen.......

hinack schrieb:
Und wenn ich die Skizze richtig verstehe, dann führen zwei Seile zum zu fällenden Baum was also die Kraft verdoppelt. Zwei mal 4 sind erst 8. Die Winde hat 3 Komma was weiß ich Tonnen. Wie kommt man da mit einfacher Umlekung auf 10t? Un wie hoch ist denn die Belastung für den ersten Umlenkbaum. An den führen auch zwei Seile. Geb' Gott daß der keinen Schaden nimmt, wenn der zu zerrende Baum ruckartig nachgibt weil eine Wurzel reißt.
Nein, Du hast wirklich nicht gelesen. Ich hab doch oben geschrieben: "In diesem Falle waren nur gute 5to notwendig." Jedoch reichen meine Mittel für Zuglasten bis zur dreifachen Windenkraft, also 10,8to. In einigen Fällen habe ich das auch nutzen müssen. Hier zB. Am Ende hing eine Rückekette mit 8mm Kettengliedstärke, daran eine Kastanie. Die erste Kette ist gerissen. Danach hab ich sie doppelt genommen.
Imgp1507.jpg


Bisher hat noch kein zur Umlenkung missbrauchter Baum Schaden genommen. Ich verwende als Anschlagmittel ausschliesslich Hanfseile.
ddad507f4625b14202f3.jpg


hinack schrieb:
Stümpfe umziehen oder Stümpfe rausziehen am Stammhebel ist in Ordnung. Bäume umzerren zudem große oder eng stehende ist Unsinn! Was passiert denn wenn die Wurzelplatte ausreißt mit dem zu schützenden Zaun? Wer will kann ja mal ausrechnen wieviel Hebel den dann aus dem Boden drückt. Wie kommt eigentlich der odere Umlenkpunkt oben an den Stamm? Leiter dabei?
Jepp, mit der Leiter!
Viele Fragen, mehr gibts in diesem Link! und hier Link und hier Link und hier gibts noch einen Film in grauenhafter Qualität: Video
 
Hallo

ja da ist derjenige der Bilder betrachten kann klar im Vorteil :D :D

Den Gurt am Fahrzeug hatte ich nicht bemerkt.

Wie war das nochmal mit dem Flaschenzug was man an Weg spart muß man an Kraft zulegen :? 8)

Oder wer zu Faul ist sich mit meterlangem Drahtseil rumzuschlagen sägt den Baum einfach um :lol: :lol:

Gruß

Hano
 
hano schrieb:
Oder wer zu Faul ist sich mit meterlangem Drahtseil rumzuschlagen sägt den Baum einfach um :lol: :lol:
Ja klar.
Aber wie gesagt, ich bin Gelegenheitssäger und möchte mich ausserhalb des Gefahrenbereiches befinden wenn der Baum fällt.
Und meistens sind es Gefälligkeiten im Nachbarschaftsbereich. Also dort wo es idR. beengt zu geht. Und dort möchte ich nicht erleben das ich einen Baum irgendwo hin schmeisse wo er Schaden anrichtet. Die Kastanie zB. wuchs direkt in Wurfweite einer Garage auf der einen Seite und eines Wohnhauses auf der anderen Seite. Weder das Dach der Garage noch das ca. 4m breite Wohnzimmerfenster durfte natürlich nicht beschadigt werden.
Meine Nachbarn waren bisher immer mit der geleisteten Arbeit zufrieden. Und vor allem Glücklich das ihnen überhaupt jemand geholfen hat. In eigener Regie hätten sie nur für viel Geld eine Firma bestellen können. Die kommt dann mit einem Hubsteiger und nimmt die Bäume stückchenweise weg. Und das wird richtig teuer.
 
Aber wie gesagt, ich bin Gelegenheitssäger und möchte mich ausserhalb des Gefahrenbereiches befinden wenn der Baum fällt.

Ich kann mich nur wiederholen, mach doch einen MS-Kurs mit! Du lernst dort verdammt viel und Spass macht es auch noch.

Wenn du deine "Landy" dann nur noch zum unterstützen, bei Gefahrbäumen, einsetzt schonst du denn gleich noch mit :wink:

Und je länger man mit der Säge arbeitet desto größer wird die Erfahrung und Bäume zu fällen wird vom Angst - zum Spassfaktor :D
 
Thema: Fetten Überhänger fällen

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