Festool oder Makita

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Turpie

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Hallo !

Bin im 1. Ausbildungsjahr als Tischler und brauche nun meinen eigenen Akkuschrauber. In unserem Betrieb haben wir noch Schrauber von Festool die ich nehmen könnte, allerdings ohne brauchbaren Akku.

Meine Frage:

-Akku für die "alte" Festool kaufen (ca. 40 €)
-Neuen Akkuschrauber bis max. 150 € (zB Makita) kaufen

Die Akkuschrauber von Festool sind bei uns nicht sehr beliebt.
Gibt wohl Kontaktprobleme zwischen Akku und Schrauber.
Kann jemand das Problem bestätigen?

Danke für die Hilfe!
 
D

Domino

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Hallo

Kommt ganz drauf an wieviel du ausgeben willst ob du was neues möchtest oder ob dir die gebrauchte Festo mit neuen Akku schon zusagen würde .

Also 12V Makita habe ich selbst , ich finde das sie besser in der Hand liegt als die Festo ccd oder c12 reihe .

Zum Akku Tausch - um welchen Akku Schrauber handelt es sich ?
CCD 12 oder 7,2 Volt , den bei diesen hier kann man recht einfach und billig die Akkus tauschen , da das Gehäuse des Akkus aufschraubbar ist .


Die Kontaktprobleme konnte ich bis datto noch nicht feststellen.

mfg domino
 
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jan

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Festool sind sicherlich die besseren Schrauber, aber leider auch die teureren. Wenn die alten gebrauchten Festool eh schon defekt sind, würde ich in dieser Preiskategorie einen Makita DWAE6280 empfehlen. 14,4 Volt, 2Ah, leicht, handlich. Nur das Bohrfutter ist nicht der Hit. Evtl. ein schönes Röhm dazukaufen. Aber arbeiten kann man mit dem Bohrfutter auch. Den Schrauber find ich einfach Klasse, weil er in Sachen Gewicht und Handling einfach überzeugt und genug Power hat er auch.

MfG jan
 
S

sellinghausen

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Hallo Turpie

Zu den Festool Schraubern kann ich so nicht viel sagen, aber ich persönlich würde schon ein Neugerät vorziehen.

Empfehlen könnte ich dir da einen Makita. Mit dem von dir angegebenen Preislimit von 150€ käme ja eher der DWAE6280 (den jan schon empfohlen hatte) in Frage.
Wenn du allerdings noch ein wenig Kohle drauflegen könntest, würde ich dir den 6317 empfehlen. Der ist noch um einiges "besser" und hat auch nicht das Bohrfutterproblem. (Es sei denn man sieht es als Problem an, dass es kein 1-Hülsiges ist. Hat mir aber noch nie sorgen gemacht.)

Ich habe den Schrauber im Fachhandel für 175€ bekommen.

Schrauber 12V
Ladegerät
Stabiler Koffer (passt auch noch die Lampe rein)
2x 2,6Ah Akkus
Metabo Bitsatz

Is ein Klasse teil, hat mich noch nie im Stich gelassen und bisher alles ohne auch nur die geringste Anstrengung erledigt.

Würde ich mir mal überlegen.

Gruß S. Ellinghausen

PS. Fast vergessen, bevor du dir nen Schrauber zulegst, geh auf jeden Fall mal in nen Fachhandel und probier die zuerst mal aus.
 
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Tigger

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Naja als Tischler würde ich dir vom 6317 Abraten wenn du einen handlichen Akkuschrauber brauchst ist der 6270 oder 6280 schon ne gute Wahl!
Akkus für einen Akkuschrauber zu kaufen der dir nicht gehört ist wohl nicht so toll!
 
S

sellinghausen

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@Tigger

Da hast du wohl recht, aber ich gehe mal einfach davon aus das in der Tischlerei Betriebseigene Akkuschrauber vorhanden sind. Das man da seinen eigenen mitbringen muss, ist mir persönlich neu.

Und zuhause, bei Freunden etc., kann man ja auch mal etwas mehr Power gebrauchen.
Wenn es allerdings nur um die Handlichkeit geht, dann stimme ich dir voll zu.

Gruß S. Ellinghausen

PS. So unhandlich und schwer ist der 6317 nun auch wieder nicht :wink:
 
S

sellinghausen

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Ach, nochwas vergessen.

Wie wäre es denn mit einem Kress? Nur mal so in den Raum geschmissen.

Kress 12V

Hat zwar nur 1,3Ah, aber durch den 2 Akku und das 45min Ladegerät
muss das nicht unbedingt ein Problem sein.

Der Schrauber hat aber ein schönen Vorteil, das QuiXS System. Da kannst du das Bohrfutter abnehmen und den Schrauber so noch um einiges kürzer machen. Oder anstatt des Bohrfutter machst du einen Winkelsatz drauf.

Ich weiß ja nicht ob sowas für dich in Frage kommt, aber wenn Handlichkeit und ein annehmbarer Preis gefordert sind, wäre das vielleicht was für dich.

Gruß S. Ellinghausen

PS. Hier fehlt eine Edit Funktion
 
H. Gürth

H. Gürth

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sellinghausen schrieb:
PS. Hier fehlt eine Edit Funktion

Also bei mir erscheint dieser Hinweis unterhalb des Beitrages.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum bearbeiten.

Und was ist das ?


PS: eben gerade diesen Fehler entdeckt und bearbeitet.

erescheint
 
S

sellinghausen

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"Wer Lesen kann ist klar im Vorteil" Uups :oops:

Gruß S. Ellinghausen
 
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Patrik

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Hi, ich bin im 2. Ausbildungsjahr als Tischler.
Habe mir letzte Woche den DC 756 von DeWALT gekauft.
Echt ein super Teil, hat richtig Power der Schrauber.
Hab ich für 230 Euro mit 3 Akkus bekommen.
Am Wochenende hab ich damit gearbeitet, also ich bin davon echt begeistert. Kenne den Vorgänger davon, den DC 956 (haben den in der Firma), aber ich finde meiner hat noch mehr Power.
Hab auch 2 Makita-Schrauber, der eine ist ein 6018, was der andere ist weiß ich jetzt grad gar nicht. Naja, für leichte Schraubarbeiten sind die zu gebrauchen sag ich mal.

Festo, naja von den Schraubern halte ich nix, zu schwer, zu unhandlich, mir gefällt Dewalt einfach deutlich besser.
 
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Schwaenzi

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Patrik schrieb:
(...) Festo, naja von den Schraubern halte ich nix, zu schwer, zu unhandlich, mir gefällt Dewalt einfach deutlich besser. (...)

Festo schwer und unhandlich? Hast Du schon einmal einen C12-Schrauber (früher: CCD) gesehen, geschweige denn, in den Händen gehalten? Auch die TDK-Reihe sind nun nicht solche Brummer wie manch andere. Und das wars dann auch schon mit Schraubern aus dem Hause Festool. Man mag die Schrauber vielleicht aus anderen Gründen nicht mögen, aber die von Dir genannten Eigenschaften treffen auf diese Modelle jedenfalls nicht zu.

Der DeWalt ist sicherlich ein schöner Schrauber. Habe ihn schon in der Hand gehabt, aber leider noch nicht damit gearbeitet. Gefiel mir gut. (Allerdings schwerer als beide Festool-Modelle :lol:)
 
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Patrik

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Also wir hatten in der Firma mal einen CDD von Festo und den fand ich unhandlicher als die anderen von ELU bzw Dewalt.
 
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Dirk

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Die Festool sind unhandlicher. Sie mögen kompakter sein, was im Schrankbau vielleicht Vorteile bietet (oder mal geboten hat), aber sie sind dennoch unhandlicher.

Dirk
 
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DonCamillo

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Dirk schrieb:
Die Festool sind unhandlicher. Sie mögen kompakter sein, was im Schrankbau vielleicht Vorteile bietet (oder mal geboten hat), aber sie sind dennoch unhandlicher.

Dirk

So ein Blödsinn...wirklich :lol:
 
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Tigger

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Die Festool sind unhandlicher. Sie mögen kompakter sein, was im Schrankbau vielleicht Vorteile bietet (oder mal geboten hat), aber sie sind dennoch unhandlicher.

Dirk

Da hat er recht besonders der CCD ist wegen dem dicken Griff nicht jedermanns sache und den Grössenvorteil haben die Aktuellen C12 und TDK schon Fast komplett eigebüst oder wurden übertroffen von Maktia BDF 440FSE oder Hitachi DS 12DM. Der einzige vorteil ist das abnembare Futter und ob die Bürstenlosen Motoren so den Vorteil bieten gegenüber Motoren mit wechselbaren Bürsten bieten bleibt abzuwarten, insbesondere wenn sich die komplizierte Elektronik als anfällig erweist!
 
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Dirk

Moderator
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@DonCamillo:

Kannst Du auch sinnvolles beitragen, oder nur merkbefreites Gelaber!?
 
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Patrik

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Und genau aus den genannten Gründen finde ich die Festo, zumindest die CDD nicht so toll. Die anderen hatte ich noch nicht in der Hand, weiß also nicht wie die in der Handhabung sind.
Der dicke Griff beim CDD ist wirklich sehr unpraktisch, wenn man damit länger arbeiten muss geht das schon in die Hand, sprich man ermüdet doch recht schnell.
Von der Balance her, naja das non plus ultra ist das auch nicht, Festo stellt da wohl wieder einiges besser da, als es ist.
Und dann die Geschichten mit abnehmbarem Futter und so, alles schön und gut, aber wozu brauch ich das wirklich?

Was das angeht ist Festo einfach zu teuer.
Sägen, Excenter/Rutscher, Oberfräsen und so keine Frage, da sind die spitze, aber von den Schraubern halte ich nix.

Ich kaufe mir da lieber DeWalt, da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.
Mag ja Leute geben, die mit Festo-Schraubern super zufrieden sind. Mein Fall sind sie nicht.

Weiß jemand, wie die Schrauber von Festo in Sachen Power sind? Habe mit dem einem immer nur so Minischrauben verschraubt. Aber wie siehts bei großen Schrauben aus? Würde mich mal interessieren.
 
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ChristianA

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DonCamillo schrieb:
Dirk schrieb:
Die Festool sind unhandlicher. Sie mögen kompakter sein, was im Schrankbau vielleicht Vorteile bietet (oder mal geboten hat), aber sie sind dennoch unhandlicher.

Dirk

So ein Blödsinn...wirklich :lol:

Dirk schrieb:
@DonCamillo:

Kannst Du auch sinnvolles beitragen, oder nur merkbefreites Gelaber!?

Mit Verlaub, Dirk, besonders sinnvoll erscheint mir dein Beitrag auch nicht. Die Beurteilung der Handlichkeit obliegt jedem einzelnen Anwender selbst. Mancher findet „die Festool“ handlicher als „die Dewalt“ Schrauber, ein anderer bevorzugt im Hinblick auf das Handling Bosch, Makita, Kress oder welchen Hersteller auch immer.
Gut, du kannst statistische Untersuchungen anstellen, um herauszufinden, welche(r) Schrauber mehrheitlich die besseren Noten in puncto Handling erhält. Aber was hätte der einzelne Kunde davon?
Davon abgesehen ist der Ausdruck „die Festool“ unpräzise und undifferenziert. Patriks Beurteilung bezog sich auf den CDD. Ok. Von welchen Typen schreibst du? CDD, TDD, TDK, C12?!


Patrik schrieb:
Von der Balance her, naja das non plus ultra ist das auch nicht, Festo stellt da wohl wieder einiges besser da, als es ist.
Und dann die Geschichten mit abnehmbarem Futter und so, alles schön und gut, aber wozu brauch ich das wirklich?

Was das angeht ist Festo einfach zu teuer.

Das sehe ich nicht unbedingt so.
Sofern man „nur“ einen guten Akkuschrauber sucht, kann man in der Tat aus einem breiten Angebot auswählen und wird meines Erachtens kaum Argumente finden, die die relativ hohen Preise der Festool Akkuschrauber rechtfertigen. Hat man allerdings für den Winkel- und/oder Exzentervorsatz Verwendung, sind die Festool Sets, die diese beiden Adapter beinhalten, in meinen Augen – auch finanziell – eine Überlegung wert.

Patrik schrieb:
Ich kaufe mir da lieber DeWalt, da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.

Meine Wahl wäre auf Makita gefallen. :wink: :lol:

Christian
 
Thema: Festool oder Makita

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