Faire Preise für gebrauchte Tischkreissägen

Diskutiere Faire Preise für gebrauchte Tischkreissägen im Forum Stationäre Maschinen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Moin, ich hatte den Beitrag schon in einem anderen Forum eröffnet, aber mir sitzen die Verkäufer im Nacken, daher bin ich so frei hier nochmal zu...
I

Inkognito

Registriert
15.01.2015
Beiträge
3
Wohnort/Region
XYZ
Moin, ich hatte den Beitrag schon in einem anderen Forum eröffnet, aber mir sitzen die Verkäufer im Nacken, daher bin ich so frei hier nochmal zu fragen:

Ich bin neu hier und hoffe ich kann hier kurz ein paar Fragen zu Dingen stellen, mit denen ihr euch mit Sicherheit deutlich besser auskennt. Ich benötige eine Säge um selber ein paar Möbel zu bauen, die ich an Drempel und Dachschräge anpassen kann. Zuerst mit sichtbaren Schrauben, dann irgendwann, mit etwas Übung auch mal Zinken. Material sollen die gleichen Kiefer-Hobeldielen sein, die auch auf dem Boden liegen, eventuell später auch mal Plattenwerkstoffe für einfache Regale im Keller. Irgendwann fällt die Entscheidung ob ich das Gerät möglichst verlustfrei wieder abstoße oder behalte, daher auch bevorzugt ein Gebrauchtgerät. Gesägt werden soll entweder in der Garage oder dem Hobbykeller, bei letzterem muss ich nur meine Frau überzeugen, dass der Aufbewahrungskeller geräumt werden muss. Klein ist er nicht, die Stehhöhe ist nur unangenehm und die Türen eng.

Ich durchforste zur Zeit das Internet nach Angeboten, kann aber leider nur sehr schlecht einschätzen welche Preise fair sind, in welchen Modelljahrgängen entscheidende Änderungen stattgefunden haben und so weiter. Ich würd' gerne anfangen, weil ich etwas Zeit habe, will aber auch nix ohne Not über das Knie brechen.

#1
Grüne Mafell Erika max. Ø280 (!) Art.-Nr. 970105 3~Mot AEG Baujahr 1989, zusammen mit Schiebeschlitten und Winkelanschlag für 900,- € von einem, was mir aussieht wie ein semiprofessioneller Händler. Die Säge sei aus Privatbestand und gut gepflegt.

#2
Elektra-Beckum PK250/2800 Baujahr 1994 mit Längs- und Queranschlag, zwei Sägeblätter. Die Maschine ist faktisch neu, einmal verwendet, dann wurde das Feinzahnblatt nachgeschärft und seit dem steht sie rum. Soll 450€ kosten. Das Zubehör einzeln aufzutreiben wird sicher teuer und eigentlich wäre mir, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen, eine Unterflurzugsäge lieber. Leider sind die sehr gesucht und die Auswahl ist klein.

Haben tue ich was sich beim renovieren so ansammelt, mit Schleifmaschinen bin ich wie die Jungfrau zum Kinde mit einer völlig ausgelutschten aber funktionierenden Festool Rotex 150 ganz gut ausgestattet, der Rest ist nicht erwähnenswert weil selbstverständlich oder unterirdisch.
Ich bin ein Freund von gutem Werkzeug, für mich ist die Mobilität auch nicht ausschlaggebend, wenn die Maschine jetzt 100 statt 40 Kilo wiegt ist das erstmal egal. Die Drehstrommotoren sollen wartungsärmer und besser sein, kann man das so stehen lassen? Wenn einer noch einen guten Tipp hat, her damit.

Danke für die Mühe,

Matthias

PS: Ahnung vom Holzwerken habe ich keine, dafür einen IQ über der Raumtemperatur und im Zweifel Zimmerleute im Kollegen- und Bekanntenkreis (auch mit abgesägten Fingern) die mir eventuell das Ein- oder Andere zeigen können. Eine Sicherheitseinweisung in Kreissägen hatte ich mal, muss mich aber auch hier nochmal einlesen. Der Sinn eines Spaltkeils ist mir bekannt.
PS: Einer der Bekannten hat die Holzmann TKG 305 ins Rennen geworfen - gibt es hierzu Meinungen?
 
M

moto4631

Registriert
07.07.2006
Beiträge
12.019
Wohnort/Region
UpperAustria -WL-
Zu den beiden guten Maschinen oben kann ich nix beitragen, da kommen noch andere die mit den Schätzchen sicher schon gearbeitet haben.

Aber zu Deinem letzten Satz kann ich Dir weiterhelfen.
Holzmann + Möbelbau? Hä? Unmöglich.

Ich hab die Kappsäge von Holzmann (eigentlich der gleiche Mist wie dieses Universaldingsbums das Dir empfohlen wurde).
Frage: Kann Dich der Mensch der Dir DAS empfohlen hat eigentlich leiden? :mrgreen:

Die Säge ist der allerletzte Mist. Für extrem grobe Arbeiten wo es auf +/- 5mm nicht drauf ankommt, klasse.
Großes Sägeblatt und ordentlich Kraft.
Das wars dann aber auch schon.
Präzision gibts nicht und läßt sich die Maschine auch nicht beibringen, egal wie lange man dran rumjustiert.
Der Laser ist ein Witz und alles was nicht Chinadruckguss ist klappert und scheppert als würde es gleich auseinanderfallen.

Tu Dir selbst einen Gefallen und denk nicht mal mehr an die Holzmann. :wink:
 
I

Inkognito

Threadstarter
Registriert
15.01.2015
Beiträge
3
Wohnort/Region
XYZ
Danke für die Info... =/
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Matthias,

Moin, ich hatte den Beitrag schon in einem anderen Forum eröffnet, aber mir sitzen die Verkäufer im Nacken, daher bin ich so frei hier nochmal zu fragen:

Wie meinst Du denn das?
Eine Firma oder wer sitzt Dir im Nacken?
Das Foren zum Interessensaustausch verdeckt von div. Anbietern zum Verkaufen genutzt werden, klingt so unwahrscheinlich nicht.
 
E

emil17

Registriert
04.04.2007
Beiträge
188
Ort
Wallis, Schweiz
Du brauchst, um Dich nicht zu ärgern, eine Maschine mit einem Tisch aus Guss (nicht Blech), und präzisem und stabilem Längen- und Queranschlag.
Ein erstes Qualitätsmerkmal sind Trapez- statt gewöhnliche Dreiecksgewinde an den Gewindespindeln zur Verstellung des Tisches.
Absaugung ist Pflicht, die Sägespäne sind in einem geschlossenen Raum sonst überall.
Ebenso solltest Du vor und hinter der Maschine mehr Platz haben als die längste Ware ist, die du trennen willst. Auch ausreichend Stehhöhe und gute Beleuchtung ist Pflicht - beengte Verhältnisse bedeuten umständliches Arbeiten und erhöhte Unfallgefahr.
Achte darauf, dass die Schutzvorrichtungen (absenkbare Haube, Spaltkeil) vorhanden sind.
Des weiteren ist es praktisch, wenn sich das Sägeblatt auswechseln lässt, ohne dass man dazu den ganzen Sägetisch abmontieren muss.
Man kann dann mit kleineren Blättern die Schnitthöhe auf fast Null stellen und so Nuten machen, und mit grösseren Blättern auch dickeres Holz sägen.

Das alles wäre mir wichtiger als ein paar Euros weniger. Bei gebrauchten Maschinen ist ja auch die Abholentfernung ein Kriterium.
Man kann die Maschine auf ein Gestell mit arretierbaren Laufrollen setzen, damit man sie wegrollen kann, wenn man sie nicht braucht.
Ebenfalls nützlich sind zwei höhenverstellbare Rollenböcke.

Bei einer gebraucht erworbenen Maschine würde ich die ganze Verkabelung überprüfen und ggf. reparieren oder ersetzen, hier sieht man oft üble Sachen. Das ist kein Kriterium für Kauf oder nicht, aber ein Verhandlungsargument.
 
Thema: Faire Preise für gebrauchte Tischkreissägen
Oben