erste Bewährungsprobe für meinen HR 3000 C

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flat

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Habe am Wochenende meinen neuen Makita-Bohrhammer zum ersten Mal im Arbeitseinsatz gehabt (vorher nur Probebohrungen). Ich hab' ein paar Fußleisten (Scheuerleisten) montiert. :D
Na, das war aber ein technisches K.O. Bei 8mm Dübeln in Kalksandstein-Mauerwerk (KSL12) hat noch nicht mehr der Schlaghammer richtig zu arbeiten begonnen. Die Bohrungen (100mm tief)waren schneller fertig, bevor die ersten Schläge richtig begonnen hatten. Da muß wohl eine größere Herausforderung her. Übrigens hat der Akkuschrauber da schon größte Schwierigkeiten. 8mm-Bohrungen in MW sind für den schon richtig quälend.

Übrigens hat sich das Schnellspannwechselfutter mit SDS-plus-Adapter gleich gut bewährt. Damit kann man den Bohrhammer (der HR 3000 kann auch bohren, ohne zu hämmern) mit Holzbohrern auch als gute Bohrmaschine einsetzen. Selbst 50mm Forstnerbohrer sind für den Kinderspielzeug. Ich bin echt begeistert. :lol:
 
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MarkusS

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Wohnst Du in einem Erdbebengebiet oder warum befestigst Du Scheuerleisten mit 8er Dübeln in 100er Löchern :?:

Gruss
Markus
 
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hainbuche

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hallo markus

vielleicht sorgt flat ja nur vor wenn die love-parade wieder
nach berlin kommen sollte mit dem ultimative gigawatt
bass ? javascript:emoticon(':wink:')

mfg hainbuche
 
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flat

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Ich hatte halt keine kleineren Dübel (8x80) zur Hand und da es nur 9 Bohrungen waren .....

Es gibt aber auch einen handfesten Grund: Da meine Fußleisten aus Eichenholz (60/20mm) sind, muß man sie schon richtig befestigen, wenn sie sich nicht gleich morgen wieder durch verziehen und verwerfen lose sein sollen.
 
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flat

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Wie, durch die Love-Parade? Oder welche Praxis meinst Du? Du willst doch wohl nicht andeuten, daß ich nicht weiß, was körperliche Arbeit ist, oder? :wink: :wink: :wink:
 
Alfred

Alfred

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Wir werden hier unter den Lustheulern doch nicht das erschreckende Wort "Arbeit" erwähnen. :P
 
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hs

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Hi,

flat schrieb:
Bei 8mm Dübeln in Kalksandstein-Mauerwerk (KSL12) hat noch nicht mehr der Schlaghammer richtig zu arbeiten begonnen

eigentlich auch die falsche Maschinenwahl - mit so heftigen 'bumms' hat man schnell Trichter anstatt Bohrungen oder zerschlägt großflächig die Stege der Hohlkammern.
Bohrhämmer sind was für Beton.

Kalksandstein ohne hämmern oder mit Schlagbohrmaschine - siehe dazu auch z.B. Metabo FAQ's : klick


Gruß, hs
 
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flat

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Ja, ich weiß. Aber ich wollte doch wenigstens mal ausprobieren. Meine Innenwände hab' ich wegen des besseren Raumklimas alle aus KSL mit nur einer Hohlkammer (im Baustellenjargon auch Votz... genannt), mauern lassen. Die sind nicht so sensibel und wegen Festigkeitsklasse 12 (höhere Dichte) auch ganz schön hart. Da reicht einfach nur Bohren auch nicht. Allerdings sind dm 8mm natürlich Spielzeug für dieses Gerät. Aber ich wollte halt auch mal vernünftig stemmen oder in B35 bohren können. Insofern bin ich mit dem Gerät auch sehr zufrieden. Für 6mm Bohrungen werde ich demnächst wieder die alte PSB500 von Bosch grün reaktivieren. :wink:
 
Alfred

Alfred

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Wie heißt es- man muss immer 2x bauen. Beim nächsten Objekt kannst du ja im Sockelbereich einen Ringanker betonieren, damit die eichernen Leisten nicht die Wand krum ziehen :D
Kalksandstein ist für die Akkumaschinen zu fest und für die Hammerbohrer zu weich. KSS ist doch glaube ich recht energieaufwendig in der Herstellung?
 
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flat

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Jaaaaaa, ich liebe Beton... Ratterratterratter. :wink:
 
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Otmar

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Wenn du dich mit der Funktion und Wirkungsweise eines Bohrhammers auseinandersetzt, wirst du erkennen, dass ein Bohrhammer im weichen Untergrund nicht schlägt, sondern der Bohrer von dem pneumatisch betätigten frei fliegenden Kolben in den Kalkputz bloß gedrückt wird. Dieser Freikolben muss von der Aufschlagfläche am Hammer wieder reflektiert (zurückgeworfen) werden, was er nur kann, wenn der Untergrund hart ist (siehe Physik Schulbuch "elastischer Stoß". Der zurückgeworfene Kolben wird dann von einem komprimierten Luftpolster, als Feder (darum wird der Hammer heiß) wieder nach vorne wie ein Geschoß beschleunigt und wieder zurückgeprellt. Daher ist es auch vollkommen sinnlos, bei zu hartem Untergrund in Verbindung mit desolatem Werkzeug den Bohrhammer über Gebühr zu belasten, weil der frei fleigende Kolben einfach eine beschränkte Energie, resultierend aus seinem Gewicht und seiner Geschwindigkeit hat. In losem und brüchigen Mauerwerk oder Naturstein ist die Schlagbohrmasschine immer noch besser, weil man mit der Anpresskraft die Schlagenergie beeinflussen kann.
 
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