E-Säge oder Benzin?

Diskutiere E-Säge oder Benzin? im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo Leute, ab wann ist es sinnvoll sich eine Benzinsäge zu kaufen. Säge immer in Gärten wo Strom zur Verfügung steht... :D allerdings sind da...
B

Beamerfränki

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16.08.2005
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22
Hallo Leute,

ab wann ist es sinnvoll sich eine Benzinsäge zu kaufen.
Säge immer in Gärten wo Strom zur Verfügung steht... :D
allerdings sind da auch oft größere Durchmesser bei.
(30-50cm) Baumarten alles was es so gibt
(Eiche, Buche, Tanne,Fichte Birke)

Haben Benzinsägen nicht letzendlich auch mehr Durchzug?

Über antworten würde ich mich freun 8)
 
Ne gute Elektrosäge reicht aus,
eine mit Benzin macht aber einfach mehr Laune.

Gruß
115i
 
Hallo,
eine Benziner finde ich immer besser, alleine aus dem Grund das du unabhängig mit der Säge bist und das Verletzungsgefahr ist wesentlich geringer weil du nicht über das Kabel stolpern kanst :lol: .Das mit der Durchzugskraft kann ich dir nicht beantworten hatte noch nie eine Elektro ind der Hand zum arbeiten.Würde mich aber auch mal interresieren.
mfg
Waldi
 
Hallo,

du kannst die Motorleistungen der Säge nicht vergleichen. Unsere Stihl E 14 hat 1,4 kW, also weniger als die Stihl MS 180 C. Allerdings würgt es die E-Säge viel weniger schnell ab! Da kann ich mit dem Klauenanschlag richtig Hebeln beim Brennholzsägen (getrocknetes Holz!), da würde eine Benzinsäge mit gleicher Leistung nie mithalten.
Zum Fällen ziehe ich aber eine Benzinsäge auf jeden Fall vor, eben wegen dem Kabel.
 
Hab auch schon mit der Elektrokettensäge Bäume gefällt, geht auch.
Aber der Sound und das Kabel sind doch die entscheidenen Knackpunkte
 
Naja es kommt auf das Einsatzgebiet an. In schlecht Belüfteten Räumlichkeiten z.B. Garage, Werkstatt ist eine E-Säge natürlich von Vorteil. Keine Abgase, "keine" Lärm, sehr Leicht geringer Wartungsaufwand. Jedoch bist du halt immer von einer Steckdose Abhängig. Du kannst mit der Säge natürlich auch Bäume fällen, Ausasten ... aber du hast immer das Kabel im Weg.

Ein Beispiel: Du willst ein Baum Fällen Durchmesser 35cm Entfernung zur nächsten Steckdose 12m. Also es geht los, du legst dein Kabel - uh geschafft. Dann machst du dich daran den Fallkerb herauszusägen auch das wäre Geschaft. Dann willst du zum Fällschnitt ansetzen und bemerkst das du falsch herum um den Baum gegangen bist das Kabel hat sich einmal drumgewickelt. und so geht das weiter beim ausasten verhändert sich das Kabel in den schon abgesägten Ästen....

die Geschichte klingt zwar sehr theoretisch aber das sehe ich bei E-Sägen kommen :wink:
 
Hallo,

hier kommt es mal wieder wie so oft auf den konkreten Einsatz an :wink: Zum Fällen, entasten usw würde ich die Benziner bevorzugen, zum Brennholzsägen nutze ich die elektrische Säge. Hat ganz einfach den Vorteil daß man nicht die ganze Nachbarschaft mit dem Sägenlärm nervt, zudem Steht die Kette sofort wenn Du von Gashebel weg bist, hast also auch nen gewissen Sicherheitsvorteil und die Säge 'hüpft' im Standgas nicht quer durch den Hof während man das nächste Holzscheit zum zersägen holt. Zum Fällen, entasten usw ist auf jeden Fall ne Benzinsäge praktischer und handlicher. In diesem Fall ist man einfach felxibler weil das störende Kabel nicht vorhanden ist.

Gruß Joggi
 
Hallo,

also ich ziehe die Motorsäge immer vor. Sie hat nur den einen Nachteil sie ist lauter, damit hat s sichaber schon. ist also die Lautstärke echt entscheidend dann E-Säge sonst Benziner.
Grund:
Ne E-Säge hat nur maximal 2,5 kW meist deutllich weniger, denn ein E-Motor wiegt nunmal mehr als ein schnelldrehender Benziner. Brauchst du eine lange Leitung, fällt die Spannung ziemlich ab, die Leistung an der Säge sinkt drastisch. das Kabel ist immer im Weg, zudem haben gute Sägen nur ein sehr kurzes Stück Kabel angeschlossen so max 1m. Damit hängt egal was man macht der Stecker mit Kupplung vom Verlängerungskabel immer in der Luft und rutscht im ungünstigsten Moment raus....
Da die E-Säge meist ohne Rutschkupplung aufgebaut ist, also nur Anker, Getriebe Kettenbremse und damit gekoppelt Notausschalter und evtl elektrische Bremse bleibt sie natürlich nicht so schnell stehen wenn man am Stamm andrückt. Diese tolle Eigenschaft drückt aber die Drehzahl vom Anker runter. An dem ist das Lüfterrad dran und das leistet bei 30% weniger Drehzahl weniger als die Hälfte der Kühl-Luftleistung von der Nenndrehzahl. gleichzeitig nimmt der Motor aber einiges mehr an Strom auf als normal. Bis da dann die Sicherung anspricht ist die Wicklung in Anker und Stator abgeraucht. Habe schon öfter solche Sägen zur Reparatur gehabt.
Weiterer Nachteil ist der Universal-E-Motor selbst. dank heutigem verharzendem Bioöl und dem (auch allein ohne Öl sehr wirksamen) Holzabrieb verklemmen sich die Kohlebürsten gern in den Führungsschächten. Da sie nun nichtmehr am Ankerkollektor anliegen gibt es einen lichtbogen wie wenn man die Elektrode beim schweißen abhebt. Die entstehende Hitze verschmort den Ankerkollektor zuverlässig. Abhilfe schafft nur regelmäßige Reinigung der Kohlen und Kohlenhalter.
Viele E-Sägen haben ein Getriebe bzw Getrieberad aus Plastik. Das ist schön laufruhig, nimmt aber stärkere Stöße und Lastwechsel krumm und wird zahnlos. Da ist die Rutschkupplung beim Benziner und die dicke Kurbelwelle... einiges robuster.
Es gäbe noch einige Nachteile aber schon diese Hauptnachteile sind für mich das KO-Kriterium für E-Sägen die von Hand zu führen sind. Sinnvoll wirklich nur Indoor und bei zwingender Lärmvermeidung. Industriekettensägen mit externem Drehstrommotor... sind ein anderer Fall, da wären dann Benziner fehl am Platze und lange nicht so robust. Aber wie geschrieben für Handbetrieb nur Benzin außer in Spezialfällen.
Gruß
Andreas
 
Ja, danke für die zahlreichen antworten...

Da ich auch oft fälle und entaste wird es wohl eine Benziner werden... 8)

Das mit dem Kabel ist mir auch durch den Kopf gegangen,
mal abgesehen davon, dass man bei Regen mit einer E-Säge aufgeschmissen ist.
:?
 
Hallo Beamerfränki,

na stell dich doch nicht so an bei Regen und Elektrowwerkzeug :) :D :shock: :twisted:
Sowas machen die Klempner und Installateure jeden Tag. Die sägen per Elektrosäbelsäge defekte Rohrteile raus und wundern sich dann wenn das Wasser über Sägeblatt, Getriebegehäuse, Motorinneres, Kohlehalter, Luftansaugöffnung und schließlich die Hände läuft warum es sie vom Leiterchen haut :P
Maschine kommt dann als defekt an, da nun anber trocken ist nix feststellbar (außer Rost im Getriebegehäuse und dann ist der Fall klar). Also son bischen Strom schadet doch nicht ....vor allem wenn es grüner Ökostrom ist. Das sollte es übrigens auch mindestens sein für die E-Säge mindestens so wichtig wie Aspen... für den Benziner.

Gruß
Andreas

P.S. Schnee ist auch sehr gut bei Elektromaschinen, der weht besser überall hin als Wasser
 
allerdings sind da auch oft größere Durchmesser bei.
(30-50cm) Baumarten alles was es so gibt
(Eiche, Buche, Tanne,Fichte Birke)


Dafür würde ich immer ne Benziner vorziehen, mit ner E-Säge macht das schon keinen Spass mehr.
Einzige ist die Stihl MSE220 da ist richtig Dampf drin - mit 3/8"-Kette drauf ( keine Hobby! ) - aber die Preise sind jenseits von Gut und Böse. :D
 
Ich habe mal bei Sonnenwetter mit ner E-Säge gesägt.
Dann karm regen auf...es dauerte keine 10 min dann hat sie gestreikt (kabel war spritzwassergeschützt) :shock:


Ja, ich weiß bei regen ist das gefährlich..darum mache ich es ja auch nicht mehr. :!:
Mal davon abgesehen das Wasser in die Säge eingedrungen ist und sie ausging.
1 tag im warmen und sie ging wieder :wink:

Naja, mit ner Benziner ist man auf jeden Fall Wetterunabhängiger!
 
E-Säge ist gut im Ort und wenn es nicht allzu sehr ins Dicke geht. Sonst ist das Kabel schon reichlich im Weg, bzw. verhängt sich gerne.
Bei gleicher Leistung sind E-Motoren den Benzinern überlegen. Das Drehmoment eines Benziner hat bei einer bestimmten Drehzahl sein Maximum. Drüber und drunter fällts ab. Gerade wenn man richtig rangeht und die Drehzahl in die Knie geht, dann geht auch das Drehmoment meist mit runter. Uns somit auch die Leistung.
Beim Elektromotor ( nicht alle aber die üblichen) steigt bei fallender Drehzahl das Drehmoment. Somit bleibt die Leistung weitgehend konstant. Daher auch der Effekt den Traktorist beschrieben hat.
Man kann jetzt noch mit Aufnahme und Abgabeleistung kommen, aber dann muß man beim Benziner auch erst mal die Art Leistungsermittlung ansehen. Da gibts auch viel Möglichkeiten zu schummeln.

Was mich am meisten an den E-Sägen stört: Es gibt nur alles oder nix. Kein langsames anlaufen lassen wie es bei der Benzinsäge möglich ist.

mfg
 
hallo
ja das wäre doch was- e-säge mit elektronischer drehzahlregelung wie bei der bohrmaschine-
ansonsten sehe ich weder einen grossen gewichtsvorteil noch ist eine e- säge wesentlich leiser als ein benziner
 
hallo
elektrogeräte im garten: da sollte ein fi-schalter mit max. 30mA
selbstverständlich sein. ich weis das teil heisst heute laut vor-
schrift anders aber die meisten werdens unter diesem namen
kennen.

weiter: beim einsatz einer kabeltrommel und den leistungsauf-
nahmen der e-sägen sollten die kabeltrommeln entweder ab-
gerollt oder mit einem überlastelement sein( und am besten
trotzdem abrollen wegen induktion).

ausserdem kabel 1,5mm² und 50m kabel - wieviel volt kommen
an der säge noch an? nur kabel die für den ausseneinsatz
konstruiert sind verwenden - wenn nicht verhanden kosten
die vielleicht nochmal soviel wie die säge.

ich leih mir nur hin und wieder eine e-ketten-säge - bei der hab
ich den verdacht, das die kettenschmierung sehr lageabhänig
ist. ist eine hobby-marken-säge. ich vermute die kette wird zu-
verlässig nur bei senkrechten schnitten geschmiert!

mfg hainbuche
 
Thema: E-Säge oder Benzin?

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