Die Liste der No-Name Anbieter und was dahinter steckt

Diskutiere Die Liste der No-Name Anbieter und was dahinter steckt im Forum Billigwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Ihr werdet in den folgenden Ausführungen feststellen das ich ein bis auf wenige ausnahmen ein gegner von Billig(werk)zeug bin. Im nicht ganz so...
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Frank

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Ihr werdet in den folgenden Ausführungen feststellen das ich ein bis auf wenige ausnahmen ein gegner von Billig(werk)zeug bin.

Im nicht ganz so fernen Holland liegt ein Importeur dessen Spione durch dir Weltgeschichte ( Asien) reisen um dort Elektrowerkzeuge zu kaufen.
Diese werden dann mit allen möglichen farben versehen und tauchen mit wohlkingenden Namen wie:
TIP, Ferm, Bullcraft, Hanseatic, Budget, Kinzo, Einhell, Bavaria wider in den Ladenreagalen auf.
Das selbe trifft auf die östereichische Fa.Walter zu dort heisen die Geräte dann : Walter, xxx.tool, Kingcraft, Topcraft, Ciatronic usw.

Eines haben fast alle Geräte gemeinsam sie funktionieren aber sie sind der ihr zugedachten Aufgabe nicht gewachsen.

Mit ganz wenigen ausnahmen ist der angebrachte Griff eigentlich nur dazu gedacht um selbiges Gerät in den Müll zu befördern.

Die Negativliste:

Bohrhämmer ja Sie tragen ab nur geht es mit Hammer und Meissel bedeutend schneller. Dort lassen wo sie stehen.

Accusäbelsägen die durchschnittliche lebenserwartung der Geräte liegt bei 1-2 Stunden ( Sehnenscheidenenzündung inbegriffen). Nicht der Motor geht kaputt nei die Accus rütteln sich von den Kontakten lose. Weg damit

Stichsägen:
Schön wie diese kleinen Motörchen dröhen wer gerade kein Feuer zur hand hat kann sich am Gehäuse auch schon mal eine Zigarette anstecken. Und tschüss

Stichsägen mit Laser:
Eine ganz tolle Erfindung nur sollte die Säge auch in der Lage sein die Spähne wegzublasen damit man den Laser auf dem Werkstück auch sieht. Tonne auf und wech!

Kapp u. Gehrungssägen:
Um leisten zuzusägen wirklich Ok .
Um damit beispielsweise eine Holzdecke anzubringen unmöglich.
Spätestens bei Gehrungsschnitten höhrt der Spass auf. Ab in die Tonne !

Kapp u.Gehrungssägen m. Zugfunktion.
Wow meine Begeisterung schlägt hohe Wogen warum wackelt der Zug nur so komisch das gerade nie gerade sein will und warum ist das Ding so laut. Für die 100-130 Euro hätte man auch toll Essen gehen können.


Handkreissägen.
Für den Bastler der gelegentlich mal etwas zusägen möchte naja
von Hand dauerts länger. Bedingt empfehlenswert.


Schwingschleifer (Schwabbel, Rutscher)
Bemerkenswert die kleinen Drahtgestellchen die das Schleifpapier halten sollen tuns sie ja auch, nur irgendwie nicht so wie sie sollen. Tonne und wech
Ausnahme das Gerät von Lidl für den Heimwerker durchaus zu empfehlen.

Einhandscheifer (Flex klein bis 115mm)
Zigarettenanzünder im neuen Design.
Lebenserwartung in Baustahl 1 Stunde aber nur wenn die Finger bis dahin nicht abgefackelt sind. Ab in die Tonne
Ab 50 Euro gibts ordentliche!


Flex ( Zweihandwinkelschleifer )
Lauft um euer Leben ! Sofort in die Tonne

Elektrohobel
Wer auf ausgerissene Spähne steht oder diese optisch als besonders gut ansieht dem ist damit geholfen.
Es gibt halt doch Sachen die man noch schlechter machen kann.
Brauchbare Geräte fangen bei ca 120 Euro an.

Accuschrauber
Sie funktionieren alle mal mehr mal weniger. Für gelegentlich Arbeiten gibt es Geräte ab ca. 30,-Euro die durchaus überzeugen.
Die beigepackten Bits allerdings in die Tonne die Schrauben dazu gibt es noch nicht.
Insidertipp das 12V Gerät von Kress spielt mitlerweile bei manchem Handwerker nach Festo und Hilti die Hauptrolle.


Bohrmaschienen.
Wer nur sein Tacho zurückdrehen möchte kann auch eine biegsamme Welle an ein Küchenmixer anschliesen der hält das wenigstens durch.
Brauchbare Geräte gibts ab ca 50 euro wenn es etwas für die nächsten Jahre sein soll mit rund 120euro sind Sie dabei.

Oberfräsen mit und ohne 12Tlg Fräsersatz
Pauschal alle Geräte eignen sich hervorragend um diverse Körperöffnungen von Unrat zu befreien.
Geräte mit denen gearbeitet werden soll gibts ab ca 160,-Euro o.Fräser.
Mein Tipp Bosch POF800 ACE runde 250 Euro aber ein tolles Gerät (100% baugleich mit der blauen Bosch)

dann hoffe ich mal das ich nichts vergessen habe.

Gruß Frank
 
D

Dietrich

Moderator
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Hallo,

doch Du hattest was vergessen, ein Freund hatte eine OF von Brüder Mannesmann, die Frästiefe konnte man auf ungefähr 3mm genau einstellen, mit wenig Mühe ist man mit der Kettensäge genauer!

Gruß Dietrich
 
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Forum-Admin

Guest
Frank hat in seinem Engagement doch einiges durcheinander geworfen. Viele der genannten Firmen haben eigenen "Spione" und importieren die Billigwerkzeuge selber.

Außerdem fehlen noch einige, zum Beispiel Meister-Werkzeuge, die ihre Maschinen nicht nur unter Meister-Craft anbieten. Auch viele King Craft und Top Craft Geräte von Aldi kommen offensichtlich über Meistercraft. Auch der bekannte Werkzeugversender Westfalia gehört wohl zu denen, die Billigwerkzeuge aus Fernost importieren und unter eigener Handelsmarke verkaufen.

Hinzu kommen noch die vielen Handelsmarken der deutschen Baumärkte, die ebenfalls meist Importware anbieten. Die meisten Baumärkte sind sich nicht dafür zu schade, wenn es darum geht, das Geld der Kunden mit unbrauchbaren Werkzeugen aus der Tasche zu ziehen. Kaum eine deutsche Baumarktkette, von Obi, über Praktiker bis Hornbach, verzichtet auf die vermeintlichen Schnäppchen in den Regalen. Böse Zungen reden deshalb immer öfter von Baumarktschrott, wenn es um die Qualität der Ware in den deutschen Baumärkten geht.
Offensichtlich ist aber mit 100 Billigmaschinen für 20 Euro viel mehr verdient als mit einer Handvoll Markenwerkzeuge für 50, 100 oder gar mehr Euro, selbst dann wenn von Rücklaufquoten von 10, 20 oder gar Prozent betragen. Es scheint ja immer noch genügend Kunden zu geben, die erst nach der Garantiezeit merken, dass das Produkt minderwertig war und schnell kaputt geht.

Zur Liste der Werkzeuge lassen sich sicher noch einige Erfahrungen hinzufügen. z.B.:

  • Schwingschleifer, die eine so niedrige Motorleistung haben, dass sie sich auf dem Untergrund festsaugen und dann nur noch das Gehäuse vibriert, wenn man einen Staubsauger anschließt. Sie sind dann als Vibrator, aber nicht zum Schleifen zu gebrauchen.

    Stichsägen, mit denen man keine gerade, geschweige denn winkelgerechten Schnitte machen kann, eignen sich höchstens zum Brennholzsägen, doch dafür ist der Motor zu schwach.

    Akkuschrauber, deren Akkupacks zwar schwer sind (weil viele Akkuzellen), aber deren Akkuzellen so miserabel sind, dass sie vielleicht genügend Leistung für einen Rasierapparat bringen könnten. Bei einem solchen Akkuschrauber mit 18 Volt habe ich mal eine stolzes Drehmoment von 6 Nm gemessen. Jeder 2-Gang/12-Volt-Akkuschrauber der Markenhersteller bring locker das Doppelte.
 
F

Frank

Threadstarter
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Da wären die bererits angesprochenen Produkte von: Westfalia
Gebr,Mannesman , die Metro eigenen Importe wie Faust und neuerding Nutool und der Spanischen Fa.Casals.
Sämtliche Aldi Produkte die über die öst.Fa.Walter oder über die AHK Hamburg bezogen werden zB.King.Craft, Top-Craft ,Liteon und Royal (Ikria).
Die Lidl Geräte von Parkside
Fa . Hagebaumarkt mit Geräten von Rotwerk und Felasi
Obi mit Geräten von CMI und allerhand Lux-Importen.
Und Geräte keine Ahnung wo die herkommen wie:
Schwarzbach , Hercules, Pro-Star, Practus, Devil Tools, Meister,
Meister-Kraft.
Das sind bestimmt immer noch nicht alle aber sogut wie!
 
F

Forum-Admin

Guest
Vorsicht Frank,
du wirfst zu viel in einen Topf.

Casals hat immerhin eine eigene Produktion in Spanien. Die Qualität ist wohl etwas besser als bei den Geräten aus China.

Aldi kauft seine King Craft und Top Craft bei vielen Lieferanten ein. Hinweise auf den Importeur oder Hersteller findest du meist in der Bedienungsanleitung (Service-Anschrift und CE-Erklärung).

Ikra von Heckenscheren und Elektro-Kettensägen und produziert neben Produkten für verschiedene Handelsmarken z. B. auch Heckenscheren für bekannte Markenhersteller. Allerdings verkauft Ikra auch einige Importprodukte.

Den Gartengeräte-Markt kannst du nicht direkt mit dem Elektrowerkzeug-Markt vergleichen. Hier haben die Chinesen noch nicht in dem Maße Fuß gefasst wie bei den Elektrowerkzeugen. Die Produkte der Handelsmarken da oft von großen Markenherstellern, wenn auch abgespeckt und oft in Ost- oder Südeuropa produziert. Geh einfach mal in unsere Heckenscheren-Markübersicht
http://www.werkzeug-news.de/kb/Heckenscheren/EHS.html und vergleich die Bilder.
 
F

Frank

Threadstarter
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Die Casals Story ist von einem sehr guten bekannten der beim Praktiker arbeitet.
Kannst glauben oder nicht die Reklamationsquote ist noch höher als bei TIP.
Wenn ich das nun noch im Verhältnis zum Preis sehe immerhin sind die Dinger nur unwesentlich preiswerter als die Skilgeräte dann taugt es auch nur für die Tonne.
Das dürfet auch der Grund sein das Du nur noch vereinzelnt die Casalsprodukte bei Praktiker findest.
Das erklärt zwar nicht warum die immer noch Ihre TIP und Budget Schiene fahren aber wenn ich Dir den EK-Preis für die Accusäbelsäge von TIP erzähle weist Du alles.
Während jeder Fachhändler über zufriedene Kunden froh ist scheints zumindest die Herren bei Metro nicht zu Interessieren.
 
H

hs

Guest
Hi,

netter Artikel - aber unsachlich. Denn das wäre genauso
wie die Aussage : Japaner bauen alles nach, deutsche Autos
sind die besten, ........

Frank schrieb:
Bohrhämmer ja Sie tragen ab nur geht es mit Hammer und Meissel bedeutend schneller. Dort lassen wo sie stehen.

Unsinn - ich habe (noch im alten Forum) einen kleinen Bericht
bzgl. eines Budget-Bohrhammers verfasst :
Massen von ~ 25cm tiefen Bohrungen damit erledigt und
sogar anschließend noch Beton damit abgetragen.
Inzwischen hat ein Kumpel von mir das Teil am Wickel, um mit
einem Blech-Stufenbohrer bereits sehr viele Löcher in 3mm-
Material damit gebohrt zu haben. Die gleichstarke Bosch-Marken-
Bohrmaschine ist für sowas nämlich ungeeignet, da die dafür
notwendige niedrige Drehzahl elektronisch erzeugt wird.

Einhandscheifer (Flex klein bis 115mm)
Zigarettenanzünder im neuen Design.
Lebenserwartung in Baustahl 1 Stunde aber nur wenn die Finger bis dahin nicht abgefackelt sind. Ab in die Tonne
Ab 50 Euro gibts ordentliche!

Flex ( Zweihandwinkelschleifer )
Lauft um euer Leben ! Sofort in die Tonne

die 1000Watt-'Parkside'-Flex (Aldi) des Kumpels läuft ruhiger
als seine Bosch (und bei ihm werden die Maschinen sehrwohl
oft genutzt : er restauriert Karosserien)

Bohrmaschienen.
Wer nur sein Tacho zurückdrehen möchte kann auch eine biegsamme Welle an ein Küchenmixer anschliesen der hält das wenigstens durch.
Brauchbare Geräte gibts ab ca 50 euro wenn es etwas für die nächsten Jahre sein soll mit rund 120euro sind Sie dabei.

habe neulich eine Bohrmaschine (Maschine mit einem 'i') vom
Aldi gekauft - 1000Watt. Sicher in der Verarbeitung nicht mit
Markenware gleichzusetzen - aber inzwischen schon gut 2h
damit Edelstahlteile poliert.

Deine Ausführungen sollen scheinbar ein paar Lacher bringen -
ich finde sie eher lächerlich.

Es gibt auf dem Billigmarkt so einiges was wirklich nichts taugt -
aber nutzt man die Hochpreis-Markenware entsprechend ihrem
Preis (nämlich z.B. industriell), so fallen auch diese Maschinen
aus (habe lange Zeit mit Fein-Maschinen gearbeitet und weiß
vovon ich rede).
Es ist ganz logisch, daß man eine €150,- Bohrmaschine nicht
mit einer €20,- Maschine vergleichen kann - aber für den ge-
legentlichen Gebrauch reicht die günstige Variante aus.
Um beim Preisvergleich zu bleiben : nur um die tägl. 10km-Fahrt
zur Arbeit zu erledigen kann man getrost zum €20.000,-Golf
greifen - da muß es keine S-Klasse für €150.000,- sein.
Und um sich am Abend mal einen Spielfilm oder die Nachrichten
anzusehen, bekommt man für €1000,- schon ein feines Fern-
sehgerät - da muß es kein €7500,- Plasma-TV sein.

Die Investition in Werkzeug/Maschinen sollte immer der tat-
sächlichen Nutzung angemessen sein - ansonsten gibt man
für den (vielleicht selten genutzten) Maschinenpark nämlich
mehr als für einen Handwerker (incl. Markengeräte :wink: ) aus.

Gruß, hs
 
D

Dietrich

Moderator
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Hallo,

Du strafst also die Leute vom Tüv, Stiftung Warentest, und Tester von mehreren Heimwerkermagazinen lügen?

Nein diese Fernostimporte leisten nicht einmal das Minimum des Verwendungszwecks, sie sind auch noch gefährlich, das wurde von mehreren unabhängigen Stellen zigfach BEWIESEN!!!

Gruß Dietrich
 
F

Frank

Threadstarter
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Hallo ,
ich könnte Dich nun zu einem Werkzeugtest einladen bei dem wir mit Bohrmaschienen auch bohren und nicht polieren ich denke da an Holz zb Buche ein tolles Material ca. 30 cm dick erst vorbohren und danach mit einem 22 mm Schälbohrer hinterher dann zum abkühlen noch ein paar 12mm löcher in Naturstein dafür werde ich einen Findling opfern und damit die Geräte nicht ganz einfrieren noch ein paar Löcher in Hartgebrannten fliesen dabei dürfen die Fliesen aber nicht zerpringen.
Wo wir nicht max 0,8 mm dicke Kfz-Bleche schneiden sondern uns auch mal an 13mm U-Trägern aus Baustahl zu leibe rücken dafür sind die kleinen Dinger zwar nicht gebaut müssen Sie aber aushalten.
Wo wir Bohrhämmer mal an so richtig altem Stahlbeton und Bruchstein ausprobieren . Sei mir aber nicht böse wenn ich dann nicht mit einem Bohrhammer versuche in Blech zu bohren dafür werde ich meine älteste Bohrmaschine nehmen, ach noch besser das mache ich mit einem Accuschrauber.
Du kannst es auch einfacher haben Zb. kaufst Du Dir das Jahrbuch 2003 der St.Warentest war geradezu vernichtend!
Keine Angst hier steht kein Hilti im Keller die auf ein freudiges Ereignis wartet ich werde Geräte nehmen die sogar 10-20% weniger Aufnahmeleistung wie deine haben und teilweise schon über 10 Jahre alt sind.
Nur Bohrer , Trennscheiben und Meissel must Du schon selber mitbringen.

Gruß
 
F

Forum-Admin

Guest
HS hat natürlich nicht ganz Unrecht. Bei den vielen Billigmaschinen (mittlerweile wohl über 50 % Marktanteile bei den Heimwerkermaschinen) ist sicher auch ab und zu mal was brauchbares dabei. Doch die Chance eine solche Maschine zu erwischen, ist wohl nicht besonders groß. Fast alle Billigheimer, die ich bisher im Test hatte, waren untauglich oder schnell kaput, wenn sie nicht sogar schon kaput aus dem Karton kamen. Und das waren keine Dauertests.
Den Billig-Bohrhammer habe ich bisher noch nicht getestet. Das sollte ich vielleicht mal angehen. Wer liefert mit einen Kubikmeter Beton?
 
H

hs

Guest
Frank schrieb:
Hallo ,
ich könnte Dich nun zu einem Werkzeugtest einladen bei dem wir mit Bohrmaschienen auch bohren und nicht polieren ich denke da an Holz zb Buche ein tolles Material ca. 30 cm dick erst vorbohren und danach mit einem 22 mm Schälbohrer hinterher dann zum abkühlen noch ein paar 12mm löcher in Naturstein dafür werde ich einen Findling opfern und damit die Geräte nicht ganz einfrieren noch ein paar Löcher in Hartgebrannten fliesen dabei dürfen die Fliesen aber nicht zerpringen.
Wo wir nicht max 0,8 mm dicke Kfz-Bleche schneiden sondern uns auch mal an 13mm U-Trägern aus Baustahl zu leibe rücken dafür sind die kleinen Dinger zwar nicht gebaut müssen Sie aber aushalten.
Wo wir Bohrhämmer mal an so richtig altem Stahlbeton und Bruchstein ausprobieren . Sei mir aber nicht böse wenn ich dann nicht mit einem Bohrhammer versuche in Blech zu bohren dafür werde ich meine älteste Bohrmaschine nehmen, ach noch besser das mache ich mit einem Accuschrauber.
Du kannst es auch einfacher haben Zb. kaufst Du Dir das Jahrbuch 2003 der St.Warentest war geradezu vernichtend!
Keine Angst hier steht kein Hilti im Keller die auf ein freudiges Ereignis wartet ich werde Geräte nehmen die sogar 10-20% weniger Aufnahmeleistung wie deine haben und teilweise schon über 10 Jahre alt sind.
Nur Bohrer , Trennscheiben und Meissel must Du schon selber mitbringen.

Gruß


Hi,

weißt Du Frank - irgendwie schon seltsam ... ich brauche mir
kein Jahrbuch zu kaufen - und wenn Du 20er Löcher in 3mm,
bzw. 6mm Stahlblech (Aufbauten für Wehrmacht-LKW's) mit
Deiner alten Bohrmaschine, bzw. mit einer Akkumaschine
bohren möchtest - viel Spaß dabei. Ich denke Du weißt
überhaupt nicht von was Du da überhaupt schreibst - o.a.
Maschinen werden bei geringer Drehzahl sehr schnell, sehr
warm - weil man die für Stufenbohrer notwendige geringe
Drehzahl dort nur über die Regelelektronik erreichen kann.


Für das nachfolgende Bild hatte ich hier auch eine Hilti und
konnte das deshalb gut testen (!) - die Hilti ist kaum schneller
(nur etwas kräftiger -> 850 statt 620Watt).
Ich habe zwei solcher Ringe dann mit dem Budget-Teil gebohrt
(Bohrtiefe je ~ 25cm) und auch einige cm Beton abgetragen
(den Rest dann mit einem Pneumatik-Teil, da leichter, hand-
licher und kräftiger)

Das man die Billiggeräte nicht bis zu 30x teureren Hand-
werkermaschinen (-> Hilti) in Bezug auf Zuverlassigkeit,
Verarbeitung und Service vergleichen kann, dürfte klar sein -
aber der Heimwerker zuhause braucht diese auch überhaupt
nicht - und wenn er doch mehr vor hat (z.B. Hausrenovierung),
dann muß er eben teureres Gerät kaufen. Aber wie erwähnt :
die Maschine und die damit verbundenen Ausgaben müssen
zum Einsatzzweck passen.

Ach ja - noch wegen des Polierens : beim Polieren mit
Handbohrmaschinen werden i.d.R. mind. 600Watt empfohlen -
der Anpressdruck muß nämlich dabei recht hoch sein - und
zugleich sollte dennoch die Drehzahl nicht abfallen. Dabei
wird natürlich auch die vordere Lagerung recht stark be-
lastet. Die Maschinen werden dabei nicht unerheblich
beansprucht.



Gruß, hs


billig-bohrhammer.jpg
 
D

Dominik Liesenfeld

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Raum Koblenz
losch schrieb:
.
Den Billig-Bohrhammer habe ich bisher noch nicht getestet. Das sollte ich vielleicht mal angehen. Wer liefert mit einen Kubikmeter Beton?

Moin!

Wäre wirklich mal Interessant, wie lange der Billighammer durchhält.
Den Beton kannst gegen eine Werbeschaltung doch sicher von einem etwas größeren Betonwerk beziehen, oder du schaust mal dass du irgendwo einen Bauunternehmer findest, der Zufällig nen alten Betonblock, ehemaliges Kran-Gewicht oder so, rumstehen hat und nicht mehr braucht.
Zur Not gießt man halt einfach einen mit Folie ausgeschlagenen Kanalrohrring aus Beton aus, wie es auch immer für diese *Wir bauen für sie Blabla* Schilder als Ständer verwand wird.. Irgendwer sponsert das schon, zu Testende hast du denn einen dekorativen Haufen Schrott im Garten Stehen-wäre das nichts?.
Zum Vergleich dann mal einen alten Kano-Hammer oder so nebendran.

Thema Billig-Stichsägen: Durfte bei bekannten auch mal die Erfahrung mit Einhell-Bavaria machen, die beigelegten Sägeblätter waren das Beste, nämlich im voherigen Leben mal Coladosen oder Behältnisse für Würstchen. Automatischer Schnittwinkel 30-60 Grad geschätzt, Schnittgeschwindigkeit 30 cm/Minute in 22er Rauhspund-Tür, Knochenrüttler ähnlich eines 10 KG-Kango Hammers..

Einen Aldi-230mm Winkelschleifer hatte ich auch mal in der Hand(_ncht_ in Bestitz!) und war davon eigentlich recht positiv überrascht, wie gut die abging (lief nach Gehör so unrund, das die Unwucht sicher ähnlich wie der Pendelhub bei der Stichsäge gewirkt hat), habe mich im gleichen Atemzug aber über die miese Geometrie der Griffe und deren Prosition geärgert und den Schalter verflucht. Dieser hat einen kleinen Rast-Schieber auf der Griffläche, der nach zurückziehen den Schalter selbst erst zur Betätigung löst. Mit Handschuhen ist der so gut wie nicht anzubekommen, besonders wenn mal ein paar Staubkörner reinkamen. Zum Glück nicht um die Ohren geflogen.


Eine Billigmarke, die hier auch noch nicht erwähnt wurde, ist Black&Decker. die letzten 3 gekauften Maschinen waren allesamt rausgeschmissenes Geld(Ende der 90er). Der Schalter der Flex(115mm)war nach 10 mal benutzen hin, Ersatz halb so teuer wie die Maschine. Nunja, laufen tut die Maschine heute noch, wird aber schnell heiss und macht Lärm wie ne Große. DIe Stichsäge ist mit wirklich exakten Schnitten auch überfordert(Seitenspiel gefühlt an der Hubstange ca 1-1,5mm). Ist dafür aber Robust, hat den kompletten Bau meines Gartenhauses(58/78mm Kantholz schneiden usw) und noch so einige andere harte Jobs überlebt.
Bei dem Multischleifer fällt andauernd das eigentlich im Preßssitz befindliche Kugelllager aus der Spindel, das den Schleifteller hält.. Motorlagerung sehr schlecht, hohe Vibrationen, Staubeigenabsaugung nicht zu gebrauchen, Schleifergebnis eher mäßig, Materialabtrag dito, nur mit Exzenterteller rationell zu gebrauchen.

Max Bahr hat B&D wie es Aussieht schon aus dem Sortiment genommen, bei Bauhaus war im neuen Katalog nichts mehr von B&D gestanden, aber noch in den Märkten vorhanden.
 
F

Frank

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Sicherlich ist ab und zu was brauchbares dabei zb wie beschrieben der Schwingschleifer von Lidl. Allerdings kostet bei Lidl so ein Ding auch 25 Euro und nicht wie in vielen Baumärkten ab 4,99- .




Anbei die frei zugänglich Seite von St-Warentest .
ONLINE-TEST aus HAUS + GARTEN 08.10.03
unwäsentlich abgeändert um nicht mit dem urheberschutz in Konflikt zu kommen


Billige Heimwerkergeräte
keine Power

Schlagbohrmaschine, Schwingschleifer, Stichsäge oder Winkelschleifer für rund zehn Euro: Billigwerkzeug ist in. Viele Heimwerker schauen heute vor allem auf den Preis. Keinen Wunderts: Die Baumärkte locken sogar mit Umtauschgarantie. Aber auch damit ist das Billigwerkzeug keine gute Wahl. STIFTUNG WARENTEST online sagt Ihnen warum und gibt Tipps, wie Sie trotzdem sparen.




Reparieren: Unmöglich
Billigste Motoren, riesigeStückzahlen, Montage in Fernost: Das ist das Rezept für Billigwerkzeug. Schlagbohrmaschinen, Stichsägen, Schwingschleifer oder Winkelschleifer sind ab zehn Euro zu haben. Endkontrolle werden bewust nicht ausgeführt, auf den Service allerings auch. Reparieren: Fehlanzeige. Die meisten Geräte lassen sich gar nicht erst öffnen. Die Kunststoffgehäuse sind genietet oder verschweißt. Ersatzteile gibt es nicht. Geht das Gerät kaputt, bekommt der Kunde ein neues - oder sein Geld zurück. Wenn er sich überhaupt meldet. Viele Kunden melden sich nicht. Auch davon lebt das Geschäft.
Ramschware ist in
Billige Werkzeuge sind in. Marktanteil bei Bohrmaschinen: über 40 Prozent. Eine Folge knapper Haushaltskassen. Noch vor wenigen Jahren hatten deutsche Heimwerker Markennamen und Leistung im Blick. Ein teures Gut. Die Maschinen von AEG, Metabo, Bosch und Co sind oft zehnmal so teuer wie die Billigware aus den Asien. Mit der Umtauschgarantie im Rücken läuft das Billigwerkzeug nun wie warme Semmeln.
Viel Geduld macht keinen Meister
Eine Freude sind die Geräte trotz allem nicht. Den Maschinen fehlt die Kraft. Beispiel: Winkelschleifer. Die Testgeräte sollten harte Fußbodenfliesen schneiden, aber sie quälten sich nur. Bis zu drei Minuten für einen 30-Zentimeter-Schnitt. Selbst Geduld macht hier keinen Meister: Je stärker die Geräte belastet werden, desto schneller gehen sie kaputt. Die Kohlebürsten verschleißen. Irgendwann verklemmen sie. Mögliche Folge: ein Lichtbogen, der den Motor zerstört. Fast alle Billiggeräte gehen auf diese Weise kaputt.
Motoren zu schwach
Selbst wenn das Werkzeug durchhält, leistet es noch keine guten Dienste. Beispiel: Bohrmaschinen. Beim Schlagbohren versagten alle getesteten Modelle. Die Motoren sind zu schwach. Ihre Kraft reicht nicht aus, um den Bohrer in Granit oder Beton zu treiben. Mit niedrigen Drehzahlen kommen sie besser zurecht: Die Einhell / Bavaria bohrt sehr gut in Metall - und erhält ein befriedigend. Für die Dübellöcher in der Zimmerwand borgen Sie sich aber besser ein Markengerät vom Nachbarn. Auch die getesteten Akku-Bohrschrauber taugen bestenfalls für Gelegenheitsarbeiten: Ein Ikea-Regal oder eine Spielzeugkiste sind drin. Wer mehr will, kauft besser ein teureres Gerät.
Müll vermeiden
Defekte Billigwerkzeuge landen im Müll. Recycling ist die Ausnahme. Eine Rücknahmeverordnung für Elektrogeräte gibt es noch nicht. Würde sie in Kraft,tretet, wäre es mit tollen Preisen vorbei. Die artgerechte Entsorgung der Maschinen könnte teurer werden als die Geräte selbst. Wer Müll vermeiden will, borgt sich ein Gerät, statt ein Wegwerfprodukt zu kaufen. Und wenn der Nachbar schon eine Bohrmaschine hat, helfen Sie ihm bei Gelegenheit vielleicht mit Ihrer Stichsäge weiter.
 
R

renepetter

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27.01.2004
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Vor Jahren hat meine Frau eine neue Küche bekommen aufstellen wollten wir die natürlich selber also auf in mein gut sortierten Werkzeugkeller denn man hat sich ja schon die ein oder andere Maschine vom Discounter zugelegt .
Der ausschnitt für das Ceranfeld sah von oben betrachtet auch wirklich gut aus nur das das Sägeblatt unterhalb in einem ca. 30 grad Winkel zur Seite lief war schon eine tolle Sache den immerhin mochte das Ceranfeld nun garnicht mehr halten. Soviel zum Thema Stichsäge .
Das nächste grössere Vorhaben bei meinen Großeltern ein Bauernhaus ca 200 Jahre alt und mit Lehmboden im Keller da sollte doch nun auch mal Beton hin. Der Baustoffhändler war gutgesinnt und lieferte mir rechtzeitig die Baustahlmatten und die Trainage die doch unter den Beton sollte.
Nun wollten die Baustahlmatten aber nicht durch dir Tür also auf zu Hornbach eine dementsprechendes Werkzeug um die zu zerkleiner soll es ja dort geben.
Bolzenschneider lagen so bei ca 120- DM und mir kam der Gedanke das Ding brauchst du doch nie wieder also ein Griff ins Regal ein Winkelschleifer von Bavaria 9,99- DM muste her.
Zuhause angekommen die Stahlscheibe drauf und schwupps wie sollt es sein das Ding ging an dann aus dann Qualmts. Was solls dachte ich mir hat Hornbach doch 3 Jahre Garantie also wieder ins Auto geschwungen und voller Hoffnung das Gerät gegen ein neues ausgetauscht.
Voller entzücken sprühten nun die Funken doch nicht lange dann sprühten sie auch aus dem Gehäuse erst kalt dann heis dann garnicht mehr. Was solls dacht ich mir ein neuer mus halt her. Gesagt getan oh welches wunder, nach 10 Minuten kaputt die Flunder. Langsam kam mir der Verdacht das das Gerät nur zum Kartoffel schälen gedacht. Siehe da es war ein bisschen umständlich habe ich den Rest der Arbeit mit einer Handsäge verichtet.
Und die Moral von der Geschicht der Hornbach zahl den Spritpreis nicht.
Nicht das die Geschicht zu ende wäre, nein sie soll nun beginnen mus ich euch doch nch vom Badezimmer erzählen.
Eines Tages im Jahre 2003 sprach der Herr der Fliesen zu mir und meinte nun das Blau sei keine schöne Farb also muste was anderes her.
Schnell war man sich einig auch ein Einbauspülkasten muste her und wenns sowieso sein soll den Waschbecken ect. ebenso.
Voller guter Dinge frisch auf ans Werk, solle das Wc nicht woanders hin ,und wieder war man sich einig der Betonboden muste auf für die neue Abwasserleitung. Erst recht erschwerlich mit Handwerkzeug doch dann die offenbahrung der Nachbar kam in seinen Händen ein Köfferchen, darauf geschrieben stand Mannesmann das gleich Gerät wie von HS beschrieben nur in Gelb. Der Nachbar voller tatendrang, schmiss das nagelneue Maschinchen an erst nichts dann nur ein wenig aber der Beton
hielt trozdem ewig. Nicht lang hats gehämmert das Hämmerlein dann brach der Tot über das Machinchen rein. Nun konnte es so nicht weiter gehn also auf zum Händler und siehe da er verlieh auch ein Gerät das ist wohl war. Noch ein paar Fragen noch geklärt bin ich mit einer Metabo heimgekehrt. Hinweg mit den Verlängerungsstrippen war das Kabel doch so Lang der Schalter brachte das Gerät zum Wippen und in kurzer Zeit auch den Beton zum Kippen.
Nun ja was soll ich sagen ob Beton und Mannesmann sich nicht vertragen?
Und nun folgt die letzte Geschicht damit Ihr seht die Dummen sterben nicht.
Sollte es ein Gartenhäuschen werden nein nicht so eines vom Baumarkt sollte her denn selbst ist der Mann also auf zum Holzhändler der Rahmen sollte schon was gescheites sein die Balken 10 x 10 und 12 x 6
doch nun zu lang was tun? Schnell war die Entscheidung gefallen eine Akkusäbelsäge und 2 Akkus was soll da noch passieren . Schnell an der Kasse noch 39,- Eurotaler abgegeben und mit einem Budgetgerät frisch auf ans Werk.
Die Akkus waren schnell aufgeladen doch siehe da nach nur 3 Minuten wollten Sie schon wieder zum Laden. Verflixt dacht ich mir so dauert ewig aber ich habe ja Zeit und bleib der König. Viel Zeit wie sich heraustellen sollt weil das Gerät schon bald nicht mehr wollt!

Und jetzt die entgültige Moral der Geschicht billiges Werkzeug taugt wirklich nicht.
 
H

hs

Guest
Hi,

@Dominik
Wäre wirklich mal Interessant, wie lange der Billighammer durchhält.
Den Beton kannst gegen eine Werbeschaltung doch sicher von einem etwas größeren Betonwerk beziehen, oder du schaust mal dass du irgendwo einen Bauunternehmer findest, der Zufällig nen alten Betonblock, ehemaliges Kran-Gewicht oder so, rumstehen hat und nicht mehr braucht.
Zur Not gießt man halt einfach einen mit Folie ausgeschlagenen Kanalrohrring aus Beton aus, wie es auch immer für diese *Wir bauen für sie Blabla* Schilder als Ständer verwand wird.. Irgendwer sponsert das schon, zu Testende hast du denn einen dekorativen Haufen Schrott im Garten Stehen-wäre das nichts?.
Zum Vergleich dann mal einen alten Kano-Hammer oder so nebendran.

genau solche Vergleichstest sind unsinnig.
Das wäre genauso - als würde man bei einem Geländewagen-Vergleichs-
test einen LadaNiva und einen PorscheCayenne vergleichen ... und als
Fazit dann bringen, daß der Porsche ja in *allen* Disziplinen z.T.
viel besser ist - also ist der Lada Schrott und zu nichts zu
gebrauchen und man kauft besser gleich einen Cayenne oder VW-Touareg.
Und der Porsche oder VW ist gerade mal ~ 4-5x teurer ... somit hieße
ein solcher, vergleichsweise ungerechter Test bei Bohrhämmern :
Budget620Watt gegen BoschPBH 200 RE - und nicht Hilti o.ä.

Gerade die Billig-Bohrhämmer füllen doch eine Nische wunderbar :
sie sind Schlagbohrmaschinen bzgl. Betonbearbeitung deutlich überlegen,
kosten aber weniger als das Ausleihen einer Profimaschine. Für die
paar Löcher, die man z.B. als Hausbesitzer hin- und wieder bohren muß,
perfekt.
Und weil B&D erwähnt wurde - ja, - ich hatte auch mal eine miese Stich-
säge dieser Firma. Aber was gibt es denn z.B. für Alternativen zur
Powerfeile ? Das grazile Teil von Proxxon ? Sehr teure Maschinen von
Suhner ? Bosch & Co haben dsbzgl. nichts im Angebot.
(und mit Maschinen von Bosch hatte ich auch schon ärgerliche Ausfälle
oder Schäden).

-----------

Ich will hier keine Lanze für Billigmaschinen brechen - ich weiß auch, daß
da einiges nicht besonders toll ist.
Andereseits sind Vergleiche mit deutlich teureren Geräten einfach
ungerecht, da diese, wenn sie dem Preis angemessen betrieben werden,
auch ausfallen.


@Frank
auch in diesem Bericht wird stark verallgemeinert - ich würde z.B. sagen,
daß der überwiegende Teil der Billigmaschinen sehrwohl verschraubt
und nicht vernietet oder verschweißt sind.
Die Fußbodenfliesen wurden mit 115er-Winkelschleifern getrennt - mich
würde mal interessieren, wie sich die kleinsten Modelle von Marken-
herstellern bei sowas schlagen.
-----------
Und bzgl. StiftungWarentest : nun, ich erinnere mich noch an den Qualitäts-
test von Orangensäften, bei denen die beiden einzigen Hersteller welche
vor Ort direkt abfüllten, abgewertet wurden, weil sie eben nicht gefriergetrocknetes
Orangenpulver hier wieder mit Wasser auffüllen und in TetraPacks
verkaufen. Die Einwegglasflaschen war der Kritikpunkt und somit
fielen sie in der Bewertung zurück.
Sicher ist es kein Fehler sich auch deren Tests und Bewertungen, bzw.
wie sie zustande kommen, genau anzusehen.

Gruß, hs
 
D

Dominik Liesenfeld

Moderator
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hs schrieb:
Hi,

@Dominik
Zum Vergleich dann mal einen alten Kano-Hammer oder so nebendran.

genau solche Vergleichstest sind unsinnig.
Das wäre genauso - als würde man bei einem Geländewagen-Vergleichs-
test einen LadaNiva und einen PorscheCayenne vergleichen ... und als
Fazit dann bringen, daß der Porsche ja in *allen* Disziplinen z.T.
viel besser ist - also ist der Lada Schrott und zu nichts zu
gebrauchen und man kauft besser gleich einen Cayenne oder VW-Touareg.
Und der Porsche oder VW ist gerade mal ~ 4-5x teurer ... somit hieße
ein solcher, vergleichsweise ungerechter Test bei Bohrhämmern :
Budget620Watt gegen BoschPBH 200 RE - und nicht Hilti o.ä.

Hi hs!

Da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt,sorry.Schon Klar, dass ein Kango, Hilti usw in einer ganz anderen Liga spielen, ich dachte den Vergleich eher ausser Konkurrenz, um deutlich zu machen, was man mit gescheitem Werkzeug richtiger Dimension in der selben Zeit alles schaffen könnte. Manche Leute versuchen ja mit so einem 2 Kilo Hämmerchen mehrere Wände umzureißen oder gar Betonfundamente/-Fußböden zu zerbröckeln. Das sind aber Jobs für SDS-MAX Hämmer mit mindestens 5 KG Kampfgewicht, alles andere ist unnötige Plackerei und Zeitaufwand.
 
W

Werkzeug-Django

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@ renepetter: Klasse story- direkt aus dem prallen Leben! Selten so gegrinst! :lol:
 
H

hs

Guest
Hi,

losch schrieb:
@hs
Solche Vergleichstests sind nicht unsinning. Nur muss man alle Fakten, dazu gehört auch der Preis, entsprechend bewerten.

stimmt - aber genau das wird ja nicht gemacht. Es werden Maschinen
nicht dem Preis entsprechend bewertet und getestet, sondern nach
dem was sie darstellen - das kann man so aber nicht machen (Bsp.
'Geländewagen').
Leider sind auf den Handmaschinen auch keine Einschaltdauer-
Angaben aufgeführt (wie z.B. bei Schweißgeräten oder Pumpen).
So kann ich nämlich jede Maschine kaputt-testen : Bosch-
Schlagbohrmaschine 650Watt -> aha, laut Angabe : Beton bis 16mm.
Na klasse, dann laß uns mal die 30 Bohrungen 400mm tief damit bohren

Ich vermute bereits nach der Hälfte ist die Maschine kaputt. Bei den
günstigen Bohrhämmern aber wird genau das gemacht : steht drauf
das man damit auch meißeln kann : also gib' ihm -> volle Pulle
Dauereinsatz. Logisch das sowas nicht lange gutgehen kann.
Für dauernden Meißeleinsatz in Beton muß was pneumatisches her -
deren Bauart ist nicht nur unempfindlicher und robuster - sie sind auch
handlicher, leichter und leistungsfähiger als elektrische Maschinen.

Gruß, hs
 
H.-A. Losch

H.-A. Losch

Moderator
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@HS
Wer sagt, dass dies nicht gemacht wird?

Für Dauertest gibt es Verfahren, die in den entsprechenden DIN-Normen beschrieben sind.

Wenn ein Hersteller einen maximalen Bohrerdurchmesser angibt, sollte das auch im grünen Bereich liegen. Wenn nicht, stimmt etwas nicht. Allerdings sind bei solchen Test Wanddurchbruchbohrer unüblich. Diese Tests werden eher mit den typischen Dübelbohrungen durchgeführt.

Natürlich kann ma durch Überlastung jede Maschine kaputt bekommen.
 
Thema: Die Liste der No-Name Anbieter und was dahinter steckt

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