Bosch PSB 14 V i oder PSB 14,4 VE 2

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Nervmensch

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Hallo!
Danke erstmal dafür das ihr euch für mich Zeit nehmt!

Nun zu meinem Anliegen!

Unser Haushalt benötigt dringend einen Bohrer und Schrauber! :cry:

Wir haben nichts davon in dieser Art!
Daher habe ich mir den Entschluss gefasst mir einen zu kaufen!

Meine erste Wahl viel auf den GSB 14,4 VE 2 aber der ist mir zu teuer!
Dann der PSB 24 VE 2 aber der ist mir mit 2,7 kg zu schwer!

Nun wollte ich mir den PSB 14,4 kaufen, Problem davon gibt es ja zwei

den PSB 14,4 V i der auf der BOsch Seite erwähnt wird

und

den PSB 14,4 VE 2 der auf der Bosch Site nicht erwähnt wird!

Ich benötige das Geräte um Schrauben zu festigen oder mal ein paar kleinere Löcher in eine Betonwand zu Bohren!

Könnt mir helfen worin der Unterschied der beiden Maschinen besteht und ob ich mit der PSB Serie auch was vernüftiges kaufe!

Danke
Mfg Marcus
 
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Dominik Liesenfeld

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Hallo!

ich persönlich würde nicht zu den grünen Bosch-Geräten greifen, viel unnötiges dran(Display). Sieh dich doch mal bei Kress o.ä, um die machen vernünftiges zu vernünftigen Preisen.

Allgemein..für Löcher in Beton brauchts nen Bohrhammer(komfortabel) oder zumindest eine Schlagbohrmaschine(mühsam, Materialintensiv). Alles andere muss man sich nicht antun:)

Akkuschlagbohrmaschinen finde ich nicht so wesentlich prickelnd als dass ich sie empfehlen würde., Akkubohrhämmer sind für Heimanwender unrentabel da viel zu teuer. Wie wärs mit einem kleinen Bohrhammer(20-mm Hammer reicht locker) und einem günstigen Akkuschrauber mit 9,6 oder 12 V? das reicht für Möbelzusammenbau usw aus, Zimmermannsarbeiten mit 6*140er Spax usw verrichtest du ja eher weniger denke ich mir.
 
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TattooMickey

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Hallo
Die grünen Bosch sind zu wuchtig, haben einen dicken Bauch. Ich würde dir Makita empfehlen und zwar den 6280 mit 14,4 Volt, den habe ich auch. Der ist leicht und deutlich kleiner wie die Bosch Schrauber. Und vom Preis her, etwa genau so teuer wie die Bosch Schrauber. Dazu haben die auch noch einen deutlich besseren Akku.
BUNTEN GRUSS
 
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Nervmensch

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Die Makita sind auch nicht schlecht, aber ich such ein Gerätwas Akku Schrauber und Akku Schlagbohrer zugleich ist!

Davon habe ich bei Makita noch keine gesehen!

Nur die Bosch PSB Serie!
Bitte nicht verwechseln mit der PSR Serie!

MFg
 
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Forum-Admin

Guest
Dominik hat es schon geschrieben: Wenn du in Beton bohren willst, reicht eine Akku-Schlagbohrmaschine nicht aus. Dann brauchst du einen Bohrhammer. Die sind aber in der Akkuausführung für den gelegentlichen Gebrauch viel zu teuer.
 
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Nervmensch

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Okay überzeugt!

Aber wie sind die PSB teile sonst so?

SInd sie gut oder nur Schrott?
Wie sind sie in der Metall Bohrung?

Hat irgendjemand Erfahrung damit?

Mfg Zappe
 
H

hs

Guest
Hi,

ich besitze schon seit vielen Jahren einen grünen Akkuschrauber (oder genauer : Akkuschlagbohrmaschine) und bin damit sehr zufrieden. Also sowas (nur in 12V und mit Schlag) :
schrauber.gif

Ich denke man muß nicht immer gleich das Beste auf dem Markt besitzen - erst Recht nicht für den gelegentlichen Einsatz. Bosch-grün dürfte somit schon voll o.k. sein.

Zu den von Dir erwähnten Schraubern kann ich wenig sagen - mir pers. gefallen sie eher weniger, aus Gründen, weshalb mir auch andere Geräte wenig zusagen :

- der Handgriff fast aller neuen Schrauber liegt eher in der Mitte der Maschine, als im hinteren Bereich. Auch bei den ergonomisch günstigen neuen Metabo's ist das z.B. so. Das mag in einigen Fällen auch schön sein - benötigt man aber Vorschubkraft (z.B. damit der Bit nicht aus dem Kreuzschlitz dreht - oder beim Senken von Bohrungen), dann liegt der/ein Drehpunkt doch eher über der Hand. Ich komme daher mit den alten Bosch besser klar (Griff hinten, also wie bei jeder kabelgebundenen Bohrmaschine)

- der li./re.-Umschalter wurde bei vielen Herstellern durch ein Schiebeschalter über dem 'Gas-gebe-Schalter' ersetzt. Wenn man nun in die Situation kommt, daß man mal kurz den Linkslauf benötigt (z.B. wenn sich ein Bohrer verklemmt hat oder man zu verschraubende Teil nachpositionieren will), dann ist das Herankommen an diesen Schiebeschalter nicht ganz einfach (zumal die Dinger oft nicht besonders leicht gehen).
Außerdem benötigt man zum Schalten den Daumen - der aber maßgeblich die Maschine mit hält. Früher wurde der li/re-Schalter bei fast allen Herstellern direkt über dem 'Gas-gebe-Schalter' positioniert, sodaß man diesen prima mit dem Zeigefinger bedienen konnte (die neuen Metabo's haben das jetzt auch wieder ähnlich).
Die o.a. Maschine kann man auch prima ganz hinten halten (Daumen und Zeigefinger umschließen dann den Griff auf der Ebene der Spindel) und dann 'Gas' mit dem Mittel/Ringfinger geben. So ist die Vorschubkraft exakt auf Spindelebene und Gewalt bzgl. Drehmoment hat man dennoch ganz gut.

- ich weiß nicht wie es bei den aktuellen Bosch-Schraubern ist, aber bei den letzten, die ich in der Hand hielt, bestand die obere Hülse des Futters eher aus einem harten Kunststoff. Dieser verschleißt zwar weniger - ist aber auch weniger griffig. Mein altes Gerät besitzt sehr griffigen, weichen Kunststoff.

-----
das hilft Dir jetzt nicht wirklich weiter, da es diesen Maschinentyp nicht mehr gibt, aber möglicherweise um auf das eine oder andere Detail zu achten - z.B. der Umschalter bei den neuen Metabo's :
2b66ea2e6c.jpg


------
ach ja : Schlag hat meine Bosch auch. Habe ich auch mal verwendet - na ja .... bringt nicht wirklich was. Dort wo es weich ist (Kalksandstein) braucht man nicht zu hämmern .... dort wo es hart ist (Beton) fehlt die Leistung.
Dafür würde ich mir eher einen der billigen, großen kabelgebundenen Bohrhämmer aus dem Baumarkt kaufen. Für die gelegentliche Bohrung reichen diese Maschinen super aus - und haben auch die notwendige Kraft für größere Durchmesser.


Gruß, hs
 
D

Dirk

Moderator
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Hi,

hs schrieb:
- der Handgriff fast aller neuen Schrauber liegt eher in der Mitte der Maschine, als im hinteren Bereich. Auch bei den ergonomisch günstigen neuen Metabo's ist das z.B. so. Das mag in einigen Fällen auch schön sein - benötigt man aber Vorschubkraft (z.B. damit der Bit nicht aus dem Kreuzschlitz dreht - oder beim Senken von Bohrungen), dann liegt der/ein Drehpunkt doch eher über der Hand. Ich komme daher mit den alten Bosch besser klar (Griff hinten, also wie bei jeder kabelgebundenen Bohrmaschine)
T-Griff haben die heute zumeist. Deine Maschine hat Pistolengriff. Zumindest bei DeWalt gibt es aus genau diesem Grund die wichtigen (und leider auch dementsprechend teuren) Maschinen alle noch in beiden Varianten. Nur leider nicht nur teuer, sondern auch selten, eBay is' nicht - leider.

- der li./re.-Umschalter wurde bei vielen Herstellern durch ein Schiebeschalter über dem 'Gas-gebe-Schalter' ersetzt. Wenn man
Das sehe ich z.B. nicht als so dramatisch an. Im Gegenteil, "Deine" Variante hat man auch des öfteren ungewollt betätigt...

ach ja : Schlag hat meine Bosch auch. Habe ich auch mal verwendet - na ja .... bringt nicht wirklich was. Dort wo es weich ist (Kalksandstein) braucht man nicht zu hämmern .... dort wo es hart ist (Beton) fehlt die Leistung.
Das gilt, behaupte ich, für jedes Schlaggerät, also auch "normale" Schlagbohrmaschinen. Schlagbohrfunktion ist der Hammer des armen Mannes...

Gruß

Dirk
P.S.: aber mein DeWalt-Akkuschrauber hat auch Schlag, einfach weils nur 100gr Mehrgewicht sind...
 
H

hs

Guest
Hi,

Dirk schrieb:
Hi,
T-Griff haben die heute zumeist. Deine Maschine hat Pistolengriff. Zumindest bei DeWalt gibt es aus genau diesem Grund die wichtigen (und leider auch dementsprechend teuren) Maschinen alle noch in beiden Varianten. Nur leider nicht nur teuer, sondern auch selten, eBay is' nicht - leider.

Du hast recht - allerdings habe ich (außer bei den Bohrhämmern) auf der deutschen DeWalt-Website keine solchen Pistolengriff-Akkumaschinen entdeckt. Auf der amerik. Seite findet man einige Schlagbohrmaschinen.
Auch von Milwaukee :
0613-20.jpg


Klassische Bohrschrauber aber auch nicht.
... von Milwaukee gibts zwei besonders kräftig ausgelegte Modelle (und sicher sehr teure) zum Bohren noch mit Spatengriff
1109-24.jpg

(glaube von Hitachi auch einen ähnlich aufgebauten Bohrhammer)


- der li./re.-Umschalter wurde bei vielen Herstellern durch ein Schiebeschalter über dem 'Gas-gebe-Schalter' ersetzt. Wenn man
Das sehe ich z.B. nicht als so dramatisch an. Im Gegenteil, "Deine" Variante hat man auch des öfteren ungewollt betätigt...

wie bereits erwähnt - das ist meine pers. Meinung dazu. Das evtl. versehentliche Umschalten empfinde ich als nicht so schlimm, wie die Fingerakrobatik, bzw. vollständiges Absetzen der Maschine, nur um die Drehrichtung ändern zu können.

Aber irgendwie auch eigenartig, das alle kabelgebundenen Bohr- und Schlagbohrmaschinen einen Pistolengriff besitzen - und man bei Akkumaschinen den T-Griff bevorzugt. Und genauso seltsam, daß Bosch z.B. seine kabelgebundenen blauen Schrauber für Profibetrieb alle mit dem li/re-Schalter am 'Gas-gebe-Schalter' ausstattet (auch bei Metabo, Fein oder Flex ist es so).

Gruß, hs
 
Alfred

Alfred

Moderator
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Hallo,
ich würde den Griff von Bosch eher als geschlossenen Griff bezeichnen. Wer schon mal mit voller Last beim Bohren abgerutscht ist kann den geschlossenen Griff schätzen lernen, außerdem ist die Maschine kranbar.
 
H

hs

Guest
Hi,

Alfred schrieb:
Wer schon mal mit voller Last beim Bohren abgerutscht ist kann den geschlossenen Griff schätzen lernen, außerdem ist die Maschine kranbar.

eigentlich mag ich die geschlossenen ('Spatengriffe') wegen dem nicht-herauskommen eher nicht, aber bei den überwiegend recht niedrigen Kräften von Akkumaschinen eh' egal.


... die blauen Maschinen dieser Baureihe waren übrigens 'offen' :
schrauber_blau.gif

(Profis rutschen aber auch nicht ab :wink: )


...... aber da Bosch diese Art nicht mehr herstellt, erübrigt sich die Diskussion darüber eigentlich - und extra bei DeWalt-USA kaufen, lohnt wohl auch eher weniger :
DC985KA_1.gif

... obwohl die Maschine nett aussieht.

Gruß, hs
P.S. Vorteil der T-Griff-Maschinen ist natürlich, daß man sie auf dem Akku abstellen kann (was ich allerdings nicht haben muß)
 
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Dietrich

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Hallo Bökki,

die Kress Maschine sieht aus wie eine weiß eingefärbte Metabo BEAT 9,6!
 
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Bökki

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Hallo Dietrich,

ja liegt aber auch nur fast so gut in der Hand wie die Metabo da die Kress einiges schwerer ist. Ist aber trotzdem noch prima. Die BS Serie von Metabo war/ist ja auch so geformt. Sind im neuen Prospekt aber leider nicht mehr drin. :(
 
H

hs

Guest
Hi,

den Kress habe ich nicht gesehen - was mir aber aufgefallen ist : Kress hat u.a. auch einen kleinen, netten Schrauber im Angebot - den AS 72 S

as_72_m.gif


klein und handlich.
Seltsam, daß andere Hersteller zwar in größeren Leistungsklassen ein riesen Angebot besitzen, aber handliche kleine Schrauber nicht anbieten.
Für viele Schraubarbeiten braucht man doch überhaupt nicht die riesen Leistung üblicher Schrauber ... wohl aber ein geringes Gewicht und/oder schmale, kurze Baugröße.

Von Bosch gab es vor Jahren mal 4,8V-Schrauber mit eingebautem Akkupack, welcher eine an die Wand anzubringende Ladestation hatte. So hatte der Schrauber gleich einen vernünftigen Platz zum Ablegen. Würde man sowas mit einem wechselbaren Akku und etwas höherer Leistung ausstatten - keine schlechte Idee für die Werkstatt/Werkbank.
schrauber_wand.jpg



Gruß, hs
 
D

Dirk

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Hallo,

die etwas weiter oben dargestellte Maschine von DeWalt ist eine DC985, die Pistolenvariante der DC984, beide 14,4V. Die DC-Serie ist der marginal veränderte Nachfolger der DW-Serie, und der Pistolen-DW985 war definitiv auch in Deutschland im Programm. Ich kann mir nicht vorstellen, daß DeWalt die klammheimlich nur in Deutschland aus dem Sortiment genommen hat, sicher ist aber, das die deutsche DeWalt-Seite schon seit ihrer Entstehung grottenschlecht ist und vor Fehlern nur so strotzt. Navigation ist so gut wie unmöglich, und sie wird auch dementsprechend vollständig sein...
Insofern bin ich geneigt zu behaupten, daß eine Pistolengriff-Maschine sehr wohl auch hierzulande erhältlich ist. Aber die Anbieter, die solche Maschinen im Portfolio haben, werden nicht mehr, eher weniger, was mit Sicherheit daran liegt, daß Akkumaschinen vor dieser "Power-Offensive" doch mehr zum Schrauben benutzt wurden, und man da das ausgewogenere Balancing von T-Maschinen bevorzugt hat. Außerdem kann man auch bei einer T-Maschine immer noch mit der zweiten Hand hinten zusätzlich andrücken, so daß ich da nicht wirklich einen Nachteil sehe. Das dürfte eher Gewöhnungsfaktor sein...

Zu dem 4,8V-Schrauber von Bosch:
das aktuelle Gegenstück dürfte der Ixo sein. Wird vermutlich auch nicht schwächer sein, und dürfte bis auf die modernere Technik (LiIo statt NiCd, Bithalter statt ZKBF) in meinen Augen genauso nutzlos sein.

Zumindest wenn ich den Bildern glaube, haben alle diese kleinen Maschinen nur Ein-/Aus-Schalter, nix mit Gasgebefunktion, und das ist einfach ein absolutes Killerfeature für mich:
für richtig große Schrauben (damit meine ich schon 5x80 in TOX-Dübel in festes Mauerwerk) sind sie nämlich zu schlapp, aber bei den kleinen, handlichen Arbeiten, für die man sie gerne benutzen würde (PC, Modellbau uswusf.) sind sie so "unfeinfühlig" mit ihrem reinen Vollgasbetrieb, das man ein Gewinde schneller weggeratzt hat als einem lieb ist...

Gruß

Dirk
 
D

Dietrich

Moderator
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Hallo Dirk,

der 72er Kress sieht doch richtig gut aus, der muß doch eine Gasgebefunktion haben.
 
H

hs

Guest
Hi,

Dirk schrieb:
was mit Sicherheit daran liegt, daß Akkumaschinen vor dieser "Power-Offensive" doch mehr zum Schrauben benutzt wurden, und man da das ausgewogenere Balancing von T-Maschinen bevorzugt hat.

das stört mich ja gerade - denn ausgewogen halte ich die Sache nur, wenn man nichts damit macht. Beim Bohren und Schrauben muß man halt drücken - und da halte ich einen unter der Bohrachse liegenden Griff für eher nicht so geeignet (weshalb wohl auch fast alle kabelgebundenen Schrauber und Bohrmaschinen keinen unten angebrachten Griff besitzen).

Außerdem kann man auch bei einer T-Maschine immer noch mit der zweiten Hand hinten zusätzlich andrücken, so daß ich da nicht wirklich einen Nachteil sehe. Das dürfte eher Gewöhnungsfaktor sein...

... wenn man nicht mit der anderen Hand das Werkstück vor dem Wegrutschen hindern muß, bzw. sich selber daran festhält ... oder sich zur Sicherheit mit der Hand (auf der Leiter stehend) zusätzlich sichert.
Zumindest ich nutze beim Bohren oder Schrauben meine linke Hand (als Rechtshänder) doch oft für andere Dinge :wink:

Zu dem 4,8V-Schrauber von Bosch:
das aktuelle Gegenstück dürfte der Ixo sein. Wird vermutlich auch nicht schwächer sein, und dürfte bis auf die modernere Technik (LiIo statt NiCd, Bithalter statt ZKBF) in meinen Augen genauso nutzlos sein.

ich besitze einen B&D-Schrauber dieser Art. Hat mir schon einige Male ganz gute Dienste geleistet (durch Verwendung von handelsüblichen AA-Zellen, sogar satte 2,4Ah :wink: )
Aber für einen Bohrschrauber ist das kein wirklicher Ersatz.
180U/min beim IXO, bzw. 230U/min bei Metabos PowerGrip sind doch schon arg wenig (vom fehlenden Futter mal abgesehen - man bekommt zwar Bit-Bohrer, - Senker, etc. ... aber nicht billig).

Zumindest wenn ich den Bildern glaube, haben alle diese kleinen Maschinen nur Ein-/Aus-Schalter, nix mit Gasgebefunktion,

stimmt - das stört mich auch.

Gruß, hs
@Dietrich .. nein, die kleine Kress besitzt keine Elektronik
 
M

Mosterich

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Hallo allerseits,

ich würde ganz gerne mal wieder zur Kernfrage was sagen, also Bosch PSB 14,4 VE2 gegen Bosch PSB 14,4 Vi. Ich besitze ersteres Modell, habe ich jetzt vielleicht zwei Jahre. Meiner ist ohne Display, was ich sehr begrüße, ich bin mir aber gar nicht sicher, ob Bosch den Schrauber heute überhaupt mit Display anbietet. Zu meinen Erfahrungen: Ich bin zufrieden, der Schrauber hat genug Kraft, dreht schnell genug und ist robust. Das Bohrfutter ist auch gut. Von Nachteil ist das hohe Eckmaß, die großen Ausmaße, niedrige Kapazität, relativ hohes Gewicht. Außerdem ist mir beim Schlagbohren schon einige Male das Bohrfutter aufgegenagen, kann aber an mir gelegen haben. Die Schlagbohrfunktion ist was für Leute, die selten wenige und kleine Löcher Bohren. Ich habe bis jetzt noch immer das Loch in die Wand gekriegt, Spaß hat es keinen gemacht. In Beton habe ich noch nie gebohrt.

Zu dem Vi Modell möchte ich anerken, dass das Gerät wohl ein Kompromiss zwischen Schlagbohrmaschine und Akkuschrauber sein soll, wobei die Vorteile wahrscheinlich beim Bohren zu finden sind. Die Drehzahl ist wesentlich höher und durch den Pistolengriff kann man mehr Druck machen. Allerdings ist das Gerät zum Schrauben viel weniger geeignet, da es viel unausgewogener ist, ein zweiteiliges Bohrfutter hat und viel zu groß ist. Unterm Strich halte ich ich den PSB 14,4 VE2 für viel flexibler. Ich bin damit zufrieden. Ein zweiter Akku ist aber Pflicht.

Gruß, Mosterich
 
F

flat

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Zunächst einmal zur Schlagbohrfunktion: Die ist, wenn man sie nur selten braucht, sogar ganz nützlich, denn es ist schon ein Unterschied, ob ich in Vollklinker mit oder ohne Schlag bohre. Für echten Beton sollte es aber wirklich besser ein Bohrhammer sein.
Makita hat sehr wohl Akkuschrauber mit Schlagfunktion. Sowohl bei den kleineren Semiprofi-Maschinen (8270 12V und 8280 14,4V), als auch bei den größeren Profischraubern (8413 12V, 8433 14,4V, 8443 18V, sowie Profioberklasse Makstar BDF430 12V und BDF460 24V). Also eine ganz ansehnliche Auswahl. Und Bosch-grün ist doch eher Heimwerker-Standard. Würde ich persönlich nicht in Erwägung ziehen.
Die Diskussion um Pistolengriff vs. T-Griff kann ich nicht so ganz verstehen. Die Maschine liegt mit T-Griff einfach wesentlich besser in der Hand und ist besser ausbalanciert. Und da ich grundsätzlich nur noch Torx-Schrauben benutze, entfällt das übermäßige Gegendrücken, wie das bei großen Kreuzschlitzen manchmal nötig war. Damit erübrigt sich die Frage nach einem Pistolengriff von selbst. Bei Bohrmaschinen hat sich der Pistolengriff deshalb erhalten, weil sich so der Abstand zum grundsätzlich vorhandenen und sinnvollerweise auch benutzten Stabseitengriff vergrößert, ohne die Gesamtlänge der Maschine ändern zu müssen. Ein T-Griff ist da also nicht notwendig. Wer aber mal eine klassische Schlagbohrmaschine mit nur einer Hand bedient hat, wird wissen, weshalb der T-Griff ersonnen wurde. :wink:

Edit: Wenn man mit einem Pistolengriff so stark drücken kann/muß, um den Kreuzschlitz nicht zu überdrehen, dann braucht man nubedingt die zweite Hand zum Halten der Baschine, weil sonst die eine Hand nicht genug Widerlager gegen das Verdrehen bietet. Probiert's mal aus.

8270 12V 1,7kg
8270DA.jpg


BDF460 24V 2,6kg
BDF460SH.jpg
 
Thema: Bosch PSB 14 V i oder PSB 14,4 VE 2

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