Black und Decker: Günstig aber gut?

Diskutiere Black und Decker: Günstig aber gut? im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo. Da ich gerade aktuell eine Oberfräse suché, bin ich auch hier gelandet...
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #21
Ich kann Mafell, Festo etc. nicht so beurteilen wie Fein.

Mit Fein habe ich zwar zu tun gehabt, aber mich ziehen die nicht vom Telle. Auch die neuen EVO Schleifer begeistern mich nicht, weder die Akkuschrauber.
Alte Männer schwören auf Fein, meine Generation die für euch die Rente zahlt aber nicht!

Benötige ich eine Maschine, haben die Hersteller Metabo, Makita und Hitachi eine bezahlbare und high-endige Lösung.

In meinem Alter macht man was Hersteller angeht auch keine Experimente mehr. 8)
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #22
Hallo Black-Gripen,

ich hoffe Du meinst mich nicht mit den alten Rentenbeziehern:)
Ich muß noch mind. 21Jahre ran!

Mit Fein Maschinen habe ich einige positive Erfahrungen:
1: meine 1965 Spatengriff-Fein, Drehmoment satt, einer der Besucher bei mir in der Werkstatt, hat nach dem Bohren mit der Maschine "Goliath" drauf geschrieben:)
2: mit einer 2500 Watt Winkelschleifmaschine von Fein habe ich schon größere Mengen an Schrott kleingemacht, die frisst sich durch U-Profile als wäre es Alu
3: es gibt keine massivere und leisere Stichsäge als die von Fein
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #23
Black-Gripen scheint wirklich noch sehr jung zu sein. Solche "ich zahle Eure Rente"-Äußerungen waren schon immer falsch und polemisch. Ich bin 39 Lenze jung und beziehe auch noch lange keine Rente. Aber ich weiß, daß unsere Väter auch ihr Leben lang geschuftet haben (und vielleicht mehr, als wir) und damit erst den Grundstein für unser Wohlergehen gelegt haben. Und Black-Gripen wird in 40 Jahren auch froh sein, wenn dann jemand seine Rente bezahlt (hoffentlich), sich aber solche arroganten Bemerkungen verkneift. :wink:
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #24
Also wer da wem die Rente zahlt is doch, gelinde gesagt scheiss egal oder?

Es geht um Billigwerkzeug und nicht um Kassenbeiträge und Rentenreformen :D Wenn Black-Gripen sagt es is "dumm" bei Werkzeug zu sparen werden ihm glaub ich alle zustimmen.

Was Festo angeht bin ich unbedingt der Meinung die haben sich einen fixen Platz bei den "besten" verdient, hab selbst nur beste Erfahrungen mit Festo gemacht, mein Schwager ist Tischler und hat 2 Festo Akkuschrauber sowie Stichsägen usw. von Festo und alles samt funktioniert einfach perfekt, er hat sich jetzt zusätzlich noch einen Makita gekauft, der hat aber beim 1. harten einsatz schon etwas verbrannt gerochen, er läuft aber weiterhin tadellos. Ich find der Makita liegt gut in der Hand und hat auch Power aber er wirkt mir einfach nicht sehr robust, dem Festo trau ich einen Fall aus 2-3 Metern Höhe schon zu, beim Makita fürcht ich dass da nur noch trümmer übrig bleiben.

Leider ist Billigwerkzeug sehr verlockend, die Funktionalität und das mitgelieferte Zubehör überzeugt viele Leute und dann noch ein attraktiver Preis, was soll da drann falsch sein... im Grunde eigentlich garnix aber man wird einfach nicht die Freude haben die man mit gutem Werkzeug hat und wer sich 2, 3, 4 oder noch öfter mit Geräten die nicht oder nicht so wie man will funktionieren der wird das nächste mal vielleicht mal (so wie ich) über den Kauf eines GUTEN Gerätes nachdenken.

Klar wenn man rechnet kommt das billige Werkzeug vielleicht immer noch billiger, z.B. Schraubendreher, ich schraub sagen wir 50 Schrauben pro Jahr, ein billiger Dreher macht ca. 5 Schrauben mit (is realistisch lol) und kostet mich sagen wir 50 €C, man rechne, das sind 5 €. Ein guter Dreher macht alle 50 und noch viele mehr und kostet sagen wir 10 € damit kostet er so gesehen das doppelte, ok. Nach 2 Jahren gleich viel und nach 3 Jahren ist er um 5 € billiger usw.

Is für manche noch kein Argument, ok, jetzt kennt das aber jeder der mit kaputten oder billigen Drehern gearbeitet hat... Die Schraube sitzt fest, man werkelt hin und her, zack da is es passiert und schon is der Lack ab und vielleicht noch das eigene Fleisch beleidigt. Und wer bezahlt das? Das vergessen viele bei der Rechnung. Und dann steht man auch noch ganz OHNE Schraubendreher da und muss erst einen neuen, billigen kaufen und wenn der Baumarkt nicht grad ums Eck is kostet das auch noch Benzingeld!
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #25
Das mit der Rente habe ich doch so nicht gemeint. Ich wollte nur sagen das Fein einfach auf uns "Junge" nicht diesen glanz ausübt wie Marken die einfach Moderner erscheinen.
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #26
Black-Gripen schrieb:
Das mit der Rente habe ich doch so nicht gemeint. Ich wollte nur sagen das Fein einfach auf uns "Junge" nicht diesen glanz ausübt wie Marken die einfach Moderner erscheinen.


Hallo Black-Gripen,

wenn du Tag täglich mit Fein Arbeiten müsstest, würdest du die Marke zu Schätzen wissen! :wink:
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #27
Moin Moin!

Bei einigen Beiträgen hat man das Gefühl, Black und Decker sei keinen Deut besser als das billigste Elektrowerkzeug, dass kann ich so nicht durchgehen lassen.

Ich glaube, viele in diesem Forum haben nur noch einen professionellen Blick in die Wekzeugwelt, frei nach dem Motto: Was für den Profi nichts taugt das taugt auch nichts. Es ist natürlich schön, wenn wir auf den Erfahrungsschatz von professionellen Handwerkern zurückgreifen können, aber bitte nicht zu dem Preis, dass wir uns auf Heimwerkerniveau überhaupt nicht mehr unterhalten können.

Ich sage es gerne nochmal: Meine Erfahrungen mit Black und Decker sind durchaus positiv und erheblich besser als meine Erfahrungen mit Billigwerkzeugen. Überhaupt würde ich über den Daumen gepeilt mal behaupten, dass ich immer ungefähr soviel Werkzeug bekommen habe, wie ich bezahlt habe. Dabei habe ich einschlägige Erfahrungen mit Billigwerkzeugen, die meisten Elektrowerkzeuge habe ich aus der Heimwerkerklasse, ein paar sind der Profisparte zuzuordenen.

Nur am Rande: Ich bin kein ausgemacher Black und Decker Fan und werde mir wahrscheinlich auch kein Gerät mehr von denen anschaffen, das liegt aber nicht an schlechten Erfahrungen, sondern an der Tatsache, dass ich inzwischen viel von meinen Werkzeugen erwarte und auch bereit bin, dafür tief in die Tasche zu greifen.

Gruß, Mosterich
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #28
Hi,

Nightstalker schrieb:
Is für manche noch kein Argument, ok, jetzt kennt das aber jeder der mit kaputten oder billigen Drehern gearbeitet hat... Die Schraube sitzt fest, man werkelt hin und her, zack da is es passiert und schon is der Lack ab und vielleicht noch das eigene Fleisch beleidigt. Und wer bezahlt das? Das vergessen viele bei der Rechnung. Und dann steht man auch noch ganz OHNE Schraubendreher da und muss erst einen neuen, billigen kaufen und wenn der Baumarkt nicht grad ums Eck is kostet das auch noch Benzingeld!

die Argumentation darum kann man immer so oder so sehen.
Dummerweise hält teures Werkzeug eben nicht um den höheren Preis länger als günstiges. D.h. kauft man regelmäßig günstiges Werkzeug, so kann man dieses vor der Verschleißgrenze tauschen und arbeitet somit über einen größeren Zeitraum mit Werkzeug in besserem Zustand.
Ich habe ja z.T. auch hochwertige Produkte mit denen ich arbeite - und sehe, daß diese sich auch abnutzen. Je nachdem was man macht, werden doch gerade Schraubendreher (um bei diesem Bsp. zu bleiben) eben nicht nur zum Drehen von 'idealen' Schraubenköpfen verwendet .... sondern auch mal zu ganz anderen Zwecken.
Auf der anderen Seite braucht man hochwertiges Werkzeug für viele Dinge überhaupt nicht - ob man nun die 5mm 1/4"-Stecknuß eines günstigen Anbieters ... oder eines teuren Anbieters verwendet, ist vollkommen egal. - bei 5mm Schraubenköpfen wird man nie in die Verlegenheit kommen, auch nur die Nähe einer Belastungsgrenze zu erreichen.

So paradox es klingen mag, manchmal ist Quantität auch besser als Qualität. Ganz einfach, weil Qualität vollkommen übertrieben teuer wäre. Warum soll sich z.B. der Kleingartenbesitzer für den zweiten Schraubendrehersatz in der Gartenlaube teure Wera-Sätze hinlegen ? Nur um evtl. mal den Rasenmähervergaser 1x im Jahr zerlegen zu können ? Dafür reicht der Satz aus dem Discounter locker aus.
Anderes Bsp.: ich arbeite sehr gerne mit Bandschleifern (nicht die Teile für Flächen, sondern die Handmaschinen mit den schmalen Bändern ... 'Bandfeilen'). Habe damit schon in div. Varianten gearbeitet (B&D, Proxxon, Suhner, Makita, etc.) - als Elektro und Druckluftvariante. Vor einiger Zeit habe ich mir von Rowi, also so einer 'billigen' Baumarktmarke, ein Set incl. eines Bandschleifervorsatzes gekauft : klick (der dort angegebene Druck, sowie die Luftmenge sind vollkommener Unsinn :wink: ). Anfangs hat mich die etwas 'grobe' Konstruktion des Schleifarms auch zweifeln lassen (das Teil ist aus gekanteten Blechen zusammengeschweißt), aber nachdem ich damit nun ca. 15 Bänder (5mm breiter als dafür eigentlich vorgesehen und als 40er Körnung auch ziemlich grob = hoher Widerstand) weggeschliffen habe (entraten und Schweißpunkte glätten/putzen), muß ich sagen : absolut prima. Die Maschine hat zum Arbeiten genug Kraft und ist wirklich solide. Vergleichbares Markengerät hätte mich ein vielfaches gekostet - ohne bessere Ergebnisse zu liefern. Ohne eine solche Maschine aber, kann man bestimmte Arbeiten nicht (oder nur sehr mühselig) durchführen. D.h. durch die Quantität erhalte ich unterm Strich mehr Maschinenvielfalt, welche besser zur jeweiligen Arbeit passt.

Sicher kann man das nicht auf alles und jede Situation übertragen, aber abzuwägen wie sinnvoll eine hohe Investition tatsächlich ist, ist sicher kein Fehler.

Gruß, hs
 
  • Black und Decker: Günstig aber gut?
  • #29
Ohja da stimm ich dir im großen und ganzen schon zu, man muss nicht immer und überall das beste und teueste haben das is klar.

Die Schraubendreher waren eben nur ein Beispiel denn grad damit kann man sicher (ich mich jedenfalls) ziemlich ärgern wenn die nichts taugen, vom Sicherheitsrisiko abgesehen. Wennn du von Zweckentfremdung ausgehst dann is das natürlich so eine Sache, Werkzeug, egal welcher Qualität ist eben nur für die angedachten Aufgaben gemacht, ein Schraubendreher ist z.B. kein Meissel oder dgl. da wärst du natürlich dumm einen teuren Schraubendreher für zu verwenden.

Ich persönlich hab ja (da ich bis jetzt immer Zugang zu Top Werkzeug hatte) kein eigenes Werkzeug, und für mich ist jetzt bei der Grundausstattung schon wichtig dass ich auf Qualität achte, ich brauch ja auch nicht 20 Schraubendreher, Kreissägen, Bandsägen, Handhobel usw. usw. sondern die Basisausstattung - Bohrhammer, Akkuschrauber paar Schraubendreher und 3 Zangen, dafür kann ich glaub ich auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen und mir was gutes leisten. Wenn ich dann mal schnell für ein zwei Anwendungen etwas brauch kann ich mir eh was billiges kaufen aber ich will mich nicht ewig mit billigem Zeug quälen.

Sagt auch keiner dass alles was billig ist schlecht ist, es kommt immer auf die Anforderungen an. Bei manchen Geräten hätt ich aber Angst sie zu verwenden, z.B. hatte ich mal ne Handkreissäge in der Hand bei der das Sägeblattspiel so enorm war dass ich dachte der Gehrungsanschlag wäre nicht festgezogen... naja mit sowas arbeite ich nicht freiwillg.
 
Thema: Black und Decker: Günstig aber gut?
Zurück
Oben