Axt / Beil Kaufentscheidung?

Diskutiere Axt / Beil Kaufentscheidung? im Forum Handwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, Brennholz kaufe ich mir immer einen Hänger voll. Es ist auf 30 cm gesägt und ganz grob und groß gespalten. Diese Stücke muss ich für den...
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BauerKarl

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Hallo,
Brennholz kaufe ich mir immer einen Hänger voll.
Es ist auf 30 cm gesägt und ganz grob und groß gespalten. Diese Stücke muss ich für den Kamin noch mehrfach teilen in handliche Scheite.

Mein Hackklotz ist 60 cm hoch, jetzt suche ich

DAS ideale Beil zum Spalten.

Es sollte sich nicht immer festklemmen, sondern die Scheite sauber abspalten.

Kann mir jemand Tipps zur Werkzeuglänge geben, 40 cm, 50 cm oder gar noch mehr. Es soll auch handlich sein und kein RiesenDings.

Danke für Eure Tipps?
Gruss Karl
 
B

BauerKarl

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Fiskars habe ich gesucht und gefunden.Grube hat 2 Seiten davon.

Meine Teile sind 30er Stücke, die mit dem 4-fach Spaltkeil klein gemacht sind.

Soll ich die jetzt ofenfertig machen mit der 2400er oder, mit der 1400er oder mit der 1100er.

Habe da ein bisschen Sorge einen Fehlkauf zu tun.

Arbeite bisher mit einem handlichen 40cm Küchenbeil, das aber in den Schrott wandert, da ein labbriges Ding, schwer zu stilen usw.

Danke für Tipp. Karl
 
J

Janik

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Hallo BauerKarl

Ich nutze selbst 3 Fiskars Äxte und bin sehr damit zu frieden. Darunter auch die 1400er und die 2400er.

Die 2400er ist eher ind die Kategorie schwere Spaltaxt bis Spalthammer zu empfehlen.
Die 1400er ist eine handliche Axt mit erhöter Spaltwirkung, da sie die form wie ein Spaltkeil hat.

Wenn das Holz nicht zu astig ist, dann würde ich dir die 1400er empfehlen.
Ich spalte mit der 1400er sogar Meterstücke und Rollen bis etwa 30 cm Durchmesser :oops:

Manchmal gibt es bei Ebay auch bestimmte angebote. Da wrd die 1400er mit einem Spaltkeil angeboten. Der Spaltkeil ist ideal für etwas Größere Holzscheite.

Nimm die 1400 wenn das Holz nicht zu astig ist. Wenn es sehr astig ist dann nimm die 2400er.

Gruß Janik

Übrigens: Welche Holzart ist es denn?
 
M

MarkusS

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BauerKarl schrieb:
Fiskars habe ich gesucht und gefunden.Grube hat 2 Seiten davon.

Ich schrub "FORENsuche". Ich hätte auch noch schreiben können "Gränsfors" oder "Ochsenkopf".

Das Ideale findet man wahrscheinlich nur durch intensives testen. Jeder hat seine Präferenzen, die lassen sich nicht über einen Kamm scheren, egal ob der Fiskars oder Gränsfors heisst. Fiskars dürfte die Spitzenklasse sein wenn es um High-Tech-Äxte geht während Gränsfors der Edelfetisch für Traditionalisten ist.

Wer regelmässig Stiele abbricht weil er nicht zielen kann sollte vielleicht gleich zur Fiskars greifen.

Gruss
Markus

Gruss
Markus
 
B

BauerKarl

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Danke für die Infos. Grube hat gute Übersicht, ich denke ich werde bei Fiskars landen. Probearbeiten geht halt nicht, deswegen finde ich dieses Forum so wichtig und gut.

Ich hacke immer trockene Buche klein und komme auf 3 Raummeter im Jahr. mein Küchenbeilchen ist da eher suboptimal. Jetzt kommt dank Eurer Hilfe was Richtiges in den Schuppen.

Danke!
Karl
 
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Frank-HH

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Wir hacken im Stall relativ viel Holz aller Art und verwenden die Fiskars. Ich kann diese Axt wirklich empfehlen, die benutzen unsere Frauen auch sehr gern, weil sie sie nicht so unhandlich ist, wie die Ochsenkopf mit Holzstiel.
 
B

BauerKarl

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Hallo,
danke für Deinen Tipp. Ich habe gestern bei Hornbach einmal zur Probe beide geschwungen und gehoben.
Die 1100er und die 1400er von Fiskars,
mit welcher arbeiten bei Euch die Frauen?

Ich habe gesägte Stücke 28cm lang, die sind 4x geteilt vom Spalter und werden dann von mir noch1-2 mal in handlichere Stücke weitergespalten.

Die 1100er kostet 40,- Euronen die 1400er kostet 50,- Euronen.

Seltsamerweise gibt es die 1100er und 1400er in 2 Ausführungen als Beil, das will ich nicht und als Spaltaxt mit den verbreiterten Flächen.

Danke für Deinen Rat Karl
 
W

wernere

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Na ja neben der Axt kommt es ja vor allem auch auf die richtige Technik an. Jedes Holzscheit muss zb schon bevor es zerteilt wird wichtig positioniert werden um den geringsten Spaltwiederstand zu erreichen.
Das gilt übrigens auch auf hydraulische Holzspalter.

Bei Grube hast eh eine große Auswahl an Äxten.
Aber schau dir vieleicht besser in einem Fachmarkt die Äxte an, nimm sie in die Hand und dann weißt du auch was für dich Sinn machen wird.

Es muss ja nicht umbedingt eine edel bzw. hightech Axt sein.
Ich verwende Stubai.
 
D

Dietrich

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Hallo,

vor wenigen Wochen habe ich die Axtschmiede "Gränsfors" besucht, habe den Schmieden dort über die Schulter geschaut und einige Unterhaltungen geführt.
Danach habe ich mir meine 4. Gränsfors gekauft:)

Die Auswahl und Qualität der Äxte vom Bottenhavet ist fantastisch.
Fiskars werden dort kommentarlos belächelt..........

Allein 3 verschiedene Spalthämmer sind im Sortiment und durchaus bezahlbar.

Echte "Edeläxte", wenn es das überhaupt gibt, werden in Gränsfors von dem Ausnahmeschmied Lars Enander in Einzelanfertigung ohne jegliche motorische Unterstützung auf dem Amboss erschaffen.
 
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Frank-HH

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@ BlauerKarl... die 2400 er... Wobei die Ochsenkopf aber auch ein Stück schwerer ist... 2750 Gramm.
Gränsfors ist sicherlich absolut Top, aber für jemanden, der einfach nur Kaminholz hacken möchte und eine gute solide Axt sucht, etwas zu teuer (immerhin 24 Euro mehr)und nach meiner Meinung auch unnötig, zumal die Gränsfors auch 200 Gramm schwerer ist. Da ist Fiskars für den privaten Bereich sicher eine sehr gute Wahl; es ist aich ein Schleifer mit dabei ist.
Da Du offensichtlich Holz spalten möchtest, würde ich mindestens zur 1400er bzw. zur 1300 Pro oder 1500Pro greifen, da kleinere Äxte zum Spalten eher ungeeignet sind. Sind eben keine Spaltäxte. Das vermeintlich leichtere Gewicht musst Du dann mit mehr Schwung ausgleichen, was Kraft kostet. Wenn Dir die 2400 er zu schwer ist, dann ist meine Empfehlung die 1500 Pro (10 Jahre Garantie). Quelle: http://www.grube.de/csc_articles.ph...=&svSpecial=&svValue=axt&VID=fiPxwRHcYmTV8YW9)
 
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Kalle-Ralle

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RE
Ich würde die Axt nicht zu schwer wählen, bei 1,5 Kg Kopfgewicht wäre bei mir Schluss, das muss man nämlich bei jedem Schlag heben, ob man es braucht oder nicht.

Sinnvoller ist es da schon, das Holz richtig zu 'deuten', Risse darin auszunutzen und sich dadurch die Arbei so leicht wie möglich machen. Spaltet man z. B.quer zum Ast, wird das schnell sehr anstrengend...

Kommt man mit dem ersten Schlag nicht durch, dreht man die ganze Geschichte um und Haut mit der Schlagplatte auf den Hauklotz und lässt Beschleunigung und Massenträgheit die Arbeit erledigen.

So haben wir jahrzehntelang im Elternhaus Holz gespalten und da wurde und wird das ganze Haus mit einem Holzofen beheizt.
 
Thema: Axt / Beil Kaufentscheidung?

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