Ameise defekt, welche Ursachen können es sein ?

Diskutiere Ameise defekt, welche Ursachen können es sein ? im Forum Werkstattausstattung im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo Liebe Werkzeug-Freunde, ich habe eine Ameise, die nicht mehr funktioniert. Leider zu komplex, das alles hier zu erklären, daher habe ich...
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suche_hilfe

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Hallo Liebe Werkzeug-Freunde,

ich habe eine Ameise, die nicht mehr funktioniert. Leider zu komplex, das alles hier zu erklären, daher habe ich ein Video gemacht.

HINWEIS: Die Hubfunktion nach oben und unten funktioniert perfekt. Das einzige was nicht geht, ist vorwärts und rückwarts fahren.

Hier nun, das Video :

 
Alfred

Alfred

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hat die Ameise eine Notstopfunktion an der Deichsel die evtl. gesetzt ist?
Relaiskontakte verschlissen?
 
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hat die Ameise eine Notstopfunktion an der Deichsel die evtl. gesetzt ist?
Relaiskontakte verschlissen?
Also, Notstop ist defintiv nicht gesetzt, da die Gabelb ja hoch und runter fahren können.

Relaiskontakte ? Wie kann ich das denn testen ?
 
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Senkblei

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Wie erfolgt die Fahrantriebsregelung? DC Regler oder Stufenschaltung?

Da vermutlich bei diesem älteren Modell keine Zentrale Steuermodule vorhanden sind, sollte die Fehlersuche nicht so schwierig sein, nur sollte man sich dennoch etwas auskennen. Insbes. auf die sehr hohen Kurzschlussströme der Hauptstrombahnen achten (eine Batteriesicherung soltle dennoch vorhanden sein). DC-Strommesszange ist eigentlich ein Muss für die Elektrostaplerwartung.

Würde zuerst mal sämtliche Sicherungen inkl. Steuerkreissicherunen überprüfen. Ggf. Spulenaschlüsse der Schützen trennen und diese direkt speisen und deren Spulen und Freigängikeit des Tauchankers prüfen (ebenfalls Zustand der Hauptstrombahnkontakte visuell überprüfen sofern möglich).
Alte Isolierstoffschaltgerätegehäuse nur öffnen falls erforderlich, da diese nach Jahren z.T. brüchig werden. Sogar Jungheinrich hat da z.T. fragwürdige Komponenten eingesetzt (frühzeitige Verspödung).

Löst die Federkraftbremse? Die hört man gut.

U.U. Antriebsrad sicher aufbocken und mal Bremse von Hand Notlüften, oft wird die Ankerplatte einfach mit zwei Schrauben nach oben gezogen (Notlöseschrauben entweder in Parkstellung (z.B. mit Kontermutter gesichert) vorhanden, oder müssen oft getrennt bereitgestellt werden, z.T. sind unüblich lange Schrauben erforderlich (oft M5 oder M6) sofern keine Aussparung im Spulenträger vorhanden ist, da sie dann durch die ganze Dicke der Spule reichen müssen).

Könnte auch ein Hilfskontakt sein. Ältere Geräte führen beim Einschalten übrigens keine Bremsprüfung durch.

Jungheinrich Geräte sind zwar grundsätzlich gut, sehr mühsam ist allerdings, dass keine Schemas verfügbar sind. Da ist z.B. Stöcklin wesentlich flexibler.

Ältere Geräte sind robust, ohne komplexe Elektronik und einfacher zu warten, jedoch einiges weniger angenehm zu fahren.

Deichselgeräte kenne ich nicht so gut, da ich ausschliesskich Aufsitzgeräte bediene, finde die auch wesentlich sicherer (Einklemmgefahr) une praktischer.

Hier tippe ich mal (aus heiterem Himmel) auf irgendeine fehlende Freigabe (Deichselstellung, Nostopp im Deichselkopf, Nulllageüberwachung des Fahrschalters, usw.).
Am einfachsten wäre es, das Schaltschema im reverse Engineering zu erstellen, sollte hier kaum komplex sein.
 
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Wie erfolgt die Fahrantriebsregelung? DC Regler oder Stufenschaltung?

Da vermutlich bei diesem älteren Modell keine Zentrale Steuermodule vorhanden sind, sollte die Fehlersuche nicht so schwierig sein, nur sollte man sich dennoch etwas auskennen. Insbes. auf die sehr hohen Kurzschlussströme der Hauptstrombahnen achten (eine Batteriesicherung soltle dennoch vorhanden sein). DC-Strommesszange ist eigentlich ein Muss für die Elektrostaplerwartung.

Würde zuerst mal sämtliche Sicherungen inkl. Steuerkreissicherunen überprüfen. Ggf. Spulenaschlüsse der Schützen trennen und diese direkt speisen und deren Spulen und Freigängikeit des Tauchankers prüfen (ebenfalls Zustand der Hauptstrombahnkontakte visuell überprüfen sofern möglich).
Alte Isolierstoffschaltgerätegehäuse nur öffnen falls erforderlich, da diese nach Jahren z.T. brüchig werden. Sogar Jungheinrich hat da z.T. fragwürdige Komponenten eingesetzt (frühzeitige Verspödung).

Löst die Federkraftbremse? Die hört man gut.

U.U. Antriebsrad sicher aufbocken und mal Bremse von Hand Notlüften, oft wird die Ankerplatte einfach mit zwei Schrauben nach oben gezogen (Notlöseschrauben entweder in Parkstellung (z.B. mit Kontermutter gesichert) vorhanden, oder müssen oft getrennt bereitgestellt werden, z.T. sind unüblich lange Schrauben erforderlich (oft M5 oder M6) sofern keine Aussparung im Spulenträger vorhanden ist, da sie dann durch die ganze Dicke der Spule reichen müssen).

Könnte auch ein Hilfskontakt sein. Ältere Geräte führen beim Einschalten übrigens keine Bremsprüfung durch.

Jungheinrich Geräte sind zwar grundsätzlich gut, sehr mühsam ist allerdings, dass keine Schemas verfügbar sind. Da ist z.B. Stöcklin wesentlich flexibler.

Ältere Geräte sind robust, ohne komplexe Elektronik und einfacher zu warten, jedoch einiges weniger angenehm zu fahren.

Deichselgeräte kenne ich nicht so gut, da ich ausschliesskich Aufsitzgeräte bediene, finde die auch wesentlich sicherer (Einklemmgefahr) une praktischer.

Hier tippe ich mal (aus heiterem Himmel) auf irgendeine fehlende Freigabe (Deichselstellung, Nostopp im Deichselkopf, Nulllageüberwachung des Fahrschalters, usw.).
Am einfachsten wäre es, das Schaltschema im reverse Engineering zu erstellen, sollte hier kaum komplex sein.
Okay, hier noch mal ein Update Video:

 
powersupply

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Senkblei hat das schon richtig beschrieben
Allerdings sollte die Bremse erst mit Betätigung des Fahrschalters öffnen.
Daher ist davon auszugehen, dass ein Sicherheitskreis die Fahrleistung nicht freigibt wenn die Bremse schon offen ist.
Auch steht nach wie vor noch die Vermutung im Raum, dass es für das Fahren noch einen "Regler" gibt.
Dagegen spricht aber, dass an den Fahrrelais eine Kreuzug der Stromschienen erkennbar ist welche für mich für eine Polumkehr spricht.

Schließlich sollte auch noch ein weiterer Antrieb, der Lenkantrieb, vorhanden sein welcher den Fahrantrieb in Abhängigkeit der Deichselstellung dreht. Oder ist das hier rein mechanisch realisiert

Mache mal bitte Bilder(hier hochladen) auf denen man die Stromschienen über den Relais erkennt und beschreibe oder markiere welche Leitungen wohin führen. Mag nicht mehrmals das erste Video anschauen, auch wenn dieses viele Nachfragen beseitigt hat.

PS
 
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Vollzitat direkt unter dem zitierten Beitrag entfernt [Ditschy]

Video hier

 
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powersupply

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Hab jetzt nicht bis zu, Ende des Videos gewartet...
Wo führen denn die beiden Leitungen die an dem gekreuzten Element angeschlossen sind hin?
Direkt zum Motor. Oder?
Dann messe doch mal an den beiden Anschlüssen wenn Du etwas betätigst. Der Schütz darunter macht wahrscheinlich die Polumschaltung gür die Drehrichtung.
Wenn da dann 23V anliegen und diese tatsächlich zum Motor führen musst Du beim Motor weiterschauen.

Im Übrigen würde ich empfehlen die Batterie mal wieder vollzuladen.

PS
 
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Wo führen denn die beiden Leitungen die an dem gekreuzten Element angeschlossen sind hin?
Ist mir wieder eingefallen. Die führen definitiv zum Antriebsmotor. Also dann doch am Motor weiter schauen ? Aber der Relais schaltet ja überhaupt nicht. Also wenn ich betätige, Null reaktion.

Falls ja: kann ein Motor überhaupt defekt gehen ? Die sind doch meistens stabil gebaut. Oder muss ich da wirklich mal aufmachen und durchpusten ? Sitzten die Kohlebürsten (oder wie man die nennt) auch im Motor ?
 
powersupply

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Dann messe doch mal ob an den beiden zum Motor führen ob da Spannung anliegt wenn Du den Schalter betätigst.
Wenn ja ist das Problem beim Motor zu suchen, wenn nein bei den Schützen.
Dazu wirst Du diese aber freilegen müssen um an die Ansteueranschlüsse zu kommen.

PS
 
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Dann messe doch mal ob an den beiden zum Motor führen ob da Spannung anliegt wenn Du den Schalter betätigst.
Dass ich nicht vorher daraufgekommen bin :) werde ich machen, und dann einen Update posten hier.
 
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Okay, hier ein Update:


Ps.: hab auch einmal mit Druckluft durchgeblasen ins Motor. Hilft dennoch nicht.
 
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powersupply

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Antwort zur Frage bei 1:26:
Direkt an den beiden Leitungen die an den Schützen aufgeschraubt sind messen!
Die beiden Schütze polen die Batteriespannung um so dass einmal Plus links / Minus rechts ist und einmal andersrum. Daher ist es nicht unbedingt zielführend wenn die schwarze Messleitung fest am Minus angeklemmt ist.
Da Du aber erwähntest, dass Du mal was messen konntest könnte dieser Part hier OK sein.
Aber messe erst mal bitte so wie beschrieben. Wenns ungeschickt ist klemme einfach zwei zusätzliche isolierte Drähte mit unter die Kabelschuhe und zwirble diese abseits der Ameise um die Messspitzen.

PS
 
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Unnötiges Vollzitat entfernt. Bitte zukünftig auch darauf achten, danke [Ditschy]

okay, bin wieder Zuhause. Werde es morgen machen.
 
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powersupply

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Hi
Du musst nich alles zitieren. Der Zusammenhang ist ja auch so gegeben.

Gerade eben noch das Video zuendegeschaut.
In der Folge nach 1:26 zeigst Du uns ja einen Blick auf die Kohlen und den Kollektor.
Diesen darüber montierten Blechring kann man abnehmen und kommt an die Kohlen dran.
Mir scheint es so als würde die Feder sehr weit in den Kohlenschacht eintauchen was ein Zeichen für weit heruntergefahrene Kohlen ist. Wenn der Hersteller nun auch noch Abschaltkohlen verbaut hat bekommt der Kollektor gar keine Spannung mehr.
Dem widerspricht allersings deine Aussage, dass Du an den beiden zum Motor führenden Leitungen Durchgang hättest... Es sei denn, dass Du die Bremse gemessen hast, wobei die eher nicht parallel am Motor angeschlossen sein sollte da diese sonst beim Auslaufen des Motors weiterbestromt würde.

PS
 
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Okay, hab das nicht so ganz verstanden, daher nochmal ein Video:

 
Alfred

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vermutlich sind die Motorkohlen am Ende, die Sicherung neben den Relais ist ok?
 
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@Alfred ja, Sicherung ist okay. Also, Relais sind okay ?
 
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