5 Freunde und ein Baumhaus, die alltäglichen Sorgen :-)

Diskutiere 5 Freunde und ein Baumhaus, die alltäglichen Sorgen :-) im Forum Holzbearbeitung im Bereich Anwendungsforen - Wir (ich und ungefähr 4 Freunde) haben in nächster Zeit ein etwas größeres Projekt vor. Ein eigenes BAUMHAUS soll es werden, soweit wie möglich...
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masterxa

Guest
Wir (ich und ungefähr 4 Freunde) haben in nächster Zeit ein etwas größeres Projekt vor.
Ein eigenes BAUMHAUS soll es werden, soweit wie möglich aus Holz.
Die Maße sind 5 Meter lang X 3 Meter breit X 2 Meter hoch.
Das ganze soll auf 4-6 Außenpfosten abgestützt werden.

Problem 1: Wie dick müssten die Außenpfosten sein ( wir haben da so an 15 x 15 gedacht)
Problem 2: Welche Größe müssen die Schrauben haben um die Konstruktion tragen zu können ( reichen 10er Torx ???)

Da das Baumhaus am Ende in ca. 4 Metern Höhe stehen soll sehen wir uns einem weiteren Problem gegenüber:

Da es sehr schwierig ( oder unmöglich) wäre einen 7 Meter langen Stamm im Auto (oder Kleinbus) zu transportieren, wollten wir
2 X 3,5 Meter nehmen und diese miteinander verbinden. Was wäre hierfür die beste Verbindung ?

Unser "Statiker" meinte wir sollten die Wände im Stile eines Fachwerk-Hauses errichten, also mit Diagonal-Balken usw..

Unser letztes Sorgenkind ist schließlich unser Dach. Es soll soweit natürlich aus Holz sein,
und natürlich auch so weit wie möglich dicht :)

Gibt es noch andere Möglichkeiten ein Dach dicht zu bekommen, ohne Teerpappe zu benutzen ?

Wer hat Erfahrungen im Bau von Baumhäusern oder ähnlichem ?
Bin für jede Hilfe dankbar !

mfg masterxa

baumhaus2.jpg
 
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Dietrich

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Hallo Masterxa,

eins ist mir unklar, sollen die tragenden Pfosten nun 15x15cm Kanthölzer oder Stämme also Rundhölzer sein?

Falls es Kanthölzer also Balken sein sollen, müssen die doch wo gekauft werden, der Verkäufer, im allgemeinen ein Holzhändler, soll sie Euch anliefern.

Ein richtig dichtes Dach ohne moderne Dachbaustoffe ist schwer hinzukriegen, die Skandinavier nehmen besämte Polarkieferbretter was in der Qualität etwa unserer Lärche entspricht, nageln sie nebeneinander, und decken die Brettfugen mit halbierten Rundhölzern ab. Ob die allerdings ihre im Wikingerstil gebauten Dächer mit einer Unterziehplane dichten, oder ob der Holzaufbau reicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Sicherheitshalber würde ich die Plane drunterlegen. Außerdem benötigen diese Dächer eine Steigung, die geschätzt nicht unter 50° liegt.

Nochmal zu den Pfosten, Stämme nzu verlängern halte ich für sehr problematisch, eher noch Balken, würde aber Balken in einem Stück vorziehen.

Gruß Dietrich
 
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masterxa

Guest
Lieber wären uns Rundhölzer, weil wir die nahezu kostenlos vom Förster bekommen könnten. Ich informiere mich mal wegen den Kosten und melde mich dann nochmal

mfg masterxa
 
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hs

Guest
Hi,

masterxa schrieb:
Problem 1: Wie dick müssten die Außenpfosten sein ( wir haben da so an 15 x 15 gedacht)
rechnet doch erstmal grob das Volumen sämtlich benötigten
Holzes aus - und das dann mit dem spez. Gewicht von
Holz multiplizieren. Dann habt ihr schonmal eine grobe
Vorstellung über das Gesamtgewicht. Dann auch bedenken,
daß fünf Freunde mit ihren fast 400kg auch mal in einer
Ecke stehen ... oder mal lustig herumrabauken :wink:
Bei solchen Bauten kommt es ja nicht nur darauf an das
es hält, sondern auch, daß es nicht übermäßig zu schwanken beginnt.

Dann liegt auch mal hoch nasser Schnee auf dem Dach - oder
es bläst evtl. auch mal kräftiger Wind (nasser Schnee ca.
500kg/m³ ... bei 5x3m und 20cm sind das über 1to. - o.k. durch
das schräge Dach wird er vielleicht vorher abrutschen, aber
ihr solltet etwas Reserve ruhig einplanen. Bei diesem Screenshot
eines Dachprogramms, wird mit 0,75kN/m² gerechnet.
Also 750N/m² ... ~ 75kg/m² x 5m x 3m = 1125kg)

Um's sich's mal praktisch vorzustellen : drei bis vier Mittelklasse-PKW's
wollt ihr da in 4m Höhe sicher aufbauen
(so ein 7m-Stamm aus frischem 15cm-Fichten/Kiefern-Rundholz wiegt
ca. 100kg, durchgetrocknet knapp die Hälfte)


Problem 2: Welche Größe müssen die Schrauben haben um die Konstruktion tragen zu können ( reichen 10er Torx ???)
das auch kommt auf die Anzahl, die Qualität des Holzes und die
Art der Verschraubung an, bzw. wie tief die Schrauben
verschraubt werden.

Da das Baumhaus am Ende in ca. 4 Metern Höhe stehen soll sehen wir uns einem weiteren Problem gegenüber:

Da es sehr schwierig ( oder unmöglich) wäre einen 7 Meter langen Stamm im Auto (oder Kleinbus) zu transportieren, wollten wir
2 X 3,5 Meter nehmen und diese miteinander verbinden. Was wäre hierfür die beste Verbindung ?

ich denke der Transport ist sicher das geringste Problem : notfalls einen
Bauern (mit Anhänger) bescheid sagen (oder ist der Forst zu weit weg ?)
Auch ein Autotransportanhänger sollte gehen : deren Ladeläche sind i.d.R
~ 4,5m lang (gibt auch deutlich längere), bis 100km Transportweg darf
Ladung 3m herausragen
( http://www.verkehrsportal.de/stvo/stvo_22.php )
Die Balken stückeln würde ich auf keinen Fall - das bekommt man nur mit viel
Aufwand stabil ... wie sieht das dann aus - und sicher soll der ganze Bau
ja auch sein.

Gruß, hs
 
Alfred

Alfred

Moderator
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Hallo,
könnt ihr mal den Baum beschreiben in dem das Haus reingebaut werden soll?
Gruß
Alfred
 
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masterxa

Guest
@alfred: in der Nähe steht kein geeigneter Baum, deshalb haben wir uns dazu entschlossen die "Stützbalken" ca. 70cm-1m tief einzubetonieren.

@hs: Als Holz erhoffen wir uns vom Förster "Robinie", was wir, wenn wir Glück haben, bekommen :)

Bisher haben wir von 2 Leuten gesagt bekommen, das wir es lassen sollen, weil unser Budget von 1000 € nicht reichen würde. Dazu sag ich nur : JETZT ERST RECHT.

Und wenn wir 5m³ Beton von Hand anrühren müssen:)
 
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Karsten Bernhardt

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Hey Alfred

Auf den Einwurf hatte ich gewartet, kann mir nämlich nicht vorstellen das in Germany einer ne Hütte baut ohne vorher Vater Staat zu fragen.
Muß das denn, haben wir hier einen Sachkundigen?
 
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Werkzeug-Django

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Hallo,
dann fehlt euch ja blos noch die Baugenehmigung.
Gruß
Alfred
Ich will hier ja nicht den Miesepeter raushängen lassen - aber neben der Baugenehmigung würde ich mich auch um eine ausreichende Versicherung dieser Konstruktion kümmern......
 
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Dietrich

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Hallo Pfahlhausbauer,

langsam, das sind Jungs von den Pfadfindern, die auf dem Vereinsgelände ne Hütte bauen wollen, habt Ihr sowas nie gemacht, habt Ihr auch beim Bauamt einen Antrag gestellt, und bei Allianz versichert? :)

Einziges Problem ist der Boden soll in 4m Höhe sein.

Um dem Teil absolut sicheren Stand zu geben, würden 6 Pfosten reichen, die jeweils in einem Schuh aus 2 Stück 80mm Winkelstahl mit 16mm Gewindestäben befestigt werden. Die Winkeleisen 50cm tief in ein 70x70x70cm Botonfundament, so das sie 50cm überstehen.

Wenn die Jungs sich vom Förster 15x15cm Robinie-Balken auf der Mobilbandsäge schneiden lassen, die mit stabilen Diagonalbrettern verbunden werden, bildet das eine gute Basis!

Jeweils eines der drei Pfostenpaare mit einem Aufliegerbalken verbinden, evtl. 15x20cm hochkant, mit langen durchgehenden Zapfen an den Pfosten verankert, darauf eine Querlage Nadelholzbalken, so alle 50cm Einen, und quer darüber eine Lage Baubohlen.

Auf den glatten Boden kann man dan das Häuschen bauen, schön in Ständerbauweise, nicht so wie die Amis, also keine Dachlatten,das geht aber alles in Nadelholz. Mit Schwarten die Außenbeplankung, überlappend ausgeführt, das es nicht so zieht! (Kommen da auch Mädels mit rein?)

Gruß Dietrich
 
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hs

Guest
Hi,

Dietrich schrieb:
langsam, das sind Jungs von den Pfadfindern, die auf dem Vereinsgelände ne Hütte bauen wollen, habt Ihr sowas nie gemacht, habt Ihr auch beim Bauamt einen Antrag gestellt, und bei Allianz versichert? :)

grundsätzlich bin ich auch jemand, der sowas flexibel sieht -
problematisch ist allerdings, wenn das Teil wirklich für Ver-
einsmitglieder sein soll. Dann kann bei einem Unfall die Sache
nämlich schnell stressig werden : ... wer hat das denn über-
haupt konstruiert, ... wer genehmigt, ......
ruckzuck steht man
mit einem Bein im Gefängnis.
Eine Baugenehmigung braucht man für so einen freistehenden,
fest mit dem Boden verbundenen Brocken nämlich ganz sicher -
auch schon wegen der Höhe. Dann wird das ganze konstruiert -
und ich vermute, das wird dann alles ziemlich teuer.
Das wird ja auch kein Baumhaus, sondern eher ein Holzhaus
auf Pfählen.

Wenn man ein wenig surft, findet man übrigens viele schöne
Baumhäuser :
http://www.treehouseworkshop.com
http://www.treehouses.com
mit Abbildungen spezieller Teile

Gruß, hs
 
D

Dietrich

Moderator
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Hallo Hs,

Du machst einem ja Angst:(

So ein richtiges Baumhaus ist doch weit unsicherer und instabiler als ein Pfahlhaus!
Wie machen denn das die Hersteller von solchen Abenteuer-Kletter-Häusern aus Rundholz?

Gruß Dietrich
 
H

hs

Guest
Hi,

na ja, es ist eben ein Unterschied ob man was für sich
bastelt, - oder etwas aufstellt, wo evtl. noch andere dran
'herumturnen'.

Solange man nur was auf seinem eigenen Grund und Boden
aufstellt - und vielleicht auch noch eingeschränkt zusammen
mit sehr guten Freunden, ist sowas noch o.k. ... schließlich
trifft man dann Entscheidungen für sich - oder zumindest sind
alle Beteiligten dabei.
Wenn das aber ein Vereinsgelände ist, und dort Vereinsmit-
glieder (die vielleicht erst in Zukunft dazukommen) das Teil auch
nutzen werden, wäre ich persönlich mit solchen Aktionen vor-
sichtig.
Das ist ja kein Sandkasten o.ä. - sondern soll eine 4m hohe Platt-
form darstellen, die insgesamt einige Tonnen schwer sein wird -
und auf der sich u.U. eine ganze Reihe von Menschen auf-
halten werden - oder unter ihr umherlaufen.
Wenn man sowas baut, hat man mit seiner Konstruktion ja für
diese Menschen auch eine gewisse Verantwortung übernommen.

.... und selbst wenn das Teil problemlos hält - da muß nur jemand
mit Neid zum Bauamt laufen ...

Ich würde mich wenigstens mal beim örtlichen Bauamt schlau
machen (die Gesetzgebungen sind ja dsbzgl. in jedem
Bundesland auch etwas anders) - o.k., wer viel fragt, bekommt
auch viele Antworten - zudem macht man mit Fragen ja auch
auf sich aufmerksam - aber :
wäre ja ärgerlich, wenn man nach erfolgreichem Aufbau dann
wieder alles abreißen muß.

Gruß, hs
 
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Dominik Liesenfeld

Moderator
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Moin Moin!
Edit: ich sehe grade, noch so einer ohne Bett (Gruß an hs :lol: ), das stand wie ich angefangen habe zu überlegen und zu Schreiben noch nicht da:wink: aber volle Zustimmung zu dem gesagten. und sehen wird das sowieso einer der Orts/Stadtchefchens, da so Vereine ja ab und zu mal medienwirksam 'besucht'(wollte eigentlich heimgesucht schreiben) werden von den Prominenten der Gegend

@ Dietrich: deine Konstruktionsgedanken finde ich schonmal nicht verkehrt. wobei ich die Fundamente dann direkt nen Meter tief, 80*80 und evtl mit einem Mattenkorb und n paar Korbeisen bewehrt ausführen würde.

Die Hersteller solcher Kletterhäuschen wie auf Spielplätzen müssen ihre Produkte umfangreich prüfen lassen, bevor die in den Handel oder gar auf Spielplätze kommen. Stichwort Tüv-Abnahme usw. So dürften sie zudammen mit der Enthaftungserklärung am Eingang gut aus dem Schneider sein. Zur not war es dann mangelnde Wartung (oder auch wirklich so!)

@ die Baumhausbauer: das mit dem Etat von 1000 Euro könnt ihr euch heutzutage wohl abschminken. Alleine die Betonfundamente würden bei geliefertem Beton grob geschätzt ihre 300-400 Euro löhnen(6 Blöcke à 0,64 m³= 3,84 m³*geschätzt 100 Euro/m³ =384 Euro).

Die Menge selbst anmischen-na dann viel Spass, die Rohstoffe kosten auch Geld und Beton ist schwer(rd 2 Kilo/Liter Frischbeton), wenn er nass ist.

Rohstoffe pro Kubik wären: Ca 270 -350kg Zement und rund 1,8 t Betonzuschlag, sprich 0/16er Kies, wenn ich das alles noch einigermaßen richtig im Hinterkopf habe.

Hat denn irgendeiner von euch wenigstens schonmal ansatzweise mit sowas gearbeitet oder habt ihr n Paar Eltern/Sonstwas die mit anpacken und wissen was sie da tun?

Die Fundamente müssen einiges abkönnen(Winddruck usw, siehe Hebelgesetz etc). Die Oberfläche wenn möglich auch mit etwas Gefälle nach den Aussenkanten erstellen, damit Wasser abfließten kann.

Die Sache mit Baugenehmigung und Versicherung würde ich gerade im Rahmen des Vereins nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn dem Kindchen was passiert werden die Eltern des Freundes schnell zu Feinden.

Bzgl der Baugenehmigung, soweit ich weiss richtet sich das bei solchen Bauten nach Kubikmeter umbauten Raumes, der bei euch rund 6,50m*5m*3m liegen dürfte, also fast einhundert Kubik, ich halte euch die Daumen.


Wenn ihr euch mit einem Haus 'Auf der Erde' begnügen würdet und nicht gerade in 4 m Höhe, dann würde die Sache wesentlich einfacher, aber kann euren Grundgedanken schon verstehen und finde das eine Interessante Herausforderung. Habe selbst letztes Jahr ein Gartenhäuschen in Elementbauweise ( nur 2*3 Meter Grundfläche zuzüglich Terasse, aber egal) gebaut, Holz zwar aus dem Baumarkt und dementsprechent teuer.
Da waren ohne die wiederverwendeten Wände vom alten Hüttchen schnell mal 900 Euro weg incl. Dachbahnen, Farbe, Schrauben, Beschläge usw, wenn ich die Wände nicht als jederzeit wieder demontierbare Elemente angefertigt hätte(Steht nur auf gemietetem Grund) wären es vielleicht mal 50 Euro weniger an Rahmenhölzern gewesen.

Das Dach für euer Haus würde ich schon mit 2-lagigem Bahnenaufbau versehen, Sprich G200 DD als Unterlage aufgenagelt, darauf ne richtig gescheite Dachbahn (Bezeichnung , was auf meinem Gartenhaus liegt will mir nicht einfallen*grübel*)geschweißt. Dürfte sicher gegen ein kleines Werbeschild oder eine Erwähnung bei Pressemitteilungen der örtliche Dachdecker sponsern oder billig rausrücken und hält bei richtiger Verlegung lange.

Noch n kleiner Denkanstoß: habt ihr ein Gerüst und die erforderlichen Geräte sowie Werkzeuge zur Verfügung, um die Geschichte zu bauen? Motorsäge, Kreissäge, Leistungsstarker Akkuschrauber/Bohrmaschine + Balkenbohrer, Stichsäge, hohe Leitern, evtl Betonmischer + das ganze Handwerkszeug, was so anfällt.


Ganz andere Frage, reine Neugier, in welcher Ecke von Deutschland soll das ganze denn überhaupt stattfinden und platziert werden?... und was mir noch einfällt: Wie soll das Haus später genutzt werden, nur zu fünft nachmittags rumhängen, oder auch richtig 'bewohnbar' dass man mal drin übernachten kann auch wenns regnet wie aus Eimern?

Soviel momentan von mir, vielleicht auch alles total oversized, aber ich plane irgendwie alles mit Netz und doppeltem Boden und dannoch für richtig lange Nutzung...und ich geh jetzt mal schlafen.

Alles was ich da oben gesagt habe ist eine reine Laienmeinung und ohne jegliche Gewährleistung auf irgend etwas.
 
Alfred

Alfred

Moderator
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Hallo,
alles was höher als 2 Meter und fest mit dem Boden verbunden ist braucht eine Baugenehmigung, außerdem was größer ist als 5 qm ist (Gartenhäuschen), die Bestimmungen sind z.T. von den Ländern abhängig. Ich kann mich bei Bedarf noch mal erkundigen, bei diesem Vorhaben in diesem Umfang ist sie auf alle Fälle notwendig.
Gruß
Alfred
 
M

masterxa

Guest
@Dominik Liesenfeld:

Einer von uns hat schonmal ansatzweise damit gearbeitet.
Naja, wenn man das Zusägen von Brettern mit einer Kappsäge so nennen kann :)

Zur Versicherung:

Jeder von uns arbeitet auf eigene Gefahr, ist ja klar.
Außerdem befestigen wir dann noch ein Schild : Betreten auf eigene Gefahr.
Somit sind wir (hoffentlich) aus dem Schneider.

Die Idee mit der Werbung ist gut, hätten da auch schon ein paar im Auge

Werkzeug haben wir teilweise oder können es uns von Bekannten ausleihen.

Das Haus wird dann in der Nähe von Mainz stehen.
Der Standort wäre zwischen unserer Laube ca. 3 m hoch und einem etwas höheren Baum (ca. 5 m)

Zur Benutzung:

Eigentlich beides. Zum Schlafen wollten wir eben noch ein "Untergeschoss" einbauen, wie auf der Zeichnung (mehr oder minder) ersichtlich.

PS: hohe Leitern ist so ne Sache, wir tendieren da eher zu ner Kletterausrüstung, das gibt den richtigen KICK :)

Ein erholsames Wochenende wünsche ich allen
 
H

hs

Guest
Hi,

jetzt hatte ich was gepostet - und der Browser hat sich fest-
gehängt - Pech.
Daher nur der Link :
http://www.umwelt-online.de/recht/bau/laender/rp/bo_ges.htm
dort §62 Genehmigungsfreie Vorhaben

denn :
§2
Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen. Eine Verbindung mit dem Erdboden besteht auch dann, wenn die Anlage durch eigene Schwere auf dem Boden ruht oder wenn sie nach ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest benutzt zu werden

.... fragt lieber nach (evtl. erstmal bei einem Architekten)
Wäre doch ärgerlich wenn ihr Zeit und Geld investiert - und dann
später entweder abreißen .... oder aufwendig nacharbeiten müßt.

Gruß, hs
P.S. deswegen gibt es mit 'echten' Baumhäusern wohl auch
keine Probleme, denn diese sind über eine lebende Pflanze
mit dem Erdboden verbunden
 
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Dietrich

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Hallo Forum,

das Thema ist aufgeteilt worden:

1: Holzbau und Statik

2: Bau-Recht und Fragen zur Versicherung

3: Fundamente

Bitte die neuen Beiträge entsprechend einstellen, Danke!
 
Thema: 5 Freunde und ein Baumhaus, die alltäglichen Sorgen :-)

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