Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

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Jah-s
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von Jah-s » Mittwoch 10. Juni 2020, 02:39

Da habe ich leider noch keine Experimente gemacht. Benutze immer die originalen, die ich für schmales Geld beim Böttcher bestelle.

traut
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von traut » Freitag 19. Juni 2020, 15:30

Ein_Gast hat geschrieben:
Donnerstag 21. Mai 2020, 22:36
Ich würde die Bänder nach Bedarf kaufen. Oft hat man gerade genau die Farbe, die benötigt wird, nicht da und andere, bei denen man dachte "das ist es" liegen fünf Jahre später noch ungeöffnet im Schrank.
... und passen anschließend nicht.

Brother tat so, als wären beim Wechsel von TZ nach TZe nur ein paar Ökoaspekte relevant gewesen. Tatsächlich akzeptieren die neuen Geräte nur die neuen TZe-Kassetten. Die alten passen wegen mehr als einer Änderung nicht mehr.

Dafür passen die chinesischen Kopien recht gut. Wegen Klebebeständigkeit und UV-Stabilität - da würde ich beim Original bleiben, wenn es drauf ankommt. Aber gerade für besondere Verdachtsfälle (z.B. ob man mal rot, transparent, silber braucht) schaden die Chinesen nicht.

Aktuell bin ich eher mäßig auf den Brother-Murks zu sprechen. Daher toleriere ich hier die Plagiate:
* ein P-Touch mit Batteriefachschaden, die Original "Markenware" von Duracell war ausgelaufen
* Zeilenausfall der Tastatur beim zweiten PT-1010
* Absurder, propietärer Hohlstecker
* Wechsel von TZ auf TZe mit Inkompatibilität
* Schriftbandbreitenmogelei: 24 mm Schriftbänder können nur bis max. 18 mm Breite bedruckt werden
usw.

Ein_Gast
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von Ein_Gast » Freitag 19. Juni 2020, 16:01

traut hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 15:30
Aktuell bin ich eher mäßig auf den Brother-Murks zu sprechen. Daher toleriere ich hier die Plagiate:
* ein P-Touch mit Batteriefachschaden, die Original "Markenware" von Duracell war ausgelaufen
* Zeilenausfall der Tastatur beim zweiten PT-1010
* Absurder, propietärer Hohlstecker
* Wechsel von TZ auf TZe mit Inkompatibilität
* Schriftbandbreitenmogelei: 24 mm Schriftbänder können nur bis max. 18 mm Breite bedruckt werden
usw.
Abgesehen vom ersten Punkt, wofür Brother nichts kann, stellt sich die Frage, was du als Alternative sehen würdest? Dymo?

traut
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von traut » Freitag 19. Juni 2020, 16:08

Für den ersten Punkt kann Brother etwas, dass etwas die Original OEM Batterien waren, die Brother beim Gerät PT-1010 mitlieferte.

Dass die P-Touch-Geräte auch im ausgeschalteten Zustand immer etwas an der Batterie nuckeln, was bei Nichtnutzung mit eingelegten Batterien dann zum Auslaufen führt, das wusste ich bis dahin nicht. Es gibt auch keine Bedienungsanleitung, die einem verrät, dass man das Produkt nicht mit eingelegten Batterien lagern darf.

Da es knapp nach Ende der Gewährleistungsfrist bemerkt wurde, da könnte man sogar über geplante Obsoleszenz fluchen.

Leider bin ich ans Brother-System gefesselt, weil ich die TZe-S-Bänder benötige, die mit der extra starken Klebekraft. Da hat Dymo nichts vergleichbares. Dymo wäre interessant, weil sie auch elastische und Stoffbänder anbieten.

Senkblei
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von Senkblei » Freitag 19. Juni 2020, 16:13

Leider habe ich mittlerweile auch Brother Geräte die unterschiedliche TZ-Bänder benötigen, hatte dies leider beim Kauf des 2. Geräts übersehen. Von Brother halte ich sonst nicht viel, insbes. sehr schlechte früherige Service-Erfahrungen, nur habe ich kaum brauchbare alternativen für Etiketten im unteren Preissegment gefunden und die Bänder sind doch sehr gut.
Die Dymo kenn ich nicht, sind hier wenig verbreitet.

Profi handheld Brady oder Epson Etikettendrucker sind da soviel ich weiss wesentlich teurer.

Die laminierten TZ-Bänder mit starkem Kleber haben sich im Schaltanlagenbau für die Betriebsmittelkennzeichnungen innerhalb der Schaltschränke sehr gut bewährt, dies zumindest solange niemand wild mit Reinigungssprays spielt, was onehin bei Schaltanlagen eher heikel ist.

Privat habe ich die auch bei Aussenanwendungen eingesetzt und die hielten erstaunlich gut.

China-Bänder habe ich noch nicht getestet, beruflich zu riskant. Traue einfach deren QS nicht, mal zufälligerweise ein sehr gutes Produkt und dann ist die Nachbestellung unbrauchbar.

Die Bemerkung bzgl. Batterien kann ich nur bestätigen, weshalb es ein Grosskonzern wie Brother nicht schafft den Verbrauch bei ausgeschaltetem Gerät quasi auf Null zu unterdrücken ist mir rätselhaft, auch zu den früheren SRAM-Zeiten.

traut
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von traut » Freitag 19. Juni 2020, 16:18

Dymo gibt es regelmäßig bei Lidl und Aldi - die wollen wohl Marktanteile gegenüber Brother gutmachen.

https://www.discounter-archiv.de/Beschr ... 337424.php

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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von Ein_Gast » Freitag 19. Juni 2020, 16:36

traut hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 16:08
Dymo wäre interessant, weil sie auch elastische und Stoffbänder anbieten.
Die hat Brother auch. Kenne ich aber selbst nicht.

traut
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von traut » Freitag 19. Juni 2020, 16:50

In der Tat - auch die Schrumpfschlauchbänder HSe-... wären interessant. Aber nur einige wenige der für TZe geeigenete Geräte kommen mit denen klar.
https://www.brother.de/verbrauchsmateri ... se/hse-221

Die kleinen P-Touch ab 15 Euro schaffen das wohl nicht, das schaffen nur die teuren Geräte ab 100 €. Immerhin scheint auch mein PT-P700 damit zurecht zu kommen.

Das Textilband TZe-R231 geht auch mit den kleinen Geräten
https://www.brother.de/verbrauchsmateri ... e/tze-r231
Auch das Aufbügelband TZe-FA3 geht:
https://www.brother.de/verbrauchsmateri ... ze/tze-fa3

Auch das flexible TZe-FX631 ist anspruchslos
https://www.brother.de/verbrauchsmateri ... /tze-fx631

Genau solche Bänder würde ich dann durchaus mal vom Chinesen probieren - die Originalbänder werden ja auch in China gefertigt.

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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von Senkblei » Freitag 19. Juni 2020, 18:55

Schrumpfschläuche sind doch heikel Punkto Qualität und wie gut ein Produkt kann man nicht im voraus beurteilen.
Habe früher mal gewisse bedruckte Muster, weiss nicht mehr von wem, beurteilt, waren leider nicht gut punkto Materialeigenschaften, wie zu niedriges Schrumpfverhälntnis und Versprödung.

Die besten Erfahrungen habe ich my original Raychem (Tyco, mittlerweile TE Connectivity) wie z.B. RNF-3000 (3:1 Schrumpfverhälntnis) gemacht. Zwar teuer halten jedoch über Jahre hinweg.
Am Schlimmsten sind no-name Sortimente sowie gewisse Private-Label-Produkte (vermutlich aus Billigstfertigung).von ich-habe-alles-im-sortiment Fachzulieferanten, z.B. für das Handwerk, Garagen u.ä.

Vorteilhaft wären Nd:YAG Laserbeschrifter, die sind jedoch leider extrem teuer und bedürfen speziell dafür vorgesehene Materialien damit reproduzierbare Beschriftungen erreicht werden. Ansonsten können je nach Formulierung eines Kunststoffs sehr unterschiedliche Ergebnisse ausfallen.
Letzendlich habe ich mich dann nicht mehr näher mit der Problematik befasst.

Schade, dass Industrie-OEM-Inkjets so teuer sind, denn damit könnte man problemlos Etiketten und andere, inkl. 3-dimensionale, Beschriftungsträger bedrucken.

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Dirk
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Re: Brother TZe-Bänder | original oder nachbauten?

Beitrag von Dirk » Freitag 19. Juni 2020, 23:35

traut hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 15:30
Aktuell bin ich eher mäßig auf den Brother-Murks zu sprechen.
Wie heißt es so schön: bedauerlicher Einzelfall. Ich besitze meinen Brother P-Touch 350 jetzt bestimmt schon 20 Jahre, und der funktioniert immer noch tadellos.
traut hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 16:08
Für den ersten Punkt kann Brother etwas, dass etwas die Original OEM Batterien waren, die Brother beim Gerät PT-1010 mitlieferte.
Also kann Brother nix dafür.
Dass die P-Touch-Geräte auch im ausgeschalteten Zustand immer etwas an der Batterie nuckeln, was bei Nichtnutzung mit eingelegten Batterien dann zum Auslaufen führt, das wusste ich bis dahin nicht. Es gibt auch keine Bedienungsanleitung, die einem verrät, dass man das Produkt nicht mit eingelegten Batterien lagern darf.
Ja, weil wir nicht in Amerika leben und man hier davon ausgeht, daß Erwachsene mündig sind und selbst denken können. Batterien laufen nicht aus, weil "immer etwas an der Batterie genuckelt" wird, sondern "einfach so". Ich hatte schon Alkaline, die in der OVP ausgelaufen sind. Das Du nicht in der Lage bist, aus einem lange ungenutzten Gerät die Batterien zu entfernen, das kannst Du nicht Brother zum Vorwurf machen.
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