Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

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Brandmeister
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von Brandmeister » Sonntag 22. März 2020, 12:35

MrDitschy hat geschrieben:
Samstag 21. März 2020, 16:56
Doch zur Anwendung einer el. Säbelsäge/Reciprosäge (egal ob Kabel oder Akku) kenne ich auch so einige Diskussionen, also damit umgehen ist angeblich nicht so einfach - derweil braucht nur gegen den Hub gehalten werden und das Sägeblatt darf natürlich nicht einklemmen...
Kann ich nicht bestätigen. Insofern das richtige Blatt eingespannt ist, muss, wie Du schon schreibst, nur noch gegen den Hub halten und die Säge einfach laufen lassen. Wenig bis gar kein Hebeln, keinen Druck ausüben und die Säge laufen lassen.
Einklemmen ist halt so eine Sache. Passiert gerne, wenn man man Stücke sägt, die unter Spannung stehen. Muss man aufpassen und versuchen zu entspannen wo möglich.
MrDitschy hat geschrieben:
Samstag 21. März 2020, 16:56
Aber so eine große Säbelsäge wie die hier vorgestellt Metabo, wäre mir auch zu groß und unhandlich im Gehölz...
Kann ich ebenfalls so nicht bestätigen. Zum Ausdünnen im Unterholz (Buschwerk), Kappen von Wurzelstrünken oder Fällen von ins Kraut geschossenen Ziergewächsen wollte ich die große Säbelsäge nicht mehr missen. Oder auch nicht, um mich durch eine Trockenbauwand zu arbeiten, bei der ich lediglich weiß, dass wahrscheinlich keine Wasserleitungen da durch laufen.
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H. Gürth
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von H. Gürth » Sonntag 22. März 2020, 13:09

Wegen heftiger Erkältung hänge ich mit meinem Testbericht etwas hinterher.
Zum Thema Vibrationen bei Astschnitten, dafür hab ich sie mir ausgewählt, fällt mir das da ein.
Rohrsägebügel für die FLEX SK 602....
Hat das lästige Rattern weitgehend eliminiert. Müsste noch sowas in meinem Fundus haben. Mal schauen wie sich das an den Metabo Anschlag adaptieren lässt.
Bügel.jpg
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Zuletzt geändert von H. Gürth am Sonntag 22. März 2020, 13:20, insgesamt 1-mal geändert.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

Brandmeister
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von Brandmeister » Sonntag 22. März 2020, 13:20

@Hans: Erst mal gute Besserung. Ein steifer Grog hilft, den Mist auszuschwitzen und die Symptome sind Dir dann auch sch...egal.
H. Gürth hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 13:09
Zum Thema Vibrationen bei Astschnitten, dafür hab ich sie mir ausgewählt, fällt mir das da ein.
Rohrsägebügel für die FLEX SK 602....
Gibt ja welche mit Asthalter: Bosch KEO. Warum Bosch den aber ausschließlich für eben diese Spielzeugsäge anbietet wird mir ein Rätsel bleiben.
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von dolmar-sammler » Sonntag 22. März 2020, 13:56

Ich habe mir extra etwas Zeit gelassen, um euere Argumente und Meinungen zu sammeln und dann zu beantworten. Dieser Anwendertest wurde angesetzt um eine Maschinenbestellung für diese Naturschutzgruppe zu unerstützen. Die GfN ist ein Verein, aus Mitglieder des Altkreis Büren und arbeitet in jedem Ort eigenständig, je nach Anforderung an den Naturschutz. Diese Arbeiten werden auch aus Kostengründen nicht an Landschaftsbaubetriebe abgegeben sondern jeweils selbst erledigt. An Diesem Samstag hatten sich für das Weidenschneiden 10 Personen eingefunden. Ziel war es möglichst viel Weiden zu schneiden, als Meterstücke aufzupacken und den Rest zu schreddern und danach das Wiesenstück am Bachlauf sauber zu verlassen. Es wurden dann 3 Samstage draus.
Das Wetter war regnerisch, windig und teilweise mit Schnee versetzt, alles, was nicht gerade das Arbeiten erleichtert.
Die Säbelsägen mit Zubehör konnten erst vorher am Freitagabend vom METABO-Anwendungsberater auf einer Autobahnraststätte übergeben werden. Es blieb also nur wenig Zeit, sich mit den Sägen vertraut zu machen und die Akkus zu laden, am nächsten Morgen 8:00 Uhr musste alles dort sein.

Ein_Gast:
als hätte niemand Ahnung von dem gehabt, wie man mit solchen Sägen Arbeitet.
Stimmt, es hatte keiner solch eine Säge mal in der Hand gehabt.

Das ist für Grünholz schon grundsätzlich die falsche Ausstattung. Die Zahnung dieser Holz/Metall-Blätter ist viel zu fein für feuchtes Holz.
Das haben wir auch festgestellt, es waren aber von Metabo nur diese Blätter mitgeliefert worden.

Dafür sägt man für gewöhnlich von der anderen Seite...
Bei Motorsägen hat man da übrigens exakt das gleiche Problem mit einem eingeklemmten Schwert.

Ein Fällen auf dem Weidenkopf kam erst überhaupt nicht in Frage da die Äst dort schon zu dick waren. Sie wurden mit einer Motorsäge geschnitten, teilweise aus dem Bachwasser herausgefischt und auf die Wiese gezogen. (powersupply: herkömmliches Astschneiden war bekannt aber unter den Umständen nicht ausführbar).

Dann muss man halt nicht in die Erde sägen. Würde man mit einer Motorsäge übrigens auch, nur nimmt die einem das wirklich übel
Mit einer Kettensäge kann man in das Holz einstechen, mit der oberen oder der unteren Spitze sägen. Bei der Säbelsäge nicht, sie sägt nur nit der unteren Seite und das Blatt muss hinter dem Holz frei laufen. Ein Schnitt parallel zur Wiese war schlecht möglich da der Griff der Maschine aufgelegen hätte, blieb also nur der senkrechte Schnitt übrig.

Wurde da in einem Tornado gesägt? Ich hatte noch nie soviel Wind, dass mit deshalb die Säge klemmte.
Die später verwendeten Blätter hatten auf jeder Seite einen gemessenen Freischnitt von 0,3mm bei einer Blattbreite von 20mm, kein Vergleich mit einer Kettensäge.die richtig das Holz wegräumt. In diesem Arbeitsbereich standen die Äste am Stammende so dicht zusammen, das ein "von der anderen Seite schneiden" nicht möglich war.

Man sollte mit der Compact ernsthaft nur Äste mit 3,2 cm Durchmesser sägen? Dafür würde ich eine Astschere empfehlen. Selbst die 6 cm bei der großen sind ziemlich niedrig eingeschätzt. Solche Sägen bekommen auch 20 cm und mehr durch.
Diese Aussage betraf nasses Grünholz, bei trockenem Holz, welches man sich zurecht legen kann, den Schnitt mal freiräumen kann ist dickeres Holz ohne weiteres möglich.
Hinzu kam allgemein doch der Zeitdruck, wenn jemand schon hinter einem steht und auf den Knüppel wartet um ihn wegzubringen

Grünholzblättern ist recht stark eingeschränkt. Es gibt noch ein Blatt von Wilpu mit einer etwas anderen Bauform
Ich werde mir mal das Blatt 628241000 von Metabo besorgen und das mal mit einer 220V Säbelsäge einsetzen, es sieht vielversprechend aus. Es wird ja kein Präzisionsschnitt verlangt. Im Sortiment eines Großhändlers habe ich dieses Blatt nicht gefunden, aber das Boschblatt. Trotz Großhandelsrabatt erschienen mir die Preise aber recht teuer.

Nutze bis ca. 4 cm gerne die Astschere. Mehr wäre sicherlich auch möglich, aber das wird dann schon recht anstrengend. Für Dickeres wird spontan entschieden.
So sehe ich es auch, aber wenn ich die Säbelsäge in der Hand habe schneide ich alles was in die Quere kommt auch mal 3 direkt nebeneinander stehende Äste in einem Rutsch (ohne von der anderen Seite einzuschneiden). Die Astschere schneidet zwar sauberer, quetscht aber auch das Holz.

Wie immer ist schulisches Wissen und Handeln nicht immer möglich, es kommt auch auf die anderen Umstände drauf an und noch den Zeitdruck, wenn jemand schon hinter einem steht und auf den Knüppel wartet um ihn wegzubringen

Somit erstmal meinen Dank für die vielen Tips aus der Gruppe, die zum Teil bekannt waren.
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von MrDitschy » Sonntag 22. März 2020, 14:29

Klar, man muss eben für jede Arbeit das richtige Werkzeug haben und sich damit auch vertraut machen … somit war es ein erster Test und ein weiterer Test bei anderer Arbeit kann schon wieder anders ausfallen (Hintergründe sind eben wichtig zu erfahren).
Bei unserer Uferreinigung würde ich z.B. niemals Säbelsäge noch Akkumaschine einsetzen, da sind die Benziner immer noch erste Wahl, vor allem je nach Wetterlage.

@Brandmeister: Ob du meine Meinung bestätigst ist doch egal, denn es wird sich dadurch ja nichts an meiner Arbeitsweise, verwendete Maschine und Meinung ändern.
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von MrDitschy » Sonntag 22. März 2020, 14:42

Brandmeister hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 13:20
H. Gürth hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 13:09
Zum Thema Vibrationen bei Astschnitten, dafür hab ich sie mir ausgewählt, fällt mir das da ein.
Rohrsägebügel für die FLEX SK 602....
Gibt ja welche mit Asthalter: Bosch KEO. Warum Bosch den aber ausschließlich für eben diese Spielzeugsäge anbietet wird mir ein Rätsel bleiben.
Ich finde den Bosch V-Bügel mit Scharnier gar nicht so verkehrt … müsste sich doch adaptieren lassen (sofern separat erhältlich).
Im Video bei 0:38 ist die Problematik/Handhabung einer Hand- oder Säbelsäge an Ästen gut zu sehen …
https://www.youtube.com/watch?v=J-YzEbN9Y4g

EDIT: Wenn du bei Google nach Akku Gartensäge suchst, findest du einige Beispiele oder Produkte solcher Krallen/Haltebügel: https://www.google.de/search?q=akku+gar ... 14&dpr=2.5
Zuletzt geändert von MrDitschy am Sonntag 22. März 2020, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von Ein_Gast » Sonntag 22. März 2020, 14:51

dolmar-sammler hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 13:56
Stimmt, es hatte keiner solch eine Säge mal in der Hand gehabt.
Es ist eigentlich schade, wenn da jemand für eine gute Sache investieren möchte und es dann an den Umständen scheitert. Die Erfahrung kommt leider nur, wenn man damit länger arbeitet.
Das haben wir auch festgestellt, es waren aber von Metabo nur diese Blätter mitgeliefert worden.
War das nicht mit Metabo abgesprochen? Dann haben die Mist gebaut. Oder die wollten keine Säge verkaufen :mrgreen:
Mit einer Kettensäge kann man in das Holz einstechen, mit der oberen oder der unteren Spitze sägen.
Ich hoffe, du meinst obere Seite. Die obere Spitze ist absolut tabu, außer man möchte, dass einem die Säge ins Gesicht springt. Mit Einstechen etc. ist das vielleicht keine so gute Idee, wenn die meisten der Gruppe nichtmal Schutzkleidung besitzen. Da sollten dann alle einen entsprechenden Kurs absolvieren oder schön mit freier Spitze von oben nach unten sägen (falls das überhaupt zulässig ist im öffentlichen Raum).
Bei der Säbelsäge nicht, sie sägt nur nit der unteren Seite und das Blatt muss hinter dem Holz frei laufen. Ein Schnitt parallel zur Wiese war schlecht möglich da der Griff der Maschine aufgelegen hätte, blieb also nur der senkrechte Schnitt übrig.
Nö. :mrgreen:

Die Säbelsäge kann auch Tauchschnitte, nur würde ich das nicht unbedingt an einem Baum machen. Außerdem ist das nicht gerade toll fürs Handling.

Aber: Soweit ich weiß, kann man bei den Metabos das Sägeblatt umgedreht einspannen, dann wären Griff und Akku oben. Außerdem kann man über den verstellbaren Anschlag die Sägeblattlänge verkürzen.
Diese Aussage betraf nasses Grünholz,
Ja, genau das meinte ich auch. Zumindest die große kann problemlos auch 20 cm starkes, feuchtes Holz. Das kommt dabei nur auf das Sägeblatt an; was auch die hauptsächliche Dicken-Begrenzung ist, da man keine Grünholzblätter mit über 30 cm Länge bekommt.
Mit den kompakten habe ich in diese Richtung keine Erfahrung.
Hinzu kam allgemein doch der Zeitdruck, wenn jemand schon hinter einem steht und auf den Knüppel wartet um ihn wegzubringen
Das ist hausgemachtes Problem...
Ich werde mir mal das Blatt 628241000 von Metabo besorgen und das mal mit einer 220V Säbelsäge einsetzen, es sieht vielversprechend aus. Es wird ja kein Präzisionsschnitt verlangt. Im Sortiment eines Großhändlers habe ich dieses Blatt nicht gefunden, aber das Boschblatt.
Ich kenne das Blatt von Bosch. Es funktioniert, aber es mag nicht sehr gerne stark harzhaltiges Holz.

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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von Brandmeister » Sonntag 22. März 2020, 15:00

MrDitschy hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 14:29
@Brandmeister: Ob du meine Meinung bestätigst ist doch egal, denn es wird sich dadurch ja nichts an meiner Arbeitsweise, verwendete Maschine und Meinung ändern.
Und das, wo meine Meinung doch die allein seligmachende Wahrheit und einzige richtige universelle Antwort auf alles ist... :mrgreen:
Aber mal im Ernst, Foren leben schließlich von unterschiedlichen Meinungen und unterschiedliche Herangehensweisen können ja durchaus auch diskutiert werden ohne dass mit aller Gewalt jemand bekehrt werden muss.
Falls ich nächste Woche auch noch zur Grabpflege komme (potentielle Ausgangssperren, momentan noch relativ hohes Schmerzniveau, Wetter) werde ich wohl noch einem größeren Busch sowie einer größeren Konifere auf die Pelle rücken müssen. Da wird zumindest bei letzterer die Säbelsäge mit langem Blatt zum Einsatz kommen.
MrDitschy hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 14:29
...
Bei unserer Uferreinigung würde ich z.B. niemals Säbelsäge noch Akkumaschine einsetzen, da sind die Benziner immer noch erste Wahl, vor allem je nach Wetterlage.
Da haben wir teilweise Akkukettensägen (Stihl) und Handwerkzeuge (Hepen, Gertel, Macheten) eingesetzt. Die reichen locker, um sich einen Weg durch Brennnesseln und Gestrüpp zu dem eigentlichen Ziel (Wasserlilien/Indisches Springkraut) zu schlagen und dabei selektiv genug vorzugehen um erkannte seltene/geschützte einheimische Pflanzen zu verschonen. Da wo kleinere Bachläufe freigelegt werden mussten, kommen auch Zweitakter zum Einsatz (Motorsensen und -Sägen).
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von Dirk » Sonntag 22. März 2020, 15:27

dolmar-sammler, es wäre schön, wenn Du in Zukunft das Forum korrekt nutzen und die Zitat-Marker [ quote ] und [ /quote ] nutzen würdest, dafür sind die da!
dolmar-sammler hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 13:56
Ich werde mir mal das Blatt 628241000 von Metabo besorgen und das mal mit einer 220V Säbelsäge einsetzen, es sieht vielversprechend aus. Es wird ja kein Präzisionsschnitt verlangt. Im Sortiment eines Großhändlers habe ich dieses Blatt nicht gefunden, aber das Boschblatt. Trotz Großhandelsrabatt erschienen mir die Preise aber recht teuer.
Das Metabo-Blatt gibt es im Fünfer-Pack bei Banemo für 08,02€ zzgl. 6,90€ Versandkosten. Wir haben da wohl eine andere Definition von "recht teuer".
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Re: Diskussion zum Testbericht "Anwendungstest von Metabo Säbelsägen im Januar 2020"

Beitrag von HiPe » Sonntag 22. März 2020, 15:45

@dolmar-sammler
Bei vielen Säbelsägen kann man das Sägeblatt nach oben sägend einspannen. Dann ist auch flaches arbeiten (Tauchschnitt) möglich.

@all
Bisher habe ich zum ausasten bis ca. 8cm lieber normale, grobe Holzblätter genommen. Nichts spezielles für den Grünschnitt. Diese habe ich zwar auch, fand sie aber wenig überzeugend. Kann aber auch mit an der verwendeten Maschine liegen AEG US 900 XE, welche einerseits sehr leicht ist und so auch gut einhändig am ausgestrecktem Arm geführt werden kann, aber halt wenig Leistungsreserven und einen kurzen Hub hat. Gerade letzteres dürfte bei den richtig groben Blättern eine große Rolle spielen, denke ich.

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