Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

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MrDitschy
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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von MrDitschy » 18. Jan 2020, 18:13

Allesmassiv hat geschrieben:
18. Jan 2020, 16:39
Die Maschine aus dem zweiten Link von Mr Ditschy hat einen Abschaltkontakt.
Ist mit etwas Mühe bei den Kundenbildern in den Rezensionen zu erkennen.
Allerdings liegt der Preis real bei fast 50€, da nochmal über 15€ Versankosten draufkommen.
Hier gibt es den gleichen (möglicherweise in schwarz) für 40€ inkl. shipping:

https://de.aliexpress.com/item/40004753 ... 4c4dftuw4t
Hier sieht man den Kontakt sogar ganz eindeutig bei der Produktbeschreibung.
Fehlt nur noch dass er von der Elektronik auch ausgewertet wird.

Ob der was taugt kann ich hoffentlich in einigen Tagen/Wochen berichten.
Der wäre ja perfekt.
Zumindest für mich als "Wechselfauler", der für jede Scheibe/Aufsatz eher einen extra Winkelschleifer nutzt, wäre das bei ab und an eine günstige Lösung (gerade bei der Schleiffeile, Flachdübelfräse, dünnen Trennscheibe, usw., …. wenn aber Leistung gefordert wird, habe ich die Originalen). Überhaupt ist der NoName WS etwas kleiner und handlicher als ein Original DGA5**. Und so weit ich mal bei anderen NoName WS gelesen hatte, kann über die unteren roten Knöpfe bis zu 3 Geschwindigkeitsstufen eingestellt werden, könnte ggf auch bei diesem so sein!?

Hast du den schwarzen jetzt über Aliexpress bestellt und kannst dann mal über den berichten?
Wäre schon ein heißer Kandidat, denn einen mit LCD würde mich auch stören (muss mal schauen, wie ich die Bestellung über Aliexpress hin bekomme - konnte mich zumindest nicht registrieren).
Ditschy
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Allesmassiv
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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von Allesmassiv » 18. Jan 2020, 19:11

Bestellt wurde der Schwarze vor knapp zwei Wochen.
Bleibt nur die Frage wann er ankommt.
als Geschwindigkeitsstufen hat er wohl 6000U/min und 9000/min zur Auswahl.
Das ist mir aber eigentlich egal. Ich suche hauptsächlich was um mal eine Gewindestange o.Ä. abtrennen zu können, ohne immer gleich die Kabeltrommel abrollen zu müssen.
Von den Bildern her scheint der Aufbau in Ordnung zu sein.

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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von Mäherman » 19. Jan 2020, 19:36

Gibt es schon Erfahrungen zum Schlagschrauber?

Der ist ja mit 550NM angegeben. Wie viel wird er wirklich haben? Reicht es um Radschrauben zu lösen?

traut
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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von traut » 19. Jan 2020, 20:35

Mäherman hat geschrieben:
19. Jan 2020, 19:36
Gibt es schon Erfahrungen zum Schlagschrauber?

Der ist ja mit 550NM angegeben. Wie viel wird er wirklich haben? Reicht es um Radschrauben zu lösen?
Ich weiß nicht, wie solche Maximal-Drehmomente gemessen werden. Das sind ja nur kurze Impulswerte, bis die Schraube sich löst. Jedenfalls kenne ich keine heimwerkertaugliche Methode, solche Angaben zu überprüfen. Das können IMHO Phantasiezahlen sein, so wie die Peak-Werte (PMPO contra RMS) für Lautsprecherboxen.

Nein, Erfahrungen damit habe ich noch keine - die klassische Reifenwechselzeit kommt ja erst nach Ostern. Bis dahin sollte auch mein Gerät da sein.

Übrigens habe ich auch keine speziellen Nüsse für Schlagschrauber - ich werde es mit der normalen 1/2"-Nuss aus dem Ratschenkasten probieren. Oder würdet ihr davon bei Proxxon abraten?

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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von powersupply » 19. Jan 2020, 20:47

550NM sollten immer ausreichend sein. Es sei denn jemand hat die Schrauben zuvor mit einer Verlängerung zugeknallt. Soll es auch geben...

PS

traut
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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von traut » 19. Jan 2020, 20:58

Sprich, du meinst: wenn's nicht reicht, dann hat er auch keine 550 Nm?

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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von powersupply » 19. Jan 2020, 21:39

Wenn Du Radschrauben am Auto meinst, ja.

Wollte mal beim Schwager die Bremsen machen. Die Schrauben an seiner A-Klasse hab ich ums Verrecken nicht aufbekommen. Na Gut hatte keine Verlängerung am Radkreuz aufgesteckt.
Nachdem ich dann aufgegeben habe ist er kurz weg und kam mit so einem ausziehbaren Radschlüssel wieder. Mit diesem hatte er die letzte Schraube dann unter kräftigem Wippen aufbekommen. und der Kerl wiegt 100kg+... Hier hätte wohl auch der angesprochene Schrauber versagt.

PS
Zuletzt geändert von powersupply am 19. Jan 2020, 21:45, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von MrDitschy » 19. Jan 2020, 21:40

traut hat geschrieben:
19. Jan 2020, 20:35
Ich weiß nicht, wie solche Maximal-Drehmomente gemessen werden. Das sind ja nur kurze Impulswerte, bis die Schraube sich löst. Jedenfalls kenne ich keine heimwerkertaugliche Methode, solche Angaben zu überprüfen.
Nehme wenn dafür einen Drehmomentschlüssel, nur ist das kein genauer Anhaltwert und nur für einen recht groben Vergleich gedacht ... also immer in gewissen Schritten mit dem Drehmoment eine Rad Schraube/Mutter abdrücken, bis der Schlagschrauber dessen nicht mehr löst.
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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von Allesmassiv » 19. Jan 2020, 22:11

Die angegebenen 550Nm hat er auf gar keinen Fall. Das ist bei der Baugröße aber eigentlich sowieso klar.
Eine M16 Schraube die in einem ca. 20cm langen Rohr als Abstandshalter steckte, konnte ich nach ca. 30 Sekunden rütteln mit dem Schlagrauber(Akku ca. 1/2 voll), mit dem Drehmomentschlüssel ab 190 Nm weiter drehen. Der Aufbau ist aber etwas unfair, da die lange Schraube federt und der Schlagschrauber dadurch deutlich an Kraft verliert.
An den Radmuttern dürfte das erreichbare Drehmoment bei deutlich über 200Nm liegen.
Das Original von Makita ist mit 285 Nm angegeben. Mehr wird der Nachbau wohl eher nicht haben, wahrscheinlich eher etwas weniger.

Einen kleinen Erfahrungsbericht habe ich ja bereits ein paar seiten weiter vorne abgegeben.

Bei meinem Auto (Opel Astra G, regelmäßig gefahren, steht in der Nacht in der Garage) reicht das Drehmoment zum Lösen an allen bis jetzt getesteten Schrauben ohne Probleme aus.
Damit sollte es an den meisten normalen PKW funktionieren. Werden die Reifen aber ohne Drehmomentschlüssel angeknallt, sind die Schrauben stark festgerostet, etc. wird es nicht mehr funktionieren.
Auch bei größeren Autos, wie z.B. VW T5 , wo die Radmuttern mit 180Nm angezogen werden, wird sich der kleine wahrscheinlich die Zähne ausbeißen.
Sollen viele Reifenwechsel durchgeführt werden, würde ich zu etwas größerem greifen.
Zentralmuttern o.Ä braucht man damit gar nicht erst zu versuchen.
Dafür hat man ein kleines, leichtes Gerät mit dem man in viele enge Ecken noch rein kommt.

Der spröde Neodym Magnet für den Innensechskant ist nach ein paar Stunden Einsatz leider zerbröselt und musste ersetzt werden. Das dürfte ein Problem bleiben, da sich Neodymmagneten und Schlagbelastung leider schlecht vertragen.
Ansonsten bin ich bis jetzt so zufrieden, dass ich mir noch einen WS dazu bestellt habe.

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Re: Makita Nachbauten/NoName Akku-Maschinen

Beitrag von m_karl » 19. Jan 2020, 22:28

Ihr könnt einen vielleicht neugierig machen. Ich hab mal die Variante ohne den Innensechskant hier bestellt, hab ja noch den Innensechskant DeWalt und wenn der Magnet eh anfällig ist..
Und ich hoffe die deklarieren soweit falsch, die Einfuhrsteuer würde ich zwar echt gern bezahlen, aber nicht die Gebühren der Post (10€)...

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