Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

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GiovanniB
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von GiovanniB » 20. Feb 2019, 22:48

Brandmeister hat geschrieben:
20. Feb 2019, 19:48
Wer als Privatier unbedingt Würth-Geräte haben muss, der kann ja
... seinen Hintern in die Schwabenmetropole bewegen und beim https://www.wuerth-familystore.de/ vorbeischauen (lt. Website wieder ab 3. März geöffnet).

Aber wieso sollte jemand so darauf versessen sein, asiatische Elektrowerkzeuge ohne herausragende Eigenschaften nur wegen des aufgedruckten Logos eines großen Schraubenhändlers zu kaufen?

Wenn im Paket ein Gutschein für eine Karibiktour mit der "Vibrant Curiosity" läge, könnte das System schon interessanter sein ... :wink:

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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Brandmeister » 20. Feb 2019, 23:23

GiovanniB hat geschrieben:
20. Feb 2019, 22:48
...
Aber wieso sollte jemand so darauf versessen sein, asiatische Elektrowerkzeuge ohne herausragende Eigenschaften nur wegen des aufgedruckten Logos eines großen Schraubenhändlers zu kaufen?
Na weil:

- Glamfaktor (was es nur fürs Gewerbe gibt muss ja besonders gut sein)
- Neidfaktor (Ich hab' aber 'nen Würthschrauber und du nicht...am besten noch mit Würthkappe auf'm Dätz)
- Blödheit
- Einfach nur so
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 21. Feb 2019, 08:13

Ja. :mrgreen:
Sonst wäre das nur simnnvoll, wenn sich das M-Cube System wirklich mal in ein sooo umfangreiches Akkusystem mit zich exotischen Maschinen entwickelt würde (im Hausde TTI gibt es zumindest genügend Auswahl für Würth).
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Brandmeister » 22. Feb 2019, 01:32

Na ja, das Würthmaschinenzeugs soll ja von Würth selber entworfen/entwickelt sein und von TTI irgendwie zusammengedengelt oder so. Es ging ja anscheinend darum "echte" Würthmaschinen zu bauen, nicht sich weiterhin von unterschiedlichen Anbietern abhängig zu machen. Von daher glaube ich nicht, dass man seitens Würth allzusehr auf das bestehende TTI-Portfolio zurückgreifen wird.

Aber für einen so versierten Maschinen-und-Akkumodifikanten wie einen Mr Ditschy sollte es doch eh nebensächlich sein, woher die Maschine kommt. Am Ende läuft sie mit Makita Akku, ob sie will oder nicht! :mrgreen: :bierchen:
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 22. Feb 2019, 10:41

„Richtisch, watt nich passt wird passend gmacht“! :mrgreen:
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von GiovanniB » 4. Mai 2019, 22:06

Heute hatte ich Gelegenheit, den Würth Schrauber (made in China) mal zu begrapschen.

Im Vergleich zum Metabo BS 18 LT BL (selbe Leistungsklasse, made in Germany) fiel mir auf (subjektiv):
- Drehzahl beim Würth wesentlich schlechter dosierbar:
-- Mindestdrehzahl in beiden Gängen viel zu hoch, man kann nicht langsam anbohren
-- Weg am Drücker ist zwischen mittlerer und maximaler Drehzahl sehr, sehr kurz
- Der Metabo fühlt sich wertiger an
- Beim Würth hat der Akku eine glatte Oberfläche, völlig andere Haptik als das Maschinengehäuse. Der Akku wirkt dadurch wie ein Fremdkörper und das (gefühlte) Hartplastik-Material des Akkublocks wirkt nicht gerade vertrauenerweckend. Ist hoffentlich robuster, als es aussieht und sich anfühlt.
- Der Würth klingt fast wie ein Bürstengerät, kein schönes Maschinengeräusch wie beim Metabo

Ich denke da muss Würth/TTI nochmal nachlegen, wenn sie mit dem Gerät professionelle Anwender ansprechen wollen. Vor allem die Drehzahlsteuerung ist ein Show-Stopper. Diese fände ich nicht mal bei einem Einhell akzeptabel.

Just my 2 cents.

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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 4. Mai 2019, 22:50

Wenn ich das so mit Makita vergleiche ....
- Drehzahl beim Würth wesentlich schlechter dosierbar:
-- Weg am Drücker ist zwischen mittlerer und maximaler Drehzahl sehr, sehr kurz
Ist da auch so, aber m.W. ist das doch gewollt?
- Beim Würth hat der Akku eine glatte Oberfläche, völlig andere Haptik als das Maschinengehäuse. Der Akku wirkt dadurch wie ein Fremdkörper und das (gefühlte) Hartplastik-Material des Akkublocks wirkt nicht gerade vertrauenerweckend. Ist hoffentlich robuster, als es aussieht und sich anfühlt.
Identisch.
Ich denke da muss Würth/TTI nochmal nachlegen, wenn sie mit dem Gerät professionelle Anwender ansprechen wollen. Vor allem die Drehzahlsteuerung ist ein Show-Stopper. Diese fände ich nicht mal bei einem Einhell akzeptabel.
Denke mal, wenn Wüth an Makita, Milwaukee, Hitkoki, oder ggf. Dewalt ran kommt, genügt das doch?
Musste zumindest auch Abstriche von meinem Wechsel Metabo / Makita machen und fand den Unterschied an den alten Schraubern schon krass, aber man gewöhnt sich daran und lernt auch schnell mit etwas minderwertigeren Maschinen zu arbeiten. Sprich sehr gute Qualität ist nicht immer ausschlaggebend, mir war z.B. bei meiner Auswahl die benötigten Akkumaschinen in einem Akkusystem zu bekommen wichtiger und genügt mittlerweile auch dessen mittlere Qualität, die sich sicher natürlich auch etwas am Preis wiederspiegelt.
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Dirk » 5. Mai 2019, 09:53

Ich glaube, daß ist das erste Mal, dass ich von Dir lese, dass Du zugibst, dass Makita nicht das Maß der Dinge ist... :crazy: :popcorn:
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 5. Mai 2019, 13:54

Nööö ... denke eher, dass dann ggf. meine Beiträge aus einer "Makita pro Meinung" gelesen werden!?
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