Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

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-FX-
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Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von -FX- » Freitag 6. April 2018, 12:33

Hallo,

nachdem eine Dauerleihgabe - der Vorgänger der aktuellen großen Makita - letztes Jahr den Weg zu seinem Besitzer zurückgefunden hat habe ich mal langsam eine ordentliche Stichsäge gebraucht.

Anwendung ist gar nicht mal so sehr die Werkstatt, sondern eher der schnelle, ungefährliche, staubarme Schitt (inkl. Zerkleinerungsarbeiten Altholz -> Brennholz) auf der Dauerbaustelle Haus, Scheune und Garten.
Akku dachte ich ist also nicht verkehrt.

Also habe ich kürzlich bei der Metabo STA 18 LTX 140 zu einem guten Kurs zugeschlagen (166,-€ Solo im Koffer).

Das erste mal in der Hand bin ich mäßig begeistert. Das Ding ist gefühlt klobiger als die alte Makita, außerdem sackschwer. Der Hebel für die Späneblasfunktion wackelt wie ein Kuhschwanz und überhaupt ist zumindfest beim "Trockentest" (ohne Holz) die Blasfunktion bei Hebelumstellung nicht spürbar.

Metabo Hotline sagt das wäre normal, der Hebel wäre so kippelig, damit er zugesetzt mit Späne nicht irgendwann hängt und die Blasfunktion wäre tatsächlich nicht so ganz ernst zu nehmen.

Jetzt bin ich unsicher, was ich tun soll. Würde ich unter 200 Euro eine bessere, kräftige Maschine bekommen würde ich vielleicht sogar auf den Akku verzichten.
Nur was kommt da überhaupt in Frage, wer hat schonmal die Geräte "in echt" verglichen?

Akkusystemtechnisch hätte ich noch Bosch blau 10,8V, fürchte aber die Säge ist nicht so ganz meine Leistungsklasse.

Grüße
Chris

MSG
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von MSG » Freitag 6. April 2018, 14:08

Wenn es auf die Schnittqualität nicht wirklich ankommt und dir 26mm Säge Tiefe reichen wäre die 10,8 (Bosch Werbung 12) V Akku Handkreissäge eine Idee? Für Kleinkram rund um Haus und Hof finde ich die Klasse. Die profitiert allerdings sehr von einem 4Ah Akku. Den gibt es bei Bosch aber auch bezahlbar.
Edit: Bei Rahmenschenkeln kannst du auch beidseitig sagen, dann bis ca. 50mm.

-FX-
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von -FX- » Freitag 6. April 2018, 14:27

Habe eigentlich schon so manches Gerät mit rotierenden Sägeblättern.

Daher soll es schon eine Stichsäge werden, ein Kurvenschnitt kann ja auch mal mal vorkommen (verfüge zumindest momentan noch über keine brauchbare Bandsäge)
Außerem fühle ich mich gerade beim Kleinmachen von Altholz mit "natürlich" runden Querschnitt oder möglichen Nagelresten mit der Stichsäge wohler als mit HKS oder Kettensäge.
Säbelsäge habe ich auch, ist aber suboptimal, da man beide Hände braucht.

Grüße
Chris

daeumling
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von daeumling » Freitag 6. April 2018, 16:50

Schau dir mal die 10,8 V Säbelsäge von Bosch an, mit dieser kannst du prima einhändig arbeiten!

Vielleicht ist hier für kleines Geld was passendes dabei https://www.sautershop.de/search?sSearch=felisatti

Ich habe die Dübelfräse vom Mutterkonzern (Casals) von denen und bin damit Super zufrieden - erst Recht, nachdem ich mir letztens eine von DeWalt und Makita befingert habe.
KRESS APP 180 AFB,180AFT D+W,1400WSXE BMH700,1100MH,800PPE,500STE,1200SPE FLEX DH5,Retecflex14-5 METABO KGS254,SB18LTX FESTOOL CTLMidi, TS55REBQ, HKC 55 FSK FEIN AFMM14,ASCM14QX,FSC2.0 BOSCH GKS190,MX2,GSH11VCSPARKY BPR240CE,BP540CE,K615CE,MBA2600PAHD

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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von MrDitschy » Freitag 6. April 2018, 19:06

Die Makita 230V in Stabform soll gut sein.
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von Brandmeister » Freitag 6. April 2018, 20:04

Meinst du die Makita 4351 (hier kommen jetzt noch Buchstaben)? Habe ich bisher zwar nur einige Meter Kunststoffplatten/Teflon mit geschnitten aber gut kann ich bestätigen.
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von MrDitschy » Freitag 6. April 2018, 20:40

Ja, dass müsste sie sein (kenne mich aber mit den Netzmaschinen-Bezeichnungen nicht aus).

Doch wenn Akku vorhanden ist, würde ich erst die 10,8V (12V) Bosch-Stichsäge ausprobieren.
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von GiovanniB » Freitag 6. April 2018, 22:10

-FX- hat geschrieben:Säbelsäge habe ich auch, ist aber suboptimal, da man beide Hände braucht.
Die Metabo SSE 18 LTX COMPACT ist für Ein- und Zweihandbetrieb ausgelegt. Ich frag mich aber gerade, ob die 13 mm Hub wirklich reichen oder ob man diese Säge bei grob gezahnten Sägeblättern mit Gewalt daran hindern muss, sich selbst statt des Sägeblatts in Bewegung zu setzen.

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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von Brandmeister » Freitag 6. April 2018, 23:55

Was das angeht, betreibe ich die Bosch GSA 18 V Li C. Lässt sich auch noch als Einhänder führen und zieht bei 21 mm Hub und grobem Holzsägeblatt noch problemlos bei der Altholzverwertung durch.
-FX- hat geschrieben:Daher soll es schon eine Stichsäge werden, ein Kurvenschnitt kann ja auch mal mal vorkommen
Mit Kurvenschnitten sieht es auch bei Einhänder-Säbelsägen natürlich düster aus.
-FX- hat geschrieben:Das erste mal in der Hand bin ich mäßig begeistert. Das Ding ist gefühlt klobiger als die alte Makita, außerdem sackschwer.

Das muss bei Ausschnitten auf dem liegenden Werkstück nicht unbedingt ein Nachteil sein.
-FX- hat geschrieben:Anwendung ... eher der schnelle, ungefährliche, staubarme Schitt (inkl. Zerkleinerungsarbeiten Altholz -> Brennholz) auf der Dauerbaustelle Haus, Scheune und Garten...Akkusystemtechnisch hätte ich noch Bosch blau 10,8V, fürchte aber die Säge ist nicht so ganz meine Leistungsklasse.
Wie ich die 10,8 V Stichsägen in Erinnerung habe, würde ich mal sagen, bis 4 x 6 cm Kantholz ganz ok; würde da aber auch eher zu 18 V oder Netzbetrieb tendieren.
Die Physik gewinnt immer!
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Re: Stichsäge: Alternativen zur STA 18 LTX 140 (auch 230V)

Beitrag von WNSH75 » Samstag 7. April 2018, 01:37

-FX- hat geschrieben: Der Hebel für die Späneblasfunktion wackelt wie ein Kuhschwanz und überhaupt ist zumindfest beim "Trockentest" (ohne Holz) die Blasfunktion bei Hebelumstellung nicht spürbar.

Metabo Hotline sagt das wäre normal, der Hebel wäre so kippelig, damit er zugesetzt mit Späne nicht irgendwann hängt und die Blasfunktion wäre tatsächlich nicht so ganz ernst zu nehmen.
Hallo,

aus eigener Erfahrung kenne ich das bei der STA 18 LTX 140.
Der Hebel ist sehr leichtgängig. Rastet gefühlsmäßig überhaupt nicht ein.
Zudem ist bekannt dass die Späneblasfunktion hier gerne gänzlich ohne Funktion ist. Merkt man letztendlich dann beim Sägen. Metabo kennt das Problem. Hier hilft nur zum Service einschicken und beheben lassen. Ist scheinbar nur ne Kleinigkeit, aber der Aufwand halt...
Sonst super massive Säge.

Habe aus anderen Gründen auf die beiden blauen Bosch umgestellt.

Zum "zsamschneiden" im Garten usw. nutze ich die ASE 18 LTX :saegen:

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