News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

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GiovanniB
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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von GiovanniB » 6. Mär 2018, 02:56

Dirk hat geschrieben:Ein Kombilader wäre in meinen Augen schon ein gewichtiger Faktor, aber ohne den kann man genausogut Bosch Blau wählen, die ihr 10,8V-System ja gerade massiv ausbauen mit einigen netten kleinen "Problemlösern".
Daran würde ein Kombilader nicht viel ändern. Zwei Lader benutzen zu müssen, ist nun wirklich kein Hindernis. Manchmal ist man sogar froh, wenn man zwei (in dem Fall unterschiedliche) Akkus gleichzeitig laden kann. Den Bosch GAX 18V-30 z.B. kann man zwar mit einem Steck- und einem Schiebeakku bestücken, aber er lädt sie nur sequentiell mit jeweils 3 A. So einen Lader kann man vermissen. Muss man aber nicht.
Dirk hat geschrieben:
Aber am besten liegt mir (und übrigens auch jedem anderen, den ich den Schrauber in die Hand gedrückt habe) der DeWalt mit dem unten liegenden Schiebeakku.
Das wieder war exakt genauso.
Den DeWalt kenne ich nicht. Aber kann es sein, dass dabei auch die Balance durch den untenliegenden Akku, der ein Gegengewicht zum Motorgehäuse bildet, eine Rolle spielt? Das ist natürlich angenehmer, als wenn man das Gewicht des Motors und Getriebes mit dem Handgelenk ausgleichen muss. Andererseits sind die Steckakku-Geräte eben sehr kompakt und handlich und bei den geringen Gesamtgewichten finde ich eine leichte Kopflastigkeit akzeptabel.

Der Griffumfang kann dagegen eher kein Problem sein. Sowohl der Bosch GSR 12 als auch der Metabo PowerMaxx liegen für mich sehr sicher in der Hand. Der Metabo etwas stabiler, weil er gefühlt etwas mehr Griffumfang hat. Mit etwas kürzeren Fingern ist der Bosch vermutlich besser zu halten.
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powersupply
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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von powersupply » 6. Mär 2018, 03:07

Da man in den wenigsten Fällen gleichzeitig mit einem 10,8V und einem 18V Gerät arbeitet und die dann, wenn Murphy nicht gerade mit dabei ist, auch kaum gleichzeitig leer werden wäre das schon ein guter Grund sich noch ein 10,8V Sologerät zum vorhandenen 10,8V/18V Lader zuzulegen. Auch kann man so ein Ladegerät mobil halten während das Zweite im Auto mitfährt.

PS

GiovanniB
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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von GiovanniB » 6. Mär 2018, 03:11

powersupply hat geschrieben:Da man in den wenigsten Fällen gleichzeitig mit einem 10,8V und einem 18V Gerät arbeitet und die dann, wenn Murphy nicht gerade mit dabei ist, auch kaum gleichzeitig leer werden
Warum nicht? Wenn man z.B. eine Säge und einen Schrauber benutzt und ein Schrauberakku wird leer, während einer von der Säge gerade geladen wird?

Außerdem arbeitet man ja auch nicht immer nur allein.

Und ein zweites kleines Ladegerät ist nun wirklich keine Last. Die Dinger bleiben doch sowieso meist im Gerätekoffer, oft auch während des Ladens.

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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von KingKong069 » 6. Mär 2018, 05:03

https://instagram.com/p/Bf9C7Xkjfcz/
Das Gerät in Aktion.

Weiß nicht ob Neuigkeit oder Selbstbau, eine 36V Kantenfräse. Grundkörper des 230er WS und Kopf der Großen Kantenfräse. Allerdings finde ich das Bild nicht mehr.

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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von RAL 6009 » 6. Mär 2018, 07:50

Die wurde bereits Anfang 2017 auf der BAU in München gezeigt.
Es ist nach wie vor ein Konzept, wie auch z.Bsp. der Akku- Kompressor, oder der Akku- Langhalsschleifer.
Auch ein Betonschleifer und eine Sanierungsfräse wurden schon gezeigt, diese bauen auch auf dem gleichen Gehäuse wie der 230 mm Akku- Winkelschleifer auf.
Metabo könnte wohl damit in Serie gehen, wenn sie sehen, dass es auf dem Markt verlangt wird!

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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von powersupply » 6. Mär 2018, 08:41

RAL 6009 hat geschrieben:Auch ein Betonschleifer und eine Sanierungsfräse wurden schon gezeigt, diese bauen auch auf dem gleichen Gehäuse wie der 230 mm Akku- Winkelschleifer auf.
Auf dem Meeting waren da einige Geräte im Prototypenbereich zu sehen die zwar einen dem 230er Winkelschleifer vergleichbaren Antrieb eingebaut hatten aber kein WS waren. Ich könnte mir auch vorstellen, dass da der eine oder andere Antrieb dazwischen war der leistungsmäßig zwischen dem 230er und dem 125er Winkelschleifer angesiedelt war. :glaskugel:

PS

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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von Dirk » 6. Mär 2018, 11:41

GiovanniB hat geschrieben:Daran würde ein Kombilader nicht viel ändern.
Nun, das kann man auch anders sehen. Ich stehe halt auf dem Standpunkt, daß ein Kombilader hilfreich wäre.
Zwei Lader benutzen zu müssen, ist nun wirklich kein Hindernis. Manchmal ist man sogar froh, wenn man zwei (in dem Fall unterschiedliche) Akkus gleichzeitig laden kann.
Das ist richtig, aber ich sehe tatsächlich auch manchmal das Transportproblem. Da hat man eh' schon viel zu tragen und nicht für jedes Gerät in jedem Koffer einen Lader. Bei mir z.B. wird der Laderplatz in so manchem Koffer schon ganz anders verwendet. Außerdem nehme ich ja auch keine drei Lader mit, wenn ich drei Geräte brauche. Zu guter Letzt: soo schwer ist es nicht, dem Gehäuse den zweiten Schacht anzuformen.
Dirk hat geschrieben:Den DeWalt kenne ich nicht. Aber kann es sein, dass dabei auch die Balance durch den untenliegenden Akku, der ein Gegengewicht zum Motorgehäuse bildet, eine Rolle spielt?
Nein, kaum. Wurde hier schon des öfteren beschrieben: der DeWalt hat dadurch einfach einen besonders schlanken Griff im Vergleich zu den Geräten mit Steckakku, und das haben bisher augenscheinlich die meisten Probanden, von denen hier geschrieben wurde, als Vorteil empfunden.
Der Griffumfang kann dagegen eher kein Problem sein.
Doch, genau um den geht es.
Sowohl der Bosch GSR 12 als auch der Metabo PowerMaxx liegen für mich sehr sicher in der Hand.
Bei solchen Geräten geht wohl nicht nur um "sicher in der Hand liegen". Nicht nur bei den Leuten, die ich gefragt habe, auch MSG hat davon berichtet, daß der DeWalt DCD710 den Leuten am besten in der Hand liegt.
Der Metabo etwas stabiler, weil er gefühlt etwas mehr Griffumfang hat.
Du hast jedenfalls sicherlich keine kleinen Hände. Metabo verwendet im Grunde "nur" eine gg. Bosch um 180° gedrehte Zellposition. *Mir* ist der Metabo damit schon unangehm dick in der Hand, ich greife lieber zum Bosch.
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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von Submaniac » 6. Mär 2018, 11:52

Metabo 10.8er Schiebekkus werden Ende 2018 kommen. Da wird dann das Maschinenprogramm auch ausgeweitet.
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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von Do-it-myself » 6. Mär 2018, 19:13

Ich finde die 10,8V Schiebeakkus gut, weil der Griff einfach schlanker ist. WIe schon von den anderen Forenteilnehmer dargelegt, liegt mir der Fein und DeWalt Schrauber am Besten in der Hand gefolgt vom Bosch und zum Schluss der Metabo.
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Re: News: Metabo: Mehr von der kabellosen Baustelle

Beitrag von MrDitschy » 6. Mär 2018, 20:07

GiovanniB hat geschrieben: Den DeWalt kenne ich nicht. Aber kann es sein, dass dabei auch die Balance durch den untenliegenden Akku, der ein Gegengewicht zum Motorgehäuse bildet, eine Rolle spielt? Das ist natürlich angenehmer, als wenn man das Gewicht des Motors und Getriebes mit dem Handgelenk ausgleichen muss. Andererseits sind die Steckakku-Geräte eben sehr kompakt und handlich und bei den geringen Gesamtgewichten finde ich eine leichte Kopflastigkeit akzeptabel.
Die Balance spielt für mich beim Arbeiten schon auch eine Rolle, egal ob waagrecht oder senkrecht. Demnach arbeite ich mit einem kleinen 18V Schrauber und kleinem Akku unten dran am liebsten. Der liegt einfach am besten in der Hand (vom händling steht er auch stabil), besser als ein 10,8V Schrauber mit Akkus im Griff oder gar ein 10,8V Schrauber mit Akkus unten dran. Die ca. 200-300g mehr stören da auch nicht (und bin Gewichtsmäßig seeehr empfindlich), sogar im Gegenteil, fand den 10,8V Schrauber beim arbeiten mit kleinem Akku eher schon zuuu leicht, da griff ich immer zuerst zum 18V Schrauber.

Metabo hat m.W. auch solch einen kleinen 18V Schrauber (also wie Makita), dazu gäbe es zumindest ein größeres Maschinenprogramm als bei 10,8V.


Der Griffumfang kann dagegen eher kein Problem sein. Sowohl der Bosch GSR 12 als auch der Metabo PowerMaxx liegen für mich sehr sicher in der Hand. Der Metabo etwas stabiler, weil er gefühlt etwas mehr Griffumfang hat. Mit etwas kürzeren Fingern ist der Bosch vermutlich besser zu halten.
Probleme gibt es glaub bis Handschuhgröße 9, alle darüber jammern da sicher weniger.
Der Bosch ist auch wie der Makita Classic angeordnet, dennoch sind die Griffe anders geformt und liegen somit auch anders in der Hand. Mag aber beide nicht, und beim Bosch den Gashebel z.B. schon gar nicht, da er von nächsten Finger die Haut zwickt.
Ditschy
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