DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582

In unserem Testforum könnt ihr Testberichte ĂŒber eure eigenen Werkzeuge und GartengerĂ€te veröffentlichen.

Moderatoren: Dirk, Dominik Liesenfeld

Antworten
moto4631
Moderator
BeitrÀge: 11792
Registriert: 7. Jul 2006, 19:45
Wohnort/Region: UpperAustria -WL-

DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582

Beitrag von moto4631 » 30. MĂ€r 2015, 21:15

– DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
– Wann angeschafft? JĂ€nner 2015
– Wo gekauft? Werkzeug-News-Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 213,- Euro

Ausstattung

Der DeWalt DVC582 wird mit allem was man zum Saugen benötigt ausgeliefert. Direkt am GerĂ€t befinden sich zusĂ€tzlich zum Saugschlauch noch eine FugendĂŒse und eine SchwalldĂŒse zum Nassaugen.

Die QualitĂ€t des Zubehörs ist mindestens auf gehobenem Durchschnitt, keine Billigteile wie man sie von gĂŒnstigen Staubsaugerherstellern kennt, alles fasst sich recht wertig an und ist es auch.

ZusĂ€tzliches Zubehör ist nicht lieferbar und auch nicht wirklich nötig, denn der Saugeranschluß ist kompatibel mit jeder gĂ€ngigen StaubsaugerdĂŒse von Fremdherstellern,

Die Bedienungsanleitung ist DeWalt typisch ein mittleres Telefonbuch, es steht viel drin und wird wenig gesagt. Sicherheitswarnungen in allen Sprachen seitenweise, zwischendurch gibt’s auch mal kleinere Infos zum GerĂ€t. Wieder bemĂ€ngelt werden muß die typische Unart auf den ersten Seiten eine Übersicht der einzelnen GerĂ€tespezifikationen abzulichten und 40 Seiten weiter befindet sich die Beschreibung dazu. Das artet regelmĂ€ssig in einem lĂ€stigen BlĂ€tterwald aus. Bei dem Sauger spielt das noch keine ĂŒbergeordnete Rolle da die Bedienung auch ohne Anleitung auf den ersten Blick schlĂŒssig ist, bei einem komplizierterem GerĂ€t ist das nicht sehr informativ und verleitet dazu die BDA erst gar nicht zu beachten.

Testergebnis: 5 Punkte

Handhabung

Der DCV582 ist schön kompakt (LxBxH ca. 40x30x30cm) und vor allem leicht (4490 Gramm ohne Akku) der AuffangbehÀlter fasst 7,5 Liter.
DafĂŒr das er komplett aus Kunststoff ist fasst er sich sehr wertig an, lĂ€sst sich auch mit gut gefĂŒlltem BehĂ€lter ausbalanciert tragen. Es hĂ€ngen keine Zubehörteile am GerĂ€t runter, es klappert nichts und scheppert nichts.

Die beiden Verschlussschnallen seitlich am GerĂ€t halten den AuffangbehĂ€lter sicher und zuverlĂ€ssig am Oberteil, hier wurde nicht gespart, die Lösung ist 1a. Was den Eindruck ein klein wenig trĂŒbt sind die sehr lieblos verarbeiteten Schnittkanten des AuffangbehĂ€lters. Diese sind stellenweise derartig rustikal zurechtgeschnitten das man sich durchaus dran die Finger aufschneiden kann wenn der BehĂ€lter im vollen Zustand aus den HĂ€nden gleitet.

SĂ€mtliches Zubehör ist durchdacht und platzsparend am GerĂ€t angebracht, die FugendĂŒse verschwindet im Tragegriff und der Nassaugadapter wird seitlich eingeclipst. Der Schlauch selbst ist sehr weich und biegsam und lĂ€sst sich dadurch perfekt seitlich am GerĂ€t herum wickeln und in die passende Klemme einstecken. Ebenso das Kabel, welches auf der integrierten Aufwicklung am Tragegriff einfach aufzuwickeln ist, eine Kabelklemme verbindet dann Stecker und Kabel, eine runde Sache.

Der Akku (es können Akkus mit 14,4V und 18V verwendet werden) liegt gut geschĂŒtzt in einer ĂŒppigen Vertiefung am GerĂ€t, selbst die grĂ¶ĂŸte Bauform der Akkus steht nicht ĂŒber die GehĂ€usekanten heraus und kann somit nur schwer bis gar nicht beschĂ€digt werden. Das Einsetzen der Akkus klappt DeWalt-typisch immer beim ersten Mal. Kein Gefummel und keine Sucherei bis man endlich die Kontaktleiste erwischt hat. DafĂŒr hat es DeWalt auch beim Staubsauger wieder geschafft was ich schon beim Akku-Bohrhammer bemĂ€ngelt habe, der Akku liegt auch hier mit der Ladestandsanzeige nach unten, eine Kontrolle zwischendurch ist nur möglich wenn man den Akku entnimmt.

Der Sauger hat ĂŒbrigens keine Ladefunktion, im Netzbetrieb wird der eingesetzte Akku nicht geladen, sehr schade. HĂ€tte man in dieser Preisregion ruhig drĂŒber nachdenken können.

Der Ein-Ausschalter ist meines Erachtens etwas ungĂŒnstig unter dem Tragegriff platziert.
Klar, an der Stelle ist es montagetechnisch am einfachsten da hier die beiden GehĂ€usehĂ€lften zusammen stoßen und wenn man so will kann man das auch noch als zusĂ€tzlichen Schutz des Schalters sehen gegen unbeabsichtigtes Schalten.
FĂŒr mich ist er dort einfach nur deplatziert da man den Schalter immer visuell suchen muß, man findet ihn nie auf Anhieb wenn man nur ungefĂ€hr unter den Griff langt. Von der Haptik her erinnert der Schalter massiv an KFZ-Schalter aus den 80er Jahren – ein wenig old school.

Zum Filterelement, dieses ist im Inneren des Saugers ĂŒber den Saugkorb gestĂŒlpt der auch die Plastikkugel enthĂ€lt welche den Sauger beim Nassaugen abschaltet falls der Pegel im BehĂ€lter zu hoch wird, aber dazu spĂ€ter mehr. Der Filter ist ein klassischer Faltenfilter aus Papier welches sich lt. BDA auswaschen lĂ€sst, im Verlauf meiner Testzeit hab ich den Filter nicht waschen mĂŒssen, ich glaube aber das der Filter durchaus mehrere (schonende) WaschgĂ€nge aushĂ€lt.
Den Filter kann man sehr einfach in drei Rastungen stecken und via Bajonettverschluß mit einer kleinen Drehung im Uhrzeigersinn einrasten. Entgegen dem Uhrzeigersinn lĂ€sst er sich auch genauso leicht wieder demontieren.

Zum Nassaugen, der DCV582 hat hier die klassische Sicherheitseinrichtung schlechthin, steigt der Pegel zu hoch schwimmt eine Kunststoffkugel nach oben welche den Saugkanal abdichtet.
Die Folge ist ein Hochdrehen des Motors da dieser keine Luft mehr kriegt und der Benutzer schaltet instinktiv ab da das entstehende GerĂ€usch Ă€ußerst ungesund klingt. Diese Lösung ist ebenso billig wie effektiv, in dieser Preisklasse sollte man auch keine elektrischen Schutzschaltungen erwarten, dafĂŒr gibt es andere Sauger, insofern alles im grĂŒnen Bereich.

Der DCV582 kann ĂŒbrigens auch zum Ausblasen verwendet werden, dafĂŒr lĂ€sst sich der Saugschlauch auf der anderen Seite des GehĂ€uses in den Luftaustrittsstutzen einschieben und fungiert dann als BlĂ€ser.
Die Austrittsöffnung ist ĂŒbrigens nicht sehr praxisorientiert gewĂ€hlt, stellt man den Sauger mit der Öffnung in Richtung des zu saugenden Bereiches passiert es schon mal das der Staub schon weg ist bevor man ihn eingesaugt hat, denn man hat ihn einfach weggeblasen.
Da hat der Sauger durchaus Potential, auch wenn das nicht wirklich der grĂ¶ĂŸte Kritikpunkt werden soll.

Der Saugschlauch selbst lĂ€sst sich lt. DeWalt auf eine LĂ€nge von max. 2m ausziehen. Tja, Herstellerangaben sind Schall und Rauch heißt es so schön, es stimmt schon, der Schlauch lĂ€sst sich auf 2m ausziehen, nur kann man diese LĂ€nge höchstens ausnutzen wenn der Sauger frei unten dran hĂ€ngt, denn dadurch das der Sauger sehr leicht ist hat er die unnĂŒtze Eigenart dem Schlauch hinterherzulaufen statt dort stehen zu bleiben wo man ihn gerne haben möchte. Das fĂŒhrt dann meistens zu einem Aha-Erlebnis wenn der Sauger auf der Werkbank steht und es hinter einem plötzlich raut scheppert, dann weiß man das der Schlauch wohl doch nicht so lange ist wie man ihn gerne hĂ€tte.

Das Entleeren des BehĂ€lters wird durch den sehr wulstigen Rand deutlich erschwert. Es ist nicht möglich den BehĂ€lter wie einen KĂŒbel oder einen normalen Werkstattsauger zu entleeren.
Die Wulst hindert immer den letzten Rest aus dem BehĂ€lter zu fallen, man muß den BehĂ€lter dafĂŒr deutlich drehen und wenden und die Reste rausklopfen was gerne eine staubige und unnötige Angelegenheit wird. Beim Nassaugen hingegen ist das nicht so ein Problem.

Testergebnis: 6 Punkte

Leistung

DAS wird jetzt der grĂ¶ĂŸte Kritikpunkt. :?

Der DCV582 enttÀuschte mich im ersten Augenblick in punkto Saugleistung auf voller LÀnge.
Das soll ein Sauger sein?
UnglĂ€ubig verglich ich den Sauger zuerst fĂ€lschlicherweise mit den in meiner Werkstatt befindlichen Saugern, Starmix
 Das ist natĂŒrlich mehr als unfair. Trotzdem waren die ersten belanglosen Versuche sehr ernĂŒchternd.
Die grĂ¶ĂŸten Augen hab ich bekommen als es der Sauger nicht schaffte ca. 5-6mm große MĂŒslikörner komplett einzusaugen, er saugte sie zwar bis in den Schlauch dort hörte man sie dann allerdings lustlos rumwirbeln und beim Ausschalten kamen sie wieder raus. Null Punkte.

Trotzdem hab ich den Sauger fĂŒr alle möglichen Zwecke eingesetzt und hab durchaus auch TĂ€tigkeiten gefunden die ihm liegen, zbsp. ĂŒberraschte er mich Ă€ußerst positiv beim Autosaugen. Ja gut, man braucht schon ein wenig lĂ€nger als mit dem Monstersauger von der Tankstelle, aber es klappt recht gut.
Und auch die Königsdisziplin, das Saugen von KrĂŒmeln aus dem Kofferraumboden (Filzmatte) war nur unwesentlich langsamer als sonst.

Angeschlossen an diverse HolzbearbeitungsgerÀte wie HandkreissÀge, StichsÀge, KappsÀge, etc. war die Saugleistung durchaus annehmbar wenn auch nicht wirklich sehr gut. Die KappsÀge seh ich ihm aber komplett nach, KappsÀgen sind generell furchtbar schlecht abzusaugen das das dann ein so kleines GerÀt besser macht wÀre Science-Fiction.

Im Nassaugmodus hat mich der DCV582 dann doch ĂŒberzeugt, er saugt sehr kraftvoll und mit viel Hunger seinen BehĂ€lter in wenigen Sekunden voll. Bravo. Ich versteh es zwar nicht das ein Sauger der beim normalen Saugen doch deutliche SchwĂ€chen offenbart beim Nassaugen derartig ĂŒberzeugen kann aber bitte.
Gefallen hat mir auch das nach dem Nassaugen der Schlauch nicht voller Wasser blieb sondern schon nach 2-3 Sekunden Leerlauf wieder völlig wasserfrei gewesen ist, da hĂ€tte ich wirklich damit gerechnet das mir noch reichlich FlĂŒssigkeit entgegenkommt, aber nicht ein einziger Tropfen kam retour.

Es gibt auch keine Stellen am Sauger die nach dem Nassaugen ewig nass bleiben, alles trocknet in wenigen Minuten wieder völlstÀndig ab, der BehÀlter perlt von selbst ab (mal schauen wie lange) und die GehÀuseunterseite ist völlig plan ohne Vertiefungen wo sich Wasser oder Schmutz gut festkrallen könnten.

Ein weiterer Kritikpunkt in der Rubrik Leistung ist leider ein nicht unerheblicher. Der Sauger hat im Akkubetrieb wesentlich mehr Leistung als am Netz.
Das ist mir leider völlig unverstĂ€ndlich. Umgekehrt wĂŒrde ich es eher noch begreifen, aber warum kastriere ich einen Sauger der eh schon in gewissen Situationen nicht ĂŒberzeugen kann noch kĂŒnstlich in dem ich ihm am Netz die Leistung nehme?
DeWalt verbaut einen 12V-Minimotor der so klein ist das jeder billige Akkuschrauber heutzutage ein grĂ¶ĂŸeres Modell spendiert bekommt.
Warum man bei einem GerĂ€t das von 14,4V ĂŒber 18V bis hin zum Netzbetrieb arbeiten kann einen derartigen Spielzeugmotor verbaut wissen wohl nur die Entwicklungsingenieure.
Da wÀre noch einiges mehr gegangen meine Herren!

Akkulaufzeit: Der Sauger saugt mit einem neuwertigen, frisch geladenen 18V 4Ah-XR-Akku ziemlich genau 20 Minuten. Ohne Belastung, also im Leerlauf wenn man so will.
Im echten Saugbetrieb (als Referenz nehme ich jetzt meine Autosaugaktion her) waren es 14 Minuten.
Beim Nassaugen habe ich keine Messwerte, ich hĂ€tte den BehĂ€lter aber sich einige Male dazwischen entleeren mĂŒssen.

Hier kommt auch eine (ich vermute) Schutzelektronik zum Einsatz die den Sauger bereits abschaltet wenn der Akku noch 1/3 KapazitĂ€t hat. Sprich der Sauger geht nie bis ans Limit – ein leerer Akku – sondern schaltet schon nach 2/3 der Akkulaufzeit ab, warum auch immer.
Vermutlich da die angegebenen 300W Aufnahmeleistung sich wohl in der Region um max.240W Abgabeleistung(*) abspielen werden und das auch nur bei randvollem Akku, je weniger umso weniger Leistung, logisch.
Bevor dann gar nichts mehr geht und der Sauger nur noch lustlos vor sich hinbummelt schaltet man ihn eben ab. Ist auch kein Fehler, vermutlich könnte man mit der verbleibenden Leistung sowieso nicht mehr von Saugen sprechen.

(*) Danke an dieser Stelle an unseren User Powersupply der mir diese Werte zumindest annĂ€hernd anhand meiner zur VerfĂŒgung stehenden Infos ausrechnen konnte.

Testergebnis: 3 Punkte

Umwelt

Der DeWalt DCV582 kommt ausgesprochen in einem dreifarbig bedrucktem sehr stabilen Karton ohne jedes ĂŒberflĂŒssige Verpackungsmaterial. Vorbildlich!
Das das GerÀt aus China kommt ist heute schon so normal das man es schon gar nicht mehr als Umweltbelastung interpretieren könnte.

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis

DeWalt wagt sich mit dem Listenpreis des DCV582er schon sehr weit in das Revier von vollwertigen Saugern die vieles besser können.
Mal abgesehen von der Möglichkeit das GerĂ€t mit Netz und Akku zu betreiben kann der Sauger nichts was nicht alle anderen auch können. Da der Straßenpreis aber wie gewohnt deutlich unter den Listenpreis fallen wird (oder schon gefallen ist) ist er durchaus eine Alternative fĂŒr Menschen die eben genau so einen Sauger suchen.

Testergebnis: 4 Punkte


Ausgefallen?

Nein

Besondere Kritikpunkte

Ein-Aus-Schalter könnte ergonomisch besser platziert werden, Leistung in gewissen Bereichen zu schwach (liegt wohl an der Mischung Mini-Motor mit riesigem Schaufelrad),
Schlauch lÀsst sich nicht wirklich merkbar ausziehen ohne das GerÀt nachzuziehen,
Akkuladefunktion anbieten (ggf. gegen Aufpreis)

Positiv aufgefallen

Haptik, Optik (sieht einfach cool aus),
sehr durchdachtes Zubehörkonzept,
Kabel- und Schlauchaufbewahrung top,
BetriebsgerĂ€usch fĂŒr einen Staubsauger angenehm bis gut ertrĂ€glich,
sehr gute Saugleistung beim Nassaugen,
Verschleißteile sind hochwertig und vermutlich langlebig

VerbesserungsvorschlÀge

Gummileisten an die Unterseite des Saugers montieren um das Nachrutschen beim Ausziehen des Schlauches zumindest zu verringern.
Schalter links oder rechts vom Tragegriff anbringen.
Den AuffangbehĂ€lter mit ein wenig mehr Liebe ausfĂŒhren, evtl. eine Tropfnase in eine Ecke einbringen, erleichtert das Ausleeren ungemein,
Leistung bei Netzbetrieb mindestens auf Akkuniveau oder höher bringen.
Netzteil und Trafo schutzisolieren, was ist wenn der Sauger mal mit gefĂŒlltem BehĂ€lter umfĂ€llt?

Mein Testurteil

Ich besitze eine Menge Werkzeuge von DeWalt und bin mit jedem davon ausnamslos zufrieden.
Der DCV582 hat mich vom ersten Eindruck her ĂŒberhaupt nicht ĂŒberzeugt und kam mir Anfangs vor wie ein teures Spielzeug das keiner wirklich braucht.
In den vergangenen Wochen hab ich mich aber trotzdem intensiv mit ihm befasst und wenn man sich vor Augen hĂ€lt das das eben kein Profi-Werkstattsauger um das doppelte oder dreifache Geld ist dann kommt man auch zu dem Entschluß das dieser Sauger ein absolutes Nischenprodukt ist.
Niemand wird mit diesem Sauger als Werkstattsauger glĂŒcklich werden und ich denke das sollte man von ihm auch nicht erwarten.
Allerdings bin ich durchaus der Meinung das der DCV582 in gewissen Bereichen durchaus seine Berechtigung hat.
Er ist klein, relativ leise, und saugt fĂŒr die ihm zur VerfĂŒgung stehende Hardware nicht wirklich grandios aber ausreichend.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 20 %
Handhabung: 6 Punkte 20 %
Leistung: 3 Punkte 40 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄LeistungsverhĂ€ltnis: 4 Punkte 10 %
Gesamtergebnis: 4,5 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍

CDSCF0157.jpg


CDSCF0159.jpg


CDSCF0160.jpg


CDSCF0161.jpg


CDSCF0163.jpg


CDSCF0165.jpg


CDSCF0166.jpg


CDSCF0167.jpg


CDSCF0172.jpg


CDSCF0174.jpg


CDSCF0158.jpg


CDSCF0144.jpg


CDSCF0128.jpg


CDSCF0148.jpg


CDSCF0133.jpg


CDSCF0151.jpg


CDSCF0155.jpg


CDSCF0153.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die DateianhÀnge dieses Beitrags anzusehen.
NĂŒchtern betrachtet war es besoffen besser...

Matthias_T
Moderator
BeitrÀge: 965
Registriert: 21. Dez 2004, 11:29
Wohnort/Region: FR

Re: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582

Beitrag von Matthias_T » 6. Apr 2015, 14:54

– DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
– Wann angeschafft? Januar 2015
– Wo gekauft? Werkzeug-News-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 213,01 Euro

Ausstattung
Der DeWalt DVC582 wird neben dem Saugschlauch mit einer Fugen- und einer BodendĂŒse ausgeliefert. SĂ€mtliches Zubehör und auch das Netzkabel lassen sich sauber aufgerĂ€umt am GerĂ€t verstauen. Sowohl flexible Schlauch als auch die Aufsatz-DĂŒsen machen einen hochwertigen Eindruck. FĂŒr einen mobilen Sauger dieser Klasse finde ich den Zubehörumfang ausreichend.
Eine Bedienungsanleitung ist vorhanden, besteht jedoch ĂŒberwiegend aus Sicherheitshinweisen und wirkt insgesamt sehr unĂŒbersichtlich. Auf Fotos des GerĂ€tes habe ich aufgrund der umfangreichen Bilder meines Vorposters verzichtet.
Testergebnis: 5 Punkte

Handhabung
Der Sauger ist als Akku-GerĂ€t auf einen mobilen Einsatz ausgelegt und daher mit einem Gewicht von etwa 4,5 kg relativ leicht und handlich. Der etwas schwergĂ€ngige Einschalter wĂ€re einfacher zu erreichen, wenn er nicht durch den Tragegriff verdeckt wĂŒrde.
Der Tragegriff wirkt sehr robust, ebenso wie die Verschlussschnallen fĂŒr den AuffangbehĂ€lter. Dank des flexiblen Schlauchs geht das Saugen oder durch Umstecken alternativ auch Blasen leicht von der Hand. Das Zubehör ist am GerĂ€t verstaut und daher stets griffbereit.
Die Akkuaufnahme ist vorbildlich, allerdings ist wie schon von meinem Vorposter geschrieben die Ladestandsanzeige bei eingestecktem Akku verdeckt. FĂŒr mich nicht wirklich schlimm, aber trotzdem eine Ă€rgerliche Kleinigkeit.
Die Leerung des AuffangbehĂ€lters und die Reinigung des Faltenfilters sind denkbar einfach und werkzeuglos möglich. Durch einen Rand an der Innenseite des BehĂ€lters kann ein kleiner Rest Staub im BehĂ€lter zurĂŒck bleiben, was mich persönlich nicht groß gestört hat. Das Nasssaugen habe ich noch nicht ausprobiert, hierzu werde ich meinen Bericht ergĂ€nzen, sobald ich erste Erfahrungen gesammelt habe.
Der Saugschlauch selbst lĂ€sst sich lt. DeWalt auf eine LĂ€nge von max. 2m ausziehen. Tja, Herstellerangaben sind Schall und Rauch heißt es so schön, es stimmt schon, der Schlauch lĂ€sst sich auf 2m ausziehen, nur kann man diese LĂ€nge höchstens ausnutzen wenn der Sauger frei unten dran hĂ€ngt, denn dadurch das der Sauger sehr leicht ist hat er die unnĂŒtze Eigenart dem Schlauch hinterherzulaufen statt dort stehen zu bleiben wo man ihn gerne haben möchte. Das fĂŒhrt dann meistens zu einem Aha-Erlebnis wenn der Sauger auf der Werkbank steht und es hinter einem plötzlich raut scheppert, dann weiß man das der Schlauch wohl doch nicht so lange ist wie man ihn gerne hĂ€tte.
Testergebnis: 5 Punkte

Leistung
Hier muss ich meinem Vorredner zustimmen, die Saugleistung ist insgesamt leider etwas enttĂ€uschend, insbesondere auch angesichts des Preises. NatĂŒrlich darf man von so einem kompakten GerĂ€t nicht die Leistung eines ausgewachsenen Werstattsaugers erwarten, etwas mehr hĂ€tte es aber schon sein dĂŒrfen.
Das von meinem Vorposter beschriebene Leistungsplus im Akkubertrieb kann ich bestĂ€tigen, auch wenn es mir nicht ganz so extrem vorkommt. Mit einem 2,0 Ah-Akku bin ich auf Laufzeiten von um die 10 Minuten gekommen. Ein grĂ¶ĂŸerer Akku wĂ€re hier sinnvoll, stand mir fĂŒr den Test aber nicht zur VerfĂŒgung.
Wo ich mir fĂŒr mich persönlich einen sinnvollen Einsatz des GerĂ€tes vorstellen kann, ist als mobiler Sauger an der (Akku-)SticksĂ€ge - nur brauche ich dort nur selten einen Sauger. Zum Auto-Aussagen ist er vom Konzept her als Akku-Sauger eigentlich ideal, aber man muss etwas Zeit und Geduld mitbringen. Schade, dass DeWalt dem ansonsten durchdachten und interessanten GerĂ€t nicht etwas mehr Leitung spendiert hat. Angesichts der Bauklasse bekommt er von mir dennoch ein „Befriedigend“, also 4 Punkte.
Testergebnis: 4 Punkte

Umwelt
Der Sauger kommt vorbildlich nur in einem Karton ohne extra Verpackungsmaterial. Einen Punkt Abzug gibt es wegen der Transportwege und potentiell schlechteren Umweltstandards bei der Produktion fĂŒr „Made in China“ und fĂŒr das im Vergleich zur Leistung hohe BetriebsgerĂ€usch.
Testergebnis: 6 Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Der Listenpreis des DCV582 von ĂŒber 200 Euro ohne Akku und LadagerĂ€t ist fĂŒr die gebotene Leistung aus meiner Sicht zu hoch, im Internet ist er aber aktuell schon fĂŒr unter 170 Euro zu bekommen. Ein Paket mit Akku und LadegerĂ€t zu einem attraktiven Preis wĂ€re fĂŒr potentielle Nutzer ohne weitere DeWalt Akku-GerĂ€te eventuell interessant.
Testergebnis: 4 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
Die Leistung ist insbesondere im Netzbetrieb zu schwach und eine Akku-Ladefunktion wĂ€re wĂŒnschenswert.

Positiv aufgefallen
Sehr handliches GerÀt mit geringem Gewicht, gut verstautem Zubehör und aufgerÀumter Optik.

VerbesserungsvorschlÀge
LeistungsstÀrkerer Motor und ein Paket mit Akku und LadegerÀt zu einem attraktiven Preis anbieten.

Mein Testurteil
Der DeWalt DCV582 ist ein vom Konzept her interessantes GerĂ€t mit kompakten Abmessungen und geringem Gewicht, das mit ein wenig mehr Leistung sicher viele Fans finden wĂŒrde.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25%
Handhabung: 5 Punkte 25%
Leistung: 4 Punkte 25%
Umwelt: 6 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 4 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 4,7 Punkte
Gut

Torben83
Moderator
BeitrÀge: 591
Registriert: 7. Jul 2005, 15:46
Wohnort/Region:
Wohnort: Rheinland Pfalz/DÜW/SÜW

Re: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582

Beitrag von Torben83 » 15. Apr 2015, 10:49

– DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582
– Wann angeschafft? Januar 2015
– Wo gekauft? Werkzeug News Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Testaktion Euro
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 213 Euro

Ausstattung
Saugschlauch ausziehbar ( Flexschlauch), BodendĂŒse und FugendĂŒse. Anleitung vorhanden , Hauptaugenmerk auf Sicherheitshinweise, technische Details muss man suchen. Alles in allem ausreichend Zubehör fĂŒr einen Staubsauger.
Testergebnis: {5} Punkte

Handhabung
Gewicht 4,5 kg ca. Der Sauger ist als Mobiler Helfer entwickelt, und erfĂŒllt diesen Zweck aufgrund seiner Abmessungen von 40x30x30. Der Inhalt des AuffangsbehĂ€lter betrĂ€gt 7,5 Liter und ist fĂŒr Nass und Trockensaugen ausgelegt. Der Saugstopp wird ĂŒber die klassische Kugel gesteuert. Der Filter ist als Patronenfilter Papier ausgelegt, und ist laut Hersteller ReinigungsfĂ€hig.
Der Schlauch ist am GerĂ€t befestigt, die DĂŒsen wurden Sinnvoll untergebracht. Störend ist der Knopf zum An- und Ausschalten unter dem Tragegriff. Der AuffangbehĂ€lter kann ĂŒber zwei stabile Klammern schnell entleert werden, die Kunstoffkante behindert etwas das entleeren.
Der Schlauch selber hat eine LĂ€nge von 2m , allerdings muss hierzu der Sauger festgehalten werden, da dieser aufgrund seines geringen Gewichtes nicht stehen bleibt. Der Schlauch kann auch auf den Ausgang gesteckt werden, so kann der Sauger auch ausblassen.

Testergebnis: 5 Punkte

Leistung
Die Saugleistung ist leider nicht so wie ich dies erwartet habe. Ich kann mich meinen Vorredner hier nur anschließen. Als kleiner Sauger um hier und da mal was zu saugen ok, aber fĂŒr das Geld und den Einsatz fĂŒr den er entwickelt worden ist, ist mir dies zu wenig.
Testergebnis: 3 Punkte

Umwelt
Saubere Verpackung, wenig PlastikmĂŒll, passt
Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Tolles kompaktes GerÀt, das jedoch nicht seinem Preis und den Anforderungen gerecht wird.
Testergebnis: 3 Punkte


Ausgefallen?
Nein

Besondere Kritikpunkte
Saugleistung sollte dringend verbessert werden.
Wie kann man den Ausgang und den Eingang auf die gleiche Seite legen? Der Schmutz wird durch die Abluft schneller weggeblasen als er aufgesaugt wird!

Positiv aufgefallen
Leicht, kompakt, gut aufgerÀumt

VerbesserungsvorschlÀge
Erhöhung der Saugleistug

Mein Testurteil
Als Hobbysauger und um mal schnell was zu saugen ist er okay, als Werkstattsauger finde ich das er meine Zwecke nicht erfĂŒllen wĂŒrde. DafĂŒr mĂŒsste die Saugleistung ein wenig höher sein. Um mal ein Loch zu bohren und den Staub zu fangen langt er, fĂŒr MetallspĂ€ne zu saugen z.b. ist er zu schwach

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25 %
Handhabung: 5 Punkte 25 %
Leistung: 3 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄LeistungsverhĂ€ltnis: 3 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 4,4 Punkte
Befriedigend ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍ ❍
Handel fĂŒr Forst und Landwirtschaft

ChristianA
Moderator
BeitrÀge: 2802
Registriert: 9. Apr 2004, 15:38
Wohnort/Region:
Wohnort: Österreich

Re: DeWalt Akku- und Netzsauger DCV582

Beitrag von ChristianA » 12. Dez 2015, 14:12

– DeWalt Nass-/Trockensauger fĂŒr Akku- und Netzbetrieb DCV582
– Wann angeschafft? JĂ€nner 2015
– Wo gekauft? Gar nicht, das GerĂ€t wurde dankenswerterweise kostenlos von DeWalt (Alleinvertrieb Black & Decker GmbH) zur VerfĂŒgung gestellt.
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis kostenloses TestgerĂ€t
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t EUR 179 (exkl. USt.)/214,80 (inkl. 20 % USt.) laut DeWalt GesamtĂŒbersicht Elektrowerkzeuge 2015 fĂŒr Österreich

Vorweg: Ich hatte im Vorfeld des Tests klargestellt, dass ich den DCV582 nur im Netzbetrieb benutzen könne. Im Lieferumfang des GerĂ€ts sind nĂ€mlich weder Akkus noch ein LadegerĂ€t enthalten. Auch besitze ich dergleichen nicht. Ich durfte den DCV582 dennoch testen und möchte an dieser Stelle ausdrĂŒcklich darauf hinweisen, dass sich meine AusfĂŒhrungen ausschließlich auf die Verwendung des Saugers im Netzbetrieb beziehen.

Ausstattung

Der DeWalt DVC582 wird im Karton geliefert. Direkt am GerĂ€t untergebracht sind neben dem ausziehbaren Schlauch eine FugendĂŒse und eine "BodendĂŒse" (Artikelbeschreibung auf der DeWalt Website)/"breite DĂŒse" (Bedienungsanleitung, S. 22). Das ebenfalls am Sauger verstaute Netzkabel hat eine LĂ€nge von ca. 2 m. Akku(s) und LadegerĂ€t zĂ€hlen nicht zum Lieferumfang. Eine fĂŒr den Nass- und Trockenbetrieb gleichermaßen geeignete Filterpatrone ist betriebsbereit montiert. Betriebsanleitung und Explosionszeichnung liegen bei.
Zur Ausstattung im Einzelnen:
Die Bedienungsanleitung umfasst gut 160 Seiten; der deutschsprachige Teil findet auf den Seiten 16 bis 28 Platz. Die fĂŒr alle Sprachen einheitlichen Abbildungen auf den Seiten 1 bis 3 lassen sich leider nicht ausklappen. Dementsprechend muss man mĂŒhsam zwischen Textteil und Abbildungen hin- und herblĂ€ttern. Neben (allgemeinen) Sicherheitshinweisen und ErlĂ€uterungen zu Akkus und Ladetechnik enthĂ€lt die Betriebsanleitung auch Hinweise zur eigentlichen Benutzung des Staubsaugers. Diese verstehe ich mitunter nicht: "In der Saug-Betriebsart kann das GerĂ€t auch als StaubfĂ€nger eingesetzt werden, falls bei Anwendungen Staub oder Unrat entsteht." Nach LektĂŒre des englischsprachigen Originaltextes vermute ich folgende Bedeutung: Der DCV582 kann auch zur Absaugung von Werkzeugen ("dust collector") verwendet werden.
FĂŒr meine BedĂŒrfnisse ist das Netzkabel (H05RN-F) mit 2 m LĂ€nge zu kurz geraten. Ich wĂŒrde ein 4 bis 5 m langes Netzkabel begrĂŒĂŸen.
Mit den mitgelieferten DĂŒsen finde ich nicht das Auslangen. Angesichts seiner kompakten Abmessungen wĂ€re der DCV582 eigentlich ideal, um als "Montagesauger" kleine Staubmengen aufzusaugen, z. B. Bohrstaub, wie er beim Bohren von DĂŒbellöchern entsteht. Um derartiges Bohrmehl insbesondere im Bereich von Sockelleisten und von Hartböden zuverlĂ€ssig und unter Schonung der OberflĂ€che aufzunehmen, wĂ€re meines Erachtens eine BĂŒrstdĂŒse erforderlich. Eine solche DĂŒse wird allerdings nicht mitgeliefert und ist (gegenwĂ€rtig) von DeWalt auch nicht als Zubehör erhĂ€ltlich. Das Zubehör aus meinem Fundus (u. a. Miele, Festool, Alto Nilfisk) passt ĂŒberwiegend nicht auf den Stutzen (die Muffe) des DeWalt Schlauchs.
Wer mit dem Sauger (ein paar Quadratmeter) Fußboden saugen will, wird sich - wie ich - nach einer adĂ€quaten BodendĂŒse mit Handrohr sehnen.
Ebenso wĂŒnschenswert wĂ€re eine BohrstaubdĂŒse (siehe z. B. Starmix Bohrfixx). Meine D 27-BSD von Festool passt zwar auf den Schlauch; die Saugkraft des DCV582 reicht aber kaum, um die DĂŒse sicher an Decken (und WĂ€nden) zu halten.
An weiterer Ausstattung wĂŒrde ich mir fĂŒr den DCV582 einen Trage-/UmhĂ€ngegurt und die Möglichkeit, diesen unkompliziert am GerĂ€t zu befestigen, wĂŒnschen.
Schlauch: siehe Handhabung
Einzelheiten zu der von DeWalt gewÀhrten Garantie lassen sich hier nachlesen.

Testergebnis: 4 Punkte

Handhabung

Der kompakte Sauger (siehe Motos Testbericht) lĂ€sst sich samt mitgeliefertem Zubehör gut transportieren. Schlauch, Kabel und die DĂŒsen können sicher und gut zugĂ€nglich am GerĂ€t untergebracht werden. Der bereits angesprochene Gurt wĂŒrde zusĂ€tzlichen Komfort bedeuten.
Die FunktionalitĂ€t wichtiger Bedienungselemente (Schalter; VerschlĂŒsse, mit denen AuffangbehĂ€lter und MotorgehĂ€use verbunden werden; Zubehörunterbringung; Ein-/Ausbau der Filterpatrone etc.) ist durchwegs gut. Da und dort sehe ich Verbesserungspotential. Ich teile Motos Auffassung, die Anordnung des Ein-Ausschalters hat Vor- und Nachteile. Nicht ideal finde ich die Anbringung des Saugschlauchs. Die Anschlussmuffe wird saugerseitig mit einem Bajonett-Verschluss fixiert. Da die Muffe dicht am GehĂ€use des DCV582 anliegt, kann ich sie nur schlecht greifen und die Bedienung des Verschlusses gestaltet sich etwas mĂŒhsam. Wer allerdings nicht laufend zwischen Saug- und Blasbetrieb wechselt, wird nur selten in die Verlegenheit kommen, den Schlauch zu demontieren.
Die Schwachpunkte, die sich mir bei der eigentlichen Verwendung des DCV582 offenbart haben, wiegen aus meiner Sicht weitaus schwerer.
Der Schlauch lÀsst sich (theoretisch) auf eine LÀnge von ca. 2 m (siehe Printkatalog; auf der DeWalt Website habe ich zur SchlauchlÀnge keine Informationen gefunden) ausziehen. In der Praxis tritt jedoch das von den Kollegen bereits geschilderte Problem auf: Meist lÀsst sich der Schlauch nicht auf volle LÀnge ausziehen, sondern man zieht (eher) den Sauger hinter sich her.
Selbst wenn es gelingt, den Schlauch auf 2 m auszuziehen, ist die LĂ€nge fĂŒr typische Montagearbeiten (z. B. Absaugung von Bohrstaub beim Montieren von Decken-/Wandlampen, Gardinenstangen etc.) zu kurz. Wenn der Sauger auf dem Boden steht, erreicht man mit dem Schlauch in keinem mir bekannten Wohnraum die Decke. Man könnte den Sauger mit einer Hand halten oder auf eine Leiter stellen. Im Arbeitsalltag wird sich beides kaum bewĂ€hren. Abhilfe könnte (auch hier) ein Tragegurt schaffen. Ein solcher ist jedoch, wie bereits ausgefĂŒhrt, von DeWalt weder erhĂ€ltlich noch befinden sich am GerĂ€t entsprechende Befestigungsmöglichkeiten.
Auch der Einsatz des Saugers zur Absaugung von Elektrowerkzeugen ist nach meiner EinschĂ€tzung mit HĂŒrden verbunden. Grund dafĂŒr ist vor allem der am Schlauch befindliche Stutzen. Er weist einen Durchmesser von ca. 31,5 mm (außen) bzw. 25,5 mm (innen) auf und ist aus relativ hartem, unnachgiebigem Kunststoff gefertigt. Ich habe versucht, den Stutzen mit den AbsauganschlĂŒssen einiger Werkzeuge zu verbinden: Bosch GDE 16 Plus, Bosch GKS 10,8 V-LI, Festool ES 150/3 EQ, Mafell KSS 400 und selbst DeWalt DW621 - an keines der genannten Werkzeuge kann ich den Schlauch des DCV582 (problemlos) koppeln. Der Schlauch meines Festool Saugers lĂ€sst sich hingegen an jedes der GerĂ€te schließen - ohne zusĂ€tzlichen Adapter.
Wie manche Kollegen musste auch ich die unliebsame Erfahrung machen, dass die Abluft des Saugers dazu fĂŒhren kann, dass Staub und SpĂ€ne in der Arbeitsumgebung aufgewirbelt werden.

Testergebnis: 2 Punkte

Leistung

Vorweg möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich den DCV582 ausschließlich im Netzbetrieb verwendet habe. Außerdem bot sich mir bis dato keine Gelegenheit, das GerĂ€t zum Saugen von FlĂŒssigkeiten zu benutzen.
Die Saugleistung des DeWalt liegt, so mein subjektiver Eindruck, weit unter dem Niveau, das ich von grĂ¶ĂŸeren Werkstattsaugern (z. B. Festool CTL Midi) und Haushaltsstaubsaugern gewohnt bin. Dem entsprechen auch die hoffentlich vergleichbaren Herstellerangaben: DeWalt DCV582: (max.?) 15,9 l/sec (954 l/min) und 60 mbar (6000 Pa), Festool CTL Midi: max. 3700 l/min und 24000 Pa
Damit ist der DCV582 jedoch keineswegs unbrauchbar. Ich habe ihn insbesondere zum Aufsaugen von HolzspĂ€nen/-staub in der Werkstatt und zum Aussaugen von Autos verwendet. Gewiss wĂ€re eine höhere Saugleistung vorteilhaft, weil sie den Arbeitsfortschritt steigern wĂŒrde und weil man Sauggut auch aus grĂ¶ĂŸerer Distanz zur DĂŒse zuverlĂ€ssig einsaugen könnte. Den Holzstaub- und die -spĂ€ne, die auf einem der Fotos zu erkennen sind, hat der DeWalt aber ohne nennenswerte Schwierigkeiten aufgenommen. Auch Schmutzpartikel aus dem Teppich im KFZ-Innenraum hat er neben Splittkörnchen klaglos eingesaugt.
Die Saugleistung reicht, wie eingangs erwĂ€hnt, nicht, um meine Festool BohrstaubdĂŒse D 27-BSD zuverlĂ€ssig und sicher an WĂ€nden und Decken zu halten. Das ist insofern nachteilig, als das Absaugen von Bohrstaub bei kleinen Montagearbeiten aus meiner Sicht eine der Paradedisziplinen fĂŒr einen kompakten, leicht transportablen (Handwerker-)Sauger sein könnte. Vielleicht ließe sich mit einer speziell auf den DCV582 abgestimmten BohrstaubdĂŒse Abhilfe schaffen. Derzeit ist von DeWalt allerdings keine derartige DĂŒse erhĂ€ltlich.

Testergebnis: 5 Punkte

Umwelt

Der DCV582 wird laut Typenschild in China gefertigt und wird grundsĂ€tzlich in einer farbig bedruckten Verpackung aus Karton geliefert. Zum Versand wurde dieser Karton in eine weitere Schachtel gepackt. Diese war sehr großzĂŒgig dimensioniert.
In Anbetracht der Saugleistung könnte das BetriebsgerÀusch nach meinem Empfinden durchaus etwas dezenter ausfallen. Das betrifft sowohl die LautstÀrke als auch den Klang an sich.

Testergebnis: 6 Punkte

Preis und Preis/LeistungsverhÀltnis

Die unverbindliche Preisempfehlung von DeWalt fĂŒr den DCV582 liegt gegenwĂ€rtig bei EUR 214,80 (inkl. 20 % USt.). Bei entsprechendem Bedarf wĂ€re ich durchaus bereit, fĂŒr einen Montagesauger, der meinen BedĂŒrfnissen entspricht, diesen Betrag auszugeben, vielleicht sogar etwas mehr. Aus den bereits ausfĂŒhrlich dargelegten GrĂŒnden hat mich der DCV582 von DeWalt nicht ĂŒberzeugt. Er entspricht in einigen fĂŒr mich wesentlichen Punkten nicht meinen Anforderungen an einen Montagesauger. Daher wĂ€re mir der DCV582 EUR 214,80 nicht wert.

Testergebnis: 3 Punkte


Ausgefallen?

Nein.

Besondere Kritikpunkte

Aufgrund mehrerer Aspekte, die keineswegs die Grundkonzeption des GerĂ€ts (als Montagesauger) betreffen, sondern die sich auf die konkrete AusfĂŒhrung beziehen, finde ich in meinem Arbeitsumfeld kaum Aufgaben, bei deren BewĂ€ltigung mir der DCV582 eine große Hilfe sein könnte.

Positiv aufgefallen
  • kompakt, gut zu transportieren
  • Unterbringung von Kabel, Schlauch und sonstigem Zubehör
VerbesserungsvorschlÀge
  • Ich unterstĂŒtze Motos Vorschlag, dass an der Unterseite des Saugers Gummileisten angebracht werden sollten. Dies hĂ€tte nicht nur den von Moto genannten Effekt, sondern wĂŒrde auch den Untergrund, auf dem der Sauger steht, schonen.
  • Zubehörangebot ausbauen, um das Einsatzgebiet des Saugers zu erweitern (insbesondere DĂŒse mit BĂŒrstenkranz, BodendĂŒse samt Handrohr, BohrstaubdĂŒse)
  • Schlauch mit einer Muffe ausrĂŒsten, die ohne Adapter auf den Absauganschluss vieler Elektrowerkzeuge passt und mit möglichst viel Saugerzubehör kompatibel ist
  • Ösen fĂŒr die Befestigung eines Tragegurts am GehĂ€use anbringen; Tragegurt dem GerĂ€t als Standardausstattung beilegen
  • Eine höhere Saugleistung wĂŒrde ich begrĂŒĂŸen, sie genießt bei mir aber nicht oberste PrioritĂ€t.
Mein Testurteil

Als ambitionierter Hobbywerker bin darum bemĂŒht, gerade bei Arbeiten in bewohnten RĂ€umen (z. B. Lampen, Gardinen, Bilder, Regale anbringen) die Umgebung möglichst wenig durch Staub und Schmutz in Mitleidenschaft zu ziehen. FĂŒr einen kompakten, einfach zu transportierenden, leichten Sauger, mit dem sich z. B. Bohrstaub (ohne eine dritte Hand, die das Saugrohr hĂ€lt) wirkungsvoll absaugen lĂ€sst und mit dem man lokale Verschmutzungen rasch beseitigen kann, interessiere ich mich daher schon lĂ€nger. Auf dem Papier vermittelt der DCV582 den Eindruck, als könnte er exakt der Sauger sein, der diesen Anforderungen entspricht: kompakte Abmessungen, mit ca. 4,2 kg nicht zu schwer, durchdachte Zubehörunterbringung etc. Im praktischen Einsatz hat sich mir jedoch offenbart, dass der DCV582 fĂŒr meine Zwecke kaum geeignet ist. Unter der PrĂ€misse, dass der DCV582 als Montagesauger konzipiert wurde (und fĂŒr eine andere Konzeption sehe ich keine Hinweise), gelange ich zu folgendem Schluss: Ein interessantes und durchaus vielversprechendes Konzept wurde meines Erachtens unzureichend durchdacht umgesetzt.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 4 Punkte 25 %
Handhabung: 2 Punkte 25 %
Leistung: 5 Punkte 20 %
Umwelt: 6 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄LeistungsverhĂ€ltnis: 3 Punkte 20 %
Gesamtergebnis: 3,7 Punkte
Befriedigend ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍ ❍
DSC5940.jpg
DSC5943.jpg
DSC5948.jpg
DSC5952.jpg
DSC5953.jpg
DSC5954.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die DateianhÀnge dieses Beitrags anzusehen.

Antworten