Bosch D-tect 150 SV Professional

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CaWu
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Bosch D-tect 150 SV Professional

Beitrag von CaWu » 2. Jan 2013, 18:54

– BOSCH Leitungssucher Wallscanner D-tect 150SV Professional
– Wann angeschafft? 10-2012
– Wo gekauft? Werkzeugtest
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter PreisElektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 699,- Euro + MWST

Ausstattung
Der Wallscanner kommt in einer einfachen Schutztasche aus einer Art Segeltuch-Stoff, gefĂŒttert mit guter Aufnahme fĂŒr die Bedienungsanleitung. Das GerĂ€t wird in der Tasche gut gehaltert. Batterien sind beigelegt. Es liegen eine ausfĂŒhrliche Bedienungsanleitung mit viel Text und eine bebilderte Kurzbedienungsanleitung bei. FĂŒr Ersatzbatterien ist ein kleines Fach vorgesehen.

Ausstattung ist komplett, was könnte da noch mehr bei sein? Mir fehlte nichts, außer vielleicht einer Display-Schutzfolie (hab ich bei meinem Iphone (gleiche Preisklasse... ) ja auch draufgeklebt)

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Testergebnis: 7 Punkte



Handhabung

Das GerÀt liegt durch den Griff gut in der Hand, das Display ist durch die Hinterleuchtung einfach abzulesen, die Darstellung ist aussagekrÀftg und gut zu deuten.

Die Handhabung ist einfach! Durch die MenĂŒwahl erschließt sich jedem bei kurzer Einarbeitung die Funktionen und Möglichkeiten des GerĂ€tes. Voraussetzung fĂŒr eine vernĂŒnftiges Ergebnis ist eine geradlinige Bewegung auf der Wand, sonst meckertder Scanner auch schon mal. Was aber gut istm, weil denn dann weiß man ja, dass das Ergebnis evtl. nicht korrekt ist.
Durch die GummirĂ€der lĂ€ĂŸt sich der Scanner ber auch einfach ĂŒber die WĂ€nde ziehen, ohne Spuren zu hinterlassen.


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Testergebnis: 7 Punkte



Leistung
Was kann das GerÀt:
Wir als Elektriker mĂŒssen uns ja des öfteren mit angebohrten Kabel herumplagen, es ist ja nicht so dass immer nur die anderen unsere Kabel anbohren
 Auch uns passiert es schon ein mal!
Getestet wurde das GerĂ€t bei verschiedenen Umgebungsbedingungen. Die hĂ€ufigste war das prĂŒfen einer Wand vor dem Bohren von Löchern, um Kabel und Leitungen vor dem Bohren aufzufinden. Hier funktionierte das GerĂ€t wirklich zuverlĂ€ssig, genau und einwandfrei, ohne dass wir ein Problem mit einem defekten Kabel hatten. Auch die PrĂŒfung auf Verlegetiefe des Kabel ist erstaunlich genau! (Wir wollen jetzt keinen animieren, das auszutesten, indem mann jetzt mit 2cm Bohrern, 2cm DĂŒbel, und 2cm Schrauben befestigt, aber wir haben es trotzdem ausprobiert). Auch funktionieren die Messunn sowohl im Neubau bei feuchtem Gipsputz als auch im Altbau bei verschiedenen Putzarten von Mörtelputz bis Zementputz hin wirklich sehr gut!
Weiteres Einsatzfeld war bei Leitungsverlegungen im Trockenbau das dem Elektriker allbekannte Problem: Die Trockenbauwand ist vom Trockenbau verschlossen, doch wo hat der Trockenbauer das Kabel gelassen? Auch hier kann der Wallscanner helfen, indem man dann die Leitung einfach suchen kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Leitungssuchern, welche dann bei Kabel einfach nur „Metall“ anzeigen (Metall vom Trockenbauprofil oder vom Kabel?), kann der Wallscanner durch de Darstellung der Profile, hier besonders auch der Profilbreite, natĂŒrlich einen deutlich bessere Überblick geben. Hier hat das GerĂ€t eindeutig uns geholfen, in der Hohlwand verborgene Leitungen schnell zu finden! Superklasse!
Weiterhin kennt ja der Elektriker immer das Problem: Gebnau das wo ich in einer Trockenbauwand die Bohrkrone ansetzen möchte, ist gerade ein Trockenbauprofil verborgen! Entweder bohrt die Krone das durch, mit dem Effekt „Krone ausgeglĂŒht“ oder die Wand ist kaputt
 . Wie dem auch sei, durch die bereits erwĂ€hnte Möglichkeit, die Trockenbauprofile zu finden, hat uns auch dieser Einsatzfall gut gefallen!
Als letzten Fall wurde das GerĂ€t (allerdings nur einmal) als Ferroscan eingesetzt. Beim Schlitzen von Betondecken ist immer drauf zu achten, dass die untere Eisenlage nicht beschĂ€digt wird. Durch die Möglichkeit im „Betonmodus“ die Verlegetiefe und den Verlauf zu ĂŒberpĂŒfen, kann natĂŒrlich hier zu r Freude des Statikers und des Bauherren sorgfĂ€ltig ohne weiteren Kollateralschaden gearbeitet werden.

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Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Die Verpackung ist umweltfreundlich, das GerĂ€t kam in einem Pappkarton als Umkarton geliefert. Die angegebene Laufzeit der Batterien (5h) wurde bei uns bereits ausgenutzt. Hier ist zu ĂŒberlegen, ob nicht ein Akkueinsatz sinnvoller wĂ€re (so wie er ja bereits beim Laserentfernungsmesser auch eingefĂŒhrt ist), fĂŒr uns wird wohl erstmal die Umstellung auf wiederaufladbare Akku 4 ST LR6 stattfinden. Daher nur die Wertung „4“.

Testergebnis: 4 Punkte


Preis und Preis/LeistungverhÀltnis

Preis/LeistungsverhĂ€ltnis: Ja, das ist wieder die Frage! Ist einem der Preis von ca € 699,- zu hoch oder bekommt man genug Leistung fĂŒr 699,- netto
? Die Frage ist fast schon wieder philosophisch! Klar, wir sind alle haftpflichtversichert, aber wer einmal eine grĂ¶ĂŸere Wasser- oder Heiungsleitung einem mehrstöckigen Haus angebohrt hat, weiß um denÄrger, den man hat. Nicht wegen der Versicherung, eher aus Sicht der Kundenreputation. € 699,- sind schon eine Menge Holz, jedoch unterm Strich sind sie es wert. Allerdings wird bei uns aufgrund des Preises nicht jedes Fahrzeug ausgestattet werden (können). Es wird wohl ein Exemplar fĂŒr die Kundendienstabteilung geben und fĂŒr die Montage ebenso. Ist zwar bei dem Urteil „Ist den preis wert“ eigentlich die falsche Entscheidung, jedoch muß Geld auch erst verdient werden, bevor man es ausgeben kann.



Testergebnis: 5 Punkte

GerÀt ist top, kein meckern möglich


Ausgefallen?
kein Ausfall, „ausser Batterie leer“. Lag aber an einem Spielkind, welches die Ausschaltzeit auf „nie“ gestellt hatte.

Besondere Kritikpunkte
Eigentlich habe ich keine besonderen Kritikpunkte gefunden


Positiv aufgefallen

Einmal: Es funktioniert einfach, man kommt gut mit klar und muß keine Angst haben
; zum anderen: Transporttasche ist gut, es muß nuicht immer eine L-Boxx sein. Unsere Autos bestehe bald nur noch aus L-Boxxen, wir kriegen kaum noch Waren mit
.


VerbesserungsvorschlÀge
Ich finde, eine Displayschutzfolie und ein Akku wĂ€ren schon eine gute Maßnahme.

Mein Testurteil
Ein rundum gutes GerĂ€t mit einfacher Handhabung, welches uns eine echte Verbesserung im Arbeitsumfeld verschafft. Auch auf der Kundenseite wird es positiv gesehen, wenn der Elektriker sich vor Ort mit einem Griff ans MeßgerĂ€t Gedanken ĂŒber die Arbeit macht, bevor er sinnlos Decken und WĂ€nde aufstemmt oder bohrt, um ein Kabel zu finden.
Fazit: Ein sinnvolles, gelungenes GerÀt

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 7 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 5 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,5 Punkte
Ausgezeichnet
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elektro-frankie
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Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional

Beitrag von elektro-frankie » 9. Jan 2013, 22:05

Bosch OrtungsgerÀt D-tect 150 SV Professional
– Wann angeschafft? November 2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 831,81 Euro inkl. MwSt.


Ausstattung
Das OrtungsgerĂ€t D-tect 150 SV Professional wird in einem Karton geliefert. Enthalten ist die Schutztasche (Softbag), in der auch das OrtungsgerĂ€t untergebracht ist. Die Halterung des OrtungsgerĂ€tes in der Softbag erfolgt per Klettverschluß, so daß das OrtungsgerĂ€t in der Softbag nicht verrutschen kann. Im Oberteil der Softbag befindet sich ein Fach fĂŒr die Bedienungsanleitung und die Kurzanleitung. Das D-TECT 150 SV Professional wird komplett mit 4 Batterien (GrĂ¶ĂŸe AA) geliefert, fĂŒr die Batterien gibt es im Unterteil der Softbag ein Extrafach. Nach Einlegen der Batterien ist das OrtungsgerĂ€t einsatzbereit.
Testergebnis: 7 Punkte

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Handhabung
Vor der ersten Messung sollte man wegen der Vielzahl der Betriebsarten die Betriebsanleitung durchlesen und sich mit dem OrtungsgerÀt vertraut machen.
Nach dem Einschalten des OrtungsgerĂ€tes und der Auswahl der Betriebsart muß das OrtungsgerĂ€t ĂŒber ein Mindestmeßstrecke von 10 cm ĂŒber die MeßflĂ€che gefĂŒhrt werden (Das D-tect 150 SV rollt auf 4 GummirĂ€der ĂŒber die MeßflĂ€che). Im gut ablesbaren, beleuchteten Display werden dann die erkannten Objekte angezeigt.
Bei erkannten Objekten wird dann das Objektmaterial und die Objekttiefe angezeigt.
Weiterhin wird bei erkanntem Objektmaterial noch das unterschiedliche Material angezeigt, zum Beispiel:
- magnetisches Material, wie Armierungseisen,
- metallisch, aber nicht magnetisches Material, wie
Kupferrohr
- nicht metallisches Material, wie Holz oder Kunststoff
- oder wenn das Material nicht erkannt
Außerdem werden spannungsfĂŒhrende Leitungen abgezeigt.
WĂ€hrend der Anzeige eines erkannten Objektes kann die Anzeigeart gewechselt werden, so daß vom Standard-Anzeigebildschirm in den Meterstabmodus umgeschaltet werden kann, um die AbstĂ€nde der erkannten Objekte anzuzeigen.
Bewegt man das OrtungsgerĂ€t zu schnell oder hebt ein Rad des OrtungsgerĂ€tes von der MeßflĂ€che ab, wird dies im Display angezeigt.
Zum Markieren der erkannten Objekte befinden sich am GehÀuse des OrtungsgerÀtes mehrere Markierungshilfen.
Testergebnis: 6 Punkte


Leistung
Die maximale Meßtiefe des OrtungsgerĂ€tes D-tect 150 SV betrĂ€gt 150 mm.
Das OrtungsgerĂ€t verfĂŒgt ĂŒber 8 verschiedene Betriebsarten, die vor der Messung ausgewĂ€hlt werden:
Die verschiedenen Betriebsarten sind:
- „Beton Universal“, Standardeinstellung
- „Beton Feucht“, speziell fĂŒr die Anwendung in feuchten
Beton
- „Beton Spezial“, speziell fĂŒr die Suche von tiefliegenden
Objekten in Stahlbeton
- „FlĂ€chenheizung“, speziell fĂŒr die die Suche von Metall
und wassergefĂŒllten Kunststoff-
rohren
- „Trockenbau“, fĂŒr die Suche von Holzbalken, Metall-
stÀndern und Elektroleitungen in
TrockenbauwÀnden
- „Metall“, fĂŒr die Suche von Metallobjekten und
Elektroleitungen
- „Signalansicht“, hier wird die SignalstĂ€rke von erkannten
Objekten angezeigt, um nahe
beieinander liegende Objekte besser
einschÀtzten zu können

Mit der Messleistung des OrtungsgerĂ€tes sind wir zufrieden, da gerade bei Elektroarbeiten in bestehenden GebĂ€uden die Leitungssuche vor Bohrungen/DurchbrĂŒchen sinnvoll ist, um SchĂ€den an Wasser- und Stromleitungen bzw. Fußboden-heizungen zu vermeiden. Beim Trockenbau ist die Erkennung der MetallstĂ€nder oder HolzstĂ€nder sehr hilfreich, um nicht genau an dieser Stelle z. B. eine Schalterdose auszufrĂ€sen.
Testergebnis: 7 Punkte


Umwelt
Die Lieferung des OrtungsgerĂ€tes erfolgt in einem Umkarton aus Pappe, der ĂŒber die Altpapierverwertung entsorgt werden kann. Wie bei allen GerĂ€ten, die mit Batterien betrieben werden, mĂŒssen die verbrauchten Batterien entsorgt werden. Die Firma Bosch bietet nach einer Registrierung auf der Bosch-Internetseite eine kostenlose GarantieverlĂ€ngerung auf 3 Jahre an.
Testergebnis: 5 Punkte


Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Der Preis von 831,81 € fĂŒr das Bosch OrtungsgerĂ€t ist im ersten Moment gesehen recht hoch, wenn man jedoch rechnet, wie hoch der Schaden ist, wenn man eine Elektro- oder Wasserleitungen angebohrt/durchtrennt hat, relativiert sich der Preis doch sehr schnell.
Testergebnis: 6 Punkte


Ausgefallen?
keine AusfÀlle

Besondere Kritikpunkte
Keine

Positiv aufgefallen
Das OrtungsgerÀt funktioniert einwandfrei.

VerbesserungsvorschlÀge
Zur Stromversorgung wĂŒrde sich das Bosch 10,8 V – Akku-System anbieten, wie dies beim Bosch Bodenlaser GSL 2 auch gemacht wird. Wenn das OrtungsgerĂ€t dann noch in einer L-Boxx mit LadegerĂ€t angeboten wĂŒrde, wĂŒrde auch das Problem der Batterieentsorgung entfallen.


Mein Testurteil
Das Bosch OrtungsgerÀt D-tect 150 SV ein sehr empfehlenswertes und prÀzises OrtungsgerÀt um Elektro-, Wasserleitungen usw. aufzufinden und so hilft SchÀden durch Angebohren / Durchtrennen zu vermeiden. Da sich das OrtungsgerÀt in der kurzen Testzeit auf Grund der genauen Ortung gut bewÀhrt hat, werden wir hier im Betrieb sicherlich
ein weiteres OrtungsgerÀt D-tect 150 SV anschaffen.


Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 5 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 6 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,4 Punkte = sehr gut

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elektro-dreher
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Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional

Beitrag von elektro-dreher » 10. Jan 2013, 12:53

– Bosch Wallscanner D-tect 150 Professional
– Wann angeschafft? 11/2012
– Wo gekauft? Werkzeugtest
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion Euro
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 831,81 Euro

Ausstattung
Der Wallscanner kommt in einer gut gepolsterten robusten Stofftasche in der gewohnten BoschqualitĂ€t. Es ist eine Kurzanleitung auf geschĂŒtztem Karton sowie eine ausfĂŒhrliche Betriebsanleitung enthalten. FĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch ist die Kurzanleitung ausreichen; hier ist besonders hervorzuheben, dass diese nicht wie bei anderen GerĂ€ten ein loses Faltblatt sondern ein sehr robuster Karton ist der auch bei Baustellengebrauch nutzbar ist! Der Wallscanner ist durch eine Lasche und einen Klettverschluss gut gegen rausfallen gesichert. Betterien sind im Lieferumfang enthalten, ein Fach fĂŒr Ersatzbatterien ist vorhanden. Im Gegensatz zum VorgĂ€ngermodell D-tect 100 ist das D-tect 150 besser ausgestattet
Testergebnis: 7 Punkte


Handhabung
Das D-tect 150 ist deutlich kleiner als der VorgĂ€nger. GewichtsmĂ€ĂŸig hat sich allerdings nicht viel verĂ€ndert. Das Design ist sehr ergonomisch und gut in der Hand zu fĂŒhren. Der Anzeigemonitor ist beleuchtet (Helligkeit einstellbar) sehr groß und sehr gut ablesbar. Die Auflösung ist klasse. Trotz der vielen Informationen die angezeigt werden bleibt das Display gut ablesbar. Durch Piktogramme und Texte ist super verstĂ€ndlich wie man es handhaben muss. ZusĂ€tzlich ist eine LED oberhalb des Displays angebracht die durch grĂŒnes bzw. rotes Leuchten und Blinken warnt bzw. informiert. Die notwendigen Tasten wĂ€hrend der Arbeit (Pfeil links, Start und Pfeil rechts) lassen sich sehr gut mit dem Daumen bedienen. Die Einstellungstasten (Lautsprecher, Setup, Ein/Aus) sind schwerer zu erreichen was aber nicht schlimm ist. Die Handhabung ist sowohl fĂŒr Links- als auch RechtshĂ€nder gut möglich.
Eine wichtige Neuerung ist mir beim D-tect 150 aufgefallen: Die RÀder sind nicht mehr durch Achsen verbunden. Hierdurch kam es beim VorgÀnger ab und an durch Rutschen auf der Wand und somit durch Streifenbildung.
Testergebnis: 7 Punkte

Leistung
Das GerĂ€t dient zum Orten von Objekten in WĂ€nden. Hierzu kann man einstellen welche Materialbeschaffenheit die WandflĂ€che hat um detaillierter Arbeiten zu können. Folgende Moden sind verfĂŒgbar:
- Beton universal: Grundeinstellung
- Beton feucht: fĂŒr BetonwĂ€nde mit Restfeuchte
- Beton Spezial: bei besonders Tief in Beton liegenden Objekten maximal 15cm!
- FlĂ€chenheizung: zum Erfassen von FlĂ€chenheizungen egal ob Strom oder WassergefĂŒhrt
- Trockenbau: Scannen von TrockenbauwÀnden nach StÀnderwerken etc.
- Metall: Extra fĂŒr metallische Objekte wie Rohre und Kupferleitungen
- Signalansicht: es werden genaue OberflÀchenverlÀufe der Objekte angezeigt
Als Elektrobetrieb ist es oft notwendig zu wissen was sich in einer Wand befindet bevor man diese öffnet. Hierzu setzen wir wie bereits oben erwĂ€hnt schon seid Jahren das VorgĂ€ngermodell erfolgreich ein. Mit dem D-tect 150 lasst sich nun noch genauer bestimmen was wo und vor allem wie tief in einer Wand vorhanden ist. StromfĂŒhrende Elektroleitungen werden besonders signalisiert. So nutzen wir das GerĂ€t oft zum auffinden verborgener Abzweigdosen. Zur Befestigung schwerer GerĂ€te an TrockenbauwĂ€nden haben wir schon oft mit dem Wallscanner das StĂ€nderwerk gesucht um eine haltbare Befestigung zu GewĂ€hrleisten.
Der Wallscanner D-tect 150 ist fĂŒr jeden Handwerker ein Hilfsmittel um Ärger zu vermeiden !

Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Die Umverpackung bei Neukauf ist aus Karton. Ansonsten fĂ€llt kein Abfall an. Zum Betreiben sind 4 Batterien Typ Mignon notwendig. Leider sind keine Akkus SerienmĂ€ĂŸig dabei und es ist auch keine Ladebuchse vorhanden sollten Akkus montiert werden. Wie bei Bosch ĂŒblich lĂ€sst sich die Garantie durch Onlineregistrierung auf 3 Jahre verlĂ€ngern. Wie ich bei anderen GerĂ€ten bereits feststellen konnte ist dieser Service erstklassig.
Testergebnis: 5Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Der Preis von ĂŒber 800 € hört sich zunĂ€chst hoch an. Wenn man aber bedenkt welchen Ärger man sich durch vorab abscannen einer Wand spart ist dieser Preis völlig gerechtfertig. Aufgrund der QualitĂ€t und Langlebigkeit ist es eine sehr gute und sinnvolle Investition.
Testergebnis: 6 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
keine negativen

Positiv aufgefallen
Die MenĂŒfĂŒhrung wĂ€hrend der Arbeit fand ich klasse. Durch Piktogramme und Volltextanzeigen ist erstklassiges Arbeiten möglich. Macht man Fehler wird dies sofort nicht nur durch Piepsen sondern auch durch einen spezifischen Text wie man vorgehen soll vermerkt.

VerbesserungsvorschlÀge
Ladebuchse fĂŒr verbaute Akkus

Mein Testurteil
Absolut empfehlenswerte Investition. Das neue Modell ist durchdachter und verstÀndlicher als das Alte, genauere Detektion ist möglich.
Fazit: Wer den VorgĂ€nger besitzt kann ĂŒber Erneuerung nachdenken – wer noch keine Wallscanner besitzt sollte ĂŒber eine Anschaffung dringend nachdenken.


.. es kann euch viel Ärger ersparen !

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 7 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 5 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 6 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,7 Punkte
Ausgezeichnet
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SolarService
BeitrÀge: 1
Registriert: 10. Jan 2013, 17:24
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Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional

Beitrag von SolarService » 10. Jan 2013, 17:59

– Bosch OrtungsgerĂ€t D-tect 150 SV Professional
– Wann angeschafft? November 2012
– Wo gekauft? Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 831,81 Euro inkl. 19% MwSt.


Ausstattung
Geliefert wird der Wallscanner in einer relativ robusten, gepolsterten Cordura-Tasche zusammen mit einer ausfĂŒhrlichen Bedienungsanleitung, einem Faltblatt aus Karton mit Kurz-Anleitung sowie vier Batterien vom Typ AA / Mignon. FĂŒr die Anleitungen und die Batterien gibt es separate FĂ€cher in der Tasche. Der D-tect 150 SV samt Zubehör ist in der Tasche sicher und fest untergebracht, bei einem GerĂ€t dieser Preisklasse hĂ€tte ich mir jedoch eine hochwertigere Lösung, zum Beispiel eine Bosch L-Boxx mit passender Schaumstoff-Einlage, gewĂŒnscht.

Die Bedienungsanleitung ist relativ dick, was aber vor allem daran liegt, dass sie in ĂŒber 30 Sprachen verfasst ist. In dem deutschen Teil der Anleitung werden die Funktion des GerĂ€tes, die Bedienhinweise und mögliche Fehlerursachen auf rund sieben Seiten verstĂ€ndlich beschrieben.

Weiteres optionales Systemzubehör fĂŒr den Wallscanner ist meines Wissens von Bosch nicht erhĂ€ltlich. Insgesamt ist die Ausstattung gut, aber ausbaufĂ€hig.
Testergebnis: 5 Punkte


Handhabung
Der Wallscanner liegt gut in der Hand, der teilweise gummierte Griff könnte jedoch (zumindest fĂŒr meine HĂ€nde) etwas dicker und lĂ€nger sein. Da ein OrtungsgerĂ€t kein Werkzeug ist, mit dem man typischerweise stundenlang am StĂŒck arbeitet, ist das Gewicht sicher zweitrangig. Der VollstĂ€ndigkeit halber sei trotzdem gesagt, dass das Gewicht inkl. der vier eingelegten AA-Batterien nachgewogen bei 649 Gramm liegt.

Vor der ersten Anwendung sollte man sich auf jeden Fall mit der Bedienung und den Möglichkeiten des GerÀtes intensiv vertraut machen, da nicht alle Funktionen selbsterklÀrend sind. Hat man das Prinzip verstanden, ist die Bedienung jedoch vergleichsweise leicht.

Der D-tect 150 SV wird zur Messung auf vier GummirĂ€dern ĂŒber die zu untersuchende Stelle bewegt. Die Mindest-Messstrecke liegt laut Bedienungsanleitung bei 10 cm. Dabei mĂŒssen alle vier RĂ€der Kontakt zur FlĂ€che haben und sich beim Bewegen mitdrehen, sonst gibt das GerĂ€t eine Fehlermeldung aus. Die Messung setzt somit eine relativ ebene FlĂ€che voraus. Wird das GerĂ€t zu schnell bewegt, wird ebenfalls eine Fehlermeldung angezeigt.

Da der Wallscanner wie beschrieben ĂŒber eine Strecke von mindestens 10 cm ĂŒber die zu untersuchende Stelle bewegt werden muss und da das GehĂ€use im Vergleich zu einfachen OrtungsgerĂ€ten ohnehin relativ groß ist, kann es zudem bei beengten PlatzverhĂ€ltnissen zu Problemen kommen, wenn der Platz zum Bewegen nicht ausreicht. Eine Messung ist dann nicht möglich, es wird kein Ergebnis angezeigt.

Das fĂŒr ein Messwerkzeug hoch aufgelöste Display ist gut ablesbar und sehr hell (die Helligkeit ist in drei Stufen einstellbar). SpĂ€testens nach dem ersten Lesen der Bedienungsanleitung sind die Displaysymbole gut verstĂ€ndlich und werden durch kurze Texthinweise ergĂ€nzt. Die Displaysprache ist natĂŒrlich auch einstellbar.

Gefundene Objekte werden je nach gewĂ€hltem Detektionsmodus auf dem Display dargestellt und zusĂ€tzlich ĂŒber eine große LED (grĂŒn oder rot) und per Tonsignal (abstellbar) angezeigt. Im Display werden zudem die Tiefe der Objekte und indirekt auch das Material bzw. zumindest die Materialgruppe angezeigt (metallisch oder nicht metallisch, magnetisch oder nicht magnetisch, spannungsfĂŒhrend oder nicht spannungfĂŒhrend). Über eine optional einzublendende Zentimeter-Skala kann auch der Abstand zwischen verschiedenen Objekten bestimmt werden.

Der Wallscanner ist fĂŒr Rechts- und LinkshĂ€nder gleichermaßen gut bedienbar. Die Funktionstasten, die alle unterhalb des Display angebracht sind, lassen sich auch wĂ€hrend einer Messung bequem mit dem Daumen bedienen. Das OrtungsgerĂ€t ermöglicht somit eine echte Einhandbedienung auch unter schwierigen Bedingungen.
Testergebnis: 6 Punkte


Leistung
Der D-tect 150 SV ist ein Universal-OrtungsgerĂ€t zum Auffinden von „Fremdkörpern“ in WĂ€nden, Decken oder Böden. Es soll zum Beispiel in der Wand verborgene Kabel oder Rohre anzeigen, um teure SchĂ€den zum Beispiel beim Bohren zu vermeiden. Die maximale Messtiefe wird mit 15 cm angegeben. Im Gegensatz zu ĂŒblichen DetektionsgerĂ€ten arbeitet der Wallscanner unter anderem mit einer Breitband-Radarsensorik und somit wesentlich prĂ€ziser und zuverlĂ€ssiger als die ĂŒblichen einfachen GerĂ€te.

Insgesamt stehen beim D-tect sieben verschiedene Betriebsarten fĂŒr unterschiedliche Werkstoffe zur VerfĂŒgung:
* Beton Universal
* Beton Feucht
* Beton Spezial (zur Suche von tief liegenden Objekten bis 15 cm Messtiefe)
* FlÀchenheizung
* Trockenbau
* Metall
* Signalansicht

Die Betriebsarten unterscheiden sich unter anderem in der SensitivitÀt der Anzeige und in der maximalen Messtiefe. Wenn man die Beschaffenheit des zu untersuchenden Untergrundes und/oder des zu findenden Materials kennt, kann man somit die PrÀzision der Ortung erhöhen. Bei unbekanntem Untergrund sollte man mit einem der Universal-Modi (Beton Universal oder Signalansicht) beginnen.

Wenn man sich mit der Bedienung des GerÀtes, dessen Funktionsprinzip und den verschieden Modi usw. etwas vertraut gemacht hat, liefert es fast immer sehr zuverlÀssige Ergebnisse.
Leitungen wurden bei ĂŒblichen Verlegetiefen immer zuverlĂ€ssig gefunden, allerdings wurden sie in seltenen FĂ€llen nicht als spannungsfĂŒhrend angezeigt. Auch Metallrohre und Metall-StĂ€nderkonstruktionen im Trockenbau wurden zuverlĂ€ssig angezeigt. Das Auffinden von HolzstĂ€nderkonstruktionen wurde nicht getestet. Kunststoff- / Leerrohre wurden in massiven Werkstoffen sicherer detektiert, als z.B. in WĂ€nden mit Hohlziegeln. Hier sind ggf. mehrere Messungen in unterschiedlichen Höhen zu empfehlen, um zwischen durchgĂ€ngigen HohlrĂ€umen (=Leerrohren) und unterbrochenen HohlrĂ€umen (=HohlrĂ€ume z.B. in Ziegeln) unterscheiden zu können. Bei sehr kleinen Kunststoff-Leerrohren kann es zu Problemen kommen, diese wurden nicht immer einwandfrei erkannt. Das Auffinden von Armierungseisen in Beton wurde nicht durch Aufstemmen der Wand nachgeprĂŒft, die Angaben im „Beton Spezial“ Modus scheinen jedoch bis zu einer Tiefe von mindestens 10 cm sehr plausibel zu sein (Anzeige der Lage und Tiefe der Armierunsgeisen).

Auch die Anzeige der Tiefe der gefundenen Objekte scheint – den korrekten Betriebsmodus vorausgesetzt – sehr zuverlĂ€ssig zu sein. Bei Versuchen mit bekannten Objekten war die Anzeige erfreulicherweise sehr genau.

Generell empfiehlt es sich, bei unbekanntem Untergrund und unbekannter Verlegerichtung von z.B. zu findenden Kabeln â€žĂŒber Kreuz“ zu messen, sprich horizontal und vertikal. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Objekte erkannt werden können. Bei schwierigen UntergrĂŒnden oder bei unklaren Anzeigeergebnissen sollte man zusĂ€tzlich auf jeden Fall unterschiedliche Betriebsarten ausprobieren. Es kommt regelmĂ€ĂŸig vor, das bestimmte Objekte in einem Modus erkannt werden, in einem anderen jedoch nicht. Dies ist ja letztendlich auch der Sinn der verschiedenen Betriebsarten: FĂŒr unterschiedliche UntergrĂŒnde optimierte Ergebnisse zu liefern. Und wenn man den Untergrund im Voraus nicht genau kennt, lohnt es sich daher definitiv, andere Modi zu testen!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der D-tect einer gewissen Einarbeitung in die sinnvolle und korrekte Bedienung bedarf, dann aber bessere und zuverlĂ€ssigere Ergebnisse liefert, als alle anderen mir bekannten OrtungsgerĂ€te. Eine hundertprozentige Sicherheit kann auch der Wallscanner nicht bieten, aber die Wahrscheinlichkeit, verborgene Elemente wie Leitungen oder Rohre in WĂ€nden sicher zu finden, ist um ein vielfaches höher, als bei ĂŒblichen GerĂ€ten.
Testergebnis: 6 Punkte


Umwelt
Der Wallscanner wurde neben der Aufbewahrungstasche nur in einem schlichten Umkarton geliefert, es wurde also kein unnötiges Verpackungsmaterial verwendet. Der Betrieb kann neben 1,5 Volt-Batterien der GrĂ¶ĂŸe AA auch mit wiederaufladbaren 1,2 Volt-Akkus der gleichen BaugrĂ¶ĂŸe erfolgen. Dies ist umweltfreundlich und hĂ€lt die Betriebskosten niedrig.

Bei anderen Werkzeugen evtl. relevante Parameter wie zum Beispiel BetriebsgerÀusch, Vibrationswerte oder Staubbelastung spielen beim D-Tect 150 SV prinzipbedingt keine Rolle.

Die Garantie betrĂ€gt standardmĂ€ĂŸig zwei Jahre und kann wie bei Bosch-Werkzeugen ĂŒblich bei online-Registrierung nach dem Kauf mit wenigen Klicks auf drei Jahre verlĂ€ngert werden. Ein solcher Service ist leider noch nicht bei allen Herstellern ĂŒblich.

Der Wallscanner macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ich gehe daher von einer langen Lebensdauer des Produktes aus.
Testergebnis: 7 Punkte


Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Wie von den anderen Testern bereits geschrieben, wirkt ein Netto-Listenpreis von 699,- Euro in seiner absoluten Höhe zunĂ€chst einmal abschreckend, aber zum einen liegt der Straßenpreis ein ganzes StĂŒck darunter und zum anderen relativiert sich der Preis sehr schnell, wenn man die Kosten nur eines einzigen angebohrten Kabels oder Fußbodenheizungsrohres vor Augen hĂ€lt.

FĂŒr professionelle Anwender, die regelmĂ€ĂŸig Bohrungen in unbekannten UntergrĂŒnden durchfĂŒhren mĂŒssen, ist der D-tect 150 SV sicher eine sehr lohnende Investition, denn die Genauigkeit des Wallscanners ist wie bereits beschrieben deutlich höher als bei den bekannten gĂŒnstigen „SchĂ€tzeisen“.
Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
nein


Besondere Kritikpunkte
Die Anwendung des D-tect 150 SV ist nur auf ebenen UntergrĂŒnden möglich und es ist relativ viel Platz erforderlich, um mit dem GerĂ€t ĂŒber die zu scannende Stelle zu fahren.

SpannungsfĂŒhrende Leitungen wurden gelegentlich nicht als solche erkannt (sie wurden als Objekt erkannt, aber nicht als spannungsfĂŒhrend angezeigt).


Positiv aufgefallen
Im Vergleich zu ĂŒblichen OrtungsgerĂ€ten ist der Wallscanner wesentlich zuverlĂ€ssiger. Die Anwendung ist nach einer kurzen Einarbeitung in die Funktionsweise des GerĂ€tes sehr einfach. Das Display ist sehr ĂŒbersichtlich und zeigt auf einen Blick alle relevanten Informationen.


VerbesserungsvorschlÀge
L-Boxx mit passender Schaumstoffeinlage anbieten, ggf. in Kombination mit weiteren Messwerkzeugen.


Mein Testurteil
Der Wallscanner ist kein Werkzeug, welches man einfach auspackt und dann sofort damit loslegt. Man muss sich zunÀchst ein wenig mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten des GerÀtes vertraut machen, um möglichst gute Ergebnisse zu erhalten bzw. um die angezeigten Werte korrekt zu interpretieren.
Hat man dies jedoch getan, ist der D-tect 150 SV ein sehr zuverlÀssiges Messwerkzeug, welches zwar auch keine hundertprozentige Sicherheit geben kann, aber wesentlich zuverlÀssiger arbeitet, als alle mir bekannten sonstigen OrtungsgerÀte. Dies spiegelt sich leider auch im Preis wieder, der aber aus meiner Sicht in Anbetracht der Leistung dennoch gerechtfertigt ist.


Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 6 Punkte 25%
Umwelt: 7 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 5,6 Punkte
Sehr gut
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Elektro Kusche
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Testbericht BOSCH, OrtungsgerÀt, D-Tect 150 SV

Beitrag von Elektro Kusche » 20. Jan 2013, 13:33

– BOSCH, OrtungsgerĂ€t, D-tect 150 SV
– Wann angeschafft? 12.11.2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion Euro
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 831,81 Euro

Ausstattung
Lieferung des D-tect 150 SV erfolgt in einem Karton. Er ist in einer Schutztasche (Softbag) verpackt. Darin wird er mit KlettverschlĂŒssen fixiert. Im Oberteil der Tasche sind die Bedienungsanleitung und eine Kurzanleitung mit Bildern untergebracht. Zum Lieferumfang gehören vier Batterien (AA) in einem gesonderten Fach im Unterteil der Tasche. Nach Einlegen der vier Batterien ist das D-tect 150 SV sofort einsatzbereit.
Testergebnis: 7 Punkte

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Handhabung
Vor dem ersten Einsatz des GerĂ€tes sollte man erst einmal die Bedienungsanleitung durchlesen, da es sehr vielfĂ€ltig einsetzbar ist (mehrere Betriebsarten). Nach dem Einschalten des GerĂ€tes und der Auswahl der benötigten Betriebsart, ist es notwendig das GerĂ€t mindestens 10 cm ĂŒber die zu ĂŒberprĂŒfende FlĂ€che zu fĂŒhren. An der Unterseite des D-Tect 150 SV sind vier GummirĂ€der montiert, damit der Sensor nicht direkt am PrĂŒfobjekt gefĂŒhrt wird.
Testergebnis: 6,0 Punkte

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Leistung
Das D-Tect 150 SV ist ein OrtungsgerĂ€t, welches universell einsetzbar ist. Es kann an WĂ€nden, Decken (Beton) und Böden verwendet werden. Damit sollen zum Beispiel Kabel und Rohre gefunden werden um SchĂ€den beim Bohren, Stemmen und FrĂ€sen zu vermeiden. Die maximale Messtiefe ist mit 15 cm angegeben. Das OrtungsgerĂ€t arbeitet mit einer Ultra-Breitband-Radar-Technik sowie zwei weiteren Sensoren, um das Innere der Wand sichtbar zu machen. Somit ist es prĂ€ziser und zuverlĂ€ssiger als die gĂŒnstigeren GerĂ€te der Mitbewerber. Es kann auch in feuchtem Untergrund gescannt werden. Es stehen sieben Anwendungsarten zur VerfĂŒgung:
- Beton Universal (Standard-Einstellung)
- Beton Feucht (Messtiefe bis zu 6 cm
- Beton Spezial (Messtiefe bis zu 15 cm)
- FlÀchenheizung (Messtiefe bis zu 8 cm)
- Trockenbau (Messtiefe bis zu 8 cm)
- Metall (Metallobjekte und spannungsfĂŒhrende Leitungen)
- Signalansicht (Messtiefe bis zu 6 cm)
Die Messleistung des OrtungsgerÀtes ist zufriedenstellend.
Leitungen wurden immer zuverlÀssig gefunden. Wurden die gesuchten Objekte erkannt, konnte man diese ganz genau orten. Im Display wurden die genaue Position und die mögliche Bohrtiefe angezeigt. Das schaffte eine gewisse Sicherheit. Jedoch ist eine gewisse Einarbeitung notwendig um immer den richtigen Modus zu benutzen.
Testergebnis: 7,0 Punkte

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Umwelt
Die Lieferung des OrtungsgerĂ€tes erfolgte in einem Karton aus Pappe. Dieser kann mit der Altpapiertonne umweltfreundlich entsorgt werden. Die mitgelieferten Alkalibatterien können ĂŒber die SammelbehĂ€lter in SupermĂ€rkten entsorgt werden. Wahrscheinlich werden wir auf wieder aufladbare Akkus umstellen.
Testergebnis: 6,0 Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Der Listenpreis von 831,81 € ist relativ hoch. Da man das GerĂ€t im Fachhandel dann so um die 690,00 € kaufen kann ist das Preis/LeistungsverhĂ€ltnis in Ordnung. Nach ca. zwei verhinderten SchĂ€den (Kabel angebohrt, Wasserleitung angebohrt) hat sich das GerĂ€t schon amortisiert.
Testergebnis: 6,0 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
Die Anwendung ist nur auf relativ ebenen Untergrund möglich.

Positiv aufgefallen
Das D-tect 150 SV ist in der MenĂŒfĂŒhrung verstĂ€ndlich und sehr gut zu HĂ€ndeln. Die Piktogramme und Textanzeigen sind sehr ĂŒbersichtlich. Dadurch ist ein sehr gutes Arbeiten möglich. Fehler beim Scannen werden sofort signalisiert und durch einen Hilfetext ergĂ€nzt.

VerbesserungsvorschlÀge
Lagerung der vier GummirÀder anders gestalten, damit man auch auf nicht ebenen Untergrund gut scannen kann.

Mein Testurteil
Bei dem D-tect 150 SV handelt es sich um ein sehr gutes GerĂ€t fĂŒr viele unterschiedliche Bereiche in der Installation. Es ist einfach in der Handhabung und sehr prĂ€zise. Es hilft sicher Leitungen (Heizung- und Elektrobereich) zu finden und dadurch SchĂ€den zu vermeiden. Auch Baustahl in Beton wird sehr gut gefunden. Dadurch werden Bohrer zuverlĂ€ssig geschont. Alles in Allem eine empfehlenswerte Investition und auf alle FĂ€lle weiter zu empfehlen.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7,0 Punkte 25%
Handhabung: 6,0 Punkte 25%
Leistung: 7,0 Punkte 25%
Umwelt: 6,0 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 6,0 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,5 Punkte
Ausgezeichnet

Henniee: Thema zusammengefasst...
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BMElektrotechnik
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Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional

Beitrag von BMElektrotechnik » 3. Feb 2013, 20:50

– BOSCH Leitungssucher Wallscanner D-tect 150SV Professional
– Wann gekauft? November 2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– Bezahlter Preis: Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t: 831,81 Euro inkl. MwSt


Ausstattung
    - BOSCH Wallscanner D-tect 150 Professional
    - Schutztasche (ca. 250mm L x 160 mm B x 140 mm H) mit Tragegriff, leider ohne Tragegurt
    - 4 x AA Batterien, leider keine Lithium-Akkus
    - Bedienungsanleitung in 29 Sprachen
    - Kurzanleitung, faltbar

Testergebnis: 5 Punkte

Handhabung

Über die 6 Symbol-Tasten lĂ€sst sich das GerĂ€t intuitiv bedienen.
Auf dem beleuchteten, kontrastreichen Display sind die Anzeigen selbst bei hellem Gegenlicht gut sichtbar. ZusÀtzlich
zur Displayanzeige geben eine LED und ein Piep-Signal Aufschluss ĂŒber das Vorhandensein von Objekten.
Das GerÀt besitzt einen stabilen Kunststoffgriff mit
dem es relativ fest gegen die zu scannende FlĂ€che gedrĂŒckt werden muss. Beim Scannen sollte das GerĂ€t mit seinen 4 Gummi-RĂ€dern in einer gleichmĂ€ĂŸigen, langsamen Bewegung ĂŒber die FlĂ€che gefĂŒhrt werden.

Testergebnis: 7 Punkte

Leistung

Die Messtiefe des GerÀtes Àndert sich mit der Betriebsart,
wobei 7 Betriebsarten zur Auswahl stehen:
Beton Universal (Mauerwerk, Beton) - Messtiefe: 8 cm
Beton feucht - Messtiefe: 6 cm
Beton spezial (Stahlbeton) - Messtiefe: 15 cm
FlÀchenheizung - Messtiefe: 8 cm
Trockenbau - Messtiefe: 8 cm
Metall - zur Ortung von Metallobjekten, Messtiefe: ?
Signalansicht - Messtiefe: 6 cm

Die Einstellung "Signalansicht" lieferte bei meinen Test-Scans die prÀzisesten Messergebnisse. In allen Betriebsarten
werden die Objekte punktgenau mit ihrer jeweiligen Tiefe angezeigt.
Allerdings kam es bei allen Betriebsarten
beim Scan von auf Spanplatten u. Beton verlegten Fliesen ohne FlĂ€chenheizung zur Anzeige von spannungsfĂŒhrenden Elektroleitungen, die nicht vorhanden sind.
Bei Unebenheiten wie Fliesenfugen kann es geschehen, dass
die Gummi-RĂ€der den Kontakt zum Untergrund verlieren,
das GerÀt diesen Fehler meldet, die Messung verwirft und der Messvorgang somit wiederholt werden muss.
Im Vergleich zum VorgÀnger-Model BOSCH D-tect 100 schaltet der D-tect 150 bei solchen Unterbrechung wesentlich schneller wieder in die Betriebsbereitschaft.

Testergebnis: 4 Punkte

Umwelt
Laut Handbuch betrÀgt die Betriebsdauer des GerÀtes 5-7 Stunden. Damit fÀllt der Batterienverbrauch sehr hoch aus.

Testergebnis: 3 Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Der Preis von 831,81 Euro inkl. MwSt ist meiner Meinung nach viel zu hoch.

Testergebnis: 3 Punkte

Ausgefallen?
Nein

Besondere Kritikpunkte
    -Nur auf ebenen UntergrĂŒnden zu verwenden
    -Fehl-Erkennungen: Anzeige von "Geister"-Objekten
    -Elektroleitungen, die spannungsfĂŒhrend sind werden nicht als solche erkannt
    -Elektroleitungen, die NICHT spannungsfĂŒhrend sind werden fehlerhaft als spannungsfĂŒhrend erkannt

Positiv aufgefallen
    -Einfache Handhabung, gute Bedienbarkeit
    -Großes, beleuchtetes Display mit regelbarer Helligkeit (3 Stufen)
    -Bedienungsanleitung

VerbesserungsvorschlÀge
    -Betriebsarten reduzieren, z.B. auf "Feuchte Werkstoffe", "Feste Werkstoffe", "HohlrÀume"
    -Genauigkeit der Material-Unterscheidung muss verbessert werden
    -Federung der RĂ€der zum Ausgleich von Unebenheiten von bis zu 30 mm

Mein Testurteil
Das GerÀt ist aufgrund seiner Hauptfunktionen empfehlenswert,
aber in wenigen Teilbereichen nicht zufriedenstellend.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25 %
Handhabung: 7 Punkte 25 %
Leistung: 4 Punkte 25 %
Umwelt: 3 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄LeistungsverhĂ€ltnis: 3 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 4,8 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍
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Juba
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BOSCH, OrtungsgerÀt, D-Tect 150 SV

Beitrag von Juba » 11. Feb 2013, 01:34

– Bosch, Universal-OrtungsgerĂ€t, D-tect 150 SV Professional
– Wann angeschafft? November 2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker – Werkzeug Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis {???,??} Euro
– Listenpreis des Herstellers fĂŒr NeugerĂ€t 699,00 EURO (831,81 Euro inkl. gesetzl. MwSt)

Ausstattung
Das GerĂ€t wird in einer Kartonumverpackung und einer ringsum gepolsterten Tragetasche aus Cordura Gewebematerial, mit den circa Außenmaßen L/B/H – 260 x 180 x 160 mm geliefert. Der auf der Tasche oben angebrachte Tragegriff erleichtert das Handling. Die Anleitung kann in einer Einstecktasche im oberen Deckelteil, der Batteriesatz in einer verschließbaren Tasche innen an der Seitenwand der Tragetasche untergebracht werden. Die Einstecktasche im Deckelteil bietet noch ausreichend Platz fĂŒr weitere Unterlagen. Das GerĂ€t selbst wird im unteren Teil der Tasche durch eine Einstecktasche und einen breiten, stabilen Gurt mit Klettverschluss sicher gehalten.

Das GerĂ€t selbst hat bei eingelegten Batterien ein Gesamtgewicht von 660 Gramm. Bei Auslieferung sind vier Alkali Mangan Batterien der GrĂ¶ĂŸe AA beigelegt. Die circa Außenmaße des GerĂ€tes betragen incl. Handgriff L/B/H – 210 x 90 x 110 mm. Die fĂŒr die Darstellung nutzbare Bildschirmdiagonale betrĂ€gt circa. 75 mm.

Die dem GerĂ€t beiliegende, ca 1cm dicke Originalbetriebsanleitung, ist in 29 Sprachen auf grauem, relativ dĂŒnnem Papier gedruckt. Der deutschsprachliche Teil umfasst 7 Âœ Seiten. Das GerĂ€t und seine Funktionen sind ausreichend genau und detailliert erlĂ€utert. Weiterhin liegt dem GerĂ€t eine bebilderte Kurzanleitung im DIN A4 Format auf stabilem, augenscheinlich wasserfestem TrĂ€germaterial bei.

Weiteres Original Systemzubehör ist derzeit meines Wissens nicht erhĂ€ltlich. Ich wĂŒsste derzeit auch nicht, was man da noch beilegen könnte. Auf der GerĂ€terĂŒckseite ist allerdings noch eine, durch einen Gummistopfen verschlossene Öffnung mit einer innenliegenden Schnittstelle vorhanden. Eventuell könnte hier noch etwas kontaktiert werden.

Fazit: Hervorzuheben ist die stabile Tragetasche die auch mal einen etwas raueren Umgang auf der Baustelle aushalten und das GerĂ€t ausreichend schĂŒtzen kann. Der GerĂ€tekorpus ist, wie bei Bosch ĂŒblich aus stabilem Kunststoff gefertigt und teilweise mit Gummipuffern zum Schutz der empfindlichen Teile versehen. Besonders positiv ist, dass der Hersteller nicht der Unsitte verfallen ist, dem GerĂ€te eine CD mit der Originalbetriebsanleitung zum selbstausdrucken beizulegen sondern diese noch immer in gedruckter Form liefert. Allerdings wĂŒrde ich mir diese auf etwas festerem Papier gedruckt wĂŒnschen.
Testergebnis: 7 Punkte

Handhabung
Die dem GerĂ€t beiliegende Kurzanleitung ist fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch ausreichend, trotzdem ist es unerlĂ€sslich, sich vor dem Gebrauch des GerĂ€ts die Originalbetriebsanleitung detailliert und konzentriert durchzulesen.

Das GerĂ€t liegt durch den großen, an der Oberseite gummierten Handgriff, sowohl fĂŒr Rechts- als auch fĂŒr LinkshĂ€nder extrem gut und sicher in der Hand. Die Beleuchtung des vollgrafischen Displays ist in drei Stufen in der Helligkeit regelbar und gut abzulesen. Oberhalb des Displays ist eine gut erkennbare LED angebracht, die durch rotes oder grĂŒnes Leuchten bzw. Blinken Zusatzinformationen ĂŒbermittelt.
Die sechs Tasten an der GerÀteoberseite sind gut platziert und erreichbar. Die Beschriftung ist durch schwarze Schrift auf grauem Untergrund gut lesbar, eindeutig und logisch zuordenbar, die haptische Wahrnehmung ist angenehm softig.

Die MenĂŒstruktur ist ĂŒbersichtlich und in 14 Sprachen einstellbar (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, NiederlĂ€ndisch, Polnisch, Russisch, TĂŒrkisch, DĂ€nisch, Schwedisch, Norwegisch). Das MenĂŒ ist in sechs Ebenen klar und nachvollziehbar strukturiert (Sprache, Ausschaltzeit, Lichtdauer, Helligkeit, Tonsignale und Modus)

Scanvorgang: Das GerĂ€t wird mittels vier gummierten, einzeln gelagerten Rollen, die sich auf der Unterseite des GerĂ€tes befinden, auf den zu scannenden Untergrund aufgesetzt. Wichtig ist hierbei, dass keines der RĂ€der wĂ€hrend des Scanvorgang den Kontakt zum Untergrund verliert. Dies ist bei rauem Untergrund (Rauputz) gar nicht so einfach. Hier kann durch unterlegen eines dĂŒnnen Kartons ein besseres Messergebnis erzielt werden. Das GerĂ€t muss langsam und gleichmĂ€ĂŸig zuerst in einer Richtung (mind. 100 mm) ĂŒber das zu scannende Gebiet gefĂŒhrt werden, dann in umgekehrter Richtung. Bedingt durch den konstruktiven Aufbau können die ersten fĂŒnf Zentimeter aus einer Ecke heraus nicht gescannt werden. Im Display werden zum einen Handhabungsfehler angezeigt (z.B. Rad abgehoben) zum anderen wird je nach Messmodus angezeigt, aus welchem Material das gefundene Objekt besteht und in welcher Lage und Tiefe sich dieses befindet. Beim gefundenen Material wird z.B. angezeigt, ob sich dieses metallisch und magnetisch (Armierung, Abwasser-Gussrohre, Streben in Trockenbau-StĂ€nderwĂ€nden) oder metallisch, aber nicht magnetisch (Kupfer-, Mehrschichtbundrohre), nicht metallisch (Holz-Unterkonstruktion in einer abgehĂ€ngten Decke, Kunststoffrohre einer Fußbodenheizung) ist oder ob es nicht identifiziert werden kann. SpannungsfĂŒhrende Leitungen werden ĂŒber die LED zusĂ€tzlich identifiziert, allerdings nicht immer zuverlĂ€ssig.

Fazit: Nach einer gewissen Einarbeitung und Ausprobieren der einzelnen Scanmodi in bekannter Umgebung ist das GerĂ€t gut hĂ€ndel- und einsatzbar. Vor allem die unterschiedlichen Testmodi und Einstellmöglichkeiten bieten im Gegensatz zu den sogenannten HeimwerkergerĂ€ten eine hohe Sicherheit, dass störende oder gefahrbringende Faktoren auch erkannt bzw. geortet werden können. Allerdings wie bei allen GerĂ€ten der Profiklasse macht auch hier stĂ€ndiger Gebrauch und Übung den „Meister“ aus.
Testergebnis: 6 Punkte

Leistung
Das grĂ¶ĂŸte Problem bei Umbau- und Renovierungsmaßnahmen ist ja bekanntermaßen, dass die Lage der Haus- und GebĂ€udetechnik unbekannt ist. Jeder der schon mal Schlitze gestemmt oder gefrĂ€st hat, der Löcher zur Befestigung von KĂŒchenschrĂ€nken oder Leuchten gebohrt hat, kennt die Erfahrung, dass plötzlich der Strom weg ist, Wasser aus dem Bohrloch kommt oder sich gar Gasgeruch ausbreitet. Oft ist es auch wichtig, die Lage von Abwasserrohren oder Wasserleitungen in Erfahrung zu bringen. Oder festzustellen, wo genau die Heizmatte der elektrischen Fußbodenheizung endet oder die Rohre der wasserfĂŒhrenden Fußbodenheizung verlaufen.

Folgende Scanmodi sind anwÀhlbar:
Beton Universal (geeignet fĂŒr die meisten AnwendungsfĂ€lle in Mauerwerk und Beton – max. Messtiefe 80 mm),
Beton Feucht (wie der Name schon sagt, ein spezieller Modus fĂŒr feuchten Beton – max. Messtiefe 60 mm),
Beton spezial (z.B. fĂŒr tiefliegende Armierung, Kabel oder Rohre – max. Messtiefe 150 mm),
FlĂ€chenheizung (angezeigt werden, wassergefĂŒllte Metall-, Mehrschichtverbund- oder Kunststoffrohre und Elektroleitungen – max. Messtiefe 80 mm),
Trockenbau (geeignet zur Anzeige von Balken, Rohren, metallische Unterkonstruktionen, Elektroleitungen – max. Messtiefe 80 mm),
Metall (zur Ortung von Metallobjekten und spannungsfĂŒhrenden Elektroleitungen, Erkennungsergebnisse sind im Vergleich zu anderen Modi höher, aber dafĂŒr weniger prĂ€zise),
Signalansicht (Hier wird die SignalstÀrke an der jeweiligen Messposition genau angezeigt. So kann bei kompliziertem Materialaufbau durch den Signalverlauf besser eingeschÀtzt oder nahe beieinander liegenden Objekten prÀziser geortet werden).

Durch Umschalten in einen Meterstabmodus kann der Abstand zwischen gefundenen Objekten prÀzise ermittelt werden.

Wir haben das GerĂ€t ausfĂŒhrlich unter verschiedenen Bedingungen und Anwendungsszenarien sowie in den meisten Scanmodis (außer feuchter Beton) getestet. Die Anzeigegenauigkeit sowohl der Lage als bei der Tiefe der aufgefundenen Objekte ist erstaunlich genau. Wir wĂŒrden es jetzt zwar keinem raten, die angezeigte Tiefe fĂŒr das Bohrloch komplett auszunutzen, sind aber durchaus von der prĂ€zisen Anzeige ĂŒberzeugt. In Trockenbau-StĂ€nderwĂ€nden haben wir vor dem Bohren der Löcher fĂŒr die Hohlwanddosen die Lage der Unterkonstruktion ĂŒberprĂŒft. Dies erspart doch einige Zeit fĂŒr das Verschließen der Fehlbohrungen, wenn die Bohrkrone auf die Metall-Unterkonstruktion trifft. Ebenso haben wir Leitungen gesucht und zuverlĂ€ssig geortet, die wir vor dem Verschließen der Wand eingelegt haben. In einem Wohnzimmer in welchem nachtrĂ€glich Bohrungen durch die Geschossdecken zum Verlegen von Koaxialleitungen der SAT-Empfangsanlage haben wir die Lage der Kunststoffrohre der Fussbodenheizung geortet. Nicht auszudenken was passiert wĂ€re, wenn wir eines davon angebohrt hĂ€tten. Bei der Renovierung eines Badezimmers mussten wir durch die Geschossdecke einen Durchbruch fĂŒr Zu- und Abwasser einer freistehenden Badewanne herstellen. Das Problem war, dass der Besitzer zwar wusste, dass im Raum eine elektrische Fußbodenheizung installiert war, aber kein Verlegeplan vorhanden war. Hier konnten wir einwandfrei feststellen, dass in dem Bereich des Druchbruchs keine Heizmatte installiert war. Ein weiterer Anwendungsfall war das AufspĂŒren einer durch Rauputz bedeckten, unsichtbaren Abzweigdose. Der Auftraggeber konnte seine Ereichterung kaum in Worte fassen, dass wir nicht seine gesamte Wand aufstemmen mussten.

Fazit: Das GerĂ€t konnte in allen Umgebungen und in allen Testszenarien mit einem absolut ĂŒberzeugenden Ergebnis aufwarten. Die prĂ€zisen Informationen (nach Angaben des Herstellers +/- 5mm zur Objektmitte) wurden sofern möglich ĂŒberprĂŒft, in keinem einzigen Fall konnten wir falsche Informationen nachweisen. Eine hundertprozentige Sicherheit wird es zwar nie geben, der Wallscanner nĂ€hert sich dieser aber stark an, ganz im Gegensatz zu den sonst ĂŒblichen und im freien Handel erhĂ€ltlichen GerĂ€ten. FĂŒr den Fachhandwerker ein beinahe unverzichtbares Hilfsmittel, vor allem wenn man die Folgekosten bei einer BeschĂ€digung der vorhandenen Haustechnik berĂŒcksichtigt.
Testergebnis: 6 Punkte

Umwelt
Das Universal-OrtungsgerĂ€t wird in einem mehrfarbig bedrucktem Karton und einer Schutztasche geliefert. Irgendwelche unnötige Verpackungsbestandteile sind nicht erkennbar. Das GerĂ€t ist sowohl mit den mitgelieferten 1,5V Batterien der GrĂ¶ĂŸe AA, als auch mit 1,2V Akkus zu betreiben. Die Betriebsdauer bei Batteriebetrieb betrĂ€gt nach Angaben des Herstellers ca. 5 Stunden, mit Akkus (2500mAh) ca. 7 Stunden. Dies ist nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig viel, aber angesichts der LeistungsfĂ€higkeit akzeptabel.

Das GehĂ€use des GerĂ€tes macht einen hochwertigen Eindruck und besteht aus dem bei Bosch im Profibereich ĂŒblichen stabilen dunkelblauen Kunststoff mit schwarzen Gummieinlagen.

Die Reinigung des GerÀtes erfolgt einfach mittels einem feuchten Tuch. Ein wenig aufwendiger ist es, die vier gummierten Andruckrollen sauber zu halten.

Wie bei Bosch ĂŒblich, gibt es fĂŒr das GerĂ€t zwei Jahre Garantie. Diese kann durch eine entsprechende Online Registrierung auf drei Jahre verlĂ€ngert werden. Daran solle sich diverse andere Hersteller mal ein Beispiel nehmen. Ich gehe auf Grund der hochwertigen Verarbeitung von einer langen Gebrauchsdauer aus.
Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/LeistungverhÀltnis
Bei diesem Punkt scheidet sich sicher die Fangemeinde. FĂŒr den einen sind knapp 700 EURO viel zu viel, der andere schĂ€tzt eine sinnvolle Investition. Wer schon mal Leitungen angebohrt oder andere entsprechende SchĂ€den beim Kunden verursacht hat weiß, dass der materielle Schaden das eine, der Imageschaden und Ärger mit dem Kunden das andere ist. Die meisten Handwerker dĂŒrften zwar haftpflichtversichert sein, jedoch wir auch hier nur der SekundĂ€r- und nicht der PrimĂ€rschaden ĂŒbernommen. Im Klartext, der Schaden der durch aus der beschĂ€digten Leitung austretendes Wasser verursacht wurde, wird vom Versicherer ĂŒbernommen. Alle Arbeiten die zum Instandsetzen der Leitung notwendige sind (Entfernen der Fliesen, Aufstemmen der Wand, Reparieren der Leitung, Verschließen und Verputzen der Wand, Erneuern der Fliesen samt verfugen, Erneuern der Silikonfugen) um nur ein Beispiel fĂŒrs Bad zu nennen, werden in der Regel nicht ĂŒbernommen. Klar ist aber auch, dass das Geld fĂŒr die Anschaffung dieses GerĂ€tes erst mal verdient werden will.
Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
Die Batterien haben mal nachgegeben, aber die sind ja auch typisches Verbrauchsmaterial.

Besondere Kritikpunkte
StromfĂŒhrende Leitungen werden nicht immer als solche erkannt, als Objekt aber immer zuverlĂ€ssig. Manchmal hilft dann auch das Umschalten in die Signalansicht.

Die Laufzeit der Batterien ist nicht ganz befriedigend.

Die Anwendung auf unebenem, rauem Untergrund ist konstruktionsbedingt schwierig. Allerdings könnte ich auch nicht sagen, wie man das verbessern könnte.

Positiv aufgefallen
Überzeugt hat mich besonders die einfache und durchdachte Bedienung. Das hochwertige, gut ablesbare Display zeigt alle relevanten Informationen an. Die Haptik ist gut, die Ergebnisse prĂ€zise.

VerbesserungsvorschlÀge
Die Andruckrollen könnten abnehmbar gemacht werden, dies wĂŒrde die Reinigung vereinfachen.

Die GerĂ€telaufzeit sollte optimiert werden, sicher gibt es da in der Elektronikentwicklung noch Potenzial. Alternativ könnte angesichts des Anschaffungspreises auch ĂŒberlegt werden, einen entsprechenden Akkusatz beizulegen.

Mein Testurteil
Das GerĂ€t ist uneingeschrĂ€nkt empfehlenswert und in allen Ausbaugewerken, speziell aber im SHK und Elektrobereich nutzbar. Die prĂ€zisen und zuverlĂ€ssigen Ergebnisse suchen ihresgleichen. Die im Handel erhĂ€ltlichen sogenannten Leitungssucher sind dagegen mĂŒde SchĂ€tzeisen. Angesichts der verschiedenen Einstell- und Anwendungsmöglichkeiten sollte dem praktischen Gebrauch allerdings eine gewisse Einlern- und Übungsphase vorausgehen. Das GerĂ€t ist fĂŒr den Profibereich gemacht und fĂŒr die tĂ€gliche Anwendung konstruiert.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 6 Punkte 25%
Umwelt: 7 Punkte 10%
Preis u. Preis/LeistungsverhÀltnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,2 Punkte
Sehr gut
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die DateianhÀnge dieses Beitrags anzusehen.

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