Auswirkungen der Billigwerkzeuge

Probleme und Erfahrungen mit Billigwerkzeugen von Aldi, Lidl und Co findet ihr hier

Moderator: Alfred

hs

Beitrag von hs » 14. Feb 2004, 18:18

Hi,

@Dietrich
hier habe ich übrigens durch Zufall einen Test zwischen einer
€400,- und einer €1600,- Tischbohrmaschine gefunden.
Meiner Meinung nach schneidet die günstige Maschine, gerade
in Bezug auf den gelegentlichen Einsatz (von Einzelteilen und
keinen Serien) eines Heimwerkers, sehr gut ab.
Der Tisch ist in einer Richtung bei der 7kg-in-80cm-Belastung
(56Nm) zwar etwas 'instabiler' (um 0,4mm), dafür aber variabler
(dreh- und schwenkbar).

Gruß, hs

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Alfred
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Beitrag von Alfred » 14. Feb 2004, 19:03

Hallo,
noch was zum break-even-point, der sagt eigentlich wann ein Artikel im Verkauf die Entwicklungskosten überschritten hat und nun in die Gewinnzone fährt, nicht wieviel ich produzieren muss um Gewinn zu machen. Es kann sein dass ein Artikel die Entwicklungskosten nie einspielt bzw. dass eine hohe Produktion trotzdem keinen Gewinn abwirft.
Zu den billigen Schraubenziehern:
Hier werden Artikel verkauft die als teure Markenartikel nie verkauft worden wären, als das aber auch nicht eingesetzt werden. Da wird z. B. die Blumenerde aufgelockert, im Abfluß rumgestochert weil er nicht richtig abfließt oder die Hundescheiße aus dem Schuhprofil geschabt. Ab und zu versucht dann einer in einer Kaffeemaschine die Security Torx Schrauben zu öffnen mit dem Ergebnis das der Schraubenzieher und die Maschine defekt sind. Aber ich kann mir nicht vorstellen das die Lebensdauer und die Qualität mehr oder weniger Volkswirtschaft vernichtet oder erhält. Dann wären ja PC's ganz schlecht in der Volkswirtschaft weil man sie alle 3-4 Jahre als überholt wegschmeißen kann.
Gruß
Alfred

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