Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Probleme und Erfahrungen mit Billigwerkzeugen von Aldi, Lidl und Co findet ihr hier

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Brandmeister
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von Brandmeister » Mittwoch 9. September 2020, 10:00

Thariel hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2020, 09:13
...
Dazu kommt, gerade beim Haus(aus)bau glänzen Billiggeräte. Kann man totschinden ohne Reue...
Die teils äußerst massiven privaten Um-, Aus- und Anbauten, an denen ich die letzten Jahre mitgewirkt habe, wurden nicht mit Billigwerkzeugen durchgeführt. Dafür war am Ende auch nix totgeschunden. Weder die Boschs, noch die Stihls, Kress, Feins, Flexes ... und die Handwerkzeuge auch nicht.
Thariel hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2020, 09:13
...
Spätestens beim Verputzen wird bei jedem noch so gestandenen Profi aus der 90° Ecke doch 89 oder 91 oder schlimmer...
Kann ich so nicht unterschreiben. Manche arbeiten sich doch auf 89,9 oder 90,1 heran. Ich werde jetzt nicht die Winkel in meiner Wohnung ausmessen, aber es dürften gefühlt alle dicht an 90 Grad sein.
Thariel hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2020, 09:13
...
Deswegen über Leute mit Billigzeug herzuziehen ist echt armselig. Was genau soll denn nicht stimmen, wenn sich jemand ein Haus kauft und dann kein Geld für teures Werkzeug hat?
Auf welches Ereignis beziehst Du Dich jetzt genau?
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Dirk
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von Dirk » Mittwoch 9. September 2020, 10:53

Thariel hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2020, 09:13
mangelnde Präzision ist bei einem Haus irrelevant, kommt doch eh 'ne Fuß-/Abdeckleiste drüber.
Mit der Einstellung würdest Du bei mir achtkantig von der Baustelle fliegen - und zwar noch in dem Moment, in dem Du sie äußerst.
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von Senkblei » Mittwoch 9. September 2020, 14:26

Irgendwie bevorziehe ich einen Mix in dem man absolutes Top-Werkzeug bis runter unter Null zu, ja, ja, Shame on me!!!!!!!, Lux.

Bei Montage- und Schaltanlagenbauwerkzeug kann ich recht seriös mitreden, spätestesten bei den Nasssaugern lachen mich dann jedoch alle aus. :) Ein schrottwürdiger Einhell ist dennoch sinnvoll da ich den nicht beruflich einsetze und dann rechne ich einfach in EUR oder CHF/Jahr bezogen auf die Garantiedauer. Einen 600 Euro Sauger kaufe ich mir prinzipiell nicht. Dann noch eher einen 2-motorigen Occasions-Wetrok.

Back on-topic:
Die MTD GCS 4600/45 Kettensäge für umgerechnet ca. EUR 100.00 zzgl. MwSt betrachte ich als Schnäppchen, zwar für 45 cm was niedrige Motorleistung (1.6 kW), jedoch auch (etwas) weniger gefährlich in der Handhabung als Profigeräte in der gleichen Gewichtsklasse. Läuft gut und ist für den Preis eigentlich noch recht gut gebaut (IMO, bin jedoch nicht Experte), setze sie ebenfalls Indoor für Abbrucharbeiten ein (alte Holzschränke, usw.).

MTD ist ein "mixed Bag", hatte sehr gute wie vereinzelt auch schlechte Erfahrungen mit dieser Marke. Stufe sie jedoch weit höher ein als z.B. Scheppbach oder Einhell. Wer jedoch für wen original in China herstellt weiss ich nicht.

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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von J-A-U » Mittwoch 9. September 2020, 17:40

Senkblei hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2020, 14:26
MTD ist ein "mixed Bag", hatte sehr gute wie vereinzelt auch schlechte Erfahrungen mit dieser Marke.
Das Glück blieb mir verwährt. Der Elektro-Rasenmäher war eine Katastrophe. Und ich war ein wenig ernüchtert als ich damals unter den Kleinen von Wolf-Garten schaute und die Kunststoffwanne wiedererkannte.

Und der Rasentrimmer ist auch kein großer Wurf. Die indirekte Mechanik am Schalter ist dämlich konstruiert das von der Kraft die man einleitet nur die Hälfte ankommt. Manchmal verwindet sich das Plastikteil irgendwie und der Elektroschalter tut nicht.


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MrDitschy
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von MrDitschy » Mittwoch 9. September 2020, 18:47

Thariel hat geschrieben:
Mittwoch 9. September 2020, 09:13
Deswegen über Leute mit Billigzeug herzuziehen ist echt armselig. Was genau soll denn nicht stimmen, wenn sich jemand ein Haus kauft und dann kein Geld für teures Werkzeug hat?
Für „kein Geld“ ist jeder selbst verantwortlich und ist hier nicht die Diskussionsgrundlage!

Daher stammen solche Sätze eher von Leuten, die Ausreden suchen oder doch nur „Pfusch am Bau“ abliefern ... denn billiges oder top Werkzeug hat m.E. absolut nichts mit der Qualität an abzuliefernden Arbeiten zu tun, denn egal ob Profi oder als Laie, beide können mit welchem Werkzeug auch immer, entweder Pfusch oder top Qualität an Arbeiten abliefern.
Sprich das „können“ einen 90° Winkel zu fertigen, muß die Person schon von sich aus mit bringen, das hat nichts mit dem Werkzeug allein zu tun, sondern das Werkzeug unterstützt nur je nach Qualität entsprechend besser oder schlechter die Ausführung, und dass das bei hoher Qualität an Werkzeug eben eher auf Dauer gegeben ist und Stand hällt als bei billigeren Qualität an Werkzeug, liegt auf der Hand ... und hier geht’s dann genau darum, welches billige Werkzeug das alles dann aber dennoch übertraf.
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von Mark 303 » Donnerstag 10. September 2020, 07:02

Das man mit "billigem / Mangelhaften" Werkzeug auch Top Arbeiten abliefern kann, würde ich so nicht untermauern. Bsp.: dein "Billig-Akkuschrauber" eiert von der Spindel her, das Du bei einem 8mm Bohrer schon eher 8,3-,7mm bohrst. Oder aber, das die Maschine zu schnelll zu heiß wird und du dir die Finger "verbrennst" und nicht mehr genau arbeiten kannst. Oder bei der Kappsäge die nicht genau schneidet oder Stichsäge deren Hubstange und Rolle enorm viel spiel hat, etc. etc. etc. etc. ..... also Beispiele gibt es da genug.....(alles schon gehabt!) . Was aber heutzutage auch im Vordergrund stehen sollte, wäre einfach auch die Resourcen schonen. Also, es gibt genug Ansätze / Beispiele usw. um einfach etwas mehr Geld für habwegs gescheites Werkzeug auszugeben und somit auch die Qualität der Arbeit zu erhöhen.
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von MrDitschy » Donnerstag 10. September 2020, 08:19

Die Beispiele bezweifelt auch niemand, nur geht es um das genau nicht!
Es geht um "billig" Werkzeuge die dennoch die Erwartungen übertrafen, also dennoch gute und langlebige Qualität aufweisen ... ja, das gibt's normal nicht, oder halt recht selten, aber um das geht's es doch hier (sonst hab ich evtl. den Thread nicht verstanden)!

Und zum Thema eierndes Bohrfutter (*hüüstel*), das bekommt jede billig Akkuschrauber Marke besser hin als bei manchen Makita Akkuschrauber verbaut, und jetzt!? :rotfl:
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von Mark 303 » Donnerstag 10. September 2020, 16:46

...und jetzt????

- Nun, dann sollte Makita, als Namenhafter und ursprünglich hochwertiger Hersteller mal seine Qualitätspolitik ändern! :mrgreen: :flex:

Klar kann man mit "billi-Maschinen" auch Glück haben und gut fahren. Aber die variablen sind zu hoch, dass es in der Regel auch so ist!

Ist halt, wie schon so oft erwähnt, jedem selbst überlassen, was er für Ansprüche an sich bzw. das Werkzeug o.w.a.i. stellt!
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Re: Welche "Billig"-Werkzeuge übertrafen die Erwartung

Beitrag von quickmic » Freitag 11. September 2020, 12:25

MrDitschy hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2020, 08:19
Und zum Thema eierndes Bohrfutter (*hüüstel*), das bekommt jede billig Akkuschrauber Marke besser hin als bei manchen Makita Akkuschrauber verbaut, und jetzt!? :rotfl:

Die eiert halt meistens dafür länger :lol:

Meine überraschend guten Billigwerkzeuge:

Einhell 18V Astschneider ausziehbar - erst kurz im Einsatz, überzeugt aber bis jetzt.
Bahco Kombiwinkel (unglaublich das ich solange ohne einen überleben konnte und ok Bahco ist jetzt kein Billighersteller aber im Vergleich zu mach anderen Kombiwinkel ist er schon günstig)
Mtd Motorsense - seid 6 Jahren in Besitz, springt immer auf den ersten Zug an

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