Geko 5200 keine Ausgangsspannung

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Nonameguzzi
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von Nonameguzzi » Donnerstag 11. November 2021, 19:07

Ja den hab ich versucht mit einer 12V PKW Batterie zu Brücken... Ich habe versucht gezielt Hilfswicklungen zu bestromen auch hauptwicklungen hab ich versucht, Kondensatoren direkt hab ich versucht.

Aber warum hab ich Phasen gegen Neutral bittesehr keine Spannung aber Phasen+Neutral haben gegen Schutzleiter eine Wechselspannung von 6V bei 50hz...

FastDriver
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von FastDriver » Donnerstag 11. November 2021, 21:15

Phase zu phase auch nichs? Autobatterie ist so eine Sache... das ist eig zu viel strom... 500-800ampere auf so einen dünnen Kupferdraht....
Ich kann leider nicht sagen was die benannte "Leistungselektronik" genau macht...

Ich habe noch einen Synchrongenerator liegen den jemand magnetisieren wollte wo durch den Autobatterieeinsatz der Rotor durchgebrannt ist...
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von Nonameguzzi » Donnerstag 11. November 2021, 21:29

Mal zum Verstandnis... muss ich die Phase (L1) oder die Hilfswicklung (L2) Bestromen um ein Magnetfeld aufzubauen das eine Stromproduktion ermöglicht?

Hab auch schon versucht L1.1 zu L2.2 zu Brücken so das Strom entweder durch den Konsensator oder zumindest Teilweise 4 Wicklungen gleichzeitig fliest.

Wenn man bedenkt das der kleinste Widerstand (eine Wicklung) ca 0,6 Ohm ist dann liege ich bei 12V bei einem Stromfluss von nur 20A (mehrere Hundert Ampere wär ja der Kurzschlusstrom)

Ich verwende zum Bestromen die Messkabel aus einem Prüfkoffer die sind ja nur 0,75er oder maximal 1mm Kabel die werden irgendwann mal ganz leicht Warm nach mehreren Sekunden. Also ich hab jetzt keine Angst mir damit ne Phase abzuschießen.

Aber dazu mal ne Frage... wodurch würde ich den durchgebrannten Rotor erkennen....

Bzw hat man jemand ein gutes Erklärvideo wie ein Asyncrongenerator funktioniert? Ich Blick das Funktionsprinzip ehrlich gesagt nicht ganz.

Ein Syncromgenerator ist ja Easy... Magnetfeld innen drinnen, dreht sich und ist in seiner Leistung regelbar in dem das magnetfeld das sich innen dreht in seiner Leistung geregelt wird.

Aber wie soll das gehen bei einem Generator der keine Schleifringe und Kohlebürsten hat. Ein Teil meines Problemes ist wohl also auch das ich nicht 100 Pro mit der Bauart klar komme finde nur erklärungen zu Motoren aber selbst die helfen mir kaum.....

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H. Gürth
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von H. Gürth » Donnerstag 11. November 2021, 21:58

Über die Erregerwiklungen wird der Rotor Magnetisiert und induziert im Stator die gewünschte Spannung.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von FastDriver » Donnerstag 11. November 2021, 22:20

Was ja theoretisch bedeutet wenn man an den ausgang das Stromnetz anschließt müsste der Generator sich darüber sein Magnetfeld im Rotor wieder selbst erzeugen und ins Netz einspeisen?
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von Nonameguzzi » Donnerstag 11. November 2021, 22:23

Hmmm so in einem Satz zusammengefasst klingt das schon fast logischer als die lang und breit getretenen Erklärungen die man sonst so findet.

Also man hofft das der Rotor noch ein gewisses Maß an Restmagnetismus hat. Dieses nutzt um ein leichtes Magnetfeld aufzubauen, die Erreger bzw Hilfs Wicklungen erzeugen daraus eine Spannung und geben diese in die Kondensatoren ab. Die Wirken als Puffer um die Spannung aufrechtzuerhalten so das sich bei der nächsten Umdrehung das ganze nach und nach Hoch Schaukelt indem das Magnetfeld des Rotors durch die Spannung aus der Umdrehung davor erhöht.

Gut das ganze erklärt mir jetzt aber leider noch nicht ganz wie meine Messergebnisse zustande kommen.

Ich Scheine so wie ich das sehe eine identische Wechselspannung auf allen Phasen anliegen zu haben.... zumindest kann ich zwischen den Phasen und dem Neutralleiter keine ernstzunehmende Spannungsdifferenz feststellen.
Allerdings kann ich zwischen Neutralleiter und Schutzleiter sowie allen Phasen gegen den Schutzleiter eine leichte Wechselspannung (6V, halbwegs schöne Sinuskurve) messen.

Wie soll das bittesehr gehen?

Neutral und Phasen scheinen also das gleiche Potenzial zu haben.... ich blicks nicht....

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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von Nonameguzzi » Donnerstag 11. November 2021, 22:25

FastDriver hat geschrieben:
Donnerstag 11. November 2021, 22:20
Was ja theoretisch bedeutet wenn man an den ausgang das Stromnetz anschließt müsste der Generator sich darüber sein Magnetfeld im Rotor wieder selbst erzeugen und ins Netz einspeisen?
Ähm.... ich sags mal so.... ich müsste mal schauen ob ich irgendwo einen ganz Billigen 3 Phasigen Synchrongenerator aufgetrieben bekomme mit dem und einem Hochgradig Illegalen Stecker (2x Männlich) müsste ich doch rein Theoretisch das ganze hinbekommen ohne Gefahr zu laufen mir die ganze Bude bis auf die Grundmauern niederzubrennen, oder?

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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von FastDriver » Donnerstag 11. November 2021, 22:35

Wo hast du gemessen? 6v und evt so gut wie kein Strom kann fast alles sein... mach doch bei gelegenheit mal ein Foto von der aktuellen verdrahtung vllt sieht man einen Denkfehler...
Wenn ich mich an die ausbildungszeit recht erinnere: bei drehendem Generator Netz an die Steckdose anschließen dann sollte der Generator sich über das Netz erregen und einspeisen (merkt man zumindest daran wenn der Motor nachregeln muss) danach sollte der Rotor auf jeden fall wieder magnetisiert sein.. (Im Zweifel zum abschalten erst Netz weg nehmen sonst könnte der Generator Plötzlich denken er ist ein Motor und den Benzinmotor durchdrehen)

Beim Synchrongenerator fließt ganz schön was zum erregen... müsste meinen morgen mal anwerfen und Messen der ist von der Leistung ähnlich nur Diesel und Synchron...

Billiger Synchrongenerator - ich nehm auch einen hab noch 2 kleine Dieselmotoren auf reserve für die ich Generatoren suche....
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von H. Gürth » Donnerstag 11. November 2021, 22:45

Hm, bei der ganzen Raterei usw.
Ich hätte längst den Stator ausgebaut, damit man mal eine Blick auf die Wicklungen werfen kann.
Den Stator dann bei einem E-Maschinenbauer auf Windungsschluss etc. prüfen lassen.
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Re: Geko 5200 keine Ausgangsspannung

Beitrag von kleinermuk » Freitag 12. November 2021, 13:26

Jetzt passen die Widerstände von L1.1 - L3.3 mit 1 Ohm?
Ich würde dann die Kontrolle, wie auf meinem Bild, machen.
Wenn diese auch im Zielbereich sind, dann würde ich folgendes machen.
Aber es ist keine Empfehlung, sondern ich würde es so machen, da ich meinen Motortyp (Honda GX390) in und auswendig kenne.
Aber durchgeführt habe ich den Test noch nie, da meine beiden Gekos keine "Mucken" machen.

1) Zündkerze raus,
2) Vergaser entleeren
3) Ein wenig Öl sicherheitshalber in den Zylinder geben.
4) Kondensatoren abklemmen.
5) 3 x400V am Klemmbrett (gaaanz wichtig ist die Drehrichtung!) mit einem Kabel anklemmen
und einmal den Generator als Motor ca. 2-5 Sekunden laufen lassen. Möglciherweise baut der Rotor
einen Restmagnetismus auf.

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