CHINA Sägen - welchen Erfahrungen hab ihr

Hier findet ihr alles rund um Ketten- und Motorsägen: Pflege, Wartung, Reparatur und natürlich Tipps & Tricks zum Einsatz der Motorsägen, aber auch anderer Geräte für die Waldarbeit

Moderator: dolmar-sammler

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unicorntk
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Beitrag von unicorntk » 12. Sep 2009, 18:12

Sputnik79 hat geschrieben:Hallo zusammen,

muss in dem Tread nochmal was nachhacken.
Ich finde trotz der suche irgendwie nirgends, mit welcher säge diese Chinasägen Modell 5200 ( Timbertech, Rotfuchs, usw. ) baugleich sein sollen.
Wie bekomme ich raus, welches Schwert da drauf passt??
Hintergrund: Würde gerne so eine Säge auch mal testen, für kleine Arbeiten, allerdings würde ich gerne ein 30er Schwert da drauf machen.
Welche Schwerter von Oregon passen auf die dinger??

Liebe Grüsse
Marcus
Baugleich:
Komatsu/Zenoah G5oo AVS
oder G450AVS je nach Motorleistung...
Mit nem Mitsubishi oder Subaru innen Wald und auf Fernostsägen schimpfen????

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H. Gürth
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Stihl

Beitrag von H. Gürth » 12. Sep 2009, 18:51

Stihl gibt sogar zu das die kleinen aus China stammen,
Wüsste eigentlich nicht, dass Motorsägen inzwischen aus China kommen. Freischneider ja, konnte man in den Stihl Publikationen nachlesen. Die kleinen Sägen kamen aus USA, steht oder stand sogar drauf.
Aber das ist ja auch nur nach längerer Reise erreichbar.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

unicorntk
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Re: Stihl

Beitrag von unicorntk » 12. Sep 2009, 19:14

H. Gürth hat geschrieben:
Stihl gibt sogar zu das die kleinen aus China stammen,
Wüsste eigentlich nicht, dass Motorsägen inzwischen aus China kommen. Freischneider ja, konnte man in den Stihl Publikationen nachlesen. Die kleinen Sägen kamen aus USA, steht oder stand sogar drauf.
Aber das ist ja auch nur nach längerer Reise erreichbar.
Das hat ein Mitarbeiter von Stihl in einem Interview zum Thema Produktpiraterie zugestanden...
So ist es dann wohl auch zu den "Klonen" gekommen...
:(
Mit nem Mitsubishi oder Subaru innen Wald und auf Fernostsägen schimpfen????

Feuerdämon
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Beitrag von Feuerdämon » 3. Jan 2010, 01:40

So, nun will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Habe vor etwa 4 Wochen über ebay (Verkäufer Mister Five) die G5200 (Kopie der Komatsu/Zenoah) für knap über 50 Taler incl Versand ersteigert.
Mittlerweile habe ich damit gut 7m Holz (Buche/Birke/Weiden (Stämme bis ca 40cm) gemacht, zig alte Gerüstbaugerüste (Nadelholz) zerlegt und muss ehrlich sagen, dass ich sehr positiv überrascht von dem Ding bin!
Habe damit keinerlei Probleme gehabt und musste nix am Vergaser nachstellen. Weder anfangs, noch irgendwann zwischendrin. Springt problemlos an, nix abgebrochen, nix losgerappelt. Da ca 3PS nicht die Welt sind, habe ich die Kette schön scharf gehalten.
Die Verarbeitung ist in Ordnung, der dumpfe Klang macht Spass :mrgreen:
Etwas nervig ist die Tatsache, dass man anfangs die Kette oft nachspannen muss. Der schon erwähnte wellige Schnitt, wenn man die gesamte Schwertlänge (50cm) einsetzt, und das daraus resultierende Festhängen der Kette kann richtig nerven.

Vermutlich lässt sich das beseitigen, wenn man ein kürzeres Schwert nimmt, für die Länge scheint das originale nicht stabil genug. Stämme bis ca 25/30cm lassen sich noch recht problemlos schneiden, alles drüber wird durch den welligen Schnitt echt nervig.

Für den Hobbysäger oder Kettensägenmörder ist das Mopped durchaus in Ordnung und das Preis-/Leistungsverhältnis top.
Eigene Regenwaldrodungen oder Hausfällungen sollten mit besserem Gerät angegangen werden :D

Was meine (momentanen) Zwecke belangt, so hat die Säge sich schon bezahlt gemacht. Wenn ich regelmässig im Wald Holz mache, kommt mir auch ein Markengerät ins Haus, aber das dauert noch und dann ist der Klon noch zum Entasten etc gut.

whiterock
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Beitrag von whiterock » 3. Jan 2010, 04:14

Ich habe mir vor genau einem Jahr eine Alko BKS 35 aus dem Baumarkt für 90 Euro geholt.1,9 PS. Auch so ein China-Kracher. Ich hatte überhaupt keine Ahnung von Motorsägen und hab mich dann von dem Verkäufer überreden lassen, diese Säge zu kaufen, da er behauptet hat, dass sie bei diesem Modell so gut wie keine Reklamationen gehabt haben und diese Säge für meine Bedürfnisse, 5-10 rm Brennholz machen, vollkommen ausreicht.

Hab das Gerät dann mitgenommen und zusammengebaut. Am Anfang war ich insgesamt sehr zufrieden damit. Einziges Problem war, dass die Säge trotz Choke und Dekompressionsventil sehr schlecht ansprang. Manchmal musste ich bis zu 20 Mal am Starterseil ziehen, bis der Motor gebrummt hat.

Nach ca 2 Wochen ging schon der Ein- und Ausschalter nicht mehr. D.h. sie ging zwar an, aber ausschalten konnte ich sie nur, wenn ich den Choke herausgezogen habe.

Eines Tages habe ich die Kette gewechselt und dabei wohl die Schwertmuttern nicht fest angezogen, so dass ich beide Muttern beim Sägen auf einem Wiesenstück verloren habe. Nach langem Suchen konnte ich eine wiederfinden und bin damit in verschiedene Baumärkte, Werkzeuggeschäfte und auch zur Stihlvertretung gegangen, um eine passende Mutter zu finden. Ohne Erfolg.
Nach langem Suchen habe ich im Internet einen Händler ausfindig gemacht, der die Teile verkauft. Hab dann sofort 4 Stück bestellt und dafür 6 Euro bezahlt.
Irgendwann waren dann beide Ketten im Eimer, so dass ich zum Stihlhändler fuhr, um eine Ersatzkette zu kaufen.
Dieser hat mir dann eine gebrauchte Stihl 026 für einen sehr guten Kurs angeboten. Natürlich habe ich sofort zu geschlagen und die BKS verkauft.
Mein Fazit lautet, dass man sich natürlich eine Baumarktsäge, die überwiegend aus China stammen, kaufen kann. Ich hingegen würde es nicht mehr tun.
Eher würde ich zu den kleineren Stihl-Modellen ( oder andere Markenherrsteller ) greifen, die deutlich teurer sind als die Chinesen. Dafür kommt man an alle Ersatzteile dran und hat auch nach Jahren einen guten Wiederverkaufswert.

unicorntk
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äppel und birnen...

Beitrag von unicorntk » 7. Jan 2010, 20:02

whiterock hat geschrieben:Ich habe mir vor genau einem Jahr eine Alko BKS 35 aus dem Baumarkt für 90 Euro geholt.1,9 PS. Auch so ein China-Kracher. Ich hatte überhaupt keine Ahnung von Motorsägen und hab mich dann von dem Verkäufer überreden lassen, diese Säge zu kaufen, da er behauptet hat, dass sie bei diesem Modell so gut wie keine Reklamationen gehabt haben und diese Säge für meine Bedürfnisse, 5-10 rm Brennholz machen, vollkommen ausreicht.

Hab das Gerät dann mitgenommen und zusammengebaut. Am Anfang war ich insgesamt sehr zufrieden damit. Einziges Problem war, dass die Säge trotz Choke und Dekompressionsventil sehr schlecht ansprang. Manchmal musste ich bis zu 20 Mal am Starterseil ziehen, bis der Motor gebrummt hat.

Nach ca 2 Wochen ging schon der Ein- und Ausschalter nicht mehr. D.h. sie ging zwar an, aber ausschalten konnte ich sie nur, wenn ich den Choke herausgezogen habe.

Eines Tages habe ich die Kette gewechselt und dabei wohl die Schwertmuttern nicht fest angezogen, so dass ich beide Muttern beim Sägen auf einem Wiesenstück verloren habe. Nach langem Suchen konnte ich eine wiederfinden und bin damit in verschiedene Baumärkte, Werkzeuggeschäfte und auch zur Stihlvertretung gegangen, um eine passende Mutter zu finden. Ohne Erfolg.
Nach langem Suchen habe ich im Internet einen Händler ausfindig gemacht, der die Teile verkauft. Hab dann sofort 4 Stück bestellt und dafür 6 Euro bezahlt.
Irgendwann waren dann beide Ketten im Eimer, so dass ich zum Stihlhändler fuhr, um eine Ersatzkette zu kaufen.
Dieser hat mir dann eine gebrauchte Stihl 026 für einen sehr guten Kurs angeboten. Natürlich habe ich sofort zu geschlagen und die BKS verkauft.
Mein Fazit lautet, dass man sich natürlich eine Baumarktsäge, die überwiegend aus China stammen, kaufen kann. Ich hingegen würde es nicht mehr tun.
Eher würde ich zu den kleineren Stihl-Modellen ( oder andere Markenherrsteller ) greifen, die deutlich teurer sind als die Chinesen. Dafür kommt man an alle Ersatzteile dran und hat auch nach Jahren einen guten Wiederverkaufswert.
Die Bks 35 ist mit den von mir erwähnten Sägen nicht vergleichbar und im Verhätnis völlig überteuert...

Spielzeug! Teils Lebensgefährlich....
Bei den Zenoah-Klonen stimmt wenigstens das Konzept...
Wer so ein Ding im Baumarkt kauft ist ,LEIDER, selber schuld...
Da ist jeder Zenoah-Klon um Klassen besser...
Mit nem Mitsubishi oder Subaru innen Wald und auf Fernostsägen schimpfen????

boomer
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Beitrag von boomer » 8. Jan 2010, 14:12

Gerade durch Zufall gefunden: Führerstab :mrgreen:

MfG, Henning

Boesman
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Beitrag von Boesman » 8. Jan 2010, 14:22

@boomer,
das ist ja spitze! Besonders schön: "Der Stab des Führers 22 der Kettensäge". Schöne Rückübersetzung.
Es bietet sich folgende küchenlateinische Weiterübersetzung an: "Penis Hitleris 22 centum metris serrae catena".

Gruß

Boesman

Feuerdämon
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Beitrag von Feuerdämon » 8. Jan 2010, 23:52

looooooooool

Bowhunter
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Beitrag von Bowhunter » 9. Jan 2010, 14:36

Mitlerweile gibt es auch schon den Easystart bei den Chinasägen damit lässt sich die Säge wirklich super leicht anwerfen.Man hat einfach eine zweite Rückholfeder anderherum
verbaut und schon zieht man langsam den Revisierstarter u. wenig später dreht sich der Motor sogar noch viel schneller als mit dem normalen Starter. Kostenpunkt 18,99Eur + 4,90 Versand.
MFG BOWHUNTER

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