Makita Führungsschiene

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Makita Führungsschiene

Beitrag von MrDitschy » Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03

Hey,
wie ist das eigentlich mit den Makita Führungsschienen (FS):

> Lohnen zwei kleinere Schienen, bsp 100cm und 190cm und dann mit Verbinder verbinden?
Oder taugen die Teile nicht und wählt wenn lieber auch eine 300cm Schiene (finde Längen von 100, 140, 150, 190, 300cm). Möchte zumindest keinen knick in der Länge haben ... habe auch etwas mit Absätzen oder gar das zwei Scheinen geringfügig anders breit sein können gelesen, ist das bei den Makita FS auch so?

> Wie ist das mit der Verwendung von mehreren Tools auf der Schiene, ist das eigentlich möglich ... denn angeblich muss man ja die Scheine bei einer Tauchsäge oder HKS einsägen?

> Werden FS-Schraubzwingen wirklich benötigt, dachte die Führungsschiene hält absolut ohne.
Denke aber zur Not kann eine normale Schraubzwinge verwendet werden ... oder wie verbessert man die Haftung?

> Taugt ein Winkelanschlag etwas (schaut in einem Video recht umständlich aus)?

> Ginge auch eine kurze ca.60cm feste HKS Führungsschiene aus einer Makita Schiene zu realisieren, ähnlich der Mafell? Ginge aber wohl nur mit einer HKS, mit der Tauchsäge sicher nicht, oder?

Ein Link zu den Makita "Führungsschienen", und "Zubehör für Führungsschienen":
https://www.makita.de/products/zubeh%C3 ... A4gen.html


Möchte die Führungsschiene für eine Tauchsäge DSP600 nutzen, aber dann auch gerne mit FS-Adapter meine kleine HKS DSS501 und Oberfräse DRT50 (zu Adapter muss ich aber noch recherchieren, welche genau das sind). Sofern das eigentlich geht, da wie oben angefragt die Schiene bsp durch die Tauchsäge eingesägt wird.
Habe zumindest das rumgemache mit Richtscheit oder meiner Eigenbau-FS satt und möchte auch von dem großen Platten über die TKS zirkeln wegkommen (ist für grobe Schnitte ok, aber nicht wenn es "genau" sein sollte).

Ich weiß, viele Fragen, freue mich dennoch auf eure Erfahrungen.

Gruß
Ditschy
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Brandmeister
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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von Brandmeister » Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:37

Ein paar Antworten kann ich Dir geben. Das heißt aber leider nicht, dass es da von Hersteller zu Hersteller nicht Unterschiede geben könnte.
MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03
Werden FS-Schraubzwingen wirklich benötigt, dachte die Führungsschiene hält absolut ohne.
Denke aber zur Not kann eine normale Schraubzwinge verwendet werden ... oder wie verbessert man die Haftung?
Hängt von der Schiene ab. Ich weiß, dass die flexiblen Mafellschienen auf der Unterseite jede Menge Gummiprofil haben und ohne Zwingen auskommen. Habe selbst eine starre Schiene und bei der würde es meistens funktionieren. Allerdings bin ich aus der Zeit des Sägens am Richtscheit entsprechend vorgeschädigt und klemme schon der Psychologie wegen.
MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03
Ginge auch eine kurze ca.60cm feste HKS Führungsschiene aus einer Makita Schiene zu realisieren, ähnlich der Mafell? Ginge aber wohl nur mit einer HKS, mit der Tauchsäge sicher nicht, oder?
Warum willst Du eine Führungsschiene ablängen? Such Dir einen geeigneten Platz (also einen mit genug Platz) zum Sägen und leg was unter die überstehenden Enden der Schiene.
Ob es da Probleme gibt hängt höchstwahrscheinlich davon ab, wie sauber die Schnittkante ist und inwieweit das originale Profil der Schiene erhalten bleibt. Und ob die Schiene noch lang genug für den Sägetisch bleibt. :kp: Du brauchst, wenn du keine Ausklingungen mit der Tauchsäge sägen willst, allerdings auch nicht erst zu tauchen wenn Du schon komplett auf der Schiene bist...
MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03
Wie ist das mit der Verwendung von mehreren Tools auf der Schiene, ist das eigentlich möglich ... denn angeblich muss man ja die Scheine bei einer Tauchsäge oder HKS einsägen?
Kann ich nicht bestätigen. Meine Säge läuft problemlos auf der Schiene meines Bruders und umgedreht (Mafell/Bosch).
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the_black_tie_diyer

Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von the_black_tie_diyer » Mittwoch 30. Dezember 2020, 11:30

Hi!

Frag 10 Leute, krieg 11 Meinungen.

Meine:

Eine kleine handliche Schiene sollte man in jedem Fall haben. Das verbinden von 2 Schienen ist kein wirkliches Problem, es wird aber gerne eines herbeigeredet - oder irgendwelches 3.Anbieterzubehör gekauft ...

Die großen Schienen, also ab 190, ergeben nur Sinn, wenn man sie in seinem Arbeitsumfeld auch vernünftig handeln kann. Trennt man viel Plattenmaterial (ganze Platten!) auf sind die großen Schienen eine enorme Arbeitserleichterung.

Du sägst den Splitterschutz der Führungsschiene ein. Für optimale Ergebnisse, passt der dann genau an die eine Säge. Es gibt Leute die bringen dann viel Zeit und Geduld mit und stellen andere Sägen - mehr oder weniger - passend dazu ein. Oder Du trennst halt nur auf, nicht auf Endmaß, dann kannst du so viele unterschiedliche Sägen/Werkzeuge über eine Führungsschiene juckeln wie Du hast.

Wenn Du den Splitterschutz allerdings zum anlegen auf Endmaß verwenden willst, dann empfehle ich die Verwendung der Führungsschiene mit nur einer Säge.

Die Schraubzwingen sind ein nützliches Zubehör, besonders dann, wenn man kleinere Werkstücke hat - das gibt der Führungsschiene am Anfang und Ende Stabilität, also dort wo man die Säge aufsetzt bzw. abnimmt.

Für Kappschnitte mit der Tauchsäge gibts seit einiger Zeit was: https://www.kapptul.de/shop/

(Hinweis: Keine Empfehlung, einfach nur der Vollständigkeit halber!)

Ob und wie man eine Makita FS fest an eine Makita HKS "basteln" kann, dazu kann ich nichts sagen.

In dem von mir genutzten Festool-System, gibt es entsprechende Maschinen & Zubehör ab Hersteller.


Viele Grüße,
Oliver

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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von MrDitschy » Mittwoch 30. Dezember 2020, 12:46

Danke euch, hilft mir schon mal sehr! :top:
MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03
Werden FS-Schraubzwingen wirklich benötigt, dachte die Führungsschiene hält absolut ohne.
Denke aber zur Not kann eine normale Schraubzwinge verwendet werden ... oder wie verbessert man die Haftung?
Hängt von der Schiene ab. Ich weiß, dass die flexiblen Mafellschienen auf der Unterseite jede Menge Gummiprofil haben und ohne Zwingen auskommen. Habe selbst eine starre Schiene und bei der würde es meistens funktionieren. Allerdings bin ich aus der Zeit des Sägens am Richtscheit entsprechend vorgeschädigt und klemme schon der Psychologie wegen.[/quote]
Ja, kenne ich, aber das wöllte ich eigentlich vermeiden .... evtl. kennt da jemand gutes Material, dass man darunter kleben könnte.
Doch ok, kann das nutzen der Zwingen verstehen und sind wenn ja schnell dazu gekauft.

Warum willst Du eine Führungsschiene ablängen?
Ist wenn nur für Kappschnitte gedacht, also kurzerhand auch mal Latten im 90° Winkel abzulängen, ohne zur großen Kappsäge zu rennen.
@Oliver, ja, denke das Kapptul Teil wäre genau perfekt dafür.

Könnte ich dann z.B die Tauchsäge mit ~30mm eingetauchten Sägeblatt feststellen und über die Kapptul schieben?
Zumindest habe ich wo gesehen, dass die Makita Tauchsäge angeblich an einer Führungsschiene verriegelt werden kann, also ich müsste die kurze FS dann samt der Tauchsäge hochheben und ansetzen können!?

the_black_tie_diyer hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 11:30
Du sägst den Splitterschutz der Führungsschiene ein. Für optimale Ergebnisse, passt der dann genau an die eine Säge. Es gibt Leute die bringen dann viel Zeit und Geduld mit und stellen andere Sägen - mehr oder weniger - passend dazu ein. Oder Du trennst halt nur auf, nicht auf Endmaß, dann kannst du so viele unterschiedliche Sägen/Werkzeuge über eine Führungsschiene juckeln wie Du hast.
Ja, so war auch meine Vermutung. Doch es würde wenn denke erstmals nur die Tauchsäge drüber geschoben .... weitere Tools mit Adapter kann ich dann sicher entsprechend einstellen.


Die FS benötige ich aber wenn eher nur Zuhause in der Scheune oder Hof, also Platz zum hantieren ist eigentlich da und denke es wird einfacher sein zwei/drei verschiedene Längen zu haben als die immer zu verbinden oder zu trennen?
Von den selbst gebauten FS hatte ich zumindest eine 120cm und eine 210cm, die waren aber meist zu lang oder zu kurz .... also dachte nun an eine 300cm, 190cm, 100cm und noch an eine kurze, evtl. dann die Kapptul. Was meint ihr (wobei eine 140cm sicher auch nicht verkehrt wäre und könnte mit der 100cm dann auf 240cm erweitern ... wäre fast besser und bräuchte die 190cm nicht)?

Und lohnt Heuer noch zu bestellen, denke zumindest das im neuen Jahr die Preise eher fallen könnten, denn irgendwie ist ja fast alles teurer im Jahres-Preisvergleich (habe zumindest Zeit)?
Ditschy
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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von Ein_Gast » Mittwoch 30. Dezember 2020, 15:12

MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03
wie ist das eigentlich mit den Makita Führungsschienen (FS):
Ich habe zwar eine Makita-Säge, finde die Festool-Schienen aber besser. Habe eine 140er von Makita und eine 80er von Festool. Beim Anziehen mit den Schraubzwingen verformt sich die Makita-Schiene gerne und der Schnitt ist nicht mehr im rechten Winkel. Bei der Festool passiert das nicht. Kann aber nicht sagen, ob ich da ein Montagsmodell erwischt habe. Auf die Umkippsicherung kann ich gut verzichten.
> Lohnen zwei kleinere Schienen, bsp 100cm und 190cm und dann mit Verbinder verbinden?
Ich finde, es ist eine Frage, wie oft du es nutzt. Meine Lösung sieht so aus: Anstatt 300 € für eine 3 m Festool-Schiene auszugeben habe ich 20 € für eine Alu-Richtlatte geopfert und schiebe die Säge daran vorbei. Ich brauche diese Längen nur selten und 280 € mehr für eine sauberere Kante war es mir nicht wert. Und dann hat die Tauchsäge immernoch die Anritz-Funktion. Würde ich es häufiger nutzen, würde ich schon allein aus Komfort zur großen Schiene greifen.
> Wie ist das mit der Verwendung von mehreren Tools auf der Schiene, ist das eigentlich möglich ... denn angeblich muss man ja die Scheine bei einer Tauchsäge oder HKS einsägen?
Wenn du es streng nimmst, kommt es nicht nur auf die Säge an, sondern auch auf die Sägeblattdicke bzw. den Unterschied zwischen Stammblattstärke und Schnittbreite - ähnlich wie bei einem Spaltkeil.

Zumindest die Oberfräse wird aber nicht direkt an der Schiene geführt. Hätte bei ständig wechselnden Fräserdurchmessern auch wenig Sinn. Bei einer Stichsäge bin ich mir nicht sicher, glaube aber, dass die auch nicht direkt dran liegt.

> Werden FS-Schraubzwingen wirklich benötigt, dachte die Führungsschiene hält absolut ohne.
Denke aber zur Not kann eine normale Schraubzwinge verwendet werden ... oder wie verbessert man die Haftung?
Die haften recht gut, aber nicht absolut sicher. Bei glatten Oberflächen, wie bei beschichteten Spanplatten könnten die auch problemlos hin und her rutschen. Nicht zu vergessen sind da auch "Bedienfehler", also ausversehen vor dem Sägen nochmal dranstoßen etc. Das wird durch die Zwingen verhindert. Ist bei Makita und Festool so.

Auf "normale" Schraubzwingen würde ich verzichten. Man hät öfters das Problem, dass die oben auf der Schiene liegen und man dann einfach die Säge nichtmehr vorbeischieben kann. Ober man klemmt die wirklich am äußersten Ende, was bei kleineren Werkstücken schwierig werden kann.

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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von Brandmeister » Mittwoch 30. Dezember 2020, 16:20

Ein_Gast hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 15:12
...
Auf "normale" Schraubzwingen würde ich verzichten. Man hät öfters das Problem, dass die oben auf der Schiene liegen und man dann einfach die Säge nichtmehr vorbeischieben kann. Ober man klemmt die wirklich am äußersten Ende, was bei kleineren Werkstücken schwierig werden kann.
Das haben andere geschickter gelöst und klemmen von unten (klick). Funktioniert aber auch nur solange die Schiene über das Werkstück übersteht. Man kann sich hier aber auch mit zwei sehr kleinen Schnellspannern behelfen (Wolfcraft Mini oder so was, hier muss es echt nicht teuer werden).
MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 12:46
Ja, kenne ich, aber das wöllte ich eigentlich vermeiden .... evtl. kennt da jemand gutes Material, dass man darunter kleben könnte.
Hier hast Du ein Bild von der Unterseite meiner Schiene, inklusive eingezeichneter Höhen.
Maße.png
Ich weiß nicht, wie das Profil bei Makita oder sonstwem aussieht, aber bei 2 mm Höhe, die zur Verfügung stünden, fiele mir bloß Black Cat oder eine ähnliche Antirutschmatte ein (haben etwas über 1 mm Stärke, bräuchten also noch eine Unterschicht) oder 2 mm Moosgummi ein. Wird mit der Zeit aber rutschig und ist eher ein Basteltantenwerkstoff. Nur wenig belastbar.
Ob die FS nach so einer Modifikation noch gescheit auf dem Werkstück aufliegt und/oder sich noch gescheit sägen lässt ist das nächste Kapitel.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von Ein_Gast » Mittwoch 30. Dezember 2020, 16:54

Brandmeister hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 16:20
Das haben andere geschickter gelöst und klemmen von unten (klick). Funktioniert aber auch nur solange die Schiene über das Werkstück übersteht. Man kann sich hier aber auch mit zwei sehr kleinen Schnellspannern behelfen (Wolfcraft Mini oder so was, hier muss es echt nicht teuer werden).
Das meine ich ja. Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass man Zwingen nimmt, die von unten klemmen. Ob man da welche spezell für Schienen oder umbaufähige wählt, macht wohl nur selten einen Unterschied, da die meisten solche Klemmen anfangs sicherlich nicht haben und deshalb irgendwas kaufen müssen.

Die gezeigten Zwingen von Mafell dürften übrigens von Bessey stammen: https://www.bessey.de/de-DE/BESSEY-Tool ... zwinge-EZR

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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von Brandmeister » Mittwoch 30. Dezember 2020, 17:19

Ein_Gast hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 16:54
Die gezeigten Zwingen von Mafell dürften übrigens von Bessey stammen: https://www.bessey.de/de-DE/BESSEY-Tool ... zwinge-EZR
Das kann gut sein. Da wäre ein Satz dann auch deutlich günstiger. :bierchen:
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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von moto4631 » Mittwoch 30. Dezember 2020, 17:40

Und dann gabs da noch die Schnellspanner von Festool: https://www.festool.at/zubehoer/489790- ... 9Cbersicht

Wobei ich nicht weiß wie die in die Makita-Schiene passen, abgesehen davon das ich von den Teilen nichts halte.
Die Schiene, sofern sie lange genug ist, biegt sich damit gerne in der Mitte etwas hoch was gar nicht gut ist.
Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...

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Re: Makita Führungsschiene

Beitrag von MrDitschy » Mittwoch 30. Dezember 2020, 17:55

Danke, der Tipp der Maffel Einhandzwinge oder eher der günstigeren Bessey Zwinge ist ideal. Gefällt mir besser als die Makita Zwinge usw.und kann die Bessey EHZ ggf auch mal anderweitig anwenden - steht also schon auf der Kaufliste. :top:

Ein_Gast hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 15:12
MrDitschy hat geschrieben:
Mittwoch 30. Dezember 2020, 09:03
> Lohnen zwei kleinere Schienen, bsp 100cm und 190cm und dann mit Verbinder verbinden?
Ich finde, es ist eine Frage, wie oft du es nutzt. Meine Lösung sieht so aus: Anstatt 300 € für eine 3 m Festool-Schiene auszugeben habe ich 20 € für eine Alu-Richtlatte geopfert und schiebe die Säge daran vorbei. Ich brauche diese Längen nur selten und 280 € mehr für eine sauberere Kante war es mir nicht wert. Und dann hat die Tauchsäge immernoch die Anritz-Funktion. Würde ich es häufiger nutzen, würde ich schon allein aus Komfort zur großen Schiene greifen.
Stimmt, denke so oft werde ich eine lange FS auch nicht benötigen und werde zuerst wohl mal zwei 150cm FS mit Verbinder probieren (an einer Aluleiste usw. entlang schieben möchte ich zumindest definitiv nicht mehr, denn selbst da trifte ich ggf ab oder eckt man doch mal raus - neinnein, wenn dass lieber mit FS und Verbinder) - also die 150cm Makita Schienen sind aktuell für um die 40€ zu haben, denke da kommen nun auch zwei/drei auf die Kaufliste. :top:


Da wären dann noch die Verbinder, ca. 20-25€ für zwei so Flacheisen ist happig, oder?
Gibt es dazu Alternativen oder sind die tatsächlich ihr Geld Wert (bräuchte denke mal zwei Sets)?

> Wie ist das mit der Verwendung von mehreren Tools auf der Schiene, ist das eigentlich möglich ... denn angeblich muss man ja die Scheine bei einer Tauchsäge oder HKS einsägen?
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Zumindest die Oberfräse wird aber nicht direkt an der Schiene geführt. Hätte bei ständig wechselnden Fräserdurchmessern auch wenig Sinn. Bei einer Stichsäge bin ich mir nicht sicher, glaube aber, dass die auch nicht direkt dran liegt.
Ahh stimmt, die laufen ja eigentlich neben der Schiene und müsste das dann entsprechen rausmessen. :crazy:

Somit würde ist die Tauchsäge DSP600 kaufen und an der FS einsägen (muss da aber noch etwas die Preise recherchieren, aktuell steht die bei ca. 280€).
> Dazu einem Adapter für die Akku-Oberfräse DRT50, sollte mit diesem klappen (https://www.ebay.de/itm/Makita-RP2301-R ... Sw3PRf26NP)? Finde aber noch nichts spezielles.
> Und dazu evtl. diesen Adapter für meine kleine Akku-HKS DSS501, was haltet ihr von dem Eigenbau-Adapter ( https://www.ebay.de/itm/Fuhrungsschiene ... SwkEFeLRzW)? Finde den recht cool, zumindest wenn ich den Adapter so einstellen könnte, dass er direkt an der eingesägten FS entlang sägt, wäre das perfekt.


Bleibt noch das Thema "Winkel" und "Moosgummi" offen, aber denke da warte ich mal bis ich alles Zuhause habe und auch mal Probeschnitte gemacht habe, kann das dann sicher besser beurteilen.
Ditschy
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