Kompakte Kappsäge gesucht

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

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chevyman
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von chevyman » 13. Aug 2019, 19:35

Einzelne Exemplare dürften noch auf dem Markt verfügbar sein. Die Preise werden sich da aber eher unfreundlich gestalten.
Gruß Steffen

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ZeroM
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von ZeroM » 13. Aug 2019, 22:06

chevyman hat geschrieben:
13. Aug 2019, 18:07
Die Meinungen über die KGSV 72 Xact gehen auch auseinander.

In deinem Video von der Hikoki konnte man recht gut sehen, daß die Führungsstangen selbst vergleichsweise wenig Auslenkung zeigen. Der Schlitten ist auch bei der "2" noch der gleiche wie beim Vorgänger. Da dort nicht gemeckert wurde, dürfte das Spiel vermutlich erst im Gelenk zum Kopf entstanden sein. Der Kopf ist nicht identisch mit dem des Vorgängers.

Hattest du mal nachgesehen, ob an der Stelle alles fest verschraubt war, oder ob das Spiel woanders entstanden ist?
naja, hab die Metabo angeschaut und für brauchbar erachtet. Ist wahrscheinlich der beste Kompromiss.

Das spiel kam meines Erachtens von der Konstruktion des Gelenks zwischen Tisch und Kopf. Da ist einfach zu wenig Material für die Größe der Säge. Man hat gesehen daß zwar alles fest geklemmt war, aber einfach halt komplett wackelt. War heut bei meinem Vater, da steht ne Bosch GCM 10 S, die ist einfach deutlich stabiler gebaut, vor allem im Gelenk. Die wackelt nicht so.

Der Schiebeschlitten hatte kein Spiel, der war in Ordnung!

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Silentwood
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Silentwood » 18. Feb 2020, 06:58

Hallo Jungens und Mädels,
Habe mir gerade die Makita ls 1219l bestellt. Letztlich stand ich vor meiner Kaufentscheidung genau vor den selben Fragen und Problemen bezüglich der einzelnen in Frage kommenden Maschinen wie die hier bereits genannten. Auch meine Kappsäge kommt stationär in eine Werkstatt und sollte zur Wand hin möglichst dicht daran stehen können um Platz einzusparen. Da kam mir nur Makita und Bosch in die nähere Auswahl.
Die Gelenke der Bosch GCM 12GDL, bzw. was ich darüber gelesen habe, haben mich vom Kauf abgehalten. Gelenke sind nun einmal bauartbedingt immer eine Schwachstelle welche sich früher oder später bemerkbar machen wird. Das habe ich bei diversen technischen Geräten immer wieder bestätigt bekommen. Vielleicht hat Bosch bei der genannten Säge ja solide dimensioniert und verarbeitet, so das es für die Hobbywerkstatt reicht, aber das Risiko wollte ich nicht eingehen. Da man im deutschsprachigen Raum herzlich wenig zur Makita 1219l findet, habe ich mich durch diverse russische und englische YouTube videos gequält. Einziger Wermutstropfen bei der Säge scheint mir der Alu Skalen Ring zu sein, der die Rastungen enthält, die für die Winkelvorwahl gedacht sind. Das linksseitige Gestänge halte ich bisher für nicht so störend, da der Blickwinkel vermutlich genau zwischen Gestänge und Sägeschnitt verlaufen wird. Genaueres dazu kann ich natürlich erst nach in Betriebnahme und ersten Erfahrungen dazu sagen.
Alle weiteren Bedenken wie Riemenloser Antrieb, Lautstärke, Größe des Gerätes sind für mich nicht relevant.
Falls Interesse besteht, werde ich meine Erfahrungen, wenns soweit ist (3-4tage Lieferzeit), hier mal reinstellen. :saegen:

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von MrDitschy » 19. Feb 2020, 08:23

Hmm, kenne nun die Unterschiede zur Makita LS1019L nicht, doch von deren las ich nichts gutes .... das Sägeblatt würde eiern!?
Ditschy
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Bastelhobbit
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Bastelhobbit » 25. Feb 2020, 15:20

Silentwood hat geschrieben:
18. Feb 2020, 06:58
Hallo Jungens und Mädels,
Habe mir gerade die Makita ls 1219l bestellt. Letztlich stand ich vor meiner Kaufentscheidung genau vor den selben Fragen und Problemen bezüglich der einzelnen in Frage kommenden Maschinen wie die hier bereits genannten. Auch meine Kappsäge kommt stationär in eine Werkstatt und sollte zur Wand hin möglichst dicht daran stehen können um Platz einzusparen. Da kam mir nur Makita und Bosch in die nähere Auswahl.
Die Gelenke der Bosch GCM 12GDL, bzw. was ich darüber gelesen habe, haben mich vom Kauf abgehalten. Gelenke sind nun einmal bauartbedingt immer eine Schwachstelle welche sich früher oder später bemerkbar machen wird. Das habe ich bei diversen technischen Geräten immer wieder bestätigt bekommen. Vielleicht hat Bosch bei der genannten Säge ja solide dimensioniert und verarbeitet, so das es für die Hobbywerkstatt reicht, aber das Risiko wollte ich nicht eingehen. Da man im deutschsprachigen Raum herzlich wenig zur Makita 1219l findet, habe ich mich durch diverse russische und englische YouTube videos gequält. Einziger Wermutstropfen bei der Säge scheint mir der Alu Skalen Ring zu sein, der die Rastungen enthält, die für die Winkelvorwahl gedacht sind. Das linksseitige Gestänge halte ich bisher für nicht so störend, da der Blickwinkel vermutlich genau zwischen Gestänge und Sägeschnitt verlaufen wird. Genaueres dazu kann ich natürlich erst nach in Betriebnahme und ersten Erfahrungen dazu sagen.
Alle weiteren Bedenken wie Riemenloser Antrieb, Lautstärke, Größe des Gerätes sind für mich nicht relevant.
Falls Interesse besteht, werde ich meine Erfahrungen, wenns soweit ist (3-4tage Lieferzeit), hier mal reinstellen. :saegen:
Hallo Silentwood, ich bin sehr gespannt was du von der Säge hältst?
Ich interessiere mich auch sehr für diese Säge.
Ich werde sie mir voraussichtlich noch in diesem Jahr zulegen, wenn auch dein Urteil gut ausfallen sollte.
Beste Grüße
Der Bastelhobbit

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Ein_Gast » 25. Feb 2020, 15:48

Bastelhobbit hat geschrieben:
25. Feb 2020, 15:20
Ich werde sie mir voraussichtlich noch in diesem Jahr zulegen,
Interessante Formulierung für einen Beitrag im Februar...
wenn auch dein Urteil gut ausfallen sollte.
Und es dann auchnoch von einem einzelnen Review abhängig zu machen.

Hoffentlich hast du keinen Link, wo man das Teil supergünstig kaufen kann :mrgreen:

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Silentwood
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Silentwood » 25. Feb 2020, 21:00

Hallo Silentwood, ich bin sehr gespannt was du von der Säge hältst?
Ich interessiere mich auch sehr für diese Säge.
Ich werde sie mir voraussichtlich noch in diesem Jahr zulegen, wenn auch dein Urteil gut ausfallen sollte.
Beste Grüße
Der Bastelhobbit
[/quote]

hi Bastelhobbit,

ich habe noch nicht viel mit der Säge gearbeitet aber mein erster Eindruck, und mehr soll diese Beschreibung auch gar nicht darstellen, bestätigt meine Erwartungen. Die Maschine ist massiv designet und dabei extrem präzise wenn man die notwendigen Korrekturen vorgenommen hat. Damit meine ich die leichten Anpassungen, um die Winkel exakt einzustellen. Im Moment habe ich Abweichungen bei Vollauszug von etwa 2 zehntel mm, Wiederholgenauigkeit der Schnitte liegt etwa im selben Toleranzbereich. Das zaubert mir immer noch und bei jedem Schnitt erneut, ein lächeln auf die Lippen. Vielleicht sollte man das aber auch nicht überbewerten, wenn man von einer 12 Zoll Rexxon Kappsäge auf dieses Niveau upgradet 8)
Das linksseitig montierte, komplett spielfreie Führungsgestänge, behindert, wie vermutet, die Sicht auf das Werkstück im Schnittbereich nicht wirklich, zumal man ja nicht starr daneben steht und wie versteinert auf das Geschehen äugt. :shock:
Mitgeliefert wurde ein, für Akkukappsägen optimiertes Sägeblatt, welches dünner ist als herkömmliche Blätter und eine optimierte Zahnform aufweist. Vermutlich lässt sich dieses nicht nachschärfen. Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen diesbezüglich machen können?!
Ich habe allerdings etwas gebraucht, selbiges zu montieren, da die Schraube (linksgewinde), welche das Sägeblatt fixiert, so dermaßen fest angezogen war ... naja ... wie gesagt... ich habe etwas gebraucht und schon an mir gezweifelt :roll:
Die Schnitte gehen durch das Material wie Butter, man merkt wirklich fast keinen Wiederstand. Die Schnitte sind nahezu ausrissfrei, was mir so, in den verschiedenen YouTube Videos auch noch nicht beschrieben wurde und was ich auch nicht erwartet hatte.
Durch die geringere Wandstärke des Sägeblattes wird natürlich auch weniger Material zerspant, was sich positiv auf die Staub und Späneansammlung auswirkt.
Hier kommt nun noch die zweifache Absaugeinheit der Säge ins Spiel, die ihren Teil dazu beiträgt, dass hier wenig neben und /oder auf der Säge landet. Gefühlt würde ich sagen, dass 90% der Späne in der angeschlossenen Absauganlage verschwinden. Gelesen habe ich von einen Wert der bei ca 70% liegt.
Womit ich nicht gerechnet habe ist die seitliche Ausladung der Säge bei 60 Grad Gehrungsschnitten. Mein "tiefergelegter" Kappsägenstand mit einer Breite von 70cm bei einer Arbeitsplattentiefe von 90cm, reicht hier leider nicht annähernd aus, um diese 60grad Schnitte einzustellen. Bei meiner alten Säge fiel das nicht weiter auf, da ich sie auf Grund ihres Auszugsmechanismus soweit nach vorne, also von der Rückwand weg ziehen musste, dass sie in den Raum hinein, genügend Platz hatte für diese Winkel. Nun werde ich mir einen entsprechend größer dimensionierten Kappsägestand anfertigen. Auf den alten Platz der Säge kommt dann die Standbohrmaschine zu ehren :)
Falls noch Fragen sind ...kann ich gerne näher darauf eingehen.

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Bastelhobbit
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Bastelhobbit » 27. Feb 2020, 14:53

Hallo Silentwood,

ich freue mich sehr, dass du dich bezüglich dieser Säge nochmal gemeldet hast.
Ich habe wirklich lange zu dieser Säge recherchiert und nicht wirklich viel über sie gefunden.
In den YouTube Videos (ausnahmslos fremdsprachig) konnte man zwar ein bisschen sehen, dass z. B. die Absaugung mit entsprechend gutem Gerät ein besseres Ergebnis als bei den oben schon angesprochenen Sägen (z.B. die große Bosch)zu erwarten ist.
Aber alle Kommentare und Videos die gefunden habe waren ausnahmslos positiv.
Ein weiteres positives Feedback von dir bestärkt mich in der Meinung mit dem Kauf dieses Exemplars nichts falsch zu machen.
Ich werde mir diese Säge ebenfalls im Juni zulegen, denn dafür lohnt es sich noch ein paar Monate Geld zu sparen.
Vielen Dank und beste Grüße
Der Bastelhobbit

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Silentwood
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Silentwood » 28. Feb 2020, 06:36

Hallo Bastelhobbit,
Ich denke tatsächlich, dass du den Kauf nicht bereuen wirst. Es ist wohl eine Anschaffung fürs Leben. Viel Spaß damit 👋

MaddinLFC
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von MaddinLFC » 28. Feb 2020, 10:49

Guten Morgen zusammen,

ich bin auch sehr an dem Thema interessiert.
Beschäftige mich nun schon seit einem Jahr damit.

Um in diesem Thema den Überblick zu behalten, würde ich gerne die für mich in Frage kommenden Kappsägen auflisten (kommen bestimmt/hoffentlich noch welche von euch dazu)

Bosch GCM 12 GDL
https://www.contorion.de/elektrowerkzeu ... 20gdl%2012

Makita LS1219L
https://www.contorion.de/elektrowerkzeu ... m-62721783

DeWalt DWS780
https://www.contorion.de/elektrowerkzeu ... s-10022567

Festool Kapex 120
https://www.contorion.de/elektrowerkzeu ... x-63277105

Metabo KGS 315
https://www.contorion.de/elektrowerkzeu ... on-2105756

Holzkraft KGZ 3050
https://www.holz-metall.info/shop1/artikel12147.htm


Für mich stellt sich die Frage, welche soll es nun werden. Mir geht es also genauso wie euch.
Einen vernünftigen Test konnte ich noch nicht finden.

Habe mir gerade überlegt, ob ich nicht einfach alle Maschinen kommen lasse und 5 Tage intensiv teste.
Das ist allerdings preislich schon eine Hausnummer.

Ein direkter Vergleich wäre aber das Beste, was man machen kann.

Da ich mich bereits seit einem Jahr damit beschäftige habe ich schon ein Meinung, aber sicher bin ich mir trotzdem nicht.

Ein Forum lebt durch Meinungen und Erfahrungen, deswegen versuche ich meine Meinung kurz zu formulieren.

Festool:
+Genauigkeit Platz 1
+keine Ausladung nach hinten
--88mm für diesen Preis
+ Griff zentrisch zum Sägeblatt, keine Winkeländerung durch zu viel Druck

DeWalt:
+Genauigkeit Platz 2
++Preis für 112mm ist okay
+robust
- Ausladung nach hinten sehr groß

Makita:
+-Genauigkeit für mich neutral, kann ich nicht großartig beurteilen
+ Preis für 92/107mm
+ keine Ausladung

Bosch:
+- Genauigkeit, naja, geht so
- Arm nicht verschleißfrei
+ Preis zu Schnitttiefe ist okay
+ keine Ausladung

Metabo:
kann nur sagen, ich hatte eine kleinere Metabo, die war sehr sehr ungenau, absolut unzufrieden

Holzkraft:
kenn ich nur aus Segment Hobelmaschinen, da sind die Maschinen aber super.


Bin sehr gespannt, wie sich das Thema hier entwickelt.

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