Kompakte Kappsäge gesucht

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

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kulturpaeda
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von kulturpaeda » 12. Aug 2019, 12:42

ZeroM hat geschrieben:
12. Aug 2019, 12:26
Hab sie bis jetzt bloß ausgepackt, im Video gezeigtes Seitenspiel, ist das normal bei einer Säge dieser Größe? Das kommt nicht aus den Führungen, sondern aus der ganzen Konstruktion.
habe es auch schon in diversen englischsprachigen Foren gelesen, dass die RSH2 eine deutliche Verschlimmbesserung der RSH ist. Zumal, wie schon mal geschrieben, die Produktion der RSH noch direkt in Japan stattfand, die RSH2 wird nun in China produziert.


Würde die Maschine nicht behalten...

Tilman
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von Tilman » 12. Aug 2019, 12:58

kulturpaeda hat geschrieben:
12. Aug 2019, 12:07
Keine mir bekannte Kappsäge ist völlig verzugsfrei .....Durch die beideseitige Führung und dem Griff genau im Zentrum entstehen keine Hebelkräfte

Viele Grüße
Tilman
Also ist die Kapex verzugsfrei?
Verzugsfrei ist sie sicher nicht. Der Unterschied besteht darin, dass man ohne grobe Fehlbedienung das Sägeblatt nicht schräg ziehen kann. Hat die Säge die Führung auf einer Seite, kann das Blatt bei zu hohem Druck etwas aus dem Winkel laufen. Ist dann noch der Griff auf der gegenüberliegenden Seite vom Blatt, ergibt sich ein noch ungünstigeres Hebelverhältnis.

Bei der Kapex wirkt die Kraft der Hand dagegen genau mittig, so dass hierdurch ein Verzug schon mal vermieden wird. Zusätzlich wird die Konstruktion durch die beidseitigen Führungen verstärkt. Man müsste also schon mit ordentlich Kraft den Griff bewusst schräg drücken, um das Blatt aus seinem Sollwinkel zu bewegen.

Der Verzug bei der Kapex beschränkt sich eigentlich eher auf die Schnitttiefe. Hier könnte man mit zuviel Gewalt das Blatt tiefer drücken, als durch den Anschlag vorgegeben. Im Vergleich zu einem schiefen Schnitt ist das allerdings bei einer Kappsäge ein eher zu vernachlässigender Mangel. Ich selber habe bei einer Kappsäge noch nie eine Schnitttiefenbegrenzung gebraucht.

Viele Grüße
Tilman

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chevyman
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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von chevyman » 12. Aug 2019, 13:05

kulturpaeda hat geschrieben:
12. Aug 2019, 12:15
Stelle mir aber vor, dass der größte Nachteil der Maschine der ist, dass es gefühlt eine "Ewigkeit" dauert, bis die auf vollen Touren ist.
Außer daß ich die mal laufen gehört habe fehlen mir eigene Erfahrungen. Die Hochlaufzeit habe ich dabei nicht beachtet, wird auch in meinen Augen überbewertet.
Die Maschine ist aber für ihre Größe irre schwer. Der langsam laufende Motor ermöglicht es, mit einer Getriebestufe auszukommen. Um das Drehmoment des Motors zuverlässig zu verkraften ist der Riemen recht breit. Das reduziert die Schnittkapazität beim Kippen des Kopfes auf die rechte Seite.
Gruß Steffen

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von ZeroM » 12. Aug 2019, 14:09

hab mit der Säge nicht geschnitten, aber mal die Gesamtsteifigkeit mit ner Bosch bei meinem Vater verglichen, dat is nix... Die Hikoki wird wohl zurückgehen, war nen Versuch wert, aber gut is das nicht.

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von kulturpaeda » 12. Aug 2019, 20:38

chevyman hat geschrieben:
12. Aug 2019, 13:05
Die Hochlaufzeit habe ich dabei nicht beachtet, wird auch in meinen Augen überbewertet.
Da bin ich anderer Meinung, gerade bei einer Kappsäge.. Aber so ist es halt. Jeder hat da so seine Vorlieben;-)

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von chevyman » 12. Aug 2019, 22:51

Für gewöhnlich dauert das Auflegen, Positionieren und Weglegen der Werkstücke bei jedem Schnitt um ein Vielfaches länger als das Hochlaufen der Maschine. Ein bis zwei Sekunden mehr oder weniger sind da zwar gefühlt ein spürbarer Unterschied, realistisch betrachtet jedoch egal.
Serienproduktion kommt bei mir selten vor. Aber selbst da wären zwei Sekunden mehr Hochlaufzeit bei 100 Schnitten nur etwa dreieinhalb Minuten in Summe.

Abgesehen davon ist gerade beim Arbeiten mit Kreissägen der schnell-schnell Gedanke ohnehin nicht die beste Idee. Muß man sich von Zeit zu Zeit immer wieder mal vor Augen führen.
Gruß Steffen

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von michaelhild » 13. Aug 2019, 09:11

ZeroM hat geschrieben:
12. Aug 2019, 12:26
ist das normal bei einer Säge dieser Größe? Das kommt nicht aus den Führungen, sondern aus der ganzen Konstruktion.
:shock:
Uhi, das finde ich, für wackeln mit zwei, drei Fingern schon sehr extrem.
Wie soll man mit sowas auch nur halbwegs genau sägen?
Grüße Micha

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von ZeroM » 13. Aug 2019, 17:42

schlussendlich hab ich mich jetzt doch für die kleine Metabo (KGSV 72 Xact) entschieden. Nach der Pleite mit der Hitachi wollt ich mir die Maschine doch vorher ankucken.

Und so hab ich mit meiner Tochter einen Ausflug zum Händler meines Vertrauens gemacht, dort angeschaut und bestellt. Die Makita hatte ich zum ankucken nirgends gefunden.

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von chevyman » 13. Aug 2019, 18:07

Die Meinungen über die KGSV 72 Xact gehen auch auseinander.

In deinem Video von der Hikoki konnte man recht gut sehen, daß die Führungsstangen selbst vergleichsweise wenig Auslenkung zeigen. Der Schlitten ist auch bei der "2" noch der gleiche wie beim Vorgänger. Da dort nicht gemeckert wurde, dürfte das Spiel vermutlich erst im Gelenk zum Kopf entstanden sein. Der Kopf ist nicht identisch mit dem des Vorgängers.

Hattest du mal nachgesehen, ob an der Stelle alles fest verschraubt war, oder ob das Spiel woanders entstanden ist?
Gruß Steffen

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Re: Kompakte Kappsäge gesucht

Beitrag von kulturpaeda » 13. Aug 2019, 19:26

chevyman hat geschrieben:
13. Aug 2019, 18:07
Der Schlitten ist auch bei der "2" noch der gleiche wie beim Vorgänger.
gibt es eigentlich noch die Möglichkeit, an die erste RSH dranzukommen?

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