Metabo BAS 317 Precision - empfehlenswert?

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

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Ewald
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Metabo BAS 317 Precision - empfehlenswert?

Beitrag von Ewald » Freitag 19. Oktober 2007, 12:09

Hallo Fachleute,

ich interessiere mich für eine Bandsäge in der 500-600 Euro-Klasse. Ein wichtiger Verwendungszweck sind – nicht zu enge - Kurvenschnitte in ca. 40-45mm Hartholz. Ferner möchte ich gerne Gehrungsschnitte in Leisten (ca. 100mm hoch, ca. 20mm dick) vornehmen. Deshalb muß die Schnitthöhe auch höher sein, als die bei den ganz kleinen Maschinen meist gegebenen ca. 100mm. Die Maschine soll sporadisch für Amateurzwecke eingesetzt werden.

In diesem Forum habe ich vereinzelte Beiträge über Bandsägen gefunden, die entweder preislich darunter oder darüber angesiedelt sind. Generell scheint mir, dass bei Bandsägen im mittleren Preissegment das Angebot sehr dünn ist.

Häufig werden gebrauchte Bandsägen empfohlen. Mich interessiert aber eher eine neue Bandsäge (Garantie, geringeres Risiko, Maschine ist komplett, problemlose Ersatzteilversorgung usw.).

(1) Mich würde interessieren, ob jemand konkrete Erfahrungen mit einer der folgenden, aktuell erhältlichen Bandsägen gemacht hat. Reichen diese Maschinen für die beschriebenen Einsatzfelder aus?

Metabo BAS 317 Precision
(Listenpreis 589 Euro)
JET JWBS-12 (Listenpreis unbekannt, ca. 500 Euro)

(2) Ein kritischer Punkt bei den „preisgünstigen“ Bandsägen scheint ja die Führung zu sein. Was ist z.B. von der „Präzisions-Drei-Rollenführung“ der Metabo zu halten?

(3) Gibt es vielleicht noch weitere Maschinen in dieser Preisklasse, mit denen Forumsmitglieder gute Erfahrungen gemacht haben?

Danke im voraus,

Ewald

RRS
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Beitrag von RRS » Samstag 20. Oktober 2007, 18:36

Vorweg - beide Maschinen habe ich persönlich noch nicht benutzt.

Die BAS 317 ist sicher für die genannten Anwendungen kein herausgeworfenes Geld. Für die verschiedenen Aufgaben benötigt man dann wahrscheinlich mehrere verschiedene Sägebänder, was den Preis noch etwas erhöht.

Eine gute Bandführung ist ausgesprochen wichtig und eine gute 3-Rollen-Führung keine schlechte Wahl. Allerdings sind diese Führungen nach dem heutigen Stand der Technik oft nicht ganz einfach zu justieren, bzw. es gibt einfacher einzustellenden Führungen, die aber ins Geld gehen. Rollenführungen erfordern ein bischen Erfahrung und anfangs auch Geduld. Kann man aber lernen! Vorsicht - die Zähne der Säge dürfen nie zwischen die Rollen geraten. Dann sind ganz sicher die Zähne hin und oft auch die Rollen der Führung (es gibt aber Ersatz!)

Eine gebrauchte, etwas leistungsstärkere Säge zu kaufen ist durchaus ein Vorteil. Die Maschinen an sich sind zumeist nahezu unzerstörbar. (Es gibt Bandsägen, die weit mehr als 50 Jahre auf dem Buckel haben und noch immer gut sind.) Allerdings muss man schon ein bischen Ahnung davon haben, um keiner verzogenen "Krücke" aufzusitzen. So gesehen bist Du mit etwas Neuem natürlich auf der sichereren Seite. Aber eben auch auf der leistungsschwächeren.

Wie auch immer - Bandsägen können ungemein viel, wenn man sich mal mit der Technik und Handhabung vertraut gemacht hat. Und leise sind sie auch noch!

Gruss

Rolf

schreinerlein
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Beitrag von schreinerlein » Sonntag 21. Oktober 2007, 11:11

Hi

Die Metabo BAS 317 dürfte der Nachfolger der Elektra Beckum BAS 315 sein.
Hatte die mal und war sehr zufrieden,ist allerdings auch schon 10 Jahre her.

Sehr ordentlich ist die BAS 450 von EB,gibt von Metabo einen Nachfolger.
Standmaschine mit einem Gewicht von 130 Kilo,auf Ebay muß man 500 bis 800 € für hinlegen.

In Anzeigenblättern wie dem " Sperrmuell " hab ich schon 2 mal eine gekauft für um die 250 bis 300 €.
Von Schreinern die sich das Teil gekauft haben nachdem sie in Rente gingen.

Kaum benutzt,wirklich gute Schnäppchen :wink:

Und da die Jungs mit Internet und Ebay meist nichts anfangen können wissen die auch nicht was man heute noch für die Teile kriegt.

Gruß

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