Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Schlossern, Drehen, Fräsen, aber auch die Blechbearbeitung sind einige der Fachgebiete, um die es in unserem neuen Forum für die Metallbearbeitung gehen soll.

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powersupply
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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von powersupply » Dienstag 22. September 2020, 11:33

Ich verstehe in hundert Jahren nnicht warum man die Bilder sonstwo hochladen muss. :evil:
Das ist doch nun wirklich kaum aufwändiger diese hier hochzuladen. Dann gibt es zu jedem Bild eine kleine Vorschau.
Und vor Allem: die Bilder verschwinden nicht nach einiger Zeit!
Ich betrachte diese daher als nicht existent.

PS

Matchless
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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Matchless » Dienstag 22. September 2020, 11:49

sei nicht so streng, böse Absicht war es bestimmt nicht!
aber der Gemüsefraumann könnte uns trotzdem noch den Gefallen tun, die Bilder hier zu uploaden, großer Aufwand ist es wirklich nicht.

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Gemüsefraumann
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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Gemüsefraumann » Dienstag 22. September 2020, 17:59

Sorry, ich hatte gestern spät Abend nur gesehen, dass das Bilder-Icon im Editor auf den [img]-Tag verweist und dann gar nicht mehr weiter nach einem anderen Upload-Feature gesucht ...

Imgur ist meiner Erfahrung nach übrigens sehr zuverlässig. Bilder, die ich vor vier Jahren hochgeladen habe, sind dort immernoch online. Aber das nur am Rande.
Matchless hat geschrieben:
Dienstag 22. September 2020, 07:11
Sichtbar eiern sollte da auch mit dem Werksfutter eigentlich nichts. Was für ein Fabrikat ist denn der Bohrer? Handelt es sich um einen rollgewalzten oder geschliffenen?
Das scheint bei den Serienfuttern (Noname-Beilage) wirklich keine Seltenheit zu sein. Habe schon einige Berichte zu anderen günstigen Maschinen gesehen, bei denen Ähnliches der Fall war. Die Spannbacken laufen nicht gleichmäßig aufeinander zu. Auch der Kegeldorn hat beim genaueren Hinsehen schon ein paar Macken. All das summiert sich aktuell auf geschätzt 0,5-0,6 mm Randspiel.

Schönen Abend
Gemüsefraumann
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Senkblei
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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Senkblei » Dienstag 22. September 2020, 18:17

Die elektrische Überwachung der Geschlossenstellung des Deckels bezeugt das Know-How des Herstellers in Sachen Maschinensicherheit. :) Ist hier zum Glück eher unkritisch, kenne niemand, der seine Finger in drehenden Keilriemenantrieb einer Bohrmaschine steckte.

Maschine erinnert mich an eine Pattfield (Hornbach Hausmarke). Ziemlich schwer gebaut, wie gut sie läuft weiss ich nicht, habe sie nie selbst eingesetzt.

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powersupply
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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von powersupply » Dienstag 22. September 2020, 22:02

Senkblei hat geschrieben:
Dienstag 22. September 2020, 18:17
Die elektrische Überwachung der Geschlossenstellung des Deckels bezeugt das Know-How des Herstellers in Sachen Maschinensicherheit.
Das halt ich viel mehr für ein praktisches Entgegenkommen der Hersteller an die Nutzer angesichts des ausufernden Sicherheitsschwachsinns der normenschreibenden Zunft der Nichtpraktiker. :crazy:

Ansonst hat sich da, so wie es aussieht die letzten 35 Jahre nicht viel getan, außer, dass die Maschinen deutlich leichter wurden. So wie es aussieht sind die Nuten im Bohrtisch auch nach unten offen. Bei meiner Maschine sind die noch innerhalb des Tisches eingefräst wodurch die umlaufende Auffangrinne auch die Funktion einer "Saftrille" übernehmen kann. Das kam mir mal entgegen als ich den Zylinder unseres AS-Mähers mit einem Schleifwerkzeug unter zuhilfenahme von Öl nachgehohnt habe.

PS

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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Matchless » Mittwoch 23. September 2020, 13:39

Bohre mal bitte ein Loch 16 mm ins Volle, Baustahl, und berichte über die Ergebnisse. Würde mich wirklich interessieren, wie sich deine Maschine da schlägt.

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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von MSG » Donnerstag 24. September 2020, 08:08

Güde GTB 20/12 Besitzer erkennen viele Gemeinsamkeiten :)
Drehzahlen, Riemenscheiben, Motorverstellung, Pinole, ... eigentlich alles bis auf den Schalter vorne und die Tischform ist etwas unterschiedlich

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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Senkblei » Samstag 26. September 2020, 00:54

Kopieren sich die Chinesen untereinander oder stammen die alle aus derselben Küche unabhängig von kleinen kundenspezifischen Anpassungen, also Variationen, die keine grossen einmaligen Kosten wie Formenbau bedürfen?

Vermute auch, dass sehr grosse Lose produizert werden, so dass von einem Los zum nächsten gewisse Einzelheiten abgeändert werden, inkl. Verschlimmbesserungen und preisdruckbedingte mehr oder weniger faule Kompromisse.

Zahlreiche dieser Chinamaschinen sehen doch extrem ähnlich aus.

War schon jemand vom Forum an spezialisierten Fachmessen für solche China-Produkte?


(Meine Bemerkung bzgl. Endschalter bezog sich auf die fehlende Zwangsführung für die Betätigung der (vermutlich hier nicht einmal) zwangsöffnenden NC Kontakte, ist vermutlich im besprochenen Beispiel onehin nur 1-kanalig ausgeführt.)

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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Dietrich » Samstag 26. September 2020, 01:23

Hallo Senkblei,

ja, ja und ja:-)
Ja, vor einigen Jahren auf der EMO in Hannover und der Eisenwarenmesse in Köln...
Die kommen zum großen Teil aus einer Gießerei, die Passungen, Oberflächen also die bearbeiteten, sind unterirdisch.
An deren Ständen herrscht gähnende Leere, bis aufs Personal.
Bei Flott, Ixion und Alzmetall stehen Heerscharen von "Intressenten" asiatischer Herkunft, die wollen alles sehen und anfassen, wollen die Maschinendeckel geöffnet haben...voll nervig.
Gruß Dietrich

www.holz-seite.de

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Alfred
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Re: Bezahlbare Tischbohrmaschine: Asiaten alle gleich?

Beitrag von Alfred » Samstag 26. September 2020, 09:28

Man bekommt die Qualität die man bezahlt und das kann bis dahin gehen dass es aus Fernost dann unwirtschaftlich ist. Es gibt bei Fernostqualität eben auch verschiedene Bearbeitungsstufen und dadurch Preise. Ein europäischer Importeur kann jetzt mit dem Hersteller dies aushandeln.
Am Ende der Seidenstraße in Duisburg kommen tägl. mehrere Güterzüge aus China mit Waren an die dann dort direkt in das Lager von chinesischen Importeuren geht, da ist die Qualität dann unter rein chinesischen Gesichtspunkten produziert.
Beim Kauf von solchen Waren ist oft feststellbar dass die Lieferung aus D erfolgt aber der Händler in China sitzt und der Zoll kann auch nicht alles bearbeiten... :mrgreen:
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

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