Brennessel entfernen

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Moderator: Matthias_T

Keksfriedhof
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Beitrag von Keksfriedhof » 30. Aug 2008, 23:24

Brennnessel abschneiden, mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und dann mit den Brennnesseln die Fenster putzen.
... und wenn die Brühe lange genug stehen bleibt hast Du nen prima Dünger.

Für's Fensterputzen nimmste dann den hier als Zubehör: :idea: :idea:
Bild

Grüße

Koordinate
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Beitrag von Koordinate » 31. Aug 2008, 20:52

Hallo,

Dass es einen sehr guten Dünger wird ist bekannt, dass es aber stinkt wie die Pest auch (Brennnesselgülle). Daher ist dies mit Vorsicht zu verwenden denn bei enger Nachbarschaft artet dies leicht zu Problemen mit den Anlieger. Die einen essen gerne auf der Terrasse und der Biogärtner spritzt sein Gemüse ab und düngt sein Beet, dann guten Appetit.
Nicht zu vergessen ist auch dass man mit den Jungpflanzen eine gute Gemüsesuppe kochen kann was heute ein bisschen in Vergessenheit geraten ist.

Mfg. Koodinate.

Keksfriedhof
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Beitrag von Keksfriedhof » 1. Sep 2008, 00:15

Koordinate hat geschrieben: Nicht zu vergessen ist auch dass man mit den Jungpflanzen eine gute Gemüsesuppe kochen kann was heute ein bisschen in Vergessenheit geraten ist.
Stimmt, der Brennesseldünger riecht nicht ganz so gut wie Chanel Nr. 5 aber trotzdem besser als ein Diesellaster.
Suppe aus Brennesseln kannte ich nicht, ist sowieso erstaunlich wieviele als Unkraut verschriene Pflanzen für die Küche zu gebrauchen sind, von der Medizin ganz zu schweigen.
Grüße

tux
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Beitrag von tux » 1. Sep 2008, 00:41

@Keksfriedhof: also wenn ich mitm kärcher rumsaue, gehe ich damit mal ganz gern über betroffene fenster (von außen versteht sich) aber deine idee ist auch nett. reicht aber nicht als argument das ding anzuschaffen. Bin jetzt wieder zuhaus. Mein Baby liegt noch inner Garage. ;)

DÜNGER:
Wie funktioniert das? Ok, die Frage ist recht ungenau...

Also ich habe ja wie in nem anderen Thread steht bisschen Nutzgarten. Wieviel Brennnesseln muss ich da pro qm "abkochen"/einweichen... Und was kann ich damit wann düngen?

Nachbarn? Nunja, so dicht ist das hier nicht bebaut, aber Dorf ist das auch nicht... Paar Büsche sind drumherum, da muss einer erstmal auf die Idee kommen woher das kommt. :twisted:

Keksfriedhof
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Beitrag von Keksfriedhof » 1. Sep 2008, 13:01

Hi,

Ein genaues Rezept gibt's da nicht, einfach nen Bottich mit den Brennesseln füllen und Wasser bedecken, wenn's richtig mieft ist die Suppe gut, kochen braucht Du die Pampe natürlich nicht.. Ich denk mal, dass man das Zeug als Universaldünger verwenden kann. Hat halt den Vorteil, dass der Boden nicht mit der Zeit versalzt, eine Gefahr bei "normalen" Düngern wenn zu reichlich und zu oft angewendet.
Grüße

Übrigens solltest Du Dir mal ein Internet kaufen oder borgen, darin gibt's nen Googel der zig tausend Sachen zu "Brennesseljauche" findet. z.B. Die:
http://www.pfefferoni-toni.at/index2.ph ... df=1&id=69
Das würde Fragen erübrigen, die ein großer Junge von allein finden könnte.....

tux
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Beitrag von tux » 1. Sep 2008, 21:16

nunja,
das ist nun nsichtssache, ob man nun anfängt hier was dazu zu sammeln oder auf die weiten des internets hinweist...
ja, deine sicht ist nicht ganz falsch.

Ich werde das mal im Auge behalten und nächstes Frühjahr damit düngen. Nur muss ich erstmal genug Brennnesseln haben, da nur so 2 qm in meinem Garten wachsen.

emil17
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Beitrag von emil17 » 15. Okt 2008, 21:08

Ich hab mal so ne Brennesselbrühe in einer alten 100 Liter -Tonne angesetzt und war sehr erforgreich. Das Zeug stinkt dermassen, das zieht die Laternenpfähle krumm. Nie wieder! Zumal die Brennesseln wie alles saftige Grünzeug zu 80% aus Wasser und der Rest zu 90% aus Faserstoffen bestehen, beides ohne jegliche Düngewirkung. D.h. 10 kg Brennesseln = maximal 200 g Dünger, reicht aber mit der Jauchemethode aus, ein grösseres Quartier für längere Zeit unbewohnbar zu machen. Ausserdem sind Chemiewaffen seit 1925 internationel geächtet.
Wenn schon, dann die Nesseln kompostieren und den ausbringen, stinkt nicht.

tux
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Beitrag von tux » 7. Jan 2009, 14:51

das wird jetzt zwar zum bisherigen thema fast schon offtopic, aber ich tue es trotzdem mal....

Habe das hier gefunden, die Pflanze sammelt ja auch Stickstoff, kann ich die nun auch absäbeln und jauche draus machen? Ich habe nämlich nicht soviel Brenneseln im Garten. ^^

Bringt es was sowas zum Herbst zu sähen und im Frühjahr unterzugraben?

Gruß
tux

BauerKarl
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Beitrag von BauerKarl » 7. Jan 2009, 17:30

Klar bringt es das, überall wo Zwischenfrucht ist, hast Du eine natürliche Blockade gegen Wildkräuter.

Es geht auch Bienenweide oder Senf.

Im Frühjahr untergraben und Du hast den Stickstoff an der Wurzel gebunden und im Beet verfügbar.

Aussaat am besten im Herbst sobald Du ein Beet abgeräumt hast.

Für Jauche nimm nur Brennessel.
Grüße Karl
Weiss der Bauer keinen Rat, nimmt er Draht.

tux
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Beitrag von tux » 7. Jan 2009, 21:42

Wo wir gerade beim Thema sind

Letzten herbst hab ich um Wildkraut zu vermeiden einfach Rasenschnitt ausgebreitet. Hilft auch :!: Kommt erstmal nichts durch. Werde das wohl untergraben (oder hacken oder pflügen, jenachdem was sich mitm Einachser tut) Gibts da Risiken oder Nebenwirkungen oder Düngeeffekte?

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