Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

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Moderator: Matthias_T

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Alfred
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von Alfred » 18. Okt 2015, 08:45

-FX- hat geschrieben: In die Betonumrandung ....

Vorbohren wie viel größer als das Eisen?
vermutlich reicht es größe Löcher zu bohren und die Eisen lose reinzustecken. Beim Ausgießen der Schalungssteine werden diese dann automatisch an der vorhandenen Schicht mit einbetoniert (gut rütteln).
es gibt keine Probleme, nur versteckte Lösungen

e0mc2
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von e0mc2 » 18. Okt 2015, 22:33

Hallo

Falls du 2K-Injektionsmörtel verwendest (wozu auch ich rate), zwei Tipp's:
Die Bohrlöcher nach Herstellerangaben reinigen (mit runder Bürste säubern und mit Luft ausblasen).

Für die Kartuschen brauchst du Mischdüsen, in denen die Komponenten gemischt werden. Der (halb-)gemischt Mörtel wird in diesen Statikmischern recht schnell fest.
Daher erst alle Löcher fertig vorbereiten und alle Eisen richten.
Dann zügig ein Eisen nach dem anderen einkleben.
Sonst brauchst du für jedes Loch noch eine neue Düse...

Grüße, e0mc2

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manfred_herrmann
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von manfred_herrmann » 19. Okt 2015, 12:57

Wie schon gesagt wurde, wird der Mischer schnell zum Wegwerfartikel. Je nach Injektionsmörtel-Typ binden die so schnell ab, dass nach 1 bis 2 Löcher der Mischer zu sein kann, wenn man "langsam schaut". Nicht nur der Mischer ist dann hinüber, dabei verbraucht man auch unnötig viel Injektionsmörtel bis der neue Mischer wieder gefüllt ist.

Deshalb unbedingt die Arbeitsanleitungen der Hersteller genau beachten und möglichst alle Löcher und Stäbe zu 100% vorbereiten. Vor allem Bohrlochgrößen/-tiefen, Reinigungsvorschriften und Angaben zum Verbrauch sind wichtig. Als Beispiel hier mal eine Montageanleitung von Fischer.

henniee
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 19. Okt 2015, 13:20

Bei einer Betonüberdeckung von sicher 3cm zu allem Seiten sehe ich noch immer keinen Vorteil zum Klebeanker.
Schließlich werden die Schalungssteine ja ausbetoniert.

@fx: kannst du mal ein Foto/ Skizze machen?
Viele Grüße,
Henniee

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von Tim0001 » 19. Okt 2015, 19:26

Alternativ könnte man auch einen Flachstahl aufdübeln, auf den Betonanker geschweißt sind. Zb Haken aus Rundstahl, Flachstahl mittig eingeschlitzt und nach rinks und rechts gebogen, Betonbolzen oder sowas. Wenns keine statischen Funktionen (im sinne von Prüfungspflicht der Statik) hat und man davon ausgehen kann, dass man damit niemanden in Gefahr bringt, gibt eine gut sortierte Schrottonne viele möglichkeiten für Betonanker ;-)
MfG Tim

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-FX-
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von -FX- » 19. Okt 2015, 20:19

Huch, so späte zahlreiche Antwort habe ich gar nicht mehr erwartet. Da es zu spät für ein Foro ist kurz eine Beschreibung.

Mistplatte mit Gefälle und einer Grundfläche von 4x4m², darauf 3 Seiten umgebend eine 25cm breite und 50-65cm hohe Aufkantung.

Darauf sollen nun 3 Lagen Schalungssteine, also ~75cm. Aufbauend auf diese Erhöhung kommen 4 Stützen für ein Pultdach.

Dichtigkeit im Erhöhungsbereich ist nicht so das Thema.

Vielen Dank

henniee
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 19. Okt 2015, 20:29

Da würde ich mir die Kohlen für die Klebeanker schön sparen.
Weißt du wie die alte Bewehrung der Miste ausgeführt wurde?
Viele Grüße,
Henniee

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von -FX- » 19. Okt 2015, 20:45

Bügel aus 10er Baustahl im 15cm Abstand, gehalten von 12er Stangen in den Bügelecken (mal unfachlich ausgedrückt).

Vielen Dank

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von Tim0001 » 19. Okt 2015, 20:52

Mal ne (vllt blöde) Frage... Warum zum Geier ein Dach drüber? Oder fällt bei dir so viel Schnee das ich auch Fahrsilos überdachen müsst?
MfG Tim

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von -FX- » 19. Okt 2015, 21:02

Weil es keine intakte Jauchegrube mehr gab und es stand Jauchegrube oder Dach zur Wahl.

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