Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

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henniee
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 19. Okt 2015, 22:06

Da würde ich jetzt kein so großes Ding draus machen, mit geeignetem Gerät den Beton aufrauen, dann 12er Eisen in ein 24er Loch- mit Tiefenanschlag bis an die obere Bewehrungslage der Platte bohren.
Bohrloch aussaugen und bürsten - Vergussmasse zur Hälfte einfüllen und dann die Anschlüsse einstecken (Tiefenmarkierung).
Geeignet wäre z.B.
http://www.ebay.de/ulk/itm/361124990291

Willst du den Beton selber machen?
Viele Grüße,
Henniee

enememistewasrappeltinderkiste

powersupply
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von powersupply » 20. Okt 2015, 03:55

-FX- hat geschrieben:
Mistplatte mit Gefälle und einer Grundfläche von 4x4m², darauf 3 Seiten umgebend eine 25cm breite und 50-65cm hohe Aufkantung.

Darauf sollen nun 3 Lagen Schalungssteine, also ~75cm. Aufbauend auf diese Erhöhung kommen 4 Stützen für ein Pultdach.
Unter diesen Voraussetzungen schließe ich mich hennies Ausführungen an.

PS

-FX-
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von -FX- » 20. Okt 2015, 11:07

Darf ich vor dem Hintergrund, dass das ja zumindest für mein Werkzeug schon recht ordentliche Löcher an der Leistungsgrenze sind, ein wenig laienhaft fragen, wie man auf Tiefe und Durchmesser kommt?

Soweit ich mich grob ganz dunkel erinnere liegt die Übergreifungslänge in hochwertigerem Beton (aus dem die vorhandene Aufkantung besteht) bei deutlich weniger als der derzeitigen Aufkantungshöhe.

Weiterhin würde ein möglichst breites Loch meinem unfachlichen Verständnis nach dann Sinn machen, wenn man für große wirkende Y-Kräfte viel Reibung (durch die größere Oberfläche im Loch) zwischen Bestand, Vergussmasse und Eisen bringen will.

Da das System untenrum aber geschlossen ist, hätte ich gedacht, die Y-Last kann einfach flächig auf den Bestand abgetragen werden, als Vergleich würde ich jetzt mal Ziegelmauerwerk auf einer Bodenplatte aufführen.

Für die durch maschinelle Entladung in Z-Richtung auf die Konstruktion wirkende Kraft dürfteein großer Bohrdurchmesser keine Vorteile bringen.

Oder ging es rein ums praktische, d.h. Stabilität der Bohrer bei größeren Längen und einfachere Einbringung der Vergussmasse

henniee
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 20. Okt 2015, 15:14

Letztes macht die Sache einfacher.
Du kannst sicher auch 10er Eisen und 20 Bohrer nehmen.

Da es explizit um die Anschlussbewehrung ging wäre die Tiefe eben notwendig.
Es reicht sicher aber auch gute 15cm tief zu bohren, denn warum nicht gemauert wurde hab ich mich direkt gefragt ;-)
Viele Grüße,
Henniee

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