Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

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Moderator: Matthias_T

-FX-
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Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von -FX- » 13. Okt 2015, 16:57

Hallo zusammen,

eine fertige Mistplatte soll mit Schalungssteinen erhöht werden. In die Betonumrandung muss also irgendwie eien Anschlussbewehrung rein.

Natürlich gibt es da die tollsten Profisysteme aber was macht der sparsame Praktiker, wenn es nicht gerade um einen Balkon im fünsten Stock geht?

Vorbohren wie viel größer als das Eisen? Wie einkleben (Schlemmörtel, Montagekleber etc)?

Dank euch

jesse
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von jesse » 17. Okt 2015, 01:34

Hallo FX,

ich würde die Eisen mit 2K - Montagemörtel einkleben. Z.B. Hilti Hit.
lieber ein paar Eisen mehr und dafür weniger Durchmesser. Wenn Du keine "Pistole" für den 2 - K Mörtel hast, so schau bei deinem Zimmermann, Maurer etc., welches System er nimmt. Vielleicht leiht er Dir die Pistole, das kommt sehr viel billiger. Möglicherweise hat er auch Kartuschen am Rande des Verfalldatums, die er Dir günstig verkauft. Oft wir Kartonweise eingekauft und dann liegt das Zeug lange im Lager.

Jesse

MSG
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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von MSG » 17. Okt 2015, 09:22

Der 2K Kleber ist ziemlich teuer, ca. 10€ die Kartusche. Die gibt es übrigens auch in einer Version für die handelsüblichen Kartuschenpressen.

Der Vorbesitzer unseres Hauses hielt wohl nicht viel von Dübeln. Der hat so ziemlich alles mit Schnellzement einbetoniert. Das hält bombenfest, ich habe da schon ziemlich geflucht. Das Zeug ist im Baustoffhanel auch relativ preiswert in größeren Mengen. Wenn man es dünn anmacht, kann man es auch gut in Löcher gießen. Wäre mein Tipp.

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von Tim0001 » 17. Okt 2015, 11:45

Also ich würde auch die 2-K Mörtel variante nehmen. Auch wenn der etwas teuerer ist aber man brauch ja auch keine 20 Kartuschen. Um wieviel willst du deine Wand denn erhöhen und Fotos wären vllt auch nicht schlecht. Wenn du die Möglichkeit hast, relativ große Löcher (30-40mm) zu bohren, kann man auch mit Quellmörtel oder Vergussmörtel arbeiten.
MfG Tim

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 17. Okt 2015, 12:16

Ich würde ebenfalls Vergussmörtel nehmen.
Eine günstige Bodenausgleichsmasse sollte hier ebenfalls seinen Zweck erfüllen.
Viele Grüße,
Henniee

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von powersupply » 17. Okt 2015, 18:11

Ich würde das auch mit einem 2K Kleber einkleben denn die entstehende Betonfuge wird aufgrund des alten Betons an der Oberfläche nicht dicht werden. Zudem vermute ich, dass auf die Aufkragung nicht nur Scherkräfte, sondern auch Biegemomente bzw. Zugkräfte auf das Eisen, kommen. Ich hoffe das richtig benannt zu haben, Kräfte, die die zu errichtende Mauer oben wegdrücken und unten auf die eingeklebten Bewehrungseisen einen Zug ausüben.

PS

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 17. Okt 2015, 19:02

Erhöhen... Zugkräfte?!
Das musst du mit genauer erklären.

Ich habe das so verstanden, dass es um eine Erhöhung des Randes um die Miste geht.
Da kommt es dann eher darauf an, dass der Mörtel nicht bzw wenig schwindet, somit eine kraftschlüssige Verbindung eingeht.
Ob der alte Beton überhaupt dicht (genug) ist um Tierfäkalien zu lagern - das ist für den Rest egal - dafür gibt es entsprechende und geeignete Abdichtungen.
Viele Grüße,
Henniee

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von powersupply » 17. Okt 2015, 22:28

Er schrieb von einer Mistplatte. Da ist für mich zunächst noch nichts drauf vorhanden.
-FX- hat geschrieben: eine fertige Mistplatte soll mit Schalungssteinen erhöht werden. In die Betonumrandung muss also irgendwie eien Anschlussbewehrung rein.
Es kann natürlich auch, sein dass schon eine Aufkragung vorhanden ist. Muss aber nicht.

PS

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von henniee » 17. Okt 2015, 22:54

Wir halten fest: eine Abdichtung wird auch 2k Mörtel nicht erfüllen...
Viele Grüße,
Henniee

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Re: Nachträgliche Anschlussbewehrung - wie einkleben

Beitrag von powersupply » 17. Okt 2015, 23:20

Dem hab ich auch nicht zu widersprechen versucht.
Wohl aber halte ich ein Bohrloch welches mit 2K Mörtel verfüllt ist gegen Eindringen jedweder Flüssigkeiten für beständiger als einen rein zementösen Werkstoff. :glaskugel:

PS

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