Schneeschimmel - vertikutieren oder besser nicht?

Die Gestaltung und Pflege von Garten- und Grünlagen, Land und Forst sind Themen unseres Garten- und Landschaftsbau-, Land- und Forst-Forums.

Moderator: Matthias_T

Thomas.B
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Schneeschimmel - vertikutieren oder besser nicht?

Beitrag von Thomas.B » 26. Mär 2010, 09:58

Hallo,
der strenge Winter hat bei mir auf etlichen Rasenflächen zu sogn. Schneeschimmel geführt. Durch das warme und trockene Wetter der letzten Tage ist das aber schon nicht mehr so auffällig.
Normalerweise würde ich in der nächsten Zeit manche Flächen vertikutieren. Nun habe ich gehört, daß man durch Schneeschimmel geschädigte Flächen nicht vertikutieren sollte und es bei einem kräftigem Abharken belassen sollte. Die Grasnabe wäre schon durch den Schimmelbefall stark geschädigt und würde durch das Vertikutieren mehr leiden, als es an Vorteilen bringt.
Im Internet findet man aber auch genau gegenteilige Meinungen.

Einen großen Teil meiner Rasenflächen mähe ich relativ selten - also das, was man unter extensiver Pflege versteht. Das ist dann eher eine Obstbaumwiese, welche in der meisten Zeit auch nur wenig begangen wird.
Hinzu kommt, daß manche Flächen zudem ziemlich durch Wühlmäuse und Maulwürfe strapaziert worden. Unter der dicken Schneedecke waren die diesmal ziemlich ungestört. Inzwischen habe ich die Hügel eingeschwemmt und die Löcher verfüllt. Bislang gab es keine neue Aktivität - Nachbars Kater ist fleißig. Aber in vielen Bereichen spürt man beim drüberlaufen immer noch die Gänge und natürlich gibt es zunächst einmal viele kleine kahle Stellen. Ich würde diese Flächen durchgängig vertikutieren und stellenweise nachsähen. Das habe ich immer so gemacht. Sollte ich diesmal versuchen, die Schneeschimmelflecken zu umfahren? So 100%-ig läßt sich das kaum machen. Ferner wird das bestimmt besonders "scheckig".

Gruß
Thomas

ceekay
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Beitrag von ceekay » 26. Mär 2010, 11:49

Moin!

Das ist ein sehr interessantes Thema!
Ich habe vorerst auch nur geharkt, hab aber auch mit dem Gedanken gespielt demnächst zu vertikutieren.

Gruß
Christian
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hs

Re: Schneeschimmel - vertikutieren oder besser nicht?

Beitrag von hs » 26. Mär 2010, 12:27

Hi,
Thomas.B hat geschrieben: Einen großen Teil meiner Rasenflächen mähe ich relativ selten - also das, was man unter extensiver Pflege versteht. Das ist dann eher eine Obstbaumwiese, welche in der meisten Zeit auch nur wenig begangen wird.
ob sich dann der Aufwand lohnt ?
Wenn ich das mal mit der Weide vergleiche : auch Maulwürfe und perfekt ebensowenig. Wenn zu viele Maulwurfshügel wird abgeschleppt (also alles etwas geebnet). Dann kommt etwas Dünger drauf - und jeden Sommer wächst das Gras wunderbar (auch schon Heu von gemacht).
Wenn es also kein Zierrasen sein soll - ob der Aufwand mit dem Vertikutieren lohnt ?
Vielleicht einfach mehrere Packungen Wild/Sommerblumenmischungen kaufen - sieht sehr chic aus, ist gut für Insekten .... und die angrenzenden Nachbarn freuen sich irgendwann auch darüber - wenn die Blumen sich auf ihren Rasen ausbreiten ;-)

Gruß, hs

Thomas.B
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Beitrag von Thomas.B » 26. Mär 2010, 14:23

@ Christiankrupp:
Tja, mich irritiert, daß die Spezis mit dem grünen Daumen da so uneinig sind. Bislang hatte ich das Problem klimatisch bedingt noch nicht und denke auch, daß es so schnell nicht wieder passiert.
Ein guter Bekannter von mir ist Gartenbauingenieur. Wenn das hier nichts bringt, werde ich den mal verhören. Der kommt aber bestimmt gleich mit der chemischen Keule + viel Kunstdünger. Das ist auch nicht wirklich mein Ding. Was schnell wächst, muß auch oft gemäht werden.

@ hs:
Ne, so geht das wirklich nicht. Die Hügel von Buddelflink & Co. müssen in der wüchsigen Zeit weg, damit ich mähen kann und man auf den entsprechenden Flächen keinen Salto dreht. Maulwürfe dürfen außerhalb dieser Zeit bleiben - auch wenn sie etwas lästig sind. Sie sind nützlich, stehen unter Naturschutz - im Zweifelsfall werden die nur vergrämt oder gefangen, um in der Pampa umgesetzt zu werden. Da habe ich so meine Methoden. Allerdings ist mir dabei letztes Jahr einer über die Klinge gesprungen. Das hat mir leid getan. Aber auf die liebe Tour bewegt man die Kameraden nicht zum Auszug.
Ganz anders Wühlmäuse - das geht gar nicht. Die richten auch an den Bäumen und allgemein im Garten massiven Schaden an. Da hat es sich bei mir auch ausgeökot. Das ist zudem ein ständiger Kampf. Da ist selten mal mehrere Wochen Ruhe. Würde ich mich da einige Zeit nicht drum kümmern, würden die mir das ganz Grundstück zur Sau machen.
Eine Sommerwiese mit diversen Blümchen wird es auf manchen Flächen durchaus. Bei Trockenheit mutieren viele Flächen auch zur Savanne - mit grünen Kreisen um die Obstbäume. Wie Du weißt, habe ich zwei ziemlich große Grundstücke zu betüdeln. Da kann man manche Dinge nicht so übergenau handhaben, wenn man nicht Sklave seiner Ranch werden will. Eine 500m²-Parzelle und womöglich noch von Spießern eingekreist, wäre aber erst recht nichts für mich. Von daher hat das alles seine Richtigkeit.

Gruß
Thomas

ceekay
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Beitrag von ceekay » 26. Mär 2010, 14:33

Thomas.B hat geschrieben:Bislang hatte ich das Problem klimatisch bedingt noch nicht und denke auch, daß es so schnell nicht wieder passiert.
... Was schnell wächst, muß auch oft gemäht werden.
Als Bewohner der Norddeutschen Tiefebene erlebe ich das Problem auch zum ersten Mal, den letzten extremen Winter 78/79 habe ich altersmäßig noch nicht miterlebt. :)

Gerade letzteres ärgert mich auch, aber gut regelmäßig mähen ist bei vielleicht 400m² die ich unter meinen Fittichen habe auch noch OK.

Gruß
Christian
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BauerKarl
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Beitrag von BauerKarl » 26. Mär 2010, 23:17

Nee mit Keule ist da nichts. Etwas vorbeugen, aber nicht 100 Pro zu verhindern mit:
1. Alles Laub im Herbst runter. 2. In den Winter gehen mit ca. 40 mm. 3. Im Oktober letzte Düngung mit Kalium-Dünger zB 15/0/30 o.ä.
Bei Eis nicht mehr betreten.

Das machen wir alles. Pilzsporen können trotzdem von irgendwo eingetragen werden. Wir haben trotz optimaler Versorgung auch partiellen Schneeschimmel = Pilzschimmel.

Stellen gründlichst ueber Kreuz vertikutieren, Schadstellen sauber rausrechen (Erde fast blank). Startdünger ausbringen. Nach einigen Tagen Nachsaat. Dünnstmöglich 2-3 mm abdecken.

Funktioniert bei uns optimal.
Grüße Karl
Weiss der Bauer keinen Rat, nimmt er Draht.

Tapio Reisinger
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Beitrag von Tapio Reisinger » 27. Mär 2010, 15:26

BauerKarl hat geschrieben: Stellen gründlichst ueber Kreuz vertikutieren, Schadstellen sauber rausrechen (Erde fast blank). Startdünger ausbringen. Nach einigen Tagen Nachsaat. Dünnstmöglich 2-3 mm abdecken.

Funktioniert bei uns optimal.
Hi,

was ist Startdünger und was meinst Du mit 2-3 mm abdecken? Sand?

Viele Grüße
Tapio

BauerKarl
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Beitrag von BauerKarl » 27. Mär 2010, 17:58

Starterdünger ist der erste Dünger in der Saison und startet diese im März.

Bei Nach- und Neuansaat rate ich zu 18+24+5. Stickstoff für Wachstum, Phospat für die Wurzelbildung und -Stärkung.

Saisonstart normal ohne Nachsaat, dann 26+5+11 mit Schwerpunkt auf dem Stickstoff.


Nächste Düngungen Mai dann Langzeitdünger mit 28+5+5.

Rasensamen ist Lichtkeimer, deswegen max. 3 mm Abdeckung mit Torf oder wenn das nicht gewünscht wird mit Erde, diese Deckschicht nicht austrocknen lassen und dauerhaft feucht halten. Nach 8-10 Tagen sollte die Saat aufgehen.
Grüße Karl
Weiss der Bauer keinen Rat, nimmt er Draht.

Thomas.B
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Beitrag von Thomas.B » 28. Mär 2010, 14:08

@ christiankrupp:
An den Winter 78/79 habe ich noch lebhafte Erinnerungen. Der hatte wirklich Katastrophenqualitäten - zumindest im Norden der DDR. In meiner Gegend war es immer noch heftig. Der Kälteeinbruch kam extrem schnell; teilweise waren es fast 30K innerhalb von ein paar Stunden von ca. +10°C -> -20°C.
Die hohen Temperaturunterschiede sorgten für einen langanhaltenden und sehr ergiebigen Schneesturm. Der Schnee war bei sehr niedrigen Temperaturen entstanden und war im Hinblick auf Schneeverwehungen und spätere Räumarbeiten auch von der Konsistenz ein Problem für sich.
Das war besonders für die Braunkohlentagebaue der DDR kaum zu beherrschen. Unwetterwarnungen wurden zu lange nicht ernst genug genommen - sicherlich auch durch die Silvesterlaune vielerorts bedingt.

Der letzte Winter war bzgl. der einzelnen Wetterereignisse nicht wirklich extrem und auf keinen Fall mit dem von 78/79 vergleichbar. Dabei handelt es sich m.E. um eine von den Medien gern und kritiklos zitierte Schutzbehauptung verschiedener Schreibtischtäter, die normalerweise für ihr Versagen zur Verantwortung gezogen werden müßten.
Außergewöhnlich war die Länge insgesamt und das es zwischendurch kaum Warmphasen gab. Normalerweise taut es in den meisten Gegenden Mitteleuropas zwischendurch auch mal wieder. Das war diesmal kaum der Fall und die Schneeberge wurden immer höher. (Und da, wo sie am höchsten waren, sieht nun der Rasen etwas komisch aus...)
Hochgefährlich für die Bürger und schädlich für die Wirtschaft war vor allem die falsche Sparsamkeit im Bereich der Winterdienste durch die dafür zuständigen Kommunen, Straßenmeistereien usw. "Plötzlich" war das Salz alle, angeblich kein Geld für neues oder Lieferengpässe usw. - eine Schweinerei ist das. In Thüringen gibt es z.B. riesige Steinsalzhalden, die dort eine Umweltkatastrophe darstellen und von K+S immer noch weiter aufgetürmt werden. Viel mehr als Aufbereitung + Transport kann das Zeug ja wohl kaum kosten. "Deutschland geht das Salz aus" - was für eine dreiste Verblödung der Menschen.
Schon richtig: Es ist zwar nicht gut für die Umwelt, wenn nicht kanalisierte Straßen stark gesalzen werden müssen, aber wenn man das mit den vielen Toten, Verletzten, Sachschäden, diversen Ausfällen usw. im Verhältnis sieht, bleibt wohl kaum Entscheidungsspielraum. Selbst wenn man stur die Umweltbilanz vorschiebt und keine zusätzlichen Unfälle berücksichtigt, sieht es schlecht aus. Und jetzt barmen sie, weil die jahrelang vernachlässigten Straßen vom ach so strengem Winter zerstört wurden. Dazu kommen diverse ideologisch bedingte und massenhaft korruptionsgesteuert mißbrauchte Subventionsregelungen, wie die Kreisverkehrseuche und diverse "verkehrsberuhigende Maßnahmen". So etwas läßt sich eben bei ergiebigem Schneefall kaum noch mit vertretbarem Aufwand beherrschen und stellt oft eine massive Gefahr dar. Das so verbrannte Geld fehlt zudem bei der laufenden Instandsetzung. Der Winter mit seinen sich akkumulierenden Schneemassen hat diese Mißstände nur deutlicher zu Tage treten lassen. Und na klar - nur eine PKW-Maut kann die Rettung sein. So werden die Leute in der Birne weichgeklopft.

Die Natur scheint insgesamt gesehen mit dem Winter ganz gut zurecht gekommen zu sein. Die Bauern sind meistens hochzufrieden, wenn starker Frost und eine dicke Schneedecke zusammen kommen. Genau wird man das in ein paar Wochen sehen.

@ BauerKarl:
Vielen Dank für die Tips. Ganz so vorschriftsmäßig bzgl. des Düngers werde ich es wohl nicht hinbekommen. Aber im Großen und Ganzen habe ich jetzt die Richtung. Vertikutieren und die kahlen Stellen nachsähen ist also doch richtig.

Düngermäßig verwöhne ich meine Rasenflächen nicht gerade. Hin und wieder - d.h. alle paar Jahre umschichtig - wird sonst nicht benötigter Kompost ausgebracht, was ziemlich wirksam ist. Beete und Baumscheiben haben natürlich Vorrang, aber es bleibt immer noch etwas übrig. Vom Sieben des Komposts bin ich weitgehend abgekommen - das ist mir trotz Siebmaschine zuviel Arbeit. Der grobe Kompost wird so gut es geht mit der Schippe breitgeworfen und ggf. anschließend mit viel Wasser eingeschwemmt, wenn kein Regen in Sicht ist. Die groben Teile saugt beim nächsten Mähen der Rasenmäher auf. Solange sieht es allerdings ziemlich sowieso aus... Der Rasenschnitt kommt lagenweise mit Pferdemist auf den Komposthaufen.
Der kurze Schnitt vor dem Winter ergibt sich bei mir fast zwangsläufig, weil ich zum Laubeinsammeln meistens einen Rasenmäher einsetze, selbst wenn nicht mehr viel zu mähen ist. Das ist ein Aufwasch und das Laub wird so gut für die Kompostierung vorbereitet.
Was hältst Du von diesem Verfahren? Bis auf "Unfälle" wie jetzt mit dem Schimmel oder langen Trockenperioden funktioniert es eigentlich ganz gut. So ein supertoller Golfrasen wird es sowieso nicht. Kunstdünger gibt es nur für Neuanlagen und strapazierte Problemstellen. Ansonsten muß das "Unkraut" selber zusehen, wie es klar kommt, zumal die meisten Flächen bei Trockenheit sowieso nicht bewässert werden können.

Gruß
Thomas

hs

Beitrag von hs » 28. Mär 2010, 15:38

Hi,
Thomas.B hat geschrieben:wie die Kreisverkehrseuche
nun misch' doch nicht jedesmal Deine persönlichen Vorstellungen in die langen Texte und versuche diese mit unsachlichen Formulierungen Nachdruck zu verleihen - warum machst Du das ?

Kreisverkehr ist eine sehr gute Sache - nicht grundlos wird dieser in Nachbarländern schon sehr lange erfolgreich eingesetzt (in Frankreich gibt es z.B. ~ die Hälfte aller Kreisel weltweit).
Die Vorteile überwiegen gegenüber Ampeln oder Kreuzungen sehr deutlich : hier in der Gegend (Land-, Bundesstraße aber auch in der Stadt) wurden in den letzten Jahren verschiedene Kreuzungen durch Kreisel ersetzt : super Sache !

Bzgl. Streusalz solltest Du nicht nur die positiven Eigenschaften hervortun, sonden auch mal die negativen beachten : Beton, Kunststoffe und Stahl (Brücken, Autos, usw.) werden angegriffen, angrenzende Pflanzen sowie das Grundwasser wird durch das sich auflösende Salz stark belastet.
Diese nicht unerheblichen Folgeschäden mußt du in Deine Berechnungen mit einbeziehen.
Genau genommen basieren die Forderungen nach mehr Salz nur darauf, daß man inzwischen verwöhnt ist : daß man nächsten Tag seinen Brief oder Päckchen haben will, daß man zeitlich superknapp zur Arbeit fahren kann, daß man auf Dinge auf die man gerade Lust hat im Supermarkt bekommen kann.
Ja, natürlich sind manche Sachen lästig : wegen fehlendem Streusalz konnte vier Wochen der Müllwagen nicht unsere Straße befahren - aber auch mit sowas kann man sich arrangieren.


Zurück zum Thema :
Bist Du nicht derjenige, der bzgl. Rasenmähen immer gesagt hat, daß etwas Mehrarbeit (Kabel bei E-Mähern) sooo schlimm nicht sei ?
Nun, wie erwähnt habe ich hier auch schon Weide mit dem Balkenmäher für Heu gemäht (sind ~ 2000qm) - und 'blöd' sind Maulwurfshaufen dann schon. Aber wenn man im Frühjahr die Wiese schleppt (geht auch mit zusammengebundenen Reifen+Felge) und man zwischendurch mit der Hacke die Hügel ebnet, ist das alles nicht besonders schlimm.
Bei den von Dir erwähnten 500qm dürfte das selbst bei vielen Hügeln problemlos in ~ 20-30min oder so mit der Hacke oder Harke gemacht sein - der Boden der Hügel ist ja schön locker (zum Vergleich : für 1-1½ Karren (gefüllt bis nichts mehr draufpasst) auf ~1000qm Wiese 'Pferdehaufen' einsammeln, benötigt man die o.a. Zeit)
Eigentlich zeigt das Vorhandensein eines Maulwurfs auch nur an, das es im Boden viele Würmer gibt - d.h. der Boden eigentlich gesund ist. Insofern würde ich bei einer, Deiner Aussage nach, wenig genutzen Wiese keine großen Aktionen machen. Ist halt Natur ;-)
Bzgl. Düngung hat BauerKarl ja bereits was geschrieben - hier kommt KalkStickstoff :
http://www.kalkstickstoff.de/info-service.htm (siehe dort z.B. 'Gartenratgeber', 'Grünland' und 'Pferdeweiden')
zum Einsatz - allerdings mit dem Hintergrund einer Pferdeweide : Gras wächst prima ;-)


Gruß, hs

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