Dalex CGW 402 Fragen

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Herter
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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von Herter » 7. Aug 2019, 22:51

Sind nicht alle hartversilbert und vermutlich ist die Silberschicht irgendwann onehin auch nicht mehr vorhanden, insbes. bei Schleifstaub, usw.

Kannst mal mit dem Multimeter mit feiner Messspitze nachmessen, vermutlich alles i.O.

Bei 1-phasen Stell-Spartrafo und TN Netzform ist der N-seitige Ausgangsanschluss onehin auf N Potential (theoretisch nahe an PE).
Falls man galvanisch trennen muss (nicht hier der Fall) kann es übrigens kostengünstiger sein, einen Spar-Stelltrafo über einen Trenntrafo zu speisen als Stelltrafo mit getrennten Wicklungen einzusetzen. Hier nur als off-topic Anmerkung.

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powersupply
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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von powersupply » 8. Aug 2019, 00:59

Warum ist da überhaupt Kupfer auf dem Graphitrad drauf?
Sehe ich das erste Mal so. Und ich habe schon wesentlich stärkere Stelltrafos gesehen.

PS

Herter
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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von Herter » 8. Aug 2019, 06:17

Habe schon einige Zeit keine Stelltrafo-Kontaktbahn mehr gereinigt, AFAIR waren es jedoch, wie Du es erwähnst, einfache Graphitrollen. Frage mich, ob das Kupferfarbene nicht einfach vom Kupferstaub als Ablagerung stammt, solche Kontaktrollen nützen sich ja auch ab und werden mit der Zeit kleiner.

Bei REO und Ruhstrat kann man noch nähere Infos zum Aufbau und Wartung online finden, oder sonst ggf. Anfragen, Engineering-Support war damals bei beiden Firmen erstklassig und auch Qualität, Liefertermine und Preis stimmten.

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powersupply
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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von powersupply » 8. Aug 2019, 07:30

Herter hat geschrieben:
8. Aug 2019, 06:17
Frage mich, ob das Kupferfarbene nicht einfach vom Kupferstaub als Ablagerung stammt, solche Kontaktrollen nützen sich ja auch ab und werden mit der Zeit kleiner.
Dafür ist meiner Meinung nach das Kupfer zu gleichmäßig über die Umfangsfläche der Rolle verteilt :glaskugel:
Für mich sieht das eher aus als wenn da eine Kupferfolie aufliegt.

PS

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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von DomiAleman » 8. Aug 2019, 11:08

Der Stelltrafo ist bei diesen Geräten ein eher unproblematis hes Teil. Ausfälle sehr selten.
Deiner sieht gut aus.
Bahn mit 2000er schleifpspier blank machen, dannn wenig Polfett oder auch K61 drauf. , die Rolle so lsssen wie sie ist. Evtl Feder nachbiegen. Fett an die Hauptwelle. Dann sollze der wieder für die nächsten 30 Jahre gut sein.

Als Ersatzteil wird der SEHR teurr sein.. frag doch mal spasseshalber bei Elmatech an.
02294 999022 Frau Burbach

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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von xellos » 10. Aug 2019, 21:11

DoMi hatte recht, mit Putzen wirds wieder:
Clipboard11.jpg
Clipboard12.jpg
Der DV funktioniert damit auch wieder bei ganz geringen Geschwindigkeiten.
(Ein neuer Stelltrafo hätte übrigens ab Werk über 400 EUR gekostet mit allen Nebenkosten + Versand.)

Beim Gasdurchflussregler sieht man die Flussmenge je nur bei Durchfluss, und der Ring begrenzt die Maximalmenge (siehe Beitrag DoMi), ich hab jetzt auf 8l/min für den 0,8er Draht eingestellt.

Alles wieder zusammengebaut und das Gerät schweisst. :weld: Anschleichautomatik ist auch verfügbar, hab ich aber noch nicht getestet.

Als nächstes ist der Wasserkühlkreislauf dran. Hat wer Tips wie man den am besten testet bez. Durchfluss menge? Den Rücklauf abhängen und in einen Kübel laufen lassen messen?

BG,
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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von tomtim » 10. Aug 2019, 21:36

Servus,
:respekt: zum bisherigen Reparaturfortschritt,
Als nächstes ist der Wasserkühlkreislauf dran. Hat wer Tips wie man den am besten testet bez. Durchfluss menge? Den Rücklauf abhängen und in einen Kübel laufen lassen messen?
:top: , wär zumindest mMn das einfachste. Hier hat DoMi mal was zum erforderlichen Durchfluss der vorhanden sein sollte gesagt (>= 1...1,5 l/min)
schöne Grüße
Timo

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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von Herter » 10. Aug 2019, 22:37

xellos hat geschrieben:
10. Aug 2019, 21:11
Hat wer Tips wie man den am besten testet bez. Durchfluss menge?
Am besten? Da würde ich es mit einem Emerson Elite Coriolis Massenstrom-Prozessmessgerät versuchen... Sofern die notwendigen $$$$ oder EUR vorhanden sind. Etwas billiger wäre z.B. MID oder Ultraschall. :)

Spass bei Seite (obwohl Antwort rein technisch betrachtet sinnvoll ist): Bzgl Stelltrafo, da könnte man auch ein 48 V Modell einsetzen und ggf. den Einstellbereich durch einen Anschlag beschränken. Vermute jedoch, dass man den nicht ersetzen muss. Ansonsten auch mal z.B. bei REO oder Ruhstrat anfragen, sofern massgewickekt kostet sowas doch einiges. U.U. kann es billiger sein, irgendeinen lagerhaltigen Stelltrafo mit vorgeschaltetem nicht verstellbaren Anpasstrafo zu betreiben. Abgesehen davon, dass man je nach bauart Drahtvorschubmotoren ggf. auch anders ansteuern kann.

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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von powersupply » 10. Aug 2019, 23:55

xellos hat geschrieben:
10. Aug 2019, 21:11
Als nächstes ist der Wasserkühlkreislauf dran. Hat wer Tips wie man den am besten testet bez. Durchfluss menge? Den Rücklauf abhängen und in einen Kübel laufen lassen messen?
Das nennt man auslitern und braucht keine Raketentechnik mit der man aufs zehntel Milliliter messen kann. Sagt ja schon die Aussage 1...1,5l/min.
Mach wie Du vorgeschlagen hast und Gut ist.

Wg Stelltrafo: Ich denke mal, dass man hier sogar einen billigen 3A leistenden 230V Stelltrafo verwenden könnte, sofern der Bauraum passt. Rinkerntrafos sind konstruktiv bedingt sehr spannungssteif so dass ein 230V Trafo bei 42V Versorgung nur unwesentlich mehr Spannungsabfall hätte.

PS

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Re: Dalex CGW 402 Fragen

Beitrag von xellos » 11. Aug 2019, 13:54

Das Auslitern ergibt ca 2l/min, ist also in Ordnung. Die Pumpe läuft meiner Meinung nach zu laut und der Motor wird zu warm.
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Ich werde noch mal Motorschutzeinstellung kontrollieren, ab er da steht in Zukunft irgendwann ein Service der Pumpe an.
Weiters ist das Auslassen des Kühlwassers eine Sauerei, da muss ein Druckluftanschluss zum Ausdrücken und ein Auslaufhahn dran.
Die WasserAnschlüsse an der Front haben noch einen extra Beschlag bekommen, damit man sie demontieren kann, ohne die Schläuche abziehen zu müssen.
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Alle Schläuche neu, weil die alten waren porös. Die blauen DL-Schläuche gehen angeblich bis 60°C, die Pumpe liefert ja max 4 bar (wenn sie neu ist nehme ich an, jetzt nicht mehr).
Der Druckschalter schaltet ein und ist nicht mehr überbrückt.
Ich glaub ich lass das jetzt mal so.
Hier die ersten bescheidenen Schweissnähte, von Kurzlichtbogen bis Sprühlichtbogen alles dabei, soweit ich das erkennen kann.
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