Erstausrüstung zum Schweißen!!

Schweißgeräte und Know how rund ums Thema Schweißen

Moderatoren: Alfred, moto4631, Janik

Benutzeravatar
Badner84
Beiträge: 10
Registriert: 23. Dez 2018, 09:00
Wohnort/Region: RW

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von Badner84 » 27. Dez 2018, 19:40

Hallo jörgi danke für die Info hast du mir hier vielleicht ein Tipp welches Gerät

Benutzeravatar
AndreB
Beiträge: 1463
Registriert: 24. Nov 2015, 00:33
Wohnort/Region: Wunsiedel
Wohnort: Wunsiedel

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von AndreB » 27. Dez 2018, 20:27

Servus,

mit deinem veranschlagten Budget von 2000,- kannst du ja richtig was anfangen. Dass die Trafogeräte weit weniger anfällig sind, als komplexe Inverter ist auf jeden Fall so wie Jürgen das schreibt. Unkaputtbar sind aber natürlich auch Trafogeräte nicht. Dennoch würde auch ich, wenn es dein Platz und dein Wunsch nach Mobilität (nicht klein und tragbar, etc.) hergibt auf einen stufengeschalteten Trafo setzen.

Kommt eben jetzt ganz drauf an, ob du was Neues oder was Gebrauchtes willst.

Bei nem Neugerät ohne komplexe Steuerung würde ich mich wegen Preis-Leistung auf jeden Fall bei Jäckle umschauen. Z.B. das Maxi MIG 300. Größere Maschinen mit WaKü, sep. Drahtvorschubkoffer und Co. haben die natürlich auch im Programm, dann hauts aber mit deinen 2000,- für ein Neugerät nicht mehr hin.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis gibt es auch bei Erfi. Dort ist auch der Service spitze und das auch für den Endverbraucher.

Weitere Alternative wäre auch das EWM Mira 301 bei mir in der engeren Wahl, wenn ich 2000,- für ein neues Schweißgerät ausgeben würde.

Wenn es etwas komplexer (aber auch vermutlich anfälliger auf die Jahre) sein darf, dann würde ich bei Rehm gucken. Z.B. das Rehm Synergic 280-4.

Wenn du doch eher zu einem Gebrauchtgerät tendierst, dann findet sich im Forum in diesem Thread eine Auflistung guter Hersteller, wobei du den Faden mit Sicherheit schon gesehen hast.

Natürlich ist auch Fronius bei den renommierten Herstellern gelistet und das von dir verlinkte Gerät ist mit Sicherheit nicht das schlechteste, wenn auch mit 1100,- etwas teuer.

Bei Gebrauchtgeräten mit Trafo würde ich mich bspw. nach ner gebrauchten EWM Wega, nem Jäckle 406, ner Cloos GLC aus der B- oder C-Reihe (z.B. 456-B) oder so etwas in der Art umsehen. Gibt selbstverständlich noch eine ganze Reihe weiterer guter Geräte von anderen Herstellern. Am besten wäre es, wenn du einfach mal ein paar Sachen verlinkst, wenn du was findest, was dir zusagen könnte. Dann kann man hier seinen Senf dazugeben.

LG!

Andre
Wenn sich deine Schulter bewegt, dann seh ich das.

villus
Beiträge: 207
Registriert: 28. Mär 2007, 10:55
Wohnort/Region: Günzburg

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von villus » 29. Dez 2018, 18:38

@ps

erklär mir bitte warum?
Das manche Schweißgeräte ohne PFC die Steckdose gnadenlos überlasten ist mir bekannt, oder was ist der Hintergrund der Frage? Meine Cebora zieht z.B. kurzzeitig mehr als 25A aus einer Phase...

Gruß

villus

Benutzeravatar
powersupply
Beiträge: 14466
Registriert: 10. Apr 2005, 17:25
Wohnort/Region: BB
Wohnort: BB

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von powersupply » 29. Dez 2018, 22:22

villus hat geschrieben:
29. Dez 2018, 18:38
@ps

erklär mir bitte warum?
Das manche Schweißgeräte ohne PFC die Steckdose gnadenlos überlasten ist mir bekannt, oder was ist der Hintergrund der Frage?
Ohne PFC ist das noch viel schlimmer weil der dann gemessene Strom nur der arithmetische Mittelwert ist. Aufgrund des extremen Stromflußwinkels hast Du dann Spitzen von roundabout 50A zu erwarten! Zwar nur kurzzeitig und effektiv kaum mehr als die 25A. Aber bedenke, dass die Verlustleistung in der Leitung im Quadrat zum Strom ansteigt.

Meine Cebora zieht z.B. kurzzeitig mehr als 25A aus einer Phase...
Darauf zielte meine Frage ab. Mit einem Schweißgerät mit 230V Versorgung und 200A Schweißstrom bei MMA braucht man auf "nur" 16A gar nicht mehr zu hoffen.
Mit >25A kommst Du sogar schon in den Bereich der forcierten Auslösung.

PS

Benutzeravatar
Badner84
Beiträge: 10
Registriert: 23. Dez 2018, 09:00
Wohnort/Region: RW

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von Badner84 » 30. Dez 2018, 01:33

Keine Ahnung was ihr da mit dem Strom schreibt oder was das jetzt für mich bedeutet??

Benutzeravatar
powersupply
Beiträge: 14466
Registriert: 10. Apr 2005, 17:25
Wohnort/Region: BB
Wohnort: BB

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von powersupply » 30. Dez 2018, 02:06

Zusammenfassend:
Eine mit 16A abgesicherte Steckdose ist zu schwach für das Schweißen mit diesen Geräten bei Vollgas! Mindestens mit MMA.

PS

Benutzeravatar
Badner84
Beiträge: 10
Registriert: 23. Dez 2018, 09:00
Wohnort/Region: RW

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von Badner84 » 30. Dez 2018, 09:05

Guten Morgen

Also Strom werde ich sowieso noch aufrüsten lassen will mir 2 x 16 amper und eine 32 amper Dose legen lassen so wäre ich in Zukunft für jeden Fall gerüstet 😉

Jürgi
Beiträge: 1046
Registriert: 11. Dez 2013, 00:00
Wohnort/Region: Bayrisches Allgaeu

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von Jürgi » 30. Dez 2018, 11:27

Mit der 32A Steckdose hat du bei einem MIG MAG nach oben fast keine Grenze. Da gehen dann Geräte mit 450A und mehr.
Eigentlich reicht dir ein Gerät mit 300A. Gebraucht sind aber die Geräte über 400A meist günstiger.
Wahrscheinlich kommen viele mit dem Gewicht nicht klar, oder haben keine 32A Steckdose.
Du kannst ja einen Link einstellen, wenn dir ein Gerät über den Weg läuft. Dann können wir unseren Senf dazu geben.
Gruß Jürgen

Benutzeravatar
helldriver911
Beiträge: 9
Registriert: 19. Dez 2018, 14:43
Wohnort/Region: Kornwestheim

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von helldriver911 » 30. Dez 2018, 12:42

Meine Empfehlung...

Kemppi Minarcmig Evo 200

https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... 2328431084

Jürgi
Beiträge: 1046
Registriert: 11. Dez 2013, 00:00
Wohnort/Region: Bayrisches Allgaeu

Re: Erstausrüstung zum Schweißen!!

Beitrag von Jürgi » 30. Dez 2018, 13:06

Das Kempi ist doch viel zu schwach für die Anforderung des TE.
Vorteil ist, dass es tragbar ist.
Negativ:
-Nur 200A
-Inverter voller Elektronik statt robustem Trafo
-Festes Schlauchpaket

Antworten