Autoteile lackieren!

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Moderatoren: Alfred, moto4631

1112
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Beitrag von 1112 » Samstag 7. Juli 2007, 10:07

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps!

Beim verzinken habe ich an einen Kaltverzinkspray gedacht. Der ist echt sensatinonell. Ich habe damit meine total rostigen Zaunsäulen behandelt, davor natürlich mit der Drahtbürste den gröbsten Rost entfernt. Danach mit herkömmlichen Spraylack aus der Dose drüber und mittlerweile sind 2 Jahre vergangen, ohne das irgendeine kleine Stelle wieder Rostblasen zieht.

Der Übergang bei den Radläufen bzw. das Abkleben wird natürlich nicht das optimale werden, aber ich habe mir gedacht:
Ich klebe die Stelle ab, dann entrosten usw. und nach dem Lackieren werde ich mit der Airbrushpistole den Übergang "verfeinern". Was haltet ihr davon?

Eine Frage habe ich noch bezüglich Lackierpistolen. Die Mini HVLP hat eine 0,8 Nadel. Für was steht denn eigentlich die Nadelgröße, hat das was mit den Lacken zu tun? Beim Spritzkitt aus der Pistole benötigt man eine größere Nadel, oder?
Da ich ja angedacht habe, 2 Pistolen zu kaufen, würde ich die mit der 1,4mm Nadel für die Stoßstangen verwenden und die kleine Minipistole mit der 0,8mm Nadel für die Radläufe.
verflixt, abgesägt - später wieder angenäht

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Alfred
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Beitrag von Alfred » Samstag 7. Juli 2007, 10:35

die Nadelgröße steht immer im Zusammenhang mit Farbmenge und Konsistenz. Bei Nitrolack z.B. muss man große Mengen aufbringen und obwohl er dünnflüssig ist braucht man eine 1,8er Düse, bei KH Lack langt dagegen 1,3-1,6, zähflüssige Kitte und Füller brauchen wegen Menge wieder große Düsen.
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1112
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Beitrag von 1112 » Samstag 7. Juli 2007, 13:16

Kann ich dann die Mini HVLP mit 0,8 Nadel für mein Vorhaben an den Radläufen einsetzen oder nicht bei einer 2-Schicht Lackierung?
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-FX-
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Beitrag von -FX- » Samstag 7. Juli 2007, 15:46

Bei den Minijets z.B., so habe ich mal gehört, entspricht aber eine kleinere Nadelgröße der Größeren einer "ausgewachsenen" Lackierpistole. d.h. wenn man für Basislack in der Regel eine Düse von 1,4 verwendet, braucht man bei den Minijet z.B. (glaube ich) nur 1-1,2 (ist der Lack mehr verdünnt, dann kleiner)

schallundrauch
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Beitrag von schallundrauch » Samstag 7. Juli 2007, 16:44

Also was m.E. wichtiger ist als die "Kosmetik"

Besorg dir leihweise eine gute Druckbecherpistole und versuche den losen Rost von innen in dr Falz so gut wie möglich zu entfernen (Schmale Drahtbürste +Staubsauger mit sptzer Düse).

Dann kannst (nicht musst) du da Fertan reinblasen und nach der einwirkzeit auswaschen.

Anschließend würde ich mit Korrosionsschutzöl (Fluzid-Film) arbeiten und dann nach etwa einem Jahr Mike-Sanders spritzen/verstreichen. (Dies würde ich auch bei neu eingesetzten Blechen machen um das blanke Blech zu konservieren)

Das pure ausschleifen und Nachlackieren von außen bringt so gut wie nichts da an Radläufen der Gammel eigentlich immer von innen kommt. Also wenn würde ich die stellen von innen und außen behandeln oder es gleich bleiben lassen.

Gruß Ansgar

1112
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Beitrag von 1112 » Samstag 7. Juli 2007, 17:10

Innen mache im natürlich gleich mit!
Aber das mit der Pistole ist mir immer noch nicht klar??
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Semah
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Beitrag von Semah » Montag 9. Juli 2007, 17:19

Mit ner Airbrushpistole kommste da net weit.

Stelle deine Frage doch mal unter www.lack-board.de

Wattwurm
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Beitrag von Wattwurm » Montag 6. August 2007, 22:28

Eine Lackierpistole mit einer 1,4mm Düse, ob nun HVLP oder nicht, ist für alle bereiche deines Autos die erste Wahl.
HVLP hat den Vorteil das man mit einem geringen Spritzdruck lackieren kann ( bei der SATAjet z.b. unter 2 bar), dadurch auch weniger Farbnebel entsteht.

Alle Lacke und Grundierungen sollten 2K- Materialien sein (außer natürlich der Basislack) und auf das Zinkspray solltest du ganz verzichten- das hat unter einer Lackierung nun gar nix zu suchen!
- ebenso wie Sprühdosen jeglicher art, die nur Kosmetik für Leute mit geringen Ansprüchen sind.

Lieber ca 200g. Rostgrundierung (z.b. Epoxidharzgrundierung) oder Kombifüller von einer Lackiererei kaufen.

Nach der erfolgreichen Lackierung die Radlaufkannten innen dick mit Terroson streichbaren Unterbodenschutz, dauerelastisch, versiegeln.

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