Wieviel Leistung für Rasenmäher 3,5 PS oder doch mehr...

Rasenmäher und Rasentraktoren, Motorsensen und Heckenscheren, aber auch Einachser gehören zu den Themen in diesem Forum.

Moderator: Brandmeister

hs

Re: Stihl

Beitrag von hs » Samstag 19. Mai 2007, 23:11

Hi,
H. Gürth hat geschrieben:i
ch würde mich sehr wundern, wenn da vor mir schon jemand dran gebastelt hätte.
Mich wundert das allerdings nicht.
na, dann mach mich mal schlau und fotografiere noch das Gegenstück zu Teil 41
(oben in der Kupplung den Sicherungsring lösen und den Stab nach unten schieben)

Das Teil was hier hatte, wurde u.a. von mir in drei Sommern zum Mähen von Disteln, Brennhesseln, usw. verwendet. Letzten Herbst dann u.a. dickere Dornen und Holunder. Immer problemlos und ohne Vibrationen (also mal grob 10h Laufzeit).
Diesen Frühling habe ich dann einige ältere Holunderzweige entfernt und plötzlich fingen die Probleme an.
Das Teil aufgeschraubt und das Gegenstück war lediglich eine Klaue. Am Stab der durch das Alurohr verläuft und an dessen oberen Ende die Kupplung läuft war diese Klaue mit zwei Schweißpunkten befestigt.
Also Rundmaterial mit Schlitz (die 'Klaue') wird auf den Stab geschoben und dann mit zwei Schweißpunkten durch Bohrungen in der Klaue mit dem Stab fest verbunden. Die Schweißpunkte wirkten auch nicht gepfuscht, sondern irgendwie werksmäßig.
Nachträglich flugs sowas zu basteln dürfte schwer möglich sein, da man den Stab mitsamt Klaue nicht weit genug aus dem Alurohr herausbekommt (oben sitzt ja auch die Kupplungsaufnahme dran).
Der Stab aber muß wiederum so lang sein, daß man die Klaue zum Schweißen weit genug aufschieben kann (für die Schweißpunkte).

Ich kann da leider kein Foto von machen, denn ich möchte das Teil möglichst nicht noch einmal zerlegen.
Aber wenn Du die Verbindung eh' auseinander hast, dann mach doch bitte mal ein Bild vom Gegenstück Teil 41

Gruß, hs

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H. Gürth
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Stihl

Beitrag von H. Gürth » Samstag 19. Mai 2007, 23:52

Also die Welle kann bei allen Freischneidern in beide Richtungen aus dem Rohr gezogen werden. Beim abgebildeten Getriebe wurde die Welle einfach nach unten aus dem Rohr gezogen.
Hier die Abbildung für das lange Ritzel.
Keine Klaue, kein Mitnehmer, einfach 7mm Rundmaterial auf Flachschliff 5,2mm ins Ritzel gesteckt.
Bild

Die Welle hat sowohl für die "alte" als auch die "neue" Bauversion die gleiche Artikelnummer. Wurde also technisch nicht verändert.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

hs

Re: Stihl

Beitrag von hs » Sonntag 20. Mai 2007, 00:04

Hi,
H. Gürth hat geschrieben: Hier die Abbildung für das lange Ritzel.
Keine Klaue, kein Mitnehmer, einfach 7mm Rundmaterial auf Flachschliff 5,2mm ins Ritzel gesteckt.
Die Welle hat sowohl für die "alte" als auch die "neue" Bauversion die gleiche Artikelnummer. Wurde also technisch nicht verändert.

aha ..... - und wie steckt man die beiden Teile zusammen ?

Bild



.... wenn die Welle, Deiner Angabe nach, immer ein 'Stecker' ist - das Ritzel aber je nach Baujahr, eine Buchse oder Stecker, dann kann das ja wohl nicht funktionieren - oder ? ;-)




Gruß, hs

Morpheus76
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Zurück zum Mäher...

Beitrag von Morpheus76 » Donnerstag 24. Mai 2007, 07:13

Nachdem wir hier ein bissel vom Thema abgekommen sind und mehr oder weniger über defekte Getriebe gefachsimpelt haben, möchte ich nochmal zum Mäher kommen.

Also, ich habe mir jetzt einen Mäher gekauft mit einer Schnittbreite von 51 cm und einem Briggs and Stratton Quantum 60. Dieser hat laut Hersteller des Mähers eine Leistung von 3,5 PS bei 2800 U/min. Die Leistung erscheint erstmal sehr gering zu sein aber nach dem ersten "Mähgang" kann man folgendes feststellen:
1. Auf normalen Zierrasen mehr als ausreichende Leistungsreserven.
2. In hohem Gras (ca. 40 - 50cm) quält er sich ein bissel aber geht doch ziemlich gleichmäßig zur Sache. Bedingt durch einen Seitenauswurf war auch dies nicht so wirklich das Problem.

Vielen Dank noch mal an alle, die sich in diesem Thread beteiligt haben!!

Gruß marcel

Trabold
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Beitrag von Trabold » Donnerstag 24. Mai 2007, 07:39

super :D
Nur für welchen Hersteller haben Sie sich letzlich entschieden ?
Modell / Preis ? :cry:
MOTORGERÄTEHÄNDLER - bietet TIPP'S & ERSATZTEILE
für Euch da von Mo-FR 9-12/14-17
Es ist ein Guter alter Brauch-da wo man geholfen bekommt-
da KAUFT man auch. erreichbar:trabold(ät)t-online.de
Danke(hat geklappt) ist kein Zahlungsmittel, es freut nicht nur den Tippgeber

hs

Re: Zurück zum Mäher...

Beitrag von hs » Donnerstag 24. Mai 2007, 12:08

Hi,
Morpheus76 hat geschrieben:Nachdem wir hier ein bissel vom Thema abgekommen sind und mehr oder weniger über defekte Getriebe gefachsimpelt haben, möchte ich nochmal zum Mäher kommen.
stimmt, aber Themen driften halt manchmal etwas ab ;-)
Grund des Abdriftens war ja u.a. die Sache mit der Qualität und Markenhersteller.

Und wenn H.Gürth hier mit Formulierungen wie Im Gegensatz zu hs habe ich die Ersatzteilunterlagen aktuell auf DVD und gesammelt noch auf Papier und Microfiche oder Die entsprechenden Zeichnungen sind ebenfalls in meinem Besitz sodass evtl. Argumente "keine Ahnung" oder "kennt die Maschine nicht" etc. ins leere laufen die virtuellen Hosenträger knallen läßt und dann sogar noch Bilder von den offensichtlich nicht zusammenpassenden Bauteilen postet, dann möge er doch bitte mal dazu Stellung nehmen, wie er die (seiner Aussage nach) identische Welle für beide Bauvarianten mit der alten Ritzelvariante zusammenfügt.



Die StiftungWarentest hat ja gerade einige Mäher (Elektro und Benzin) getestet - und wenn man die Ergebnisse so anschaut, ist das nun auch nicht sooo toll. So durchschlugen beim Kugeltest diese z.B. auch das Kunststoffgehäuse des Wolf-Mähers (hatte kürzlich einen Wolfmäher in der Hand, der tatsächlich auch schon einen Riss im Gehäuse hatte - verm. Steinschlag) und der elektr. Bosch war lauter als die leisesten Benzinmäher (die natürlich deutlich teurer waren).
Nur weil sich SW mal wieder an irgendwelchen Stoffen in den Griffen 'hochzieht', schnitt der E-Mäher von Hornbach lediglich mit 'befriedigend' ab, ansonsten war es der einzige E-Mäher mit 'sehr guten' Mähergebnissen.
Also, ich habe mir jetzt einen Mäher gekauft mit einer Schnittbreite von 51 cm und einem Briggs and Stratton Quantum 60. Dieser hat laut Hersteller des Mähers eine Leistung von 3,5 PS bei 2800 U/min. Die Leistung erscheint erstmal sehr gering zu sein aber nach dem ersten "Mähgang" kann man folgendes feststellen:
1. Auf normalen Zierrasen mehr als ausreichende Leistungsreserven.
2. In hohem Gras (ca. 40 - 50cm) quält er sich ein bissel aber geht doch ziemlich gleichmäßig zur Sache. Bedingt durch einen Seitenauswurf war auch dies nicht so wirklich das Problem.

wie erwähnt - mit der gleichen Motorvariante mähe ich hier auch seit ~ 5 Jahren.
Klappt prima, auch mit Antrieb.

Wobei ich 40-50cm Grashöhe aber eigentlich zu hoch für einen 'normalen' Rasenmäher halte. Das ist ja schon fast 'Heu machen' ;-)
Habe sowas schon mit einem alten Agria-Balkenmäher erledigt - wobei das in diesem Fall schon ein ziemliches 'Geschütz' ist, d.h. schwer.
Wenn man aber öfter so hohes (und höheres) Gras mähen möchte, würde ich mich nach einer leichten Balkenmähervariante (oder einem kräftigen Freischneider) umsehen. Allerdings muß man in diesem Fall dann das Schnittgut extra zusammenharken. Da das Gras dann aber lang ist, geht das recht schnell mit Holzrechen klick (deren Zinken sind eher 'stumpf' und haken beim Ziehen nicht so sehr im Boden ein).


Gruß, hs

Thomas.B
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Beitrag von Thomas.B » Donnerstag 24. Mai 2007, 13:11

@ hs:
40...50cm Grashöhe geht schon ganz gut mit einem Rasenmäher. Ich mache das öfters. Man muß eben langsam fahren oder nur einen Teil der Schnittbreite nutzen. Da ich den Rasenschnitt kompostiere, bevorzuge ich das mähen mit dem Rasenmäher und die Sammlung des Schnittgutes im Korb bzw. Fangsack.
Einen Freischneider benutze ich fast nur an einem steilen Hang. Selbst dessen Ober- und Unterkante mähe ich so weit wie möglich mit einem (leichten, elektrischen) Rasenmäher.
Ein Balkenmäher ist eine teure und pflegeaufwendige Sache. So etwas lohnt sich vor allem, wenn man das Gras landwirtschaftlich nutzt - für Heu etc. Die Fläche sollte dann "gepflegt" sein. Wenn man versehentlich in Steine, Draht etc. fährt, wird es schnell sehr ärgerlich. Also zum aufräumen einer "Wildnis" ist ein Balkenmäher nicht zu empfehlen.
Bei 400m² (Beispiel des TS) ist selbst ein Freischneider überzogen. Gute Gesundheit und entsprechende Fertigkeiten (ist nicht so einfach...) vorausgesetzt, tut es da eine normale Sense. Ich meine, wie oft im Jahr kann das Gras schon so hoch wachsen? Das mähen mit der Sense geht frühmorgens am besten, wenn noch Tau im Gras ist - das ist allerdings für mich ein echtes Problem...

Gruß
Thomas

hs

Beitrag von hs » Donnerstag 24. Mai 2007, 14:12

Hi,
Thomas.B hat geschrieben: Ein Balkenmäher ist eine teure und pflegeaufwendige Sache. So etwas lohnt sich vor allem, wenn man das Gras landwirtschaftlich nutzt - für Heu etc. Die Fläche sollte dann "gepflegt" sein. Wenn man versehentlich in Steine, Draht etc. fährt, wird es schnell sehr ärgerlich. Also zum aufräumen einer "Wildnis" ist ein Balkenmäher nicht zu empfehlen.
:-) ... http://www.agria.de gleich erstes Bild auf der Startseite.
Teuer stimmt (wobei man gebraucht die Dinger auch 'relativ' günstig bekommen kann und sie dann praktisch preisstabil bleiben), pflegeaufwendig ... na ja ... den Vergaser habe ich irgendwann mal gereinigt und auch den Luftfilter.
Wie erwähnt, habe ich hier eine Wiese, bzw. deren Ränder zum Acker, Mittelstreifen vom Feldweg, usw. damit bereits gemäht - mit einem alten Agria2300. So ein Teil macht Dich eher fertig, als das es kaputt geht ;-) Extrem robuste Bauweise, springt immer gut an.
Die Wiese hat z.T. heftige Steigungen und Löcher - wobei Löcher nicht ganz so schön sind, da der Mähbalken u.U. dann schaukelt.
Sicher sind Steine und Drähte nicht toll - aber das ist doch bei jedem Mäher so (wobei Steine für den Bediener, da keine umlaufenden Teile, deutlich ungefährlicher sind - und Drähte ... na ja, man kann im Frühjar mal kurz drüberschauen ob sich was finden läßt - wenn Du Dir mal so einen Mähbalken anschaust - die Teile sind wirklich massiv, etwas halten die schon aus)

Gruß, hs

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